30.07.09

Ansteckungsgefahr!


Minka beobachtet beim Mittagessen interessiert den Mosche und seinen Kumpel Fabi, die sich ausnahmsweise mal gut benehmen.

Nicht gut genug für Minka, denn nach eingehender Beobachtung erklärt sie feierlich:

"Mama, ich möchte nicht Junge werden."

Na, das braucht sie ja auch nicht!

In diesem Sinne usw.

So long,
Corinna

Es ist bewiesen!


"Ja, wirklich, Mama," bestätigt Mutze gestern am Handy ihre Beobachtung vom Vortag: "Nur Idioten und Vollidioten!"

Gut, dass sie eine Freundin dabei hat.

In diesem Sinne!

So long,
Corinna

28.07.09

Idioten und Vollidioten


"Übrigens, Mama," informiert mich Mutze ebenfalls aus dem Zeltlager über ihre neuesten Erkenntnisse, "es gibt nur zwei Sorten von Jungs: Idioten und Vollidioten."

Recht hat sie!

In diesem Sinne Euch einen schönen Restabend!

So long,
Corinna

Große Verzweiflung?


"Ich habe ein großes Problem, Mama," informiert mich Mutze am Handy, und mein Herz bleibt stehen.

Aber nur für einen Moment, dann kann ich wieder atmen und bin gefasst auf die schlechte Nachricht:

...

...

...

"Ich habe mein Buch schon fast ausgelesen!"

Dabei hat das Zeltlager doch erst vorgestern angefangen, und dabei hat sie doch noch vier Tage vor sich!

Typisch Mutze.

Kann man da nur sagen.

Aber irgendwie beruhigt sich mein Herzschlag wieder wird's schon gehen, gibt ja eh genug zu tun den ganzen Tag: Klettern, Wandern, Rafting, Kanuing, Radeln, Spielen...

Mutze jedenfalls ist -- trotz des fast zu Ende gelesenen Buches -- frohen Mutes und voller neuer Eindrücke und Erfahrungen, und ich bin fast ein wenig neidisch, weil sich ihre Erzählungen wirklich klasse anhören!

In diesem Sinne auch Euch einen schönen Sommer!

So long,
Corinna

27.07.09

Keseliste


Ich habe nicht wirklich viel gelesen in letzter Zeit und vor allem eines habe ich nicht gelesen: Was wirklich gutes.

Die Heuschreckenfarm von Jeremy Dronfield warb auf dem Klappentext damit, ein psychologisch perfekt aufgebauter und unglaublich spannender Thriller zu sein. War er nicht. Also weder psychologisch (noch sonstwie) perfekt aufgebaut, noch ein spannender Thriller.

Das Grab von Isabella Trummer ist der dritte Teil einer Krimi-Reihe, die in der Steiermark, gar nicht weit von Graz spielt. Doch leider lässt es die Autorin an jeglichem Lokalkolorit fehlen, man hat gelegentlich sogar den Eindruck, dass sie alles tut, um ihn auszumerzen. Sehr bedauerlich. Zudem war die Handlung sehr konstruiert und die Charaktere sehr steif. Also leider nicht weiter zu empfehlen, jedenfalls dann nicht, wenn man einen schön ausgeschmückten Steiermark Krimi erwartet.

Etwas abgetörnt von den beiden Krimis machte ich mich also auf die Suche nach verlässlicherer Kost und stieß auf Daniel Kehlmanns Ruhm, in das man ja nach Die Vermessung der Welt große Hoffnungen setzte, denn: Kehlmann kann wirklich was! Der schreibt einfach phänomenal gut. Ruhm erfüllt aber meiner Meinung nach die großen Erwartungen nicht, irgendwann las ich mal in einer Kritik, dass es zwar solides Handwerk, aber nicht der große Wurf sei, und muss ihr zustimmen. Was aber eigentlich ganz verständlich ist nach so einem ganz großen Erfolg, da liegt die Messlatte einfach unerreichbar hoch.

In der Buchhandlung mal wieder zu einem Nick Hornby gegriffen, der für mich sonst immer Garant einiger vergnüglicher Stunden ist. Aber leider war auch Slam, in dem es um eine Teenagerschwangerschaft und die dazugehörenden Wirrnisse geht, nicht wirklich überzeugend.

In Eine Sekunde nur von Jonathan Burnham Schwartz geht es um Verlust und Schuld, das war ganz nachvollziehbar aufgebaut.

Wirklich enttäuscht -- ja, irgendwie habe ich echt oft daneben gegriffen in letzter Zeit -- hat mich Arnaldur Indridasons Frostnacht. Die Leiche eines aus dem asiatischen Raum stammenden Jungen wird entdeckt und sofort vermutet man rassistische Motive. Über fast vierhundert Seiten lang suchen Erlendur und seine Kollegen den Mörder nun im ausländerfeindlichen Milieu, und laufen Seite um Seite zwischen dem einen und dem anderen und dann vielleicht noch einem Tatverdächtigen hin und her, völlig ohne Erfolg (und ohne dass Indridason irgendwas prägnantes zum Thema zu sagen hätte). Nur um dann auf den letzten Seiten durch Zufall dahinter zu kommen, dass das Motiv eh ein ganz anderes war und der Täter andernorts zu finden ist. Außerdem ist der Roman gespickt mit lästigen Wiederholungen, die einen fast vermuten lassen, dass niemand es der Mühe wert fand, das Buch ordentlich Korrektur zu lesen. Ganz schwach.

