30.11.09

Gerade entdeckt...


Beim Durchforsten alter Dateien: Mosche-Mund.

Püssel – Puzzle
Nase püzz – Nase putzen
Noss was – Noch was
Buss – Buch
„Alle meine Bauarbeiter“ – Wer will fleißige Handwerker sehen
„Ja, Mama slimm. Mosse ärgern tun.“
Auf die Frage, wann er abstillen wird: „Feuerwehrauto hat. DANN nein Mama trinken!“*
Nach dem Impfen (nachdem er sich zur Belohnung ein Zuckerl UND eine Schokolade ergaunert hat ): "So lustig!"**

Das war 2004, da war er so alt wie Minka jetzt ist.

Und hat genauso süß gesprochen wie sie.

Man vergisst so schnell, wenn man es sich nicht aufschreibt.

Was ich heute auch gefunden habe, allerdings im Schrank, weil ausgedruckt:

Liebe Mutze, lieber Henry: Zwei Babies packen aus. Ein Bericht in Briefen.

Briefe, die meine Schwester und ich uns eine Weile lang hin und her geschickt haben, um über unseren Alltag mit Babies zu berichten. Natürlich, weil wir das damals ungeheuer originell fanden, aus der Sicht unserer Kinder. (Haha).

Sachen, die halt nur für Familienangehörige lustig sind. Wir haben jedenfalls herzlich gelacht, als ich eben ein paar der Briefe vorgelesen habe.

Schöne Erinnerungen sind das.

So long,
Corinna

*Und nein: ich hatte niemals vor, den Zeitpunkt des Abstillens mit meinen Kindern zu diskutieren. Aber es gibt manche Dinge, die... nun ja, die passieren halt.
**Lustigerweise sagt Minka das auch immer: "So lustig!"

Große Freude!


Heute in der Post:





Wie man sieht...



... sind die Mützen gut angekommen, gefallen gut und passen perfekt.

Nur für die gestreifte suchen wir noch den passenden Kopf!

Danke, liebe Klara!

So long,
Corinna

Perchtenlauf...


Gestern in der Grazer Innenstadt:







... der traditionelle Krampus- und Perchtenlauf*.

Minka und ich hielten uns dezent im Hintergrund, uns war das dann doch ein bisschen zu gruselig. Aber auch den ein oder anderen Nikolo konnte sie schon in der Menge entdeckten, und freute sich riesig, denn:

"Nikolo mir sagt, immer freundlich ist! Nikolo immer lieb uns ist!"

(Ja. Eh. Und der kommt ja auch schon bald zu uns.)

Anschließend waren wir noch bei der Eiskrippe im Landhaushof...



... und dann noch auf dem Weihnachtsmarkt.

Schön war's!

So long,
Corinna

*Die Bilder hat der Mosche gemacht, der sicher oben auf den Schultern des LV saß, wo kein Krampus ihm was anhaben konnte, ha ha.

Und auf seinen Wunsch sein liebstes Foto noch nachgereicht:



29.11.09

Die Sache mit dem Vanillekipferln...


Vanillekipferl sind mein liebstes Weihnachtsgebäck.

Wahrscheinlich weiß ich sie deshalb besonders zu schätzen, weil sie in unserem Haushalt nur spärlich vorkommen, denn:

Sie gelingen mir nie!

Deshalb dachte ich, es sei eine gute Idee, dieses Jahr die Herstellung der Vanillekipferl mal jemandem anderen zu überlassen.

Den Kindern zum Beispiel.

Was zunächst auch ganz hoffnungsvoll begann...


... weil Minka sich als ziemlich begnadete Vanillekiperldreherin erwies...

...

...

aber leider...



... nicht im Backrohr endete.

Deshalb:


Wieder eher keine Vanillekipferl im Hause Mahlzahn.

Statt dessen Auch mit viel Freude hergestellt:

Schokodinger, die aufgepeppt mit einer Oblate durchaus als Weihnachtsgebäck durchgehen, jedenfalls bei den Kindern sehr beliebt sind:



In diesem Sinne Euch einen schönen ersten 1. Advent!

