30.04.10

Das Schlampenkochbuch


Gerade klingelte der Postbote und brachte mir Das Schlampenkochbuch.

Den Tip habe ich von Mella -- und jetzt bin ich mal weg, Zutaten kaufen.

Euch einen schönen Tag!

So long,
Corinna

Geheimlager


Ein ganzes schönes Wochenende und ein paar Nachmittage lang hatte die Soft Gang ein Geheimlager.

Danach hatten sie schon zwei Sommer lang gesucht, aber nie einen Ort gefunden, der definitiv elternfrei ist den Ansprüchen genügt. Nirgendwo konnte man sich wirklich ungestört zurückziehen, eine Bude bauen, die Gegend erkunden und möglichst viel Müll Einrichtungsgegenstände anschleppen, um das Lager einzurichten.

Aber dann fanden sie es!

So geheim, dass uns Eltern nicht sofort schlüssig war, wo sie sich versteckten.

Vor allem war es so weit weg, dass man sogar mit dem Rad oder mit dem Roller fahren musste, um dorthin zu kommen.

Mehrmals am Tag fuhren sie hin, richteten sich ein, hatten sogar Haustiere (Kaulquappen), die sie liebevoll versorgten.

Natürlich sickerte durch, wo das Geheimlager war -- und auch wenn es sich nach einem wirklichen Kindertraum anhörte, war uns Eltern gleich klar, dass die Freude nicht lange währen würde: Privatgrund.

Jetzt sind sie tatsächlich vertrieben worden.

Schade.

Aber eben leider absehbar.

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Mentale Notiz: die Soft Gang darauf aufmerksam machen, dass wenn sie schon mit Rad und Roller unterwegs sind, sie auch ein Stück weiter zum Wald fahren können...

So long,
Corinna

29.04.10

Elternsprechtag


Immer wieder erfreulich sind die Elternsprechtage an Mutzes Schule.

Früher, an ihrer Volksschule, fürchtete ich solche Termine eher, denn in den zehn Minuten, die man da zugeteilt bekam, erfuhr man nie etwas Gutes.

Schuld waren immer Mutze ("Sie ist viel zu langsam und wird nie fertig!") oder ich ("Wir haben angeboten, dass Mutze ihre Arbeiten in der großen Pause fertig macht, aber das wollen Sie ja nicht"), und die Rechtschreibung ist soundso eine große Katastrophe.

Und das wog natürlich alles viel schwerer als ihre Stärken.

In ihrer weiterführenden Schule sieht das ganz anders aus, denn:

Dort geht man ganz anders mit den Schwächen der Kinder um -- und betont, dass in einer (vermeintlichen) Schwäche auch eine große Stärke stecken kann.

Die Lehrer und Lehrerinnen an dieser Schule sprechen immer sehr positiv über die Kinder, man merkt, dass es ihnen Freude macht, mit ihnen zu arbeiten.

Ganz besonders gerne rede ich immer mit dem Lehrer für B(ildernische) E(erziehung), der einen so sympathischen, wohlwollenden aber auch genauen Blick auf und für die Kinder und Jugendlichen hat.

Es ist immer eine echte Freude, ihm zuzuhören, wenn er über seine Schüler und Schülerinnen erzählt.

Und ganz lustig ist: hatte ich gestern vor dem Elternsprechtag noch das Gefühl, einer lästigen Pflicht nachkommen zu müssen, kam ich einige Gespräche später ausgesprochen gut gelaunt aus dem Schulgebäude heraus.

Und das, obwohl Mutze sicher alles andere als ein Wunderkind ist.

Schön ist das.

So long,
Corinna

Monatspic2010: April


Selbstporträt mit Backrohr:


Für die Zukunft prophezeie ich ganz außerordentliche Monatspics, denn unsere Diggi ist kaputt und ist eigenwillig, was Schärfe, Farbe, Kontrast und dergleichen angeht.

So long,
Corinna


28.04.10

Küchenschlacht


Der Mo findet, ich solle mich mal für die Küchenschlacht anmelden. Das ist vermutlich, weil für mich die Küche immer noch ein echtes Schlachtfeld ist.

Nun erzählte eine liebe Freundin, dass sie kochbuchmäßig die Kochschule von Ewald Plachutta sehr schätze. Die Rezepte gelängen und besonders gut sei, dass er jeden Handgriff genau erkläre und mit Bildern veranschauliche.

Bisher ließ ich mir ja alles von Dr. Oetkers Schulkochbuch erklären, aber das wird mit der Zeit auch fad. Da denkt man nämlich, man kann schon alles -- und fühlt sich dann doch wieder viel zu sicher.

Und seien wir ehrlich, da ich wirklich nicht kochen kann ich neue Rezepte immer gebrauchen kann, käme mir so eine Kochschule mal wieder sehr gelegen.

Meine Freundin war so nett, mir ihren Plachutta auszuborgen, und tatsächlich: er erklärt wirklich gut und anschaulich.

Und zwar so gut, dass ich gleich einmal etwas ausprobieren wollte.

Das überbackene Rindersteak gelang sofort ("Boah! Das ist ja genauso wie es sein soll!"), und weil ich nur ein bisschen zum Übermut neige, dachte ich, versuche ich doch mal den Fisch als nächstes.

So richtig mit Entschuppen, Entgräten, Köpfen, Häuten und dem ganz großen Programm.

Weil, das sah ja auf den Bildern ganz einfach aus.

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Während ich mit der Forelle kämpfte, hab' ich die ganze Zeit gedacht, wenn jetzt der Plachutta neben mir stünde, dann könnte man nur hoffen, dass er einen guten Sinn für Humor hat.

Ansonsten hätte er nämlich nur schreien können.

Bei dem, was ich da mit dem armen Fisch gemacht habe.

