22.09.09

Schwungübungen


Der Mosche sitzt bei mir am Küchentisch und macht Schwungübungen.

Mit viel Schwung, damit es schneller geht.

Denn Hausaufgaben mag er so gar nicht.

Dann staunt er, als ich ihm erzähle, dass wir früher ganz die gleichen Schwungübungen gemacht haben. Ich erinnere mich dunkel, dass wir noch so kleine Schiefertafeln hatten, was er phänomenal findet.

Vermutlich phänomenal alt.

Und tatsächlich: das ist so lange her, dass ich mich gerade wirklich nicht erinnern kann, ob das mit den kleinen Schiefertafeln wirklich stimmt, oder ich mir das nur einbilde.

So long,
Corinna

Kommentare:

  1. ...aber, aber, so jung wie du bist Corinna, da gabs die Täfelchen schon laaaange nicht mehr, das war bei Uroma-Mahlzahn :-)...denn ich kenne es auch nicht mehr, das ist ja wohl Erklärung genug...ach ja und bitte keine Blogschließung machen, was soll ich dann lesen, worüber lächeln, über Kinder von heute?...schöne Zeit weiterhin und lG Geli

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  2. Ich kann mich erinnern, daß meine älteste Tochter (geb. 1962) eine Schiefertafel benutzen mußte.
    Danach, glaube ich eher, wurden sie nicht mehr gebraucht....

    hat Klara gesagt

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  3. Hmmm, egal wie, ob es sie nun noch wirklich gab oder ich mir das nur einbilde: immerhin konnte ich den Mosche damit schwer beeindrucken.

    So long,
    Corinna

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  4. Huhu...

    Wir haben hier bei uns eine (!!!) Grundschule, in der wird noch immer in der ersten Klasse mit der Schiefertafel das Schreiben geübt. Die Domschule. Jau... Das ist hier sozusagen die Elite-Grundschule.

    Meine Jungs haben leider keine Schwungübungen machen dürfen, sondern mussten die lateinische Ausgangsschrift im 4. Schuljahr hoppla-hopp lernen. In den drei Schuljahren zuvor wurde immer nur mit Bleistift in Druckschrift geschrieben.

    Man, hat das zu Komplikationen auf den weiterführenden Schulen geführt.
    Irgendwann hat es mir dann gereicht und ich habe bei beiden Jungs dafür plädiert, dass sie wieder wie gewohnt in Druckschrift schreiben durften und schon waren die (durch das mühselige Buchstaben-Malen entstandenen) Rechtschreibfehler ausgemerzt.

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  5. wir machten die Schwingübungen definitiv auf Papier.

    Aber damals waren diese Schiefertafeln als Spielzeugklassiker sehr angesagt, sogar mit Erstklässlerlineatur, glaube ich. Dazu gab es Stifte, die eine kreideartige, abwischbare Mine innen hatten.

    Vielleicht erinnerst du dich deshalb an diese Tafeln ? Ich kann mir nicht vorstellen, dass es bei euch anders war... ?

    LG, Sylvia

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  6. ****in der wird noch immer in der ersten Klasse mit der Schiefertafel das Schreiben geübt. Die Domschule.

    Na ja, Eliteschule war das nicht, die Schule, auf der ich war, aber so eine absurd katholische, wo die Jungs noch Schönschrift und die Mädchen Handarbeiten bei einer alten Hexe hatten (dabei hätte ich die Schönschrift viel dringender gebraucht), und wo die LeErerin noch umerzog, wenn man (wie ich da noch) Linkshänderin war... Im Nebengebäude waren die evangelischen Kinder untergebracht, in der Pause wurde streng getrennt...

    Also ziemlich antiquiert, vielleicht deshalb die Erinnerung an die Schiefertafel.

    So long,
    Corinna

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Liebe Frau_Mahlzahn!

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