So long,
Corinna

28.11.09

Wir Frauen...


Plaudern beim Abendessen über dies und das, irgendwann auch über den Geschichtsunterricht, der Mutze besonders viel Spaß macht.

Sie erzählt, dass sie die Geschichte Ägyptens interessiert, die alten Griechen, der erste und der zweite Weltkrieg (das liegt in den Genen) und -- hier streckt sie ihren Arm kämpferisch in die Höhe:

"Wie wir Frauen zu unseren Rechten kamen."

Wir Frauen? Ich schmunzele.

Dennoch: Starkes Kind! Weiter so!

So long,
Corinna

Wir sagen Euch an einen lieben Advent...















... sehet, die erste Kerze brennt!

Adventskranzschmücken und Adventskranzweihe gehören für mich zu den schönsten Traditionen im Jahreskreislauf!

Ich wünsche Euch einen schönen ersten Advent!

So long,
Corinna


26.11.09

Mit Todesverachtung*...




... und irgendwie nie ganz sicher, was die Frau mit der Schere denn da anstellt...

Aber immerhin nicht mehr so schief und schepp wie vorher. Als der LV die Haare des jüngsten Kindes noch schnitt.

So long,
Corinna

*Mit Todesverachtung und mit ziemlich dreckigen Schuhen, ;-).

Neulich in der Tageszeitung...


Kürzlich in der Süddeutschen Zeitung* diese Besprechung eines neuen Buches über Stalins Kriegsführung entdeckt...

[hier klicken]

...und gedacht:

Gut, dass ich das hinter mir habe und solche Bücher nicht mehr lesen muss.**

Und dass ich das eh (fast) schon alles wusste. Der Rest sind nurmehr Details.

Na ja, klar. Wie soll da auch was Neues stehen, die Geschichte wird sich ja kaum ändern. Aber auch an der Perzeption scheint sich wenig geändert zu haben.

So gesehen. War das. Ja quasi erst. Gestern. Dass ich. Noch beim. Trupp. War.

So long,
Corinna

* Süddeutsche Zeitung, 23. November, irgendwo im Feuilleton.
**In einem früheren Leben wollte ich mal Hysterikerin Historikerin werden, der zweite Weltkrieg und Sicherheitspolitik im Kalten Krieg waren mein Spezialgebiet.

Continent hopping...



Noch nachgereicht:


Frau Mahlzahn in Asien!

Einmal über den Bosporus gespuckt und endlich kann ich auch von mir behaupten, ich sei schon mal in Asien gewesen, ;-).

So long,
Corinna

Was ich an meinen Kindern besonders mag...


Manchmal machen, tun, sagen meine Kinder etwas, bei dem ich mir denke: Wow. Tolle Kinder. Das war jetzt mal wieder eins von den (vielen) Dingen, die ich besonders mag an ihnen.

Dazu gehören natürlich solche Sachen wie ihr Charme, ihr Sprachwitz, ihre Schlagfertigkeit, ihre Fürsorglichkeit, dass sie für ihre Werte einstehen, ihre Prinzipien haben...

und und und...

Könnte ich gar nicht alles aufzählen, weil ich eh die Hälfte vergessen würde.

Deshalb ab heute ein neues Label: Was ich an meinen Kindern besonders mag.

Zum Beispiel.

Kürzlich musste Mutze abends noch mit der Straßenbahn fahren. Was in einer Stadt wie der unseren an und für sich kein Ding ist, aber natürlich war gerade in der Straßenbahn so ein gruseliger Kerl, der sie ansprach und auszuquetschen versuchte. Mutze wurde die Sache schnell unheimlich, so dass sie an der nächsten Station ausstieg und lieber auf die nächste Bahn wartete.

Als sie endlich nach Hause kam, erzählte sie mir die Geschichte und sagte dann:

"Mama, kann ich bald mal einen Kampfsport lernen?"

Ich meine, wie klasse ist das denn!

Sie hätte ja auch sagen könnte, dass sie lieber nicht mehr abends mit der Straßenbahn fahren wolle und wir sie in Zukunft besser abholen sollten.

Wäre ja auch verständlich, sie ist ja schon noch recht jung.