Von wegen mal leicht und locker die Karkasse rauslösen. Und im Handumdrehen die Haut abziehen. Und so.

Gut, dass die Forelle schon tot war, als sie mir in die Hände fiel, sonst wäre sie es bald gewesen.

...

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Aber: was hinterher aus der Pfanne kam, schmeckte richtig gut. Und erinnerte auch wirklich an das, was im Plachutta auf dem Bild zu sehen war.

Sah jedenfalls fast so ählich aus.

(Und sogar die Kinder haben es gegessen. Fisch!)

Doch, das taugt mir.

Muss ich schon sagen.

Im Vergleich zu Dr. Oetkers Schulkochbuch finde ich zwar die Rezepte im Schulkochbuch besser gegliedert, aber beim Plachutta taugen mir die ausführlichen und bebilderten Einführungen wirklich sehr.

Kommt gleich auf die Muss-Haben-Bücherliste!

Danke!

So long,
Corinna

27.04.10

For (s)he's a jolly good fellow!


Und noch ein Happy Birthday Song*, den ich jemandem gerne mit auf den Weg geben würde!

Wer sich angesprochen fühlt oder jemanden kennt, der heute Geburtstag hat, der nehme ihn bitte mit, zusammen mit vielen guten Wünschen für ein gutes neues Lebensjahr!

(Ich wüsste da ja wieder jemanden...)

So long,
Corinna

*Den wollte ich doch letzte Woche schon der Frau Currywurst mitgeben, aber da habe ich aus Versehen den falschen Link gelegt...

P.S.: Das Post war mir schon so weit runtergerutscht, da habe ich es wieder raufgeholt.

Keseliste


In den letzten Monaten habe ich kaum gelesen. Und wenn, dann höchstens zwei, drei Seiten, bevor ich eingeschlafen bin. Teilweise lag das wohl an der grottenschlechten Lektüre, die mir da untergekommen ist, oft aber auch daran, dass ich abends einfach viel zu müde bin.

Und jetzt kann ich mich kaum noch an das erinnern, was ich gelesen habe. Kuckuckskind von Ingrid Noll lag mal in der Auslage der Stadtbibliothek, und weil ich mal wissen wollte, was alle an ihr finden, habe ich es mitgenommen.

Und fand es...

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ausgesprochen grauenhaft.

Ungeschoren, den vorletzten Band von Arne Dahls Holm und Hjelm Serie habe ich gelesen, aber er ließ den üblichen Charme und Witz vermissen. Was sehr schade ist, denn diese Krimis mochte ich immer gerne.

In einem Bücherblog las ich über Zwei an einem Tag von Dave Nicholls, aber als ich es endlich in der Stadtbibliothek ergattern konnte, war ich eher enttäuscht und legte es schnell wieder zur Seite.

Die Einsamkeit der Primzahlen von Paolo Giordano gefiel mir da schon wesentlich besser, aber ganz so toll, wie es die Rezensionen besingen, fand ich es auch wieder nicht. Vielleicht, weil das nötige Mitgefühl für die Protagonisten nicht aufkommen wollte, auch wenn ich ihre Geschichten natürlich sehr tragisch fand. Dennoch. Mitgerissen hat mich dieser Roman nicht.

Auf meinem SUB (Stapel unter'm Bett) lag noch American Gods von Neil Gaiman. Den ich ja wirklich gerne mag. American Gods ist deutlich anspruchsvoller als die übrigen Bücher, die ich von ihm kenne, und baut auf einer wirklich guten Idee auf, nämlich der Frage welche Götter aus Legenden und Sagen die vielen verschiedenen Einwanderer mit nach Amerika brachten -- und was aus ihnen wurde: Weitgehend vergessen, ignoriert, verlacht und mächtig heruntergekommen kämpfen diese Götter und Sagengestalten, um ihr Überleben in Zeiten neuer Götter (der Kreditkarten und Geldautomaten) zu sichern.

Nur zieht sich dieser Roman ziemlich in die Länge und man weiß lange nicht, worum es eigentlich gehen wird. Ungefähr in der Mitte, als ich es erst mal zur Seite gelegt habe, wusste ich immer noch nicht, wohin die Reise wohl führen wird. Vielleicht nehme ich es noch mal zur Hand, wenn ich wieder mehr Muße habe, zu lesen.

Perle schrieb vor einigen Wochen über Das zweite Leben des Herrn Roos von Hakan Nesser, und irgendwie war mir dieser Kerl, also der Herr Roos, nicht der Herr Nesser, sofort unsympathisch.

Und blieb es auch, als ich den Roman las.

Der Roman selber hat mir gut gefallen, aber Ante Valdemar Roos: nee. Nie im Leben.

Ich meine, da gewinnt der ein paar Millionen im Lotto und beschließt, sich heimlich ein Doppelleben aufzubauen. Weil sein "richtiges" Leben nämlich so unsäglich langweilig ist und er -- meiner Ansicht nach berechtigt -- von seiner Umgebung eher als "Möbelstück" charakterisiert wird denn als wenigstens halbwegs interessanter Gesprächspartner.

Hält er also den Gewinn vor seiner Familie geheim, und versucht, sich heimlich ein zweites Leben aufzubauen, um ein bisschen mehr Pepp in sein Leben zu bringen.

Und kauft sich...

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eine einsame Kate im Wald, wo er fortan seine Tage kreuzworträtselnd verbringen will.

Ich meine: Hallo!

Der hätte an jedem Tag seines Lebens aufstehen und gehen und ein neues Leben anfangen können, er hätte sich offen und ehrlich von seiner Frau trennen können, ohne ein größeres Scherbenmeer zu hinterlassen, er hätte jederzeit die Chance gehabt, die Verantwortung für sein eigenes Leben zu übernehmen.