Fast mein ganzes Leben habe ich gedacht, ich sei ein zutiefst willensschwacher Mensch, der es an jeglicher Selbstdisziplin mangeln lasse. Bis(s) zum Morgengrauen von Stephenie Meyer hat mir das Gegenteil bewiesen, denn allein meiner Willensstärke und Selbstdisziplin ist es zu verdanken, dass ich das Buch überhaupt zu Ende gelesen habe.

Ich meine...

...

...

...

...

LEUTE!!!

Mal ganz abgesehen davon, dass es extrem schlecht geschrieben ist (und die Übersetzung das Ganze auch nicht besser macht), der Handlungsaufbau quasi nicht vorhanden, die Charaktere oberflächlich und dumm sind, und man ausführlich nur über Edwards Augen (in seinen Augen saß der Schalk, seine Augen leuchteten, das Gold in seinen Augen, seine Augen verdunkelten sich, der intensive Blick seiner Augen) und sein Lachen (aus seiner Kehle drang ein Lachen, das Lachen, das aus seiner Kehle drang, erreichte seine Augen nicht, endlich hörte ich wieder den wunderbaren Klang seines Lachens) informiert wird... Also mal ganz abgesehen von diesen offensichtlichen Dingen...

...

...

...

... frage ich mich, ob irgendjemandem außer mir schon aufgefallen ist, dass die beiden Protagonisten, über die die halbe Welt derzeit in Ekstase gerät, im Grunde jedes reaktionäre Rollenklischee erfüllen:

Edward ganz der Gentleman, stark, unglaublich schön, zum Töten bereit, um seine Liebste zu retten, behütend und beschützend, aber auch väterlich -- und vor allem extrem arrogant weise.

Und Bella, über deren Fähigkeiten man nicht mehr erfährt, als dass sie gut kochen kann und die Wäsche macht, sich also als perfekte Hausfrau qualifiziert? Oder hat sie sonst irgendwelche anderen Talente, oder sogar vielleicht...

...

...

...

Zukunftspläne?

(Außer sich von einem Vampir beißen zu lassen und den Rest der Ewigkeit in... Belanglosigkeit zu verbringen?)

Das ist nun wahrlich mal was ganz besonderes, weshalb so ein toller Typ auf sie abfahren sollte, wahre Liebe und so.

Was allerdings zu dem passt, was ich über Meyer im Vorfeld erfuhr, nämlich dass sie einen sehr konservativen, religiösen Hintergrund hat.

Andererseits muss man ihr eines wirklich lassen. Das Genre passt, der Roman ist nämlich wirklich gruselig.

Und jetzt hoffe ich mal wieder auf eine Eingebung und endlich mal wieder auf ein wirklich, wirklich gutes Buch!

Vorschläge werden gerne genommen, alleine schaffe ich es offensichtlich nicht!

In diesem Sinne usw.

So long,
Corinna

Räuberpistolen...


"Hach," denke ich verträumt als ich aus dem Fenster schaue und meinen Blick wohlwollend auf dem Mosche und seiner Bande ruhen lasse, die draußen friedlich spielen, "hach," denke ich also, "die sind schon richtig, die Kinder."

Und übersehe dabei geflissentlich das Waffenarsenal, das sie mit sich herumtragen, und das, was sie da überhaupt spielen.

Die Rechnung meiner Schönmalerei bekomme ich am Abend präsentiert, als mich der Mosche darüber informiert, dass er später mal in einer Eisenschmiede arbeiten möchte, "weil ich mir meine eigene Soft Gun schmieden möchte."

...

...

...

...

Na ja, hoffe ich, vielleicht will er ja mal Polizist werden.

Meinen Vorstellungen von Erziehung und der Zukunft meiner Kinder nicht gerade förderlich ist, dass Minka auch schon feste in Mosches Bande mitmischt.

Und wie sie da mitmischt!

Unglaublich, wie gut dieser kleine Zwerg dieses kleine Kind schon den Stecken fliegen lässt im Ritterkampf mit den großen Burschen.

Da hat sie ja auch Narrenfreiheit.

Egal, ob sie nun jemanden erwischt mit ihrem Stecken oder ob sie erwischt wird (und gleich ein Geschrei anstimmt, um sicher zu stellen, dass es auch ja alle mitbekommen) -- geschimpft wird immer nur mit den Jungs.

Weil die ja schon so viel größer sind und ruhig mal besser aufpassen könnten auf das arme, kleine, unschuldige (?) Zwutschgerl...

Meine Beschwichtigungen, dass wer austeilen kann auch einstecken lernen muss, verhallen unter meinen empörten Mitmüttern ungehört.

Aristide, der sich sehnlichst wünscht, dass Minka seine kleine Schwester sei (der Mosche denkt sich seinen Teil), lässt sich besonders gern von ihr verklöppen.