Aber statt dessen: Kampfsport.

Gutes Kind!

Ihrer Weltreise, die sie schon seit der ersten Klasse plant, sehe ich gelassen entgegen.

So long,
Corinna

25.11.09

Istanbul in drei Worten



Istanbul in drei Worten:

Laut.

Voll.

...

...

...

...

Toll!

Bin wieder da!

(Und ohne einen einzigen Teppich gekauft zu haben. Was nicht ganz einfach war, denn, God knows, man hat an jeder Ecke und in jedem Geschäftseingang versucht, uns einen anzudrehen).

******

Um ganz ehrlich zu sein...

...

...

anfangs hat mich Istanbul nicht sooo sehr beeindruckt.

Blaue Moschee, Hagia Sophia, Topkapi Palast... schön.

Sogar sehr schön.

Aber eben noch nicht ganz so beeindruckend.

Klasse fand ich's erst, als wir zum Gewürzbasar kamen... die vielen Farben, die Gerüche und die lustigen Versuche der Händler uns etwas zu verkaufen.









Aber so richtig, und ich meine: so richtig verliebt in Istanbul war ich erst, als ich das hier entdeckte:


Seht Ihr das? Den Wasserkanister, der da mitten in der Gasse steht? So ganz klein und harmlos?

Den da mein' ich:


Könnt Ihr's gut sehen?

Nein?

Dann noch mal näher:




Und wer's noch genauer sehen mag:

video

Ich mein', wie cool ist das denn?

Ich bin (offensichtlich noch) nicht viel in der Welt herumgekommen, denn das habe ich ja noch nie gesehen, dass man irgendwo Blutegel mitten auf der Straße kaufen kann, ehrlich gesagt habe ich noch nicht mal gewusst, dass man die überhaupt kaufen kann.

Und warum überhaupt jemand welche kaufen möchte, will ich lieber gar nicht wissen.

Jedenfalls war das der Moment, in dem ich total verliebt in die Stadt war, was im Grunde nur eines sagt: ich häng' schon viel zu lange mit dem Mosche und dem LV rum, ;-).

Und wie mir meine Zukunft in der Kaffeetasse sagt, werde ich das auch noch länger tun:



Allein schon, weil der Mosche jetzt auch mal nach Istanbul möchte, aber mit dem Auto fahren möchte er, damit er dann auch ein paar Blutegel kaufen kann.

Schön war's! Und noch mal hin möchte ich!

Aber das schönste war natürlich, meine Gasteltern wiederzusehen, es war ganz wie früher, fast so, als wäre es noch lange keine 25 Jahre her, dass ich ein Jahr bei ihnen gelebt habe.

So long,
Corinna


22.11.09

Nur ein kleines bisschen...


... verliebt in Istanbul!

Und wieder weg...

So long,
Corinna

19.11.09

Das beste Novemberrezept von allen...


... Koffer packen, online ticket ausdrucken, Wecker stellen, morgen (sehr) früh ins Flugzeug steigen.

Bin dann mal weg.

So long,
Corinna

18.11.09

Die Sache mit den Eierbechern...


Heute hinderte uns, also den LV und mich, nur eine Straßensperre daran, zur Bank zu gehen, unser Sparbuch endgültig als verloren zu melden und die Mühlen der Burökratie anzukurbeln, um wieder über den Betrag verfügen zu dürfen.

(Jedenfalls über den, der übrig bleibt, wenn die Bank alle der nicht wenigen Gebühren für ihre freundliche Hilfe abgezogen hat.)

Nur eine Straßensperre also, der Umweg hätte zu lange gedauert, wollten wir halt morgen noch mal vorbei fahren.

...

...

...

...

...

Eben wirft mir der LV ein kleines Büchlein auf den Schoß, mit vorwurfsvollem Blick tut er das und sagt: "Hinter den Eierbechern!"

Hinter den Eierbechern?

"Wusste ich es doch," jubele ich, "dass ich das Sparbuch in den Schrank gelegt habe, da lege ich alles wichtige hin!"

"Und warum hast Du es da nicht gefunden?" fragt der LV als ob die Antwort nicht klar auf der Hand läge.

