11.04.10

Figaro, Hader, AC/DC


"Solche Bands wie AC/DC gibt es heute gar nicht mehr," rockt der LV in der Kneipe ab (was sehr lustig aussieht, weil er eigentlich noch in seinem Opernanzug steckt), und ich sage: "Was nicht jeder bedauert."

Aber dann sage ich, dass in der Musik jedenfalls mehr Leidenschaft steckt, als in der Oper, aus der wir gerade kommen.

"Och," sagt der LV, "ich finde, die haben sehr nett gesungen."

Ja, haben sie.

Schon.

Aber irgendwas fehlte, ohne dass ich jetzt genau sagen könnte, was es war.

Der Pepp halt und die Leidenschaft.

Sehr schade, denn Le Nozze de Figaro ist eigentlich meine Lieblingsoper.

Und so war im Grunde das spannendste an diesem Opernabend, dass Joseph Hader im Publikum saß, und ich fast, aber nur fast (leider nur fast) in ihn hinein gerempelt wäre.

In welchem Fall ich ihn entschuldigend freundlich angelächelt hätte und er sicher freundlich zurück gelächelt hätte.

...

...

...

Machte dann aber auch nichts, dass ich ihn nur fast angerempelt hätte.

Denn wie die Recherche im Internet gerade zeigte, war Joseph Hader heute abend in Wien und ganz sicher nicht in Graz und meiner war wohl nur ein ziemlicher Joseph Hader Look Alike, aber so was von.

Trotzdem ein schöner Abend, so global betrachtet.

Und AC/DC rockt.

Schon.

Ziemlich.

...

...

...

Im Vergleich.

So long,
Corinna

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Liebe Frau_Mahlzahn!

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