Sie braucht ihn nur leicht anzustupsen, schon fällt er theatralisch um und liegt sterbend keuchend am Boden. Und schreit noch einmal verzweifelt auf, wenn sie ihm den Fuß auf die Brust setzt, um ihren Triumph zu finalisieren!

...

...

...

...

Abends dann probiert sie ihre martialischen Künste am Mosche aus.

Ein Stupser hier, ein Stupser dort und...

...

...

...

er starrt sie entgeistert an, was um alles in der Welt sie sich denn einbilde, macht einmal "Tusch!" -- und am Boden liegt das Kind.

Also, das kleine.

Empört!

In solchen Situationen fällt es uns oft schwer, ein lautes Lachen zu unterdrücken.

Um Minka brauchen wir uns wohl keine Sorgen zu machen, die wird beizeiten lernen, sich zur Wehr zu setzen, genug Übung bekommt sie ja. Und was den Mosche angeht...

Vielleicht, bleiben wir optimistisch, will er ja wirklich mal Polizist werden.

In diesem Sinne!

So long,
Corinna

24.07.09

Mein Leben in der Warteschleife...


Mutze, steh bitte auf, wir wollen einkaufen fahren.

Mutze, bitte steh jetzt auf!

Mutze, aufstehen! Wir wollen doch beim H&M neue Badeklamotten für Dich kaufen.

Mosche, bitte mach Dich schon mal fertig und komm dann zum Frühstück.

Minka, kommst Du bitte Zähne putzen?

("Ha, ha, Mama, komme ich nihicht!")

Mosche, hast Du Dich schon angezogen?

Mutze, steh jetzt endlich auf!

Minka, Zähne putzen!

("Ha ha, Mama, komme ich nihicht!")

Mutze!! Steh auf, mach Dich fertig, und komm zum Frühstück!

MUTZE!! Wir warten!

Mosche, bist Du immer noch nicht angezogen?

Minka, komm, wir gehen Zähne putzen.

("Ha ha, Mama, komme ich nihicht!")

Mosche, Zähne putzen!

Mutze! DU hast gefragt, ob wir heute zum H&M fahren können!

Mutze, Du liest jetzt nicht noch das Kapitel zu Ende, Du machst dich jetzt fertig!

Mosche, komm frühstücken!

Minka, wir gehen jetzt Zähne putzen!

("Ha ha, Mama, gehen wir nihicht jetzt Zähne putzen!")

Mutze, liest Du etwa? Wir warten unten schon alle auf Dich!

Mutze, komm JETZT!


...

...

...


Nein, Minka, wir kaufen kein neues Prinzessinnenkleidchen!

("Ha ha, Mama, kaufe wir doch Bensessinnekleidsche!")

Mosche, ich kaufe Dir keine Sonnenbrille!

Mutze, wenn Du das T-Shirt anprobieren willst, da hinten ist die Umkleidekabine.

Nein, Minka, wir kaufen keinen Rucksack.

("Ha ha, kaufe wir doch Rucksack!")

Und auch keine Handtasche!

("Ha ha, Mama, kaufe wir doch Hantasche!")

Mosche, lass Mutze in Ruhe!

Mutze, hast Du das T-Shirt anprobiert?

Minka, wo bist Du denn jetzt schon wieder?

("Ha ha, Mama, habe ich mich vasteheckt!")

Mosche, hör auf Minka zu ärgern!

Muhutze? Wo bist Du denn jetzt schon wieder?

Nein, Mosche, wir gehen nicht zum Spielzeuggeschäft.

Nein, Mosche, Du gehst nicht mit Mutze zum Spielzeuggeschäft!

Nein, Mosche, wir gehen überhaupt nicht zum Spielzeuggeschäft.

Muhutze?


...

...

...


Mosche, es gibt gleich Mittagessen und danach gehen wir schwimmen.

Nein, Mosche, jetzt gibt es Mittagessen!

Mosche, wenn Du keinen Hunger hast, brauchst Du nicht mit essen, aber ich nehme nichts zu Essen mit ins Schwimmbad und werde dort auch nichts kaufen.

Minka, komm essen.

("Ha ha, Mama, komme ich nihicht!")

Mutze, wir essen jetzt!

Nein, Mutze, Du gehst jetzt nicht in Dein Zimmer lesen, denn wir essen jetzt!

WIR ESSEN JETZT!!!

Wenn Du nichts essen willst, Mosche, ist das okay, aber ich werde Dir im Schwimmbad nichts kaufen!

Kommt endlich essen!


...

...

...


Nein, Minka, Du gehst nicht ohne Schwimmflügel ins Wasser!

("Ha ha, gehe ich dohoch ohne Jimmfüge!")

Mosche, Du musst noch ein paar Minuten warten, bis die Sonnencreme eingezogen ist.

MOSCHE! Ich habe gesagt, Du musst noch ein paar Minuten warten!

Minka, nicht ohne Schwimmflügel!

("Ha ha, Mama, gehe ich dohoch ohne Jimmfüge!")

MINKA!!!

("Ha ha, Mama, bin ich ssnella!")

Nein, Mosche, ich habe nichts zu essen dabei.

Pech, Mosche, aber ich habe Dich gewarnt.

Nein, Mosche, ich kaufe Dir nichts zu essen.