Weil ich ein Regalbrett weiter unten gesucht habe und ein Brett weiter oben.

Aber wer sucht schon bei den Eierbechern?

Pft.

So long,
Corinna

Quarantäne


Komplimentiere die immer noch hustende, mittlerweile auch mit erhöhter Temperatur und Schädlweh Kopfschmerzen bestückte Mutze auf die Couch.

"Besser nicht," sagt Mutze matt, "sonst stecke ich ja noch alle an."

"Ach," sage ich tröstend, "das macht keinen Unterschied. Wenn's einer in der Familie hat, dann gehen die Viren eh schon rum, entweder die anderen bekommen's oder sie bekommen's nicht."

(Und der LV hat's eh schon hinter sich)

So long,
Corinna

17.11.09

Der kann nicht sprechen!


Gestern hing Minka ein wenig kränklich in den Seilen, den LV hat's ohnehin niedergestreckt, und Mutze und Mosche husten (fieberfrei) vor sich hin.

Am späten Nachmittag ließ sich Minka den Saft, den sie gerade getrunken hatte, noch mal durch den Kopf gehen, klagte anschließend über Bauchweh und ging ganz freiwillig wieder ins Bett zurück, in dem sie schon den ganzen Nachmittag verschlafen hatte.

Nach einer ruhigen Nacht fragte ich sie, was das Bäuchlein heute so zu sagen habe, ob es ihm denn immer noch schlecht ginge.

"Mama," antwortete Minka, und ihr Tonfall ähnelte dabei verdächtig Mutzes Eltern-verstehen-aber-auch-gar-nichts-Gehabere: "Der kann nicht sprechen!"

...

...

...

...

Diagnose: wieder gesund.

So long,
Corinna

16.11.09

Bombensicher!


Ein bombensicheres Novemberrezept ist es natürlich, Mutzes Geburtstag zu überstehen.

Wobei ihr Geburtstag an und für sich natürlich eine feine Angelegenheit ist.

Aber seien wir ehrlich: die mit so einem Geburtstag verbundenen Geburtstagspartys sind dagegen eine Sache für sich.

Besonders, wenn man (voller Stolz über den eigenen Einfallsreichtum) zwei Tage lang eine Verbrecherjagd vorbereitet, und die Kinder kaum eine halbe Stunde brauchen, um alle Hinweise und -- in dem Fall -- den Mörder zu finden.

Und das Opfer.

Und die Tatwaffe.

Erstaunlicherweise mögen es auch Kinder in Mutzes Alter noch, auf so einer Party bespaßt zu werden, ich war mir da ja nicht so sicher, ob das überhaupt noch erwünscht ist.

Und lustigerweise machte ihnen die kleine Gatscherei Bastelei, die ich schon vor Jahren mal bei Frau... äh... Mutti entdeckt hatte, auch heute (resp. gestern) noch Spaß.

Fast eine Stunde werkelten, gatschten und hantierten da also unzählige große und ein kleines Mädchen (und der Mosche) mit Zuckerwürfeln und Zuckerguss und trugen ihre Gebilde anschließend gerne nach Hause*:



Ich war ehrlich gesagt erstaunt, dass die Mädchen das Angebot überhaupt noch angenommen haben, ich dachte, die lachen mich aus, wenn ich mit so was ankomme!

Minkas Konstruktion:



Ich glaube aber, das wird Mutzes letzte Geburtstagsparty gewesen sein, bei der ein bisschen Programm noch restcool war, nächstes Jahr wird das vermutlich schon ganz anders aussehen.

One down, two to go.

So long,
Corinna

*Oder waren zumindest so höflich, so zu tun als täten sie es gerne.

15.11.09

Drüber getraut!


Auch im November:

einfach mal drüber trauen über etwas, was man sonst nicht so macht und nicht so kann.

Mehr schlecht als recht darf ich nämlich im Pfarrblatt die Kinderecke betreuen, aber es ist mir zunehmend auf die Nerven gegangen, dass die ganze Sache immer sehr textlastig war, weil ich einfach und einfach nicht zeichnen kann.

