30.04.10

Geheimlager


Ein ganzes schönes Wochenende und ein paar Nachmittage lang hatte die Soft Gang ein Geheimlager.

Danach hatten sie schon zwei Sommer lang gesucht, aber nie einen Ort gefunden, der definitiv elternfrei ist den Ansprüchen genügt. Nirgendwo konnte man sich wirklich ungestört zurückziehen, eine Bude bauen, die Gegend erkunden und möglichst viel Müll Einrichtungsgegenstände anschleppen, um das Lager einzurichten.

Aber dann fanden sie es!

So geheim, dass uns Eltern nicht sofort schlüssig war, wo sie sich versteckten.

Vor allem war es so weit weg, dass man sogar mit dem Rad oder mit dem Roller fahren musste, um dorthin zu kommen.

Mehrmals am Tag fuhren sie hin, richteten sich ein, hatten sogar Haustiere (Kaulquappen), die sie liebevoll versorgten.

Natürlich sickerte durch, wo das Geheimlager war -- und auch wenn es sich nach einem wirklichen Kindertraum anhörte, war uns Eltern gleich klar, dass die Freude nicht lange währen würde: Privatgrund.

Jetzt sind sie tatsächlich vertrieben worden.

Schade.

Aber eben leider absehbar.

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Mentale Notiz: die Soft Gang darauf aufmerksam machen, dass wenn sie schon mit Rad und Roller unterwegs sind, sie auch ein Stück weiter zum Wald fahren können...

So long,
Corinna

1 Kommentar:

  1. Wir hatten früher unsere Bude mit all dem, was da zugehört in dem Waldstück, das zum Grundstück meiner Oma gehörte. Natürlich wussten Eltern, Großeltern etc., wo das ist, aber sie wussten, sich fernzuhalten. Und wir waren auch mitunter stolz wie Bolle, ihnen zu zeigen, was wir gebaut hatten. Der nächste Nicht-Privatwald war ganz schön weit weg, mit Bahnschienen dazwischen...

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Liebe Frau_Mahlzahn!

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