Nein, Mosche, wenn Du jetzt Hunger hast, kann ich daran nichts ändern!

Hast Recht, Mosche, ich könnte daran etwas ändern, aber ich tue es nicht!

Pech!

Minka, lauf mir nicht davon!

("Ha ha, laufe ich Dir doch davon!")

Mosche, NEIN! Ich kaufe Dir nichts zu essen!

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In diesem Sinne: uswpepe!

So long,
Corinna

22.07.09

Nägel köpfen...


Brot und Lohn oder: Nägel mit Köpfen.

"Ich brauche dringend einen Job," klage ich und meine Freundin sagt: "Ich wüsste da was für Dich."

...

...

...

So schnell kann's gehen.

Nächste Woche bekomme ich die ersten Sachen auf den Schreibtisch.

Und werde dann hoffentlich nicht mehr klagen, dass mir manchmal doch ein wenig fad ist.

"Oh nein," verspricht die Freundin grinsend, die den Chef (einer Werbeagentur) kennt, "da wird Dir bestimmt nicht fad."

Bin mal gespannt!

So long,
Corinna

21.07.09

Meine Tochter ist ein Mädchen!


Seit Wochen planten und diskutierten (vor allem: diskutierten) Mutze und ihre Freundin Kati einen DVD-Abend.

Allein: sie konnten sich nicht einigen, welche DVD sie sich anschauen wollten.

Mutze schlug vor (und wich nicht ab), sich ein paar Folgen ihrer derzeitigen Lieblingsserie, Monk, reinzuziehen, während Kati sich lieber mit einer Schüssel Popcorn auf der Couch lümmeln und Twilight, Bis(s) zum Morgengrauen schauen wollte.

Was Mutze eine Zumutung fand, so ein Weiberkram!!

Nix für sie.

Dazu muss man wissen, dass Mutze sich schon seit frühester Kindheit selber als "Halbmädchen" bezeichnet, rosa, Kleider, Puppen, Glitzer und sonstiges Mädchengedöns verabscheut, und sicher noch kein Interesse an irgendwelchen Liebesschnulzen und umschwärmten Stars hat.

Kürzlich kauften wir mal die Mädchen, weil ich mal wissen wollte, was junge Menschen dieser Tage so interessiert -- und war dankbar, dass Mutze das alles blöd, albern, rosa und dumm findet. Die Stars sehen doch alle gleich aus, fanden wir, glatt und main stream, langweilig.

...

...

...

Kürzlich feierte Kati eine Party, klar, dass sie die Wahl hatte, als es um die Auswahl der DVD ging, und Mutze willigte nun widerstrebend ein, sich Twilight anzuschauen.

Irgendwann sehr viel später am Abend rief ich dann mal Katis Mutter an, um zu fragen, wann Mutze denn nach Hause käme.

Und erhielt zur Antwort, dass sie sich gerade dem Film...

...

...

...

zum zweiten Mal anschaue!

Tatsächlich kam Mutze an dem Abend strahlend nach Hause, der Film sei echt super gewesen, der Hauptdarsteller schon nicht ganz so übel, und sie wolle bitte sofort! die Bücher lesen!

Mit anderen Worten: Meine Tochter ist also doch ein Mädchen! Ein hübsches noch dazu, und ich werde mal gespannt sein, wie sie sich in den nächsten Monaten weiterentwickelt.

Spannend ist das!

In diesem Sinne usw.

So long,
Corinna

Einerseits... Andererseits...


Einerseits vermissen wir ihn schon sehr, den LV, der derzeit Ferien macht auf einer Geschäftsreise in den USA ist. Und wir freuen uns, wenn er bald wieder zurück kommt.

Andererseits...

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...

Abends stundenlang Grey's Anatomy schauen und endlich wieder up to date kommen hat auch was.

Irgendwie.

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...

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Aber jetzt isser doch schon lang weg und es wird Zeit, dass er endlich wieder kommt!

In diesem Sinne!

So long,
Corinna

19.07.09

Vermischtes...


Besser hätte ich es wohl selbst gemacht, denn obwohl der Mosche und seine Kumpels heute brav den Auftrag ausführten und die kleinen Frösche am Teich aussetzten, heißt das noch lange nicht, dass es jetzt leerer ist im Aquarium...

...

...

...

...

Wir freuen uns nun über Flusskrebschen.

Ein bißchen sehne ich mich nach den "Freunden", die uns Mutze früher nach Hause brachte: die waren zwar teilweise sehr riesig und teilweise auch nicht ganz ungefährlich, nämlich Dinosaurier, dafür aber:

imaginär!


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Außerdem sammelten der Mosche und seine Freunde noch allerlei Gerümpel Schätze am Wegesrand ein, die die Leute hochwasserbedingt aus ihren Kellern entrümpeltschatzt hatten...

Das Problem daran ist nur...

...

...

...

dass ich am Anfang immer murre, wenn er solche Sperrmüllschätze nach Hause trägt, mich aber insgeheim doch immer wieder freue, dass er so eine Freude daran hat.

Was er natürlich merkt und so...

...

warten unten also acht Pokale und sonstige Kleinigkeiten darauf, entschlammt zu werden, damit er sie in seinem Zimmer aufstellen kann.


**********


Heute den Versuch gewagt und mich gefreut: Die Shorts des LV passen mir wieder -- zwar nur knapp, aber immerhin: wieder!


**********

In -- gestern genau -- zwölf Jahren Ehe hat der LV leider nicht überrissen, dass es mir in mancher Hinsicht ähnlich geht wie Bruno Kreisky.

Der sagte nämlich einmal: "Sie wissen ja gar nicht, wie viel Lob ich vertragen kann."

Wirklich, da geht's mir wirklich ganz gleich! Nur, dass der LV eben immer findet, dass ein "ja, ist okay," schon ausreichendes Lob sei. Was zwar immer noch besser ist als "ist ganz nett," aber halt doch nicht...

...

...

genug.

(Bei weitem nicht genug).

Aber wie ich heute in der Zeitung las, bin ich damit nicht alleine, der Autor einer Sonntagskolumne teilt das Schicksal:

[Klick auf's Bild]


Geteiltes Leid ist eben halbes Leid, und so habe ich herzhaft gelacht.

In diesem Sinne!

So long,
Corinna

18.07.09

Hochwasser


Gerade hatte ich den Mosche überredet, seine kleinen Frösche, die mal Kaulquappen waren, zum Teich zu bringen und gerade hatten wir sie für den Weg in ein Marmeladenglas Insektenglas verfrachtet, und gerade wollten wir losgehen...

...

...

...

da mussten wir feststellen, dass der Teich...

...

...

...

und der halbe Bezirk komplett unter Wasser standen!

Völlig unbemerkt, wir hatten bis dahin gar nichts davon mitbekommen.

Es ist schon erstaunlich, auf der einen Seite der Wohnung der Blick aus Mosches Zimmer: trocknend und inzwischen wieder sonnig.

Auf der Südseite dagegen, wenig mehr als fünfzig Meter von unserem Hof entfernt: hätte man Boot fahren können, und wäre schön von der Strömung mitgerissen worden.

Wir haben, wie schon vor ein paar Jahren, wieder einmal gehöriges Glück gehabt, dass es uns nicht erwischt hat. Ein paar Häuser weiter stöhnen die Leute aber gewaltig, während man dagegen in der Kirche Glück im Unglück hatte und wenigstens diesmal nicht komplett unter Wasser steht (ein wenig habe ich übrigens geholfen, den Schaden zu bekämpfen, wurde aber wieder nach Hause geschickt, weil die Kinder alleine waren und nicht wussten wo ich war).

Na, da hätten die Fröschlein aber schön schwimmen können, so wie jetzt einige Leute in ihren Kellern, wenn wir ein paar Stunden vorher (dafür aber im strömenden Regen) losspaziert wären.

Nun müssen sie also noch ein wenig bei uns verweilen, bis wir sie aussetzen können, und ich werde jetzt auf Insektenjagd gehen, um sie zu ernähren.

Dummerweise habe ich alle Blattläuse in der näheren Umgebung unseres Balkons so erfolgreich vernichtet, dass ich jetzt keine mehr finde. Es wird also eine größere Angelegenheit, was zu Futtern für die Biester niedlichen Kerlchen zu finden.

In diesem Sinne usw.

So long,
Corinna

16.07.09

3000 Schritte mehr pro Tag


Eine lustige Werbekampagne des Bundesministeriums für Gesundheit verspricht den Österreichern, mit 3000 Schritten mehr pro Tag gut im Rennen für mehr Beweglichkeit und Gesundheit zu sein.

Seit ich die Werbespots im Fernsehen gesehen habe, frage ich mich allerdings, wie ich noch 3000 zusätzliche Schritte in meinem Alltag unterbringen soll.

Ich mache eh schon alles zu Fuß, Mosche zur Schule bringen, Mosche wieder von der Schule abholen, Einkaufen, usw., was man halt alles so macht.

Ich bewege mich zwar nicht sportlich, aber doch regelmäßig und jeden Tag. Und ich habe noch nie verstanden, warum Leute für quasi jeden Alltags-Schritt ins Auto steigen, aber dann viel Geld für Sportgeräte und das Fitness Studio ausgeben, um in Bewegung zu kommen.

Auf der entsprechenden Homepage schlägt man u.a. vor "[z]u Fuß zum nächstgelegenen Lebensmittelgeschäft gehen, wer hin und retour knapp eine halbe Stunde braucht, hat rund 3500 Schritte gemacht." Es steht aber nicht da, ob das für eine halbe Stunde mit oder ohne Einkauf (und Tratschen) gilt, oder nur den Weg meint. Und ob das auch gilt, wenn man den Einkauf mit Kleinkind erledigt, weil: da komme ich sogar locker auf eine Stunde pro Einkauf (verausgabe dabei aber nur meine Nerven)...

Ich müsste also, dachte ich noch vor einer Woche, schon eine halbe Stunde am Tag abzwacken, um diese 3000 Schritte mehr am Tag unterzubringen.

...

...

...

...

Aber jetzt habe ich die Lösung:

Ferien!