Jetzt habe ich es einfach (haha) mal versucht.

Und nicht gleich aufgegeben.

(Auch ziemlich viel geflucht dabei).

Das Ergebnis für die nächste Ausgabe finde ich für jemanden, der's eigentlich nicht kann, fast gar nicht mal sooo schlecht:

...

...



Jetzt gehe ich mal weiter üben.

So long,
Corinna

14.11.09

Nachgemacht, ja klar!


Es war natürlich nur eine Frage der Zeit, bis meine Kinder in der Küche aufmarschieren mussten aufmarschierten, um das Windelbloggerschubladenrezept des Monats auszuprobieren, dessen Ursprung mittlerweile nicht mehr nachvollziehbar ist, ich hab's jedenfalls zuerst bei zwilobit gesehen.

Oder war's doch woanders?





Das Ergebnis begeisterte die Kinder...



... während weder Tomatensoße noch Parmesan die Eltern darüber hinweg täuschen konnten, dass es sich hier eindeutig um ein reines Kinderessen handelt:



Könnte es bei uns öfter geben, befanden Minka, Mosche und sogar Mutze -- und wirklich: gute Sache, wenn man mal Besuchskinder da hat, denn Spaghse und Würstl gehen bekanntlich immer!

Nachgemacht, ja klar!

Aber da war der Spaßfaktor einfach zu groß, als dass ich es nur still hätte bewundern können.

So long,
Corinna

Farbe in der Stadt


Er ist doch gar nicht so schlimm, der November, jedenfalls nicht, wenn die Sonne scheint und die Farbtupfer unseres Bezirkes zur Geltung bringt...





Mehr zu diesen Bildern gibt's beim besten Pastoralassistenten der Welt, jedenfalls bei dem, mit dem es immer lustig ist zusammenzuarbeiten.

Und ich hoffe, dass sich sein Blog, der/die/das er gerade erst begonnen hat, schnell füllen wird, denn zu erzählen hätte er sicher so einiges!

Und er kann gut erzählen!

...

...

...

...

Oder er lässt mich schon mal ein bißchen erzählen.

Zum Beispiel über den Nachmittag als wir die Kulisse für das Krippenspiel gebaut haben.

Dass heißt, er hat gebaut und einige andere Mütter.

Ich hab' derweil daneben gestanden und alle mit meinen Anekdoten unterhalten (oder genervt, je nach dem, wen man fragt, nehme ich an).

Und er, weil die Kulisse immer wieder umgefallen ist, entschlossen den Bohrer gepackt und sie mit einem zufriedenen "Passt!" auf den Tisch geschraubt hat.

Ganz ein Mann der Tat eben.

Oder ich könnte erzählen von seinen leicht verzweifelten Blicken, wenn ich mit meinen "tollen" Ideen ankomme, wie wir denn diesmal die Martinsfeier oder den Palmsonntag oder, oder, oder... gestalten könnten.

Oder über die Gelassenheit, mit der er den Pfarralltag wuppt -- er kann (mindestens) zehn Dinge gleichzeitig machen und dabei Ansprechpartner für fünf weitere Menschen sein, ohne jemals das Ziel aus den Augen, den Faden oder die Geduld zu verlieren.

Finde ich total klasse!

Ich hoffe, sein Blog wird sich bald mit all den Geschichten und Erlebnissen füllen!

So long,
Corinna

Ich habe schlechte Neuigkeiten...


Telefoniere ich gestern mittag mit dem LV, erzählt der, dass er gleich ein Meeting mit seinem Chef habe.

Am Nachmittag kommt er geknickt nach Hause und sagt:

"Ich habe schlechte Neuigkeiten...

...

...

...

...

...

...

...

...

...

...

...

Mein Fahrrad ist hin!"

...

...

WUAAAAH!

So long,
Corinna

11.11.09

St. Martin...


... und ganz bestimmt ein gutes Novemberrezept:

video

Durch die dunklen Straßen gehen und Martinslieder singen.

Oder eben solche, die es gerne sein wollen.

Anschließend im Pfarrhaus die Geschichte von St. Martin(a) ansehen.



Die Kinder jedenfalls.

Ansehen, meine ich.

Die Geschichte.

Ich musste derweil...

...

...

...

so tun, als wüsste ich, was ich tue.

So long,
Corinna

****

Nachtrag:

Minka auf die Frage, was ihr heute am besten gefallen hat:

"Du St. Martin bist."

Das.

Und natürlich, dass sie auch mal auf dem "Fäerdche" reiten durfte. Ich übrigens nicht, das dürfen bei uns nur die Kinder. Weil kann das Pferd ja nix dafür, dass dieses Jahr Erwachsene die Geschichte gespielt haben.

Ist doch gar nicht mehr so viel!


"Ist doch gar nicht mehr so viel," sagt der LV, als er mir bei der morgendlichen Wägung über die Schulter schaut.

Na ja.

Nicht mehr so viel wie vorher ist es in der Tat.

Aber nicht mehr so viel ist schon noch mal was anderes.

(Nämlich viel weniger).

Trotzdem: heute knallenge Jeans mit Minirock oben drüber, und zwar dem, der so richtig kurz ist.*

Träller.

So long,
Corinna

*Andererseits: ich werde gleich die St. Martina sein, vielleicht ist knalleng und kurz nicht ganz so passend, ;-).

10.11.09

Heute in der Tageszeitung



Ganzseitige Werbung auf dem Titelblatt.

...

...

...

...

Eben eine freundliche Antwort auf meine Beschwerde bekommen (vom Chefredakteur, der anrief) und eine kurze Erläuterung der Motivation, solche Werbung zu schalten. Mir gefällt es nicht, aber sie werden es trotzdem sicher wieder machen.

So long,
Corinna

Immer noch...


... November.

Am Vormittag im Lieblingscafé über einer Melange neudeutsch für die nächste Geschichte brainstormen:



Thema: Gedenktage, Christkind, Weihnachtsmann.

...

...

...

Noch anderthalb Wochen Zeit, die Gedanken in Schriftsprache zu pressen.

So long,
Corinna

09.11.09

Na so was!


Da ist man mal ein paar Tage nicht online -- und wenn man wiederkommt, ist immer noch November!

Heutiges Novemberrezept: schnell zum Konsulat eilen und den neuen Reise(s)pass für die bevorstehende Reise nach Istanbul abholen, später in der Stadtbibliothek einen Reiseführer ausborgen.

Mich weiter über den Hauptgrund der Reise nach Istanbul freuen: ich werde dort meine Gasteltern aus Amerika treffen, bei denen ich vor FÜNFUNDZWANZIG 8 Jahren ein (ganz tolles) Austauschjahr verbracht habe.

Den Rest des Novembers in großer Vorfreude verbringen!

So long,
Corinna

06.11.09

Noch ein Novemberrezept...


Den Lieblings-Ex* von vor über zwanzig ein paar Jahren mal wieder anrufen und ein bißchen plaudern.

So long,
Corinna

* ;-).

05.11.09

Deutscharbeit


"Oh jemi!", schreit Mutze beim Abendessen auf, "das habe ich ja ganz vergessen! Was schreckliches, Mama, was ganz schreckliches!"

"Auch oh jemi!", sage ich und frage: "Dass Du noch Trompete üben musst?" -- hehe -- "oder dass Du Dein Bett frisch beziehen musst?"

"Nein," heult sie auf: "Wir schreiben am Montag eine Deutscharbeit."

"Ach so," zucke ich mit den Schultern, "aber das kann Dich doch nicht schocken."

"Mama!", strafend schaut sie mich an, denn: Eltern wissen manchmal auch gar nichts.

"Mama!", sagt sie also, "wusstest Du, dass es in der 2. Klasse* so etwas entsetzliches gibt wie... GRAMMATIKARBEITEN???"

In der Tat: Oh jemi!

Ich hoffe, das Kind hat im Unterricht gut aufgepasst, denn von Grammatik habe ich genauso wenig Ahnung wie von allem anderen Mathe!

So long,
Corinna

*Entspricht der 6. Klasse in Deutschland.

Immer noch November...



Heute:

Urlaub auf der Insel.


Umgeben von ganz viel Lego mit Mosche und Minka in eben diesem wühlen und Bausätze zusammenbauen.

(Auch) Euch einen schönen Tag!

So long,
Corinna

04.11.09

Lernzielkatalog


Eben den Kampf mit Mutzes Lernzielkatalog für die erste Matheschularbeit aufgenommen...

...

...

...

und gnadenlos verloren.

Also ich.

Das Kind lachte sich derweil neben mir schlapp.

Aber mal ehrlich: zu meiner Zeit war Mathe noch lange nicht so schwer.

Und von Teilerzerlegung nach Primfaktoren hatte damals überhaupt noch niemand gehört,
ich schwör's, die gab es da noch gar nicht.

Pft.

So long,
Corinna

Oink!


Angeblich sei die Schweinegrippe nur ein paar Straßen weiter schon ausgebrochen, in der anderen Volksschule unseres Bezirkes fehlten schon halbe Klassen, ein Fall sei tatsächlich bestätigt.

Hört man jedenfalls.

Oink Ui!

Das ging ja schnell.

Wenn es denn wirklich die Ph*rmagrippe Schweinegrippe sein sollte und nicht bloß...

Na ja, ich unke jetzt mal lieber nicht, sondern warte mal ab, was sich so tut.

So long,
Corinna

Zwitscher...


Wieder einmal freue ich mich, weil ich nicht das getan habe, was ich eigentlich schon seit Wochen tun wollte, nämlich: die Wohnzimmerfenster putzen.

Denn gegen die warf der Mosche gerade so viele Schneebälle, wie es ihm in der Zeit möglich war, in der der Schnee noch Schnee war.

Jetzt draußen alles wieder grau in gatschbraun.

So long,
Corinna


Lieblingsminkaworte


"Mosche," fragt Mutze beim Abendessen, "was ist eigentlich Dein Lieblingsminkawort?"

"Was meinst Du?" fragt der Mosche zurück.

"Na, ich mag zum Beispiel so gerne, wie sie 'annares' sagt. Sagt sie ja manchmal. Zum Beispiel, wenn sie sagt: 'Will ich annares Buch lesen.'"

"Ja, das ist lustig, wenn sie das sagt," lacht der Mosche, aber: "Ich mag es am liebsten, wenn sie 'ümdwie' sagt."

"Ümdwie?", frage ich und muss erst mal einen Moment nachdenken, bis mir einfällt, dass das "irgendwie" heißen soll.

"Bin ich runterhüpft," mag der LV so gern, und besonders mag er es, wenn sie auch heil unten ankommt.

Mir gefallen am besten ihre Vergangenheitsformen, wie z.B. "hab ich trunket," oder "Papa hat helft." Und wenn sie so goldige Sachen sagt wie: "Meins Bauch tut weh, ich glaube, ich muss mamakuscheln."

Übrigens bin ich nur so auf die Idee gekommen, all' die Anekdoten der Kinder aufzuschreiben: ich fand's so spannend, als Mutze damals zu sprechen anfing und wollte mir aufschreiben, wie sich ihre Sprache entwickelt.

Daraus wurde bald eine Art Tagebuch, in dem es nicht mehr nur um die Sprache ging, und mittlerweile habe ich, Bloggen sei Dank, mehrere hunderte Seiten Anekdoten zusammengesammelt.

Euch einen schönen Tag!

So long,
Corinna

Der November geht weiter...


Gestern über'm Frühstückstisch in meinem Lieblingslokal mit Mutze neudeutsch gebrainstormt und gute Ideen für ihre Geburtstagsparty gehabt.

Denn ihr Geburtstag ist ja auch im November und will -- die Erfahrung lehrt's und egal, was kommt -- am liebsten draußen gefeiert werden.

Und hier ist der Plan:


CLUEDO: AUF VERBRECHERJAGD IN GRAZ!

Ideen, wie man die Spielregeln für eine Schnitzeljagd im Bezirk ummodeln kann, werden gerne genommen, noch bin ich nämlich etwas planlos. Aber Hauptsache, die Einladungen sind schon mal geschrieben, Panik, wie man's am besten angeht, kann ich dann ja immer noch bekommen.

******

Der heutige Plan, dem November zu trotzen:

Den Computer ausschalten, Kaffee kochen, eine CD reinschmeißen, Kerzen anzünden (draußen ist es grau, grau und grau) und es mir im Wohnzimmer gemütlich machen mit einem Stapel Anthologien, über die ich eine Bücherbesprechung schreiben darf.

Euch noch einen schönen Tag!

So long,
Corinna

03.11.09

Novemberrezept


Die schulfreie Mutze aus dem Bett komplimentieren und mit ihr in der Stadt in meinem Lieblingsfrühstückslokal frühstücken.

Dann -- und das ist Mutzes Novemberrezept -- lange in der Buchhandlung stöbern.

So long,
Corinna

Uhoh.


Jetzt fehlt nicht nur das Sparbuch, sondern auch noch ein ganz ganz wichtiges Legoteil.

Weder für das eine noch für das andere haben wir noch Ideen, wo wir denn noch alles suchen könnten.

So long,
Corinna

02.11.09

Der Keinnovemberhase...


Alles andere als ein Novemberbild, sondern ganz das Gegenteil davon, nämlich ein Bild von Stubs, dem kleinen Osterhasen, das mir der Mosche in seinem letzten Kindergartenjahr (2008) zu Ostern gemalt hat, und das bei mir in der Küche direkt neben dem Küchenfenster hängt.

Und das angesichts der heutigen Tristesse draußen ein deutlich fröhlicherer Anblick ist:


Der Mosche hat so seinen ganz eigenen Stil beim zeichnen und ich liebe seine Zeichnungen und freue mich immer ganz besonders, wenn er mir ein Bild bringt.

Euch einen schönen Tag!

So long,
Corinna


01.11.09

Kürbiskonfitüre mit Ingwer


Frau... äh... Mutti regt es an, ich greife es gerne auf:

Den tristen November mit Novemberrezepten, -texten, -lieder, -bildern, -erinnerungen aufzupeppen.

Heute bei uns:


Gestern 750 g gewürfelten Kürbis* mit der geriebenen Schale einer unbehandelten Zitrone, dem Saft besagter Zitrone und 400 g Gelierzucker gut durchmischt und über Nacht ziehen gelassen.

Gleich werde ich 100 g frischen Ingwer schälen, möglichst fein hacken und untermischen (Commissario Laurenti bzw. dessen Sohn lehrte mich am Freitag abend, dass man Ingwer nicht reiben dürfe, weil sonst das Aroma verloren gehe. So? Aha.).

Den Ingwer werde ich unter die Kürbismasse mischen und die Masse unter Rühren köcheln lassen, bis der Kürbis ganz weich ist. Dann pürieren und noch mal aufkochen lassen und als Beilage zu Fleisch servieren.

Das Rezept** ist eigentlich zum Einkochen gedacht, doch wir werden es heute erst mal testen.

Na ja.

Soweit der Plan. Mal schauen, was mir unterwegs noch für Abkürzungen einfallen, Pannen geschehen oder was daneben geht.

Denn Kochen ist eigentlich wirklich nichts meins.

Euch einen schönen Sonntag!

So long,
Corinna

*Die armen Kinder mussten ihre Kürbisse so lange ausschaben, bis ich die angegebene Menge zusammenhatte ("Hey, Mosche, lass mal schauen... ja, da geht noch was. Mutze, da kannst Du noch ein bisschen mehr schaben, ich brauch' noch 13 g...")
**Rezept: Regine Stroner, Selbst gemacht & mitgebracht, Geschenke aus der Küche, S. 29.

**********

Nachtrag:

Dem LV war's zu viel Ingwer, den er nicht mag, mir zu viel Zitrone, die ich zwar mag, deren Geschmack mir aber hier zu aufdringlich war. Mentale Notiz: das nächste Mal weniger Zitrone, weniger Ingwer -- dafür aber eine zusätzliche getrocknete Chilischote, die das Rezept in der Fußnote für mehr Schärfe vorschlägt.

Ansonsten: mal was anderes.

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