28.02.10

Du siehst aber ganz sauber aus...


Nachdem ich schon den ganzen Tag ungeduscht herumlaufe, versuche ich am frühen Nachmittag Minka von meinem Rockzipfel zu befreien, in dem sie sich heute verfangen hat.

"Minka," sage ich also, "ich möchte jetzt wirklich mal duschen."

"Nein," meint sie, "Du musst nicht duschen."

"Doch," sage ich energisch, "ich bin ja noch ganz dreckig."

"Du siehst," mustert sie mich eingehend, "aber ganz sauber aus."

...

...

...

...

...

owt.

So long,
Corinna

Rusalka


Rusalka ist eine schöne Oper, und das Bühnenbild der Grazer Inszenierung einfach klasse mit vielen schönen, eindrucksvollen Bildern.

Was sich allerdings nie klärte, war was jetzt eigentlich das eine (die Oper) mit dem anderen (dem Bühnenbild) zu tun hat.

...

...

...

...

...

Außerdem fürchte ich, dass Mutze nie mehr mit mir in die Oper gehen wird, sie wäre wohl schon nach dem ersten Akt gerne wieder gegangen. Hat dann aber doch tapfer durchgehalten. (Die Aussicht auf Cola und Käsebrot in der Pause halfen).

So long,
Corinna

27.02.10

Monatspic2010: Februar



Shadow on the Wall:


Dieser Schatten fiel kürzlich durch das Küchenfenster an die Flurwand, und es wäre mir völlig entgangen, wenn Mutze mich nicht drauf aufmerksam gemacht hätte.

Die Tage werden also wieder deutlich länger, denn durch das Küchenfenster fällt nur am späten Nachmittag direktes Sonnenlicht.

So long,
Corinna

26.02.10

Sagt meiner Mutter, dass ich sie liebe!


Mit zwei Rechen und vereinten Kräften den vereisten Schnee auf dem Hof zerhackt, drauf rum gesprungen und schließlich eine feine, gatschbraune und große Pfütze gehabt.

Das Kettcar den sogenannten Rutschberg hochgeschoben, oben laut "Geronimo!" oder "Sagt meiner Mutter, dass ich sie liebe!" gerufen und mit vollem Karacho den Berg hinunter und genau in und durch die Pfütze geheizt.

Schmuddelwetter ist was feines!

So long,
Corinna

Kurz notiert...


Jetzt ist es auch hier soweit, dass ich Kommentare von Leuten bekomme, deren Nick-Links auf irgendeine Verkaufsseite führen. Und was für ein lustiger Zufall, dass ich innerhalb kürzester Zeit gleich zwei mit verschiedenen Links zu irgendeinem Plödder bekommen habe...

Solche Kommentare werde ich löschen bzw. in Zukunft gar nicht erst zulassen.

Aber am besten wär's natürlich, ich würde sie gar nicht erst bekommen.

So long,
Corinna

Swirls


Ersetzt: Die Cinnamon-Komponente dieser Swirls durch die Füllung eines pikanten Fladenbrotes:





Einen Hefeteig mit Rosmarin zu einem dünnen Rechteck ausrollen, mit Pesto bestreichen, gewürfelten Schinken und Mozarella drauf verteilen. Einrollen, in ca. 3 cm große Stücke schneiden und mit der Schnittstelle nach oben (na ja, mit einer der beiden Schnittstellen) dicht an dicht aufs eingefettete oder mit Backpapier ausgelegte Backblech legen. Im vorgeheizten Ofen bei 180° zwanzig Minuten backen, dann mit Wasser bestreichen und mit Sesamsamen (am besten dunkle, aber ich hatte gerade nur helle) dekorieren, weitere 10 Minuten backen.

Das Rezept verlangt noch nach gehackten Oliven -- aber das wollte ich den Kindern nicht antun, da habe ich schon mit dem Pesto mein Glück herausgefordert, ;-).

Schon recht lecker, jedenfalls sehr schnell verschwunden.

Aber das nächste Mal entweder nur mit Pesto oder mit einem Tomatensugo, Schinken udn Käse als Pizzaschnecke.

So long,
Corinna

25.02.10

Da kommt sogar die Polizei!


Wenn Mos Schule geschlossen vom kleinsten Vorschüler bis hin zur Direktorin einen Schulausflug macht -- kommt sogar die Polizei!

Um darüber zu wachen, dass die Busse mit den ca. 230 Schülern und Schülerinnen und allen Lehrerinnen sicher vom Parkplatz in den Verkehr gelenkt werden. (Ich glaube, das hat mich bei der generalstabsmäßigen Planung fast am meisten beeindruckt).

Schön war's oben auf der Teichalm, wo die Kinder wahlweise Ski fahren, Snowboarden, Langlaufen, Schneeschuhwandern, Eislaufen oder Rodeln konnten.

Natürlich habe ich mir selber auch die Gelegenheit nicht entgehen lassen und (als Begleitperson) den Mo schön über's Eis gescheucht. Ich meine, das muss ich auskosten, dass ich noch die Spur besser schneller Eis laufe als er.

Und mal wieder: so schön, wenn die Kinder in ihren Schulen gut aufgehoben sind.

So long,
Corinna

Schreiben als Handwerk


Kürzlich in der Tageszeitung Sybille Berg darüber, dass Schreiben als das Handwerk gelehrt werden solle, das es nun mal sei:



Sie hat nicht unrecht, denn manchmal wundert man sich wirklich, was da alles veröffentlicht wird.

...

...

...

Andererseits stolpert man gelegentlich über Ausnahmetalente wie Christoph Szalay, dessen Gedichtband stadt land fluss mich restlos begeistert. Ein bisschen gewöhnungsbedürftig am Anfang, aber wenn man sich in den Fluss der Sprache eingelesen hat, kann man (konnte ich) es nicht mehr beiseite legen.

Unglaublich, wie dieser junge Mann mit Sprache umgehen kann und welche Reflexion hinter seinen Gedankengängen steckt.

Hoffentlich gibt's da noch mehr davon!

So long,
Corinna

24.02.10

Eine kaputte Nähmaschine...



... ist ja viel unterhaltsamer als ein kaputter Toaster.

Familienbespaßung im Hause Mahlzahn:



Sehr beeindruckend, das Innenleben einer Nähmaschine.

Und, keine Frage, ein guter Teil der ganzen Schräubchen, Sprungfedern und Zahnradriemen ist gleich in Mos Zimmer verschwunden, wo es sich als ausgesprochen Lego-kompatibel erweist.

Techniker halt. Wie sein Vater.

So long,
Corinna

23.02.10

Vom Auslöffeln einer Suppe...


So geschickt muss man das erst mal anstellen.

Der LV brockt mir eine Suppe ein, die eigentlich für ihn gedacht war -- und überredet (weil ich sauer bin und mich weigere) Mutze, sie auszulöffeln.

Kryptisch, ich weiß.

Aber, Mann, bin ich sauer!

So long,
Corinna

Hoffnung...


Das erste Eis des Jahres ist immer viel zu klein.

So long,
Corinna

Kaffee und Karin...


Der Herr Lehmann ist mir ja voll auf die Nerven gegangen, als ich ihn gelesen habe, denn wenn man mit 30 so tief und perspektivlos im Sumpf steckt, ist das doch irgendwie einfach nur öd.

Dann schenkte mir mein kleiner Bruder den nachgereichten zweiten Teil der Lehmann-Trilogie, Der kleiner Bruder, den ich ja nur klasse fand, genauso wie Neue Vahr Süd.

Weil, wenn man mit Anfang 20 noch so perspektivlos im Sumpf steckt, dann hat das was und dann ist da ja auch noch Hoffnung. Irgendwie.

Jedenfalls: Sven Regener kann was. Und wie!

Und das nicht nur schriftlich, sozusagen.

Seine Band Element of Crime ist auch voll schräg...

Ich meine, so lässige Texte müssen einem erst mal einfallen:

Wenn die Sonne noch weiter nach rechts geht,
und ich fürchte, sie wird das noch tun,
scheint sie mir voll in die Augen
und dann mach' ich die einfach mal zu...

Das ist doch irgendwie ziemlich... lässig halt.

"Ganz egal, woran ich gerade denke, am Ende denk' ich immer nur an dich."

Aber das ist noch mal ein anderes Lied. Auch gut.

Träller.

So long,
Corinna

22.02.10

So kann's gehen...




Ich persönlich finde ja, dass es gewisse Dinge gibt, die absolut abkömmlich sind.

So long,
Corinna

Mitfahrerin


Als ob es in unserem Auto nicht schon eng genug wäre, haben wir jetzt eine neue Mitfahrerin:

Susi, die Navigateuse.

Wo doch jeder weiß, dass ich meinen Platz lieber mit Bob geteilt hätte!

Jedenfalls ist Susi ja sooo doof!

Und schlecht dastehen lässt sie mich.

Immer weiß sie, wo's lang geht, immer hat sie Recht, und immer bleibt sie gelassen, wenn man ihre Anweisungen missachtet. Und immer, wenn sie den LV warnt, dass er langsamer fahren solle, dann hört er auch noch auf sie! Auf mich hört er nie!

Andererseits.

Mag sie zwar den kürzesten Weg von Graz nach Freiburg kennen.

Aber sie weiß nicht.

Dass man da nicht unbedingt durch den Wald fahren mag.

Und schon gar nicht bei Schnee.

...

...

...

...

Tja, eben auch nicht allwissend, die Truse.

So long,
Corinna

21.02.10

Ferien...


... sind ja immer wieder viel zu schnell vorbei.

Morgen: schnöder Alltag.

So long,
Corinna

13.02.10

.




Euch eine schöne Woche, wir jedenfalls werden sie mal so richtig genießen.

So long,
Corinna


12.02.10

Ich habe nicht nachgedacht...


"Minka!", kreische rufe ich, "du hast ja schon wieder auf die Wände gemalt!"

"Ja, Mama," kommt das Kind herbei geeilt, "wollte ich malen."

"Und warum hast du dann nicht auf Papier gemalt?"

"Hatte ich kein Papier."

"Dann kannst du mich bitten, dir welches zu geben. Das mache ich gerne. Aber du sollst nicht auf die Wände malen!"

"Ja, aber da war kein Papier."

"Dann gebe ich dir welches."

usw.

Schließlich sagt das kleine Kind im allerbesten augenverdrehten Mama-jetzt-sag-ich-dir-mal-was Sing-Sang:

"Mama, ich habe nicht nachgedacht."

In der Tat.

Bedauerlicherweise weiß es aber auch, dass die Wände eh schon hin sind man ihm eh nie allzu lange böse ist.

Auch wenn ich bekritzelte Wände nun wirklich überhaupt nicht ausstehen kann, da sieht dann immer gleich alles so grindig aus.

So long,
Corinna

Heute in der Tageszeitung


Heute in der Beilage der Tageszeitung: Ein Samurai.



Ich würde das ja eher als Harakiri bezeichnen...

So long,
Corinna

Der Standard, Rondo, 12.2.2010, S. 3.


10.02.10

Freche Liesl


"Du bist aber eine freche Liesl," sagt das jüngste Kind und stubst mir mit dem Zeigefinger auf die Nase.

...

...

...

...

...

owt.

So long,
Corinna

Kinderbespaßung


"Mama, dürfen wir dir helfen, das Bad zu putzen?"

"Klar, ihr könnt es auch gerne ganz alleine putzen."

"Ja, gerne."

...

...

...

...

;-).

So long,
Corinna

Der Mo


"Mama," sagt der Mosche, "Mama," sagt er, "ich will nicht mehr Mosche genannt werden."

Denn Mosche kommt noch aus den Zeiten als er dieser kleine Dreckspatz:


und das hier unser Alltag war:


Nun, an letzterem hat sich nicht viel geändert, aber so klein ist er wirklich nicht mehr.

"Mama," sagt der Mosche also, "nennt mich doch einfach Mo."

Mir wird's schwer fallen, mich von dem Spitznamen zu trennen, denn er stammt nicht nur aus den Zeiten, in denen der Mo noch so ein kleiner Fratz war, sondern in denen er sogar noch mein kleiner Moschelino war.

Aber wohl an, jetzt ist er also der Mo und das hört sich wirklich gleich viel frecher größer an.

So long,
Corinna

Nachtrag: Der Mosche protestiert gerade, er sei schon immer eher ein Mo gewesen, auch als er noch so ein kleiner süßer Dreckspatz war.

09.02.10

Ein Mann!


Die meisten meiner Bücher habe ich verschenkt.

Weil ich sie eh nur noch zum Abstauben in die Hand genommen habe.

Und es mich anzipfte, ständig auf eine überladene Bücherfront zu starren.

Seitdem leihe ich mir die meisten Bücher aus der Stadtbibliothek aus, was allerdings keinen besonders guten Einfluss auf die Lesequalität hat.

Hin und wieder kaufe ich mir aber schon auch mal ein Buch, so dass es im Bücherregal eben doch nie ganz leer ist:



Ganz, ganz rechts neben der Bücherdiebin, es wollte nicht so richtig mit auf's Bild, eines meiner ältesten und liebsten Bücher: Bap övver Bap.

Und ziemlich weit links -- sehen Sie es, Frau M.? -- ziemlich weit links:

Ein Mann!

In der Tat.

Ein Mann.

So long,
Corinna

07.02.10

Holding out for a hero!


Immer, wenn ich -- wie gerade eben -- dieses Lied* im Radio höre, muss ich an eine Wanderung mit Mutze auf die Rote Spitze in Osttirol denken, bei der uns knapp unter'm Gipfel zwei testosteronstrotzende wirklich fesche Wandersburschen entgegen kamen.

Da bin ich damals doch gleich viel leichtfüssiger weitergehüpt, ;-).

So long,
Corinna

*OMG -- das Video ist so 80's!

Die Csárdásfürstin


Auch wenn es im ersten Moment erfreulich schien, dass viele der Sitzreihen vor uns nicht (gut) gefüllt waren -- freier Blick auf die Bühne! -- schwante uns doch gleich, dass dies durchaus auch ein Qualitätsmerkmal sein könne.

Und wirklich.

Zu dieser Inszenierung der Csárdásfürstin kann man nur sagen:

Herr, schmeiß Hirn vom Himmel. Viel davon.

Die Grazer Oper haut mich bislang wirklich nicht so vom Hocker.

Aber das am allerwenigsten.

So long,
Corinna

06.02.10

Wetter


Also, wenn ich das Wetter wäre, dann würd' ich auch an Sch.aaß drauf geben, was die Leute sagen, man kann es ja eh keinem Recht machen.

Schnee im Winter.

Na, so was.

So long,
Corinna

05.02.10

Hyper- or Helicopter Parenting...


Wow.

So arg mag es bei uns ja noch nicht sein, aber trotzdem trifft der Begriff Helicopter Parenting (der mir ja besonders gut gefällt) auch gewisse Tendenzen, die man hier so beobachten kann.

Zum Glück noch im Kleinen.

Wer hier liest, kommt aus dem Stauen nicht mehr heraus, was für absurde Züge dieses Hyper- oder Helicopter Parenting in Amerika schon angenommen hat.

Übrigens.

Eine $4000 Princess Party für eine Einjährige -- das hätte Minka sicher auch gefallen.

Aber, tough luck, kiddo, wir sind Rabeneltern.

Was das angeht.

So long,
Corinna

Seltene Momente


Eben in unserem Wohnzimmer.

Minka schlief in meinem Arm.

Mutze las in einem Heft.

Der Mosche saß auf dem Boden und raschelte mit Lego.

So. Ruhig. Und. Friedlich.

...

...

...

So long,
Corinna

Die 100 beliebtesten Bücher der Deutschen...


Zur Zeit geistert im Internet ein Bücherstöckchen herum mit der Liste der angeblich beliebtesten 100 Bücher der Deutschen. Zwar ist die Quelle unbekannt, aber die Liste scheint sich ziemlich zu decken mit der, die das ZDF vor einigen Jahren zusammengestellt hat.

Die Lieblingsbücher des LV und von mir sind jedenfalls noch auf den identischen Rängen (Die Deutschstunde für den LV, Homo Faber für mich), Der kleine Prinz ist immer noch auf Platz 5, Der Alchimist immer noch auf den oberen Rängen, die Bibel ist auf Platz 2 gerutscht, und Illuminati war damals noch unter den ersten 10 (!). Aber ansonsten doch sehr ähnlich.

Zwei Dinge fallen mir auf: ich habe ungefähr die ganz gleichen Bücher gelesen, wie alle anderen auch* (werde mich aber auch weiterhin weigern, eine Rosesoundso Pilcher zu lesen) -- und auf der Liste fehlt und fehlt und fehlt:

Heinrich Böll.

Schade, das.

So long,
Corinna

Ei, das hätt' ich nicht gewusst...


"Brüder'ßen, komm' tanz mit mir,
beide Händ'ßen reich ich dir.
Einmal hin, einmal hin,
Runderherum, das ist nicht s'wer.
Mit die Händ'ßen tick, tick, tick,
mit das Köpf'ßen nick, nick, nick.
Einmal rum, einmal her,
Rundherum, das ist nicht s'wer!
Noch einmal das s'öne Spiel,
weil das uns so dut gefiel.
Ja, das habt ihr dut gemacht,
Ei, das hätt' ich nicht gewusst!"

So süß!

So long,
Corinna

04.02.10

Und immer wieder schön...


...diese Sinnsprüche, die mir regelmäßig in den Posteingang flattern:

'Life is not about waiting for the storm to pass -- it's about learning how to dance in the rain.'

So long,
Corinna

Das Kirchturmnasenaffenauge


Als ich dem Mosche heute morgen seine tägliche Zeichnung in die Jausenbox packte, dachte ich noch -- und voller Stolz dachte ich das: "Schau an, mittlerweile gehen mir diese kleinen Zeichnungen schon recht gut von der Hand. Man erkennt sogar, was es sein soll."

...

...

...

...

Als der Mosche mittags nach Hause kam, sagte er: "Mama, weißt Du, die Zeichnungen haben mir viel mehr Freude gemacht, als man noch nicht so erkennen konnte, was es sein sollte. Als man noch überlegen musste. Du weißt schon, so wie das Hasennasenaffenauge."

Das Hasennasenaffenauge? Das vermutlich ursprünglich mal ein Hundekopf oder so was sein sollte.

Na ja.

Ab morgen also back to the roots: Der Hasenteufel, das Kirchturmnasenaffenauge, der Krötenquallenmolch...

Gut, dass der Mosche inzwischen leidlich lesen kann, dann kann er es nachlesen, wenn er es auch nach viel Überlegen nicht erkennt.

So long,
Corinna

Handys


Grad gestern, als ich mich aus Versehen (natürlich aus Versehen, meinen Sie, ich mache das absichtlich?) in den Keller gesperrt hatte, sinnierte ich mal wieder über Sinn und Unsinn eines Handys.

Ich persönlich finde sie unsinnig, unnötig und ausgesprochen lästig.

Obwohl ich sogar eines habe, ich kann Ihnen auch sofort sagen, wo es sich gerade befindet: in meinem Rucksack. Ohne Guthaben und mit ohne Akku.

Gestern allerdings wäre es allerdings grad ganz praktisch gewesen, wenn ich es bei mir gehabt hätte, aufgeladen und mit Guthaben.

Da hätte ich nämlich jemanden anrufen können, der mich erlöst, anstatt dumm herum zu überlegen, wie ich mich mal wieder befreien könnte.

(Dumm, weil ich nämlich weder eine Lösung noch ein passendes Werkzeug fand, die/das mir hätte dienlich sein können).

Allerdings fiel mir gleich wieder ein, dass mir das Handy auch nichts genutzt hätte, denn wenn ich nicht in der Wohnung bin, dürfen die Kinder weder die Tür öffnen noch das Telefon abheben. Und den Anrufbeantworter ignorieren sie.

Sie sehen: im Grunde eh völlig überbewertet, diese Handys.

...

...

...

Nach ca. einer Viertel Stunde* fand mich übrigens Mutze -- man habe sich in der Wohnung zwar schon gewundert, was mich so lange aufhalte, aber gedacht, ich hätte halt so viel im Keller zu tun.

(Dass ich die Zeit ja mal zum Aufräumen hätte nutzen können, findet der LV).

Da war ich jedenfalls ganz froh. Vor allem, dass es Mutze war, die mich fand, und nicht die Nachbarin, mit der ich schon seit Jahren kein Wort mehr rede -- das wäre nämlich noch peinlicher gewesen, als der Grund, aus dem ich überhaupt im Keller eingesperrt war...

So long,
Corinna

*gefühlt nach mindestens einer Stunde.

02.02.10

I'm loving it!


Ohne aktuellen Anlass:

Der Bundeskanzler der Alliierten

So long,
Corinna

Ein schnelles Ende...


Im Grunde kann ich nicht behaupten, dass die Sache mit der Nähmaschine ein schnelles Ende genommen hätte, denn sie hat ja schon ungefähr zehn Jahre lang hier rumgestanden.

Aber ganz klar: meine Freude an ihr währte nicht lange.



Irgendso ein Zahnrädchen ist hin.

Das betrübt den Mosche genauso sehr wie mich, denn er hatte große Freude daran, auf meinem Schoß zu sitzen und vor sich hin zu ...nähen.

Die tapfere Recherche des LV im Internet ergab, dass es schwer sein dürfte, das Rädchen zu ersetzen und selber zu reparieren.

Während ich jetzt doch noch jemanden suche, der mir das reparieren kann, nehme ich gerne schon mal Ihre Empfehlungen für eine neue, nicht zu teure Nähmaschine entgegen.

Und/oder Hinweise, worauf man beim Kauf einer Nähmaschine achten sollte. Allzu große Ambitionen habe ich nicht. Aber die Kinder später vielleicht mal...

Der LV, der von so was mehr Ahnung hat als ich, behauptet, es müsse eine mit Freiarm sein, damit ich auch mal eine Hose nähen könne.

Da lach' ich doch!

So long,
Corinna

P.S.: Frau M., ich hab' mich doch verändert! While it might not necessarily be a change for the better, wäre ich vor zwanzig Jahren nie auf die Idee gekommen, mich über eine kaputte Nähmaschine zu grämen, ;-).

01.02.10

Pft


"Pft," sagt der Mosche und setzt sich auf meinen Schoß, "nähen ist doch ganz einfach."



"Komm, ich zeig's Dir mal."

So long,
Corinna

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