Planschbecken aus dem Keller holen, in den Hof tragen. Mehrere Kübel Wasser raustragen, um das Becken aufzufüllen. Badesachen, Handtücher und Sonnencreme holen. Getränke und Verpflegung holen. Sandspielzeug abwaschen und zum Plantschbecken bringen. Noch mehr Getränke und Verpflegung holen. In den Keller rennen und den Sonnenschirm suchen. Mosches ferngesteuertes Flugzeug aus einem Baum retten. Klebstoff holen, um Mosches ferngesteuertes Flugzeug zu reparieren. Leiter holen, um Aristides ferngesteuertes Flugzeug aus einem Baum zu retten. Noch mal reinlaufen, um einen Besen zu holen, um an Aristides ferngesteuertes Flugzeug zu kommen. Minka suchen. Einen Zettel schreiben und der Nachbarin an die Tür hängen, wann wir kommen dürfen, um Mosches ferngesteuertes Flugzeug von ihrem Balkon zu holen. Minka hinterher rennen und einfangen. Noch mal Klebstoff holen, weil Fabi derweil ein Stück aus unserem Diabolo rausgebrochen ist. Noch mal die Leiter holen... Mehr Getränke und noch mehr Verpflegung holen. Trockenes T-Shirt für Minka holen. Frische Windel vergessen und deshalb noch mal reinlaufen. Minka wieder einfangen. Aristide fragen, ob diesmal nicht sein Bruder das ferngesteuerte Flugzeug aus dem Baum retten kann und warum er das Flugzeug nicht einfach seinem Papa bringt, damit der das reparieren kann. Seufzend noch mal reingehen und den Klebstoff noch mal holen... usw.

Jedenfalls dürfte ich jetzt bald so richtig fit sein, ;-).

In diesen Sinne!

So long,
Corinna

P.S.: Warum ich den Klebstoff nicht einfach gleich draußen lasse? Pattex. Mag nicht draußen in der Hitze liegen und ist auch nichts für kleine Kleinkindhände.

15.07.09

Noch mehr Ferien...


Viel später als sonst sind endlich, endlich, endlich!!! alle Kinder im Bett.

Und endlich der lang ersehnte Feierabend:

Zeit, mich mit einer Tüte Chips und einer Staffel Grey's Anatomy vor die Glotze zu hauen und den lieben Gott 'nen guten Mann sein zu lassen...

...

...

...

Fünf Minuten später schlafe ich tief und fest auf der Couch...

Seit wann sind Ferien eigentlich anstrengender als Alltag?

In diesem Sinne!

So long,
Corinna

Gerade erst angefangen und schon fast wieder...


Der LV und ich beugen uns über den Kalender. In der Woche fährt Mutze ins Zeltlager, in der anderen wir alle nach da, und dann nach dort.

"Und wann fährt Mutze nach Deutschland?", frage ich, und der LV sagt: "Irgendwann im August."

...

...

...

"Dann sind die Ferien ja jetzt schon fast wieder vorbei..."

In diesem Sinne usw.

So long,
Corinna

Sprache einer Zweijährigen...


Immer wieder so süß!

"Süßekeite eine futtern. Minka mösste."

Und dann:

"Jaaa! Mama ja saht, Minka darft! Süßekeiten futtern!"

Und gleich wieder weg...

So long,
Corinna

Kurze Stippvisite...


... und schon wieder weiter.

Unglaublich, dass man in den Ferien noch weniger Zeit hat, als im Alltag...

So long,
Corinna

10.07.09

Endlich Ferien?


"Mama, ich will nicht, dass Ferien sind," sagt der Mosche, "ich werde die Schule vermissen!"

Das (sehr verdiente) Kompliment haben wir natürlich umgehend an seine Lehrerin weitergegeben, und drücken jetzt alle Daumen, dass sie uns auch im nächsten Schuljahr "erhalten" bleibt.

Aber jetzt erst mal: 65 (fünfundsechzig!) Tage Ausschlafen!

In diesem Sinne Euch allen schöne, erholsame Ferien!!!

So long,
Corinna

09.07.09

Erfreulich Vermischtes, oder: vermischtes Erfreuliches...


Bis vor kurzem weilte der Mosche noch im Reich der Fast-Toten.

Dann schlug er die Augen auf und sagte:

"Mama, kann ich einen Kaba trinken? Mama, ist noch Schnitzel und Kartoffelpüree da?"

...

...

...

...

...

Das nennt sich zwar sicher nicht "langsamer Nahrungsaufbau nach Magen-Darm-Infekt", lässt aber Gutes hoffen und ist definitiv erfreulich.

***********

Erfreulich sind auch die vielen Dinge, die die Kinder am Schuljahresende immer mit nach Hause schlörren.

Neben dem ganzen Plunder, der über's Jahr in der Schule liegen blieb, und jetzt einen Platz irgendwo in der Wohnung (oder im Müll) finden will, finden sich immer wieder viele Schätze:

Die vielen schönen Basteleien, Zeichnungen und Werkstücke, von denen ich bislang nur gehört, sie aber noch nicht gesehen habe.

Der Mosche entzückte u.a. mit einer Zeichnung von "Maria, Mutter Jesu", die ich in seinem Religionsheft fand.

Maria erinnert darauf entfernt an einen Wawuschel. Das gereicht ihr meiner Meinung nach nicht zum Nachteil, und ich frage mich, was die (vom Mosche heiß verehrte) Religionslehrerin wohl geschmunzelt haben muss, als sie einen wohlwollenden Stempel unter das Bild drückte...

Marie brachte viele, viele Kunstwerke nach Hause, darunter auch einiges aus dem Fach Textiles Gestalten. So zum Beispiel diese Tasche mit Klettverschluss und Stickerei:



Frau... äh... Mutti und Madame Ouvrage, ich wittere Konkurrenz...

In diesem Sinne Euch noch einen schönen Restdonnerstag!

So long,
Corinna

Horoskop wie Haushalt, Teil 2


Gestern habe ich mich zwar schon tüchtig ins Zeug gelegt, aber wohl noch nicht tüchtig genug.

Je genauer man schaut, desto mehr findet man eben, was gemacht werden muss:

Teppich und Couch müssten mal dringend kampfgereinigt werden, die Regale und Küchenschubladen ausgewaschen, die Fenster geputzt, und die Wäsche faltet sich leider auch nicht von alleine.

Es gibt viel zu tun, packen wir's an?

...

...

...

...

Statt Teppich, Couch, Regale, Schubladen und Wäsche habe ich den besseren Teil des Vormittages mit dem Aquarium verbracht, das seit Anfang dieser Woche in Mosches Zimmer steht.

Manche Leute bringen vom Badesee eben einen Arm im Gips nach Hause, andere (LV und Mosche)...

...

...

...

Kaulquappen.

So everybody: say hello to Kauli, Mauli und Pauli!

In diesem Sinne Euch einen schönen Tag!

So long,
Corinna

P.S.: Mosche krank.

08.07.09

Horoskop wie Haushalt...


"Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche," steht in meinem heutigen Horoskop, und so wie es hier aussieht, dem Stand der Dinge nach zu urteilen, sozusagen, kann das nur eines bedeuten:

Haushalt.

Der hat es dringend nötig, aber schien der Berg der unerledigten Dinge gestern noch schier unüberwindbar, sieht es jetzt nach den ersten Handgriffen schon wieder deutlich...

überschaubarer aus.

In diesem Sinne: frohes Putzen!

So long,
Corinna

P.S.: Mutze geht es -- wenigstens seelisch -- wieder besser, der Schreck scheint einigermaßen überwunden. Danke für die lieben Gedanken, und Geli vielen Dank für die Bastelanregung! Die Kinder diskutieren eh schon, wie der Adventskalender dieses Jahr auszusehen habe.

05.07.09

Diese Woche...


... begann mit einem kranken Kind, steigerte sich zu Ameisen in der Wohnung, wurde so richtig blöd, als auch noch die Backofentür kaputt ging, und schien nicht mehr zu toppen, als sich meine Lieblingskaffeetasse von mir fallen ließ, nicht zu vergessen die zerschmissene Badezimmerlampe...

...

...

...

...

...

Diese Woche war schon fast vorbei, als...

...

...

...

Mutze unglücklich stürzte.

Wachstumsfuge des linken Handgelenks "gesprengt", Einrichten desselben schmerzhaft, linker Arm im Gips, morgige Klassenfahrt fraglich, Kletterkurs nächste Woche zum Vergessen, Kind zwar tapfer, aber sehr unglücklich...

Thank God tomorrow's Monday.

In diesem Sinne auf eine bessere Woche als es die letzte war!

So long,
Corinna

04.07.09

Spargeltarzan


"Mensch, Minka," sagt der LV, "Du musst jetzt unbedingt wieder tüchtig essen, Du bist ja ganz dürr geworden in den letzten Tagen."

Und wirklich, hatte das Kind schon vor dem Magen-Darm-Infekt kein Gramm zu viel auf den Rippen, so ist sie jetzt ein echter Spargeltarzan.

"Also," sagt der LV, "tüchtig essen, sonst pustet Dich ja der nächste Windstoß weg!"

"Nei-en," lacht Minka, die auch in den letzten Tagen ihren Sinn für Humor nicht verloren hat, "nisst wegpustet. Papa festhaltet."

...

...

...

"Ja," sagt der LV, "dann halte ich Dich sicher fest."



***********

Ein krankes Kind, Ameisen in der Wohnung, eine kaputte Backrohrtür und eine hinnene Kaffeetasse in der letzten Woche waren nicht genug, heute zerschmiss es (der LV) auch noch die Badezimmerlampe. Natürlich erst, nachdem das Lampengeschäft schon geschlossen hatte...

***********

In diesem Sinne Euch noch einen schönen Samstag!

So long,
Corinna

03.07.09

Diese Woche...


Diese Woche...

Kind krank.

Ameisen in der Wohnung.

Backofentür kaputt.

Und....


Lieblingstasse hin.

Kann nur noch besser werden.

In diesem Sinne Euch ein schönes Wochenende!

So long,
Corinna

02.07.09

Wen ich vorzustellen vergaß, Teil 4


Lilli, das beste Kuscheltier der Welt, kam vor ca. 6 1/2 Jahren als Taufgeschenk in unsere Familie und ist seitdem Mosches treueste Freundin.

Sie begleitet uns z.B. zu Fototerminen für die Zeitschrift Eltern (in der ich mich mal klug zu einem Mama-Thema geäußert habe), macht jeden Schabernack mit und nimmt an Familienausflügen teil. Sie kommt nachts in unser Bett gekrabbelt, und zusammen mit dem Mosche (und dem Rest der Familie) steigt sie auf Dreitausender.

Wenn das wildeste Kerlchen von allen abends totmüde ins Bett fällt...


...ist Lilli immer bei ihm. Auch wenn er es einmal nicht schafft, sich auszuziehen, die Zähne zu putzen oder auch nur die Bettdecke über sich zu ziehen...

...

...


seine Lilli "ssnappt" er sich sicher.

Und wenn der LV und ich abends noch mal an Mosches Bett kommen, und er da so lieb mit seiner Lilli kuschelt...

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naaaah, der Eindruck muss Euch reichen, sonst werde ich noch hoffnungslos pathetisch. Ihr könnt eh erraten, was ich meine, ;-).

In diesem Sinne Euch noch einen schönen Abend!

So long,
Corinna

Tüchtiges Bügel falten...


Vor fast genau zwölf Jahren, einige von Euch kennen die Anekdote schon, stand ich hochschwanger und vor allem hysterisch am Bügelbrett.

"Ich habe Dir doch gesagt," nahm mir der damals noch werdende LV das Bügeleisen aus der Hand, "Du sollst nicht bügeln."

Daran habe ich mich gehalten.

Bis vor einigen Wochen, als das Telefon klingelte und sich am anderen Ende der LV meldete:

"Ich brauche dringend ein gebügeltes Hemd, das Fernsehen kommt ins Haus!"

Und das zeigt nur, wie wichtig ich bin:

Da bügele ich nach zwölf Jahren zum ersten Mal ein Herrenhemd und dann ist das gleich abends im Fernsehen zu sehen.

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Also, das Hemd.

Obwohl.

Wie der LV und ich vor der Kiste hockend feststellten: erstens hatte sich für die paar Sekunden das Bügeln nicht gelohnt und zweitens präsentierte der Kollege, der neben ihm stand, sein gebügeltes Hemd viel besser, nämlich mit offenem Jackett und stolz geschwellter Brust.

Dennoch.

Für das heute wichtige Händeschütteln in Wien wollte ich mal wieder tüchtig sein und bügelte ein Hemd.

Und da steht doch der LV moppernd neben mir und beschwerte sich über eine Bügelfalte im Ärmel.

Ich meine, im Ärmel!!

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Kürzlich wollte Mutze bügeln lernen und verbrachte tatsächlich eine halbe Stunde tüchtig am Bügelbrett.

Hinterher nickte sie aber wissend, als ihr klar wurde, dass meine Strategie (mich wieder an die Anweisung von vor zwölf Jahren zu halten) die bessere ist...

In diesem Sinne Euch noch einen schönen Tag!

So long,
Corinna

01.07.09

Wen ich vorzustellen vergaß, Teil 3



Neben Lisa, dem Killerkaninchen, und den Rüsselkäfern leben auch diese Triopse im Hause Mahlzahn, und erfreuen uns mittlerweile in der dritten Generation:



Triopse sind richtige Hammerteile und unglaublich faszinierend, manchmal steht die ganze Familie vor dem Becken und beobachtet, wie sie fressen, sich häuten, den Sand durchkämmen -- oder raufen.

Diese Urzeitkrebse legen Eier, und so geht das Leben immer weiter: man muss nur den Sand einmal richtig austrocknen lassen, das Becken wieder mit Wasser auffüllen und schon dreht die nächste Generation ihre Runden ...

Allerdings will man das vielleicht nicht immer, denn Triopse leben bis zu zweieinhalb oder drei Monaten, und dann ist man vielleicht auch mal froh, sie nicht mehr auf der Küchentheke stehen zu haben, und pausiert ein bißchen.

In der zweiten Generation hatten wir übrigens sieben, von denen der Kleinste am längsten lebte, und in dieser Generation haben es drei geschafft.

Erhältlich, falls jemand von Euch mal ein richtig, richtig gutes Geschenk für kleine wilde Kerle und Kerlinen braucht, sind sie z.B. hier.

Wer noch im Hause Mahlzahn lebt, im Grunde einer der wichtigsten Mitbewohner, aber noch nicht vorgestellt wurde...

... dazu mehr ein anderes Mal.

In diesem Sinne!

So long,
Corinna

VIP


Der LV, mein Mann, schüttelt heute Hände mit dem slowenischen Präsidenten.

Und was mache ich heute???

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Auch was wichtiges.

Händchenhalten beim immer noch kranken Kind mit der einen Hand, und mit der anderen fange ich an, an einer Bühnenfassung für Hilfe, die Herdmanns kommen zu arbeiten.

Könnte man zwar auch kaufen, aber das macht ja keinen Spaß.

Und dann soll's ja noch auf unsere Möglichkeiten in der Pfarre zugeschnitten sein, schon ein großes Ding, aber eben immer im Rahmen der Möglichkeiten (und meiner Nerven).

Und ich habe schon ein paar wirklich, wirklich gute Ideen.

In diesem Sinne auch Euch frohes Schaffen!

So long,
Corinna

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