13.01.10

Friends


"Juhu," sagt der Mosche und schaltet den Fernseher ab, "ich habe eine Folge Friends überstanden."

"Juhu," denke ich, "und ich habe heute schon vier geschaut."

Denn ich habe mir, ganz auf dem Wohlfühltrip, die ersten zwei Staffeln gegönnt und tue fast nichts anderes mehr, als schauen, schauen, schauen. Meistens auf Englisch, denn seit dem ich -- Mutze zuliebe -- eine Folge auf Deutsch geschaut habe, weiß ich wieder, warum ich die Serie damals nicht weiter verfolgt habe, als ich aus Amerika zurück nach Deutschland kam.

Meine Güte, ist die Übersetzung und Synchronisation schlecht!

Ich jedenfalls schaue es auf Englisch -- und stelle erfreut fest, das Friends ungefähr die gleiche Wirkung auf alle Kinder unter einem Meter vierzig hat wie Love Actually: Sie verlassen fluchtartig das Wohnzimmer!

Außer jetzt bei dieser einen Folge, da sitzt der Mosche im Wohnzimmer und baut ein Lego-Teil zusammen.

Und quasselt zwischendurch nach, was er im Fernseher hört: "Big head, big head, big head. Mama, was heißt big head?"

Oder er probiert ein bisschen mit den Worten herum: "Faster. Fästa? Faasta?"

"Hey, cool," denke ich mir, als ich ihm so zuhöre und feststelle, dass er noch dazu eine gute Aussprache hat: "Jetzt ist das auch noch pädagogisch wertvoll, wenn ich hier nachmittags abhänge, und Fernsehen schaue!"

Klasse Sache, das!

So long,
Corinna

Kommentare:

  1. in jeder Sache steckt etwas positives, man muss es nur finden und benennen können!
    ..
    Tolle Frühförderung in Sachen "Fremdsprache"
    ...
    :grin:

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  2. Mir geht es bei McLeod´s Töchtern so. Die kann man sich nur auf Australisch-Englisch so richtig reinziehn, weil nur dann kommt es authentisch rüber! Auf deutsch geht gar nicht, oder nur unter Schmerzen! ;-)
    lieben Gruß vom Platypus

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Liebe Frau_Mahlzahn!

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