30.01.12

Always look on the bright side...


Mich überkommt eine leichte Panik, weil ich fürchte, ich werde meine Termine nicht alle jonglieren können.

Was im Umkehrschluss bedeutet:

Ich habe Termine, die jongliert werden wollen.

Das Leben ist schön!

So long,
Corinna

28.01.12

Bloemkes!


Eine Kindergartenfreundin brachte Blumen zur Party mit, die ihr ihre Oma für mich mitgegeben hatte.

Das, erfuhr ich, mache die Oma für alle Mütter, die es sich noch antäten, einen Kindergeburtstag zu Hause zu feiern.

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Tatsächlich gab es gestern immer wieder Phasen, in denen ich es sehr bereut habe, dass weder die Kinder noch ich organisierte Partys in den diversen Kinderaufbewahrungsboxen Betreuungseinrichtungen in Einkaufscentren etc. mögen.

Aber dann wurde es doch noch eine sehr, sehr lustige Party, und über die Blumen habe ich mich wirklich gefreut, ;-)!

In diesem Sinne Euch ein schönes Wochenende!

So long,
Corinna

26.01.12

Schlafen gehen!


"Jetzt schlaf' endlich, Vierjährige!", sage ich leicht entnervt zur hellwachen Minka.

Und sie antwortet: "Nenn' mich mich Fünfjährige!"

"Nee," lache ich, "das mache ich morgen!"

Kinder, wie die Zeit vergeht!

In diesem Sinne Euch eine gute Nacht und uns morgen einen schönen Tag!

So long,
Corinna

Pflegeurlaub


Nachdem heute das zweite Kind krankheitsbedingt umgefallen ist, hat der LV aber schön geschaut, als ich andeutete, dass auch er sich jetzt mit dem Thema Pflegeurlaub wird beschäftigen müssen.

Euch wünsche ich einen schönen Tag und dem Mo eine gute Besserung*!

So long,
Corinna

*Ein Magen-Darm-Infekt geht um, scheint aber einer von der schnelleren Sorte zu sein.

24.01.12

Jausenbrief


Der Mo und Minka bekommen von mir jeden Tag einen Jausenbrief in ihre Jausenbox.

(Mutze möchte keine mehr, hat aber noch viele von den Jausenbriefen, die ich ihr während ihrer Volksschulzeit geschrieben habe. Ich freu' mich immer, wenn ich die beim Aufräumen finde, und lese sie gerne, obwohl es immer nur kurze Notizen waren.)

Der Mo und Minka möchten aber lieber keine Briefe, sondern Zeichnungen.

Was eine gewisse Herausforderung ist, weil ich nämlich nicht wirklich zeichnen kann.

Aber die Kinder lieben sie, und auch sie heben die Zettel gerne auf.

Jetzt brauche ich ja selber vormittags eine Jause, und ratet, was ich gestern in meiner Jausenbox fand?

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Einen Jausenbrief vom Mo. Für mich, ;-).

In diesem Sinne Euch noch einen schönen Tag!

So long,

Corinna



22.01.12

Joghurt, Quark und Käse -- natürlich selbst gemacht


Seit dem ich mich ein bisschen intensiver mit unseren Nahrungsmitteln beschäftigt habe (und dem, wie sie hergestellt werden und was alles drin ist), habe ich unsere Ernährungsgewohnheiten etwas modifiziert:

So haben wir zum Beispiel einen komplett fleischlosen Tag in der Woche eingeführt und basteln am zweiten.

Außerdem essen wir deutlich weniger Aufschnitt und dafür sehr viel mehr Käse.

Deshalb habe ich gleich aufgemerkt, als ich bei Blogg Dein Buch entdeckte, dass der Ulmer Verlag dieses Buch hier führt:


Joghurt, Quark und Käse -- natürlich selbstgemacht von Cosima Bellersen Quirini.

Nun muss ich zugeben, dass sich allein der Titel nach reichlich viel Arbeit anhört für Dinge, die man in guter Qualität in allen Supermärkten findet.

Andererseits:

Ich habe im Mo einen engagierten Küchenjungen, der sich immer freut, wenn es in der Küche etwas zu tun gibt. Und womit lange Nachmittag besser füllen, als gemeinsam in der Küche zu hantieren?

Was soll ich sagen?

Beim ersten Durchblättern des Buches bin ich erst einmal erschrocken, weil mir gleich auf fast jeder Seite Zutaten und Zubehör ins Auge fielen, von denen ich keine Ahnung hatte, wo ich sie her bekommen soll: Rohmilch, verschiedene Kulturen, und das Handwerkszeug für die Herstellung von Käse.

Nach dem ersten Schrecken merkte ich aber, dass das Buch recht gut aufgeteilt ist in einen theoretischen Teil und drei weitere Kapitel ("Milchküche," "Rahmküche" und "Käseküche"), in denen verschiedene Rezepte zur Herstellung von Dickmilch, Joghurt, Butter, Quark, Frischkäse und Weich- und Hartkäse vorgestellt werden.

Den meisten Platz beansprucht die Käseküche, und hier erscheint die Herstellung nicht gerade leicht. Wie schon angedeutet, braucht man viel Zubehör, das sich nicht in jeder Küche finden dürfte: Pressvorrichtung für Hartkäse, Reifebehälter, Käsereifehölzchen, Leinentücher...

Scheint mir eher etwas für echte Liebhaber zu sein, und da war ich fast ein wenig enttäuscht.

Aber dann fand ich in den anderen Kapiteln doch noch einiges, was sich relativ leicht herstellen lässt -- und sich noch dazu nach sehr, sehr viel Spaß anhört.

Schraubdeckelglasbutter zum Beispiel, für die man nicht viel mehr braucht als ein leeres, sauberes Marmeladenglas, Schlagobers, Sauerrahm und eben den Mo:


Sehr gut und vor allem sehr lange schütteln.

Und sich über das erste Ergebnis freuen:


Weiterschütteln, und jetzt geht es ganz schnell:


Und...


Kalt stellen, durchwalken, würzen, evtl. noch aufpeppen* -- sehr lecker.

Allerdings auch sehr wenig. Damit sich der Aufwand lohnt, müsste man mindestens die doppelte Menge der Rezeptangabe nehmen.

Dennoch haben wir Spaß gehabt und werden sicher noch einiges aus dem Buch ausprobieren: Butter, Joghurt, Frischkäse...!

Die Anleitungen sind klar und einfach, es gibt verschiedene Rezeptvorschläge -- und richtig cool ist natürlich aus meiner Sicht, dass man vieles mit Kindern machen kann! Was natürlich auch die Frage beantwortet, ob sich die Anschaffung auch dann lohnt, wenn man keinen Weich- oder Hartkäse herstellen möchte...

Dazu ein "Ja" von mir, ;-).

Meine einzige Kritik: es ist nicht immer ersichtlich, wo man viele der Zutaten herbekommen soll. Die Autorin erwähnt zwar, dass zum Beispiel das Zubehör in Internetshops erhältlich ist (Adressen finden sich im Anhang) und die Rohmilch direkt beim Bauern -- wo ich aber die verschiedenen Kulturen herbekomme, werde ich selber herausfinden müssen. Mein Tipp ist ja das Reformhaus, aber da hätte ich mir wenigstens einen kleinen Nebensatz gewünscht.

Unter dem Vorbehalt, dass sich der Hauptteil des Buches an echte Hobbykäseköche richtet, gebe ich dreieinhalb von fünf möglichen Sternen -- denn für uns ist das Buch eine lustige Ergänzung zu unseren gemeinsamen Kochversuchen in der Küche.

In diesem Sinne:

So long,
Corinna

*Wir haben eine Basilikumbutter gemacht (Rezept dazu im Buch) -- und Mutze ruft schon laut nach mehr!

Ich finde ihn sehr schön!


Als uns gestern Mos Freund Jonathan zum ersten Mal besuchte, beugte sich Minka zu mir und flüsterte mir fasziniert ins Ohr:

"Ich finde ihn sehr schön."

Womit bei ihr die Typfrage geklärt wäre: lässig, aber nicht urcool, sensibel.

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Ich kann in ganz, ganz vielen Blogs die Kommentarfunktion nicht mehr öffnen -- noch nicht mal mehr in meinem eigenen*!

Keine Ahnung, was ich da zerschossen habe.

Wenn jemand von Euch eine Ahnung hat, wie man das reparieren könnte, bitte melden!

Derweil jedenfalls mal: ich lese weiter fleißig mit!

So long, Corinna

*Kommentare lesen kann ich nur mehr in der Übersicht. Wenn ich das Post aber anklicke, kann ich nicht mehr runterscrollen.