Statt dessen ewig jammern, wie langweilig das Leben sei, und dann:

Kate im Wald, um Kreuzworträtsel zu lösen.

Nee, ne.

Dennoch. Der Roman selber war spannend.

Deshalb habe ich gleich zugegriffen, als ich auf dem Bücherflohmarkt einen weiteren Krimi von Hakan Nesser gefunden habe: Der Tote vom Strand, bis jetzt recht spannend, zumindest sehr unterhaltsam.

Vor ein paar Tagen war ich mit Mutze in der Buchhandlung ihres Vertrauens, und während sie sich nach einem interessanten Buch umsah, hatte ich Zeit, ein wenig zu schmökern.

Mein Blick fiel auf Wie Kinder wieder wachsen von Martina Leibovici-Mühlberger über das heutige Erziehungsdilemma, und da sich Mutze wirklich lange in einer Buchhandlung aufhalten kann, konnte ich mir einen Eindruck zu verschaffen.

Das Buch erinnerte mich fast ein bisschen an Michael Winterhoffs Warum unsere Kinder Tyrannen werden, jedenfalls geht's um das gleiche, das Wort Symbiose fällt hier und da und genügend wie für ihre Argumentation gemachte perfekt in ihre Argumentation passende Fallbeispiele gibt es auch.

Und in dem ein oder anderen erkannte ich mich auch wieder.

Aber nur ein bisschen.

(Natürlich).

Als Mutze schließlich zu mir kam, schaute sie mir über die Schulter und fragte, was denn in dem Buch drin stünde.

"Dass das alles nicht so einfach ist," sagte ich, und "das wusstest Du doch eh schon," antwortete sie.

Stimmt, wusstma scho', brauchma nicht, das Buch.

So long,
Corinna

Leseratte


"Och nee," meinte der Mo, als ich vor ein paar Tagen Die Wawuschels mit den grünen Haaren von Irina Korschunow aus dem Regal zog, "das ist doch bestimmt grottenlangweilig."

Nun, die Zeitdetektive oder die drei ??? Kids, aus denen er sich sonst abends so gerne vorlesen lässt, ist es sicher nicht.

Aber eben auch gut.

So jammerte er gestern, ob ich, bitte, bitte, noch ein Kapitel vorlesen könne.

Und griff, als ich mich weigerte, beherzt selber zum Buch.

Eine Weile hörte man ihn noch lesen, denn er ist jetzt gerade in dem Leselernstadium, in dem man es noch hört, wenn er liest.

Heute morgen packte er das Buch in die Schultasche, "damit ich in der Pause weiterlesen kann."

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Würde mich sehr freuen, wenn er jetzt die Freude am (Selber-)Lesen entdeckte!

So long,
Corinna

26.04.10

74 von 100!


Mutze hat 74 von 100 Punkten in ihrer Englischschularbeit erreicht. Und in einigen der Aufgaben sogar die volle Punktzahl!

Insgesamt hat sie in dieser Englischarbeit besser abgeschnitten als in Mathe -- dabei zählt sie in ihrer Klasse zu den Exoten, weil sie Mathe eigentlich lieber mag als Englisch.

Wer also weiß, wie sehr Mutze Englisch hasst sich gegen Englisch gesperrt hat, weiß auch, was für eine wahnsinnige Leistung das für sie ist.

Ich freu mich so!

So long,
Corinna

Spinatmuffins


Ich bin ja mit der Frau Currywurst quasi per Du, und wenn sie sagt, die Spinatmuffins von Cynthia Barcomi kann man ruhig mal ausprobieren, dann glaube ich ihr das.

Wo wir doch schon mal das gleiche Backbuch haben.



Sie gab mir allerdings noch den Rat mit, die Muffins über Nacht ziehen zu lassen, damit sie erst so richtig gut schmecken.

Ja.

Lecker.

Sehr.

So long,
Corinna

24.04.10

Blitzlichtgewitter...


Zufällig wusste ich vom Bewerb zur Steirerin des Jahres 2009, und mir war gleich klar, wer für diese Auszeichnung in Frage kommt:

Minkas Tagesmutter!

Die Eltern "ihrer" anderen Kinder dachten ähnlich, die Begründung schrieb sich wie von selbst, und wirklich schafften wir es, den Vorschlag einzureichen -- mit unzähligen Unterschriften etwas chaotisch, aber wie ich denke, sehr herzlich und vor allem:

überzeugend!

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Tatsächlich ist sie -- bei rund 160 Einsendungen -- mit dem 3. Platz ausgezeichnet worden!

Sie hat sich so gefreut, und wir freuen uns alle mit ihr!

Denn wenn es jemand verdient hat, dann sie!

Ihr könnt Euch vorstellen, dass wir gestern kräftig gefeiert haben!

Hier gibt es für die nächsten sieben Tage ungefähr auf Hohe 01:02 den Bericht in Steiermark heute zu sehen*.

Ich freu mich so!

So long,
Corinna

*Auch Minka hüpft mit ihrer Kumpeline durchs Bild, leicht zu erkennen anhand der ungefähr fünfzehn verschiedenen Rosa- und Violetttöne, die sie getragen hat. Immerhin: kein Ballettkleidchen.

23.04.10

Kryptisch


Es ist klasse, wenn etwas ganz Tolles passiert, und man hatte dabei seine Finger im Spiel...

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Später mehr (bin schneller als die Online Redaktion, ;-)).

So long,
Corinna

22.04.10

Where the hell is Matt?


Grad bei ihr gefunden (wo sie es her hat, erzählt sie Euch selber), und für wirklich, wirklich schön befunden!

Let's spread the dance!

So long,
Corinna

Dress Code...


"Was magst Du eigentlich morgen zu der Feier anziehen?", frage ich Minka, denn mir schwant, dass es da einen gewissen Verhandlungsbedarf geben wird.

Kurz denkt sie nach und antwortet dann:

"Mein Ballerinakleidchen."

...

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Wie gesagt, da müssma nochmal reden, der brauchbare Kompromiss dreht jedenfalls schon mal seine Runden in der Waschmaschine.

So long,
Corinna

Morgens unterwegs...


Das ist irgendwie schon so ein Kreuz, das mit dem morgens Joggen gehen.

Klasse ist es eigentlich erst, wenn man wieder da ist...

Mutze legt ein anständiges Tempo vor, und es ist mir schleierhaft, wo sie da noch die Puste hernimmt, mühelos zu plaudern.

Heute konnten wir uns erstmals auf ein Tempo einigen, in dem ich wenigstens auch schon wieder schnaufen sprechen konnte.

Es wird.

Die extra Zeit mit Mutze taugt mir eh.

Heute morgen noch dazu, sozusagen als Sahnehäubchen: Unterwegs Semmeln beim Bäcker mitgenommen, den Frühstückstisch schon vor 7:00 Uhr gedeckt, und weil sogar der Mo früher aufgestanden ist, hatten wir alle noch richtig viel gemeinsame Zeit.

So is' lässig.

So long,
Corinna

21.04.10

Blueberry Scones


Frau Currywurst schwört auf Cynthia Barcomi's Backbuch und ich muss sagen...


ihre Blueberry Scones sind im Handumdrehen zusammengerührt und...


... schmecken wirklich gut.

Ein bisschen kleiner schneiden werde ich sie beim nächsten Mal, dabei habe ich sie jetzt schon kleiner geschnitten als Frau Barcomi angab. Und besser aufpassen, dass mir der Zimtstreuer nicht ausrutscht -- allerdings taugt es mir jetzt, dass es in der ganzen Wohnung so gut danach riecht.

"Kinderleicht" scheinen sie mir auch zu sein, das werden wir auch mal ausprobieren.

So long,
Corinna

Super-Princess and her new shoes...


Minka hat viel Freude an ihrer Kleidung.

Es sind ja auch nicht irgendwelche Kleidungsstücke, sondern jedes hat seine eigene Geschichte, seine eigene Bedeutung und seine eigenen...

...

...

Kombinationsmöglichkeiten.

Und es ist ein Bereich, den ihr sonst niemand in der Familie streitig macht, denn niemandem hier ist seine Kleidung so ans Herz gewachsen, wie Minka.

Sie übernimmt damit quasi die Rolle der kleinen Ballerina, die hier noch vakant war.

Nun möchte ich aber nicht den Eindruck erwecken, dass sie durch und durch eine kleine Super-Princess sei.

Im Gegenteil, bei den Steckenkämpfen der Jungs ist sie gerne dabei, sie hat ein unglaublich gutes Ballgefühl, ist sportlich, gelenkig, am liebsten an der frischen Luft, lässt keine Rauferei mit ihrem Bruder aus und ist auch sonst für jeden Unfug zu haben.

Nur, dass sie bei all diesen Dingen halt ganz gerne rosa Glitzer trägt.

Und seit neuestem auch rosa Ballerinas.

Denn die entdeckte sie im Schuhgeschäft und ließ sie nicht mehr los.

Es war fast entzückend, wie sie sich diese Schuhe an die Brust drückte, und still und leise, dafür aber immer wieder beteuerte, dass sie diese Schuhe bitte haben wolle.

Still und leise betone ich deshalb, weil sie sonst alles andere als still und leise ist.

Sonst ruft sie immer, wenn ihr etwas gefällt: "Boah! Super!" Oder: "Wow! Cool!"

Und jetzt: still, leise, fast ein wenig schüchtern.

Aber entschlossen.

Was soll's, dachte ich mir, als wir mit diesen Ballerinas (und einem weiteren Paar hoftauglicherer Schuhe) an der Kasse standen, wir sind am Freitag eh zu einer Feier eingeladen. Und die ist so feierlich, dass wir die einzigen Normalsterblichen sein werden, alle anderen Gäste sind hohe politische Amts- und Würdenträger.

Und da will man ja passend gekleidet sein.

So long,
Corinna

20.04.10

Another Happy Birthday Song!


Wer sich diesen Happy Birthday Song heute mitnehmen mag, dem gebe ich die vielen guten Geburtstagswünsche gerne mit!

(Ich wüsste da ja jemanden).

So long,
Corinna

Super-Princess


Ich erwähnte kürzlich, dass Minka klare Vorstellungen von dem hat, was sie tragen möchte. In der Regel stört es mich auch nicht.

Das ist ganz alleine ihre Sache, so ein Persönlichkeitsdingens, und da mag sie sich nicht reinreden lassen.

Außerdem sind ihre Kombinationen oft so gewagt, dass eh klar ist, wer sich da am Kleiderschrank zu schaffen gemacht hat.

(Ich jedenfalls nicht)

Doch gelegentlich wird es selbst mir zu viel.

Wer auch nur ein bisschen Erfahrung mit dreijährigen Super-Prinzessinnen hat, weiß, was das bedeuten mag.

...

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Ohne weitere Worte.

So long,
Corinna

19.04.10

Early bird...


"Das war aber schon zehn nach sechs," moppert der LV, aber ich finde, wir haben die Wette trotzdem gewonnen.

So long,
Corinna

18.04.10

Early bird und so weiter...


"Ich freu' mich schon auf's Joggen morgen," sagt Mutze und meint: Joggen morgen früh um 6:00 Uhr.

Mit mir.

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Der LV nimmt Wetten entgegen.

So long,
Corinna

16.04.10

Mehrlagig


Minka hat von einer lieben Freundin mehrere Säcke mit Kleidung geschenkt bekommen.

Es ist alles so schön, dass sie sich nur schwer entscheiden kann, was sie davon anziehen soll.

Deshalb geht sie jetzt...

...

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...

...

mehrlagig.

Überhaupt macht es ihr Spaß, sich schick zu kleiden. Wenn sie abends nicht schlafen kann, findet man sie manchmal statt in ihrem Bettchen am...

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Kleiderschrank, wo sie sich für die Nacht aufschickt.

Aber auch so ist ihr ihr Look nicht ganz unwichtig.

Denn:

"Hat Yann mich angelächelt, weil ich so schön bin."

...

...

...

...

...

Weniger lächeln würde Yann aber wahrscheinlich, wenn er wüsste, welche Dramen sich hier abspielen, sollte Minka ihre Kleiderwünsche nicht durchsetzen. So war kürzlich zum Beispiel ein "Löwerl" (=Leiberl = T-Shirt) verdreckt und konnte nicht mehr angezogen werden. Waschen durfte ich es aber auch nicht, denn es könnte ja immer sein, dass es von selber wieder sauber wird. Passiert ja schließlich oft genug, dass ein "Löwerl" plötzlich wieder im Kleiderschrank auftaucht, gewaschen und gefaltet.

Es dauerte jedenfalls eine ganze Weile, bis Minka sich ausreichend verzweifelt auf den Boden geworfen hatte und meine Nerven wieder so weit hergestellt waren, dass wir uns darauf einigen konnten, dass sie dieses bestimmte "Löwerl" zwar nicht am Körper, so aber doch gut verstaut in einer schicken Handtasche zur Tagesmutter tragen dürfe...

...

...

...

Ohne weitere Worte.

So long,
Corinna

14.04.10

Gewalt und Verbrechen


Vor ungefähr einem halben Jahr haben wir unser Abo für das lokale Tageblatt gekündigt, weil das Niveau stetig auf das der Kronen Zeitung sank.

(Wohin sich die in der Zeit entwickelte, möchte ich lieber gar nicht wissen.)

Ungefähr sieben Jahre lang haben wir diese Zeitung täglich gelesen, am Ende dachte ich, ich sei nur mehr von Gewalt und Verbrechen umgeben und müsse auf der Straße meine Handtasche fest an mich klammern, damit sie mir nur nicht entrissen werde.

(Dass jeder Fremde ein Einbrecher sein musste, war ohnehin klar).

Nun lesen wir also seit einem halben Jahr eine überregionale Zeitung und sind ganz überrascht: die Welt, so wie sie uns unmittelbar betrifft, ist ja eigentlich ganz in Ordnung.

Und dann gibt es da ja noch die vielen großen politischen Themen, die es anzugehen lohnt.

Sehr spannend, das.

...

...

...

...

Nun schlug ich kürzlich mal wieder das lokale Tageblättchen auf und sah gleich auf den ersten Blick: die Welt im Allgemeinen und Graz im Besonderen ist ein Sumpf!

Gewalt und Verbrechen überall!

Mensch.

Dass ich das so lange übersehen konnte!

So long,
Corinna

Happy go lucky


"Mein Sohn hat sich den Arm gebrochen, aber den linken" erzählt mir eine Freundin, und in dem selben Moment, in dem sie fortfährt mit "zum Glück, da kann er noch die Hausübung machen," sage ich:

"Och, Mist, dann lohnt sich das ja noch nicht mal."

...

...

...

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Das Leben ist doch schon stressig genug, da muss man doch jede Lücke nutzen, die sich einem bietet.

So long,
Corinna

13.04.10

Und dann simma traurig...


"Ich will auch ein Baby," informiert mich Minka beim Mittagessen und wirft theatralisch die Hände in die Höhe: "Aber kriegma imma nix. Und dann simma traurig."

Und, findet sie: "Müssma mal zum Arzt gehen, dann kriegma vielleicht ein Baby."

("Ja," ruft der Mo im Hintergrund, "aber einen Bruder!")

...

...

...

...

Nee, sicher nicht.

Also weder einen Bruder noch überhaupt ein Baby.

Ich bin ja immerhin schon 25, und da können die beiden dem Nachbarsbaby noch so oft schmachtend über den Kopf streicheln, ich habe fertig.

So long,
Corinna

12.04.10

Happy Birthday Song...


...weil so ist das wohl:

"Happy birthday,
you did not accomplish much,
but you didn't die this year,
I guess, that's good enough.
So this is to your fading health,
and hope you don't remind yourself
your chance to finding fame and wealth
decreased with every year..."

Happy Birthday Song!

Gefunden und für gut befunden.

Nur kann man jemandem ein solches Lied zum Geburtstag wirklich widmen, außer...

...

...

...

Heute nachmittag Kaffeeklatsch am Kirchplatz. Wer ist mit dabei?

So long,
Corinna

11.04.10

Fetzenmarkt


"Man kann sich doch die Wohnung nicht immer nur mit Ikea-Plödder vollstellen," sage ich zum LV, der stöhnt, als wir vom jährlichen Fetzenmarkt der Pfarre zurück kommen, "man muss doch auch mal ein paar schöne Sachen haben, die schon mal jemandem anderen gehört haben und die eine Geschichte haben!"



Wie diese entzückende Tasse zum Beispiel, aus der mir der Kaffee besonders gut schmeckt, oder die Bonboniere, von der ich mir vorstelle, dass sie vorher einer älteren Dame gehört hat, die vielleicht nicht mehr so gut sieht, denn sie (also die Bonboniere, nicht die Dame) war ein bisschen schmutzig, als ich sie entdeckte.

(Zum Glück war sie ein bisschen schmutzig, denke ich mir, sonst hätte die bestimmt jemand anderes vor mir gekauft).

Zugegeben, nicht aller Plödder alle Schätze, die der Mo und Mutze nach Hause trugen, erfüllen uns mit großer Freude, aber sie hatten einen wunderschönen Vormittag, und der Hut, den Mutze in der Kleiderbörse ergatterte, steht ihr richtig gut. Ich freu' mich über ihren Mut, mal was auszuprobieren!

Und der Mo erwarb außer dem Geburtstagsgeschenk für mich, einem Glas für den LV, einem Anstecker für Mutze, Kuscheltieren und einem hübschen Kleidchen für Minka noch etwas viel wichtigeres: nämlich einen dicken Stein im Brett bei den meisten der anwesenden älteren Damen, die eine Riesenfreude daran hatten, wie er an ihren Ständen mit geschultem Auge für alle Familienmitglieder etwas auswählte.

Ein wohlverbrachter Vormittag war das mal wieder, wir freuen uns jedes Jahr darauf!

So long,
Corinna

Figaro, Hader, AC/DC


"Solche Bands wie AC/DC gibt es heute gar nicht mehr," rockt der LV in der Kneipe ab (was sehr lustig aussieht, weil er eigentlich noch in seinem Opernanzug steckt), und ich sage: "Was nicht jeder bedauert."

Aber dann sage ich, dass in der Musik jedenfalls mehr Leidenschaft steckt, als in der Oper, aus der wir gerade kommen.

"Och," sagt der LV, "ich finde, die haben sehr nett gesungen."

Ja, haben sie.

Schon.

Aber irgendwas fehlte, ohne dass ich jetzt genau sagen könnte, was es war.

Der Pepp halt und die Leidenschaft.

Sehr schade, denn Le Nozze de Figaro ist eigentlich meine Lieblingsoper.

Und so war im Grunde das spannendste an diesem Opernabend, dass Joseph Hader im Publikum saß, und ich fast, aber nur fast (leider nur fast) in ihn hinein gerempelt wäre.

In welchem Fall ich ihn entschuldigend freundlich angelächelt hätte und er sicher freundlich zurück gelächelt hätte.

...

...

...

Machte dann aber auch nichts, dass ich ihn nur fast angerempelt hätte.

Denn wie die Recherche im Internet gerade zeigte, war Joseph Hader heute abend in Wien und ganz sicher nicht in Graz und meiner war wohl nur ein ziemlicher Joseph Hader Look Alike, aber so was von.

Trotzdem ein schöner Abend, so global betrachtet.

Und AC/DC rockt.

Schon.

Ziemlich.

...

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Im Vergleich.

So long,
Corinna

09.04.10

Boah!



Boah, die Sache mit dem genau nach Maß und präzise und ordentlich ist wirklich so überhaupt nicht meins!




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Nähen ist doof!

So long,
Corinna

Der Stuhl am Straßenrand


Marle erzählte in ihrem Kommentar zu unserem beklebten Stuhl, sie habe so etwas mal mit Mickey Maus Comics gemacht, und ich konnte mir sofort vorstellen, dass das wirklich klasse ausgesehen haben muss.

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...

Gerade fanden Minka und ich am Straßenrand neben einer Baustelle dieses hier...


... und waren uns gleich einig, dass wir das auch mal ausprobieren wollen*!

Sind ja eh bald wieder Ferien!

Danke, Marle, für die Idee (und bitte kurz melden, wenn es Dir nicht recht ist, dass wir sie aufgreifen)!

So long,
Corinna

*Die Bauarbeiter lachten und sagten, wir dürften den Stuhl ruhig nehmen, und der LV wird schon zu moppern aufhören, wenn er erst das Ergebnis sieht.

Kräuterweckerl, kinderleicht


Kinderleicht, sozusagen:



500 g Mehl, 500 g Topfen, 2 TL Salz, 2 TL Zucker, 2 TL Weinsteinbackpulver und einen guten Schuss Olivenöl mit einer Handvoll frischer oder getrockneter Kräuter (z.B. Rosmarin) gut durchkneten, bei Bedarf etwas Wasser zufügen. Mit feuchten Händen zu ca. 12 kleinen Weckerln rollen, die Oberfläche mit etwas Wasser einpinseln, Sonnenblumenkerne festdrücken und im vorgeheizten Backrohr beim 180° ca. 25-30 Minuten backen.

Lecker.

So long,
Corinna


08.04.10

Algebra, Physik, Chemie...


"Oh je," werfe ich das Physikheft irritiert in die Ecke, "ich hoffe, dass das, was ich mir da aus Deinen Unterlagen zusammengereimt habe, auch wirklich stimmt."

Physik hat mich nie interessiert und Mutze scheint auch kein großer Fan zu sein. Zumindest hatte sie es nicht eilig, mich zu bitten, mit ihr für den Test morgen zu lernen.

Beiläufig beim Abendessen hatte sie erwähnt, dass es da morgen so einen geben werde und sie relativ ahnungslos sei, worum es ginge.

Das war, als Minka schon bald vom Stuhl fiel, so müde war sie (und später fiel sie dann tatsächlich noch, nämlich vom Hocker im Badezimmer), und der LV gerade angerufen hatte, dass er noch mit einem Freund "was enorm wichtiges zu besprechen hätte," sprich: noch auf ein (bis zwei oder mehr) Bier(e) gehen wollte.

Blieb das mit den Protonen, Elektronen, Neutronen und Nukleonen also an mir hängen, und ich tat mein Bestes, ihr zu erklären, was Ordnungszahlen (eventuell) sind und was Massenzahlen (womöglich) bezeichnen.

Aber ob das alles so stimmt, was ich da zu entschlüsseln versucht habe?

"Macht nichts, Ma," lachte Mutze am Ende doch recht erleichtert, "Du hast mir trotzdem schon ziemlich geholfen."

...

...

...

...

Ich hoffe, die Physiklehrerin sieht das genauso.

Ab morgen dann wieder Englischvokabeln.

Da weiß ich wenigstens, wovon ich rede.

So long,
Corinna

Tauschbörse


"Darf ich," fragte der Mo kürzlich ganz aufgeregt, "mit Yann zur Tauschbörse gehen?"

"Tauschbörse?", fragte ich etwas irritiert zurück, aber dann fiel es mir schon selber wieder ein: die Sticker, die der Mo seit ein paar Wochen sammelt!

Einmal in der Woche findet da bei einem großen Spar im Nachbarbezirk eine Tauschbörse statt und das wäre natürlich das Höchste für den Mo, wenn er da mal hindürfte.

"Schon," sagte ich, "aber ich kann Euch nicht bringen."

"Wir fahren eh mit dem Bus," erklärte Yann, "Fabi und ein Freund von mir kommen auch mit."

Dazu muss man jetzt wissen, dass der Mo der Jüngste in der ganzen Bande ist, und zwar mit Abstand.

Und bislang weder alleine Bus gefahren ist, noch die Gegend kennt, in der die Tauschbörse statt findet.

Und so zögerte ich.

"Bitte!", flehte mich der Mosche an und Yann sagte: "Wir passen gut auf."

"Hmmm," überlegte ich noch, dann fiel mir ein, dass der Bus genau vor der Tür des Supermarktes hält.

Aber trotzdem...

"Bitte!", flehte der Mo weiter -- die Sache mit dem Augenaufschlag kann er schon richtig gut.

"Hmm, na ja, also ich weiß nicht, aber... na ja, och, eigentlich..., ja, meinetwegen..."

"Ja?", fragte Yann noch einmal, "vertraust Du mir?"

Ja, Yann, dachte ich, eigentlich vertraue ich Dir schon, aber ob ich Dir mit meinem einzigen Sohn vertraue...

...

...

...

...

Sagen wir so.

Der Mo hat Glück gehabt, dass er mich gefragt hat und nicht den LV.

Denn der hätte es nicht erlaubt. Und ich war mir auch nicht sicher, ob das wirklich so eine gute Idee war.

Andererseits: was konnte da eigentlich schon groß passieren? Mir ist auch im schlimmsten Horrorszenario nichts eingefallen, was man nicht schnell hätte beheben können.

Dennoch war ich am Nachmittag doch sehr froh, als der Mosche wieder vor der Tür stand.

Wohin ihn Yann noch extra gebracht hat, weil wenn schon, denn schon.

Und war begeistert von seinem Abenteuer!

Es muss die Hölle losgewesen sein.

Mittlerweile haben die meisten ihre Bücher wohl schon voll und gehen nur noch zur Tauschbörse, um ihre doppelten Sticker rechts und links zu verschenken. Teilweise verschenkten Leute sogar noch geschlossene Päckchen, und davon viele.

Nur einen einzigen seiner doppelten Sticker sei er losgeworden, erzählt der Mo, und für den hätte er auch noch drei oder vier Sticker bekommen.

(Die einzigen, die wirklich getauscht hätten, seien die begleitenden Eltern gewesen. Da musste ich lachen, als er das erzählte, und war ganz froh, dass ich nicht dabei war.)

Das Buch ist jetzt jedenfalls voll.

Was ich fast ein bisschen schade finde, denn es hat den Kindern Spaß gemacht und mir auch.

Vor allem das Tauschen und Verschenken mochten sie gerne, und Mutze und Mo diskutierten sogar darüber, was besser sei. Der Mo fand Verschenken eigentlich besser, weil man dem anderen eine Freude damit mache.

Ich fand's nett, wie sie ihre Köpfe über den Büchern zusammensteckten, und in der Schule, fiel mir auf, sind sie über die Sticker in Kontakt gekommen.

Der Mo hat dabei sogar einen neuen Freund gefunden.

Deshalb: wirklich schade, dass es schon vorbei ist.

So long,
Corinna

P.S.: Und wieder zeigte sich, Handys sind unnütz. Denn der Mo hörte das Klingeln nicht, als ich nach zwei Stunden mal anrief, um zu fragen, wie es denn ginge. Und fünf Minuten später stand er eh schon wieder vor der Tür.

07.04.10

Gemein


"Das war jetzt aber wirklich gemein," erzählt mir der Mo eben auf dem Weg zur Schule: "Ich musste mich anziehen und für die Schule fertig machen und daneben konnte man die ganze Zeit Minka schlafen hören."

Wirklich. Gemein.

So long,
Corinna

06.04.10

Kinder in die Küche


Kochen mit einer Dreijährigen ist anstrengend. Auch wenn sie noch so gut Zwiebeln schält, Kartoffeln klein schneidet (mini-klein schneidet), Eier und Milch verquirlt, anständig würzt und sich am Herd recht umsichtig verhält.

Aber lecker war's -- Kartoffelomelette -- und das Kind gut beschäftigt.

Wenn sie so weiter macht -- ihr Hefeteig gelingt immer, Vanillekipferl rollt sie perfekt -- brauch' ich in der Küche bald nur noch putzen nichts mehr machen.

So long,
Corinna

Ein Wink der Götter...


Als ich aufwache, liegen zwei Drittel unserer Kinder zwischen dem LV und mir, kreuz und quer.

Und wie ich sehe, wacht auch Minka gerade auf.

Streckt sich.

Merkt, dass sie mit ihrer Zehenspitze so gerade eben Mos Schulter erreichen kann.

...

...

...

...

Ein leichtes Grinsen geht über ihr verschlafenes Gesicht, "ein Wink der Götter!" wird sie sich wohl gerade denken, holt aus...

...

...

...

und noch bevor der Mo richtig aufgewacht ist, beginnt der neue Tag schon mit einer ordentlichen Rauferei.

Sonst, seufze ich (gottergeben), wäre es ja wohl auch ein verlorener Tag.

So long,
Corinna

05.04.10

Nur mal so am Rande...


Enjoy.

So long,
Corinna

Ferienbespaßung


Kürzlich sah ich im Bastelgeschäft einen bunt beklebten Stuhl und erfuhr, dass es da eine neue Technik gebe, die sich Decopatch nenne.

Was im Grunde nichts anderes ist, als Basteln mit Tapetenkleister, nur ohne Tapetenkleister.

Statt dessen, damit es auch an Möbeln hält, nimmt man einen speziellen Bastelkleber*.

Also eine ganz einfache Sache und, dachte ich, wie geschaffen für feriengelangweilte Kinder.

Einen Stuhl zum Ausprobieren fand ich am Straßenrand (der LV stöhnte), das Papier suchte der Mo aus, aber nur Minka wollte wirklich helfen. Und wie man sieht, machte sie ihre Sache richtig gut:






Eigentlich wollten wir erst den ganzen Stuhl bekleben, was auch sicher ziemlich lässig ausgesehen hätte.

Nur war das dann doch eine ziemlich mühselige Angelegenheit. Tatsächlich haben Minka und ich mit dem Stuhl nämlich schon in den Semesterferien, also im Februar angefangen, und irgendwie wollte das kein Ende nehmen.

Also griffen wir kurzerhand zu Pinsel und Farbe, um etwas abzukürzen. Die Stellen, an denen wir gekleckert haben, haben wir einfach wieder überklebt:


Am Ende (also gestern) noch was Klarlack drüber und tadaaaah!

Endlich fertig:

(In Wirklichkeit ist der Stuhl nicht so grellgelb wie auf dem Bild, sondern so wie auf dem vorletzten).

Sehr lässiges Teil!

Aber jetzt überlege ich doch, ob ich den Rest nicht auch noch bekleben soll...

In den Pfingstferien vielleicht.

So long,
Corinna

*Ich vermute, ein normaler Bastelkleber täte es auch, aber preislich tut es sich nichts, da ist dieser Kleber eher noch preiswerter. Beim Papier, denke ich, könnte man eine preiswertere Alternative finden, obwohl man mit dem Decopatch Papier doch recht weit kommt.

Streit


"Streitet Euch doch wenigstens um was vernünftiges," wettert Mutze, die die Streitereien ihrer kleineren Geschwister leid hat: "Etwas, womit man sich nicht verletzen kann!"

"Hä?", fragt der Mo.

...

...

...

Und das sagt ja wohl alles.

So long,
Corinna

03.04.10

Ein braver Osterhase


Der Mo weiß es noch nicht, aber ich glaube, er wird sich morgen sehr über einen "braven Osterhasen" freuen!





Wenn das nicht völlig lässig ist!

Bestellt hatte ich es schon vor Monaten, aber die erste Auflage war quasi sofort ausverkauft. Und jetzt kam es gerade rechtzeitig vor Ostern. Obwohl es bei uns ja sonst keine Geschenke zu Ostern gibt... Aber das sollte wohl ein Zeichen sein.

So long,
Corinna

02.04.10

Familienbild mit Falke


Von rechts nach links:

Der LV, Mutze (als Falknerin), der Mo (als Steckenkämpfer), Minka as herself als Prinzessin, ich, durstig.


Bilderrahmen: N.K.D.,
Idee: Familie Mahlzahn,
Ausführung: Minka, Mo und Mutze.

Geburtstagsgeschenk für: den Großvater.

Ich hab' jetzt so was ähnliches für mich auch in Auftrag gegeben.

So long,
Corinna

01.04.10

Kurz notiert


Minka erzählt dem LV am Abend, dass der Osterhase schon bei der Tagesmutter war, und zeigt ihm ihre Schätze:

"Schau mal, Papa, das hat mir der Osternhasen gebringt! Zwei Schokis habe ich schon ge-esst."

Immer wieder schön zu beobachten, die Sprachentwicklung der Kinder, ihre Vergangenheitsformen tun es mir immer besonders an.

So long,
Corinna

Expedition


Weil die Mutter schon zu nörgeln begann (denn obwohl sie keine Blutegel mag, so mag sie es auch nicht, wenn ihr anvertraute Viecherl einen Huntertod sterben), zogen der Mo und Yann heute wieder los zum Bach.

Um Wassertierchen zu fangen. Denn, so behaupteten sie, Blutegel würden diese aussaugen, ohne dass die Wassertierchen sterben würden.

Was tatsächlich stimmt. Ich habe eben selbst mit Begeisterung vor dem Marmeladenglas gestanden und gestaunt, wie sich die Wassertierchen den Blutegeln geradezu aufdrängten, um von ihnen ausgelutscht zu werden. Angeblich, so sagen die Jungs, saugen die Blutegel abgestorbene Teilchen ab.

Wie auch immer.

Zwei Flusskrebchen oder was auch immer das sein mag, brachten sie auch mit, und ich schwöre, ich werde nie, nie, nie wieder durch diesen Bach waten:


"Ach," versuchten der Mo und Yann mich zu beruhigen, "die verstecken sich doch unter Steinen."

Aber das beruhigt mich nicht wirklich.

Gruselig.

*****

Ich selber bin derweil ganz damit beschäftigt, mich darüber zu begeistern, dass die Sache mit dem Nähen doch gar nicht so schwer ist, wie ich immer dachte.

Tadaaah!


Fast gerade und genau genäht. Wie so was wohl erst aussehen mag, wenn ich tatsächlich weiß, was ich da tue?

Bislang nervt mich beim Nähen ja noch sehr, dass man da so genau und präzise arbeiten muss, das ist so gar nicht meins.

Aber jetzt wo ich mich recht erinnere, war das ja einer der Gründe, aus dem ich Nähen lernen wollte: um meine sonstige Huddelei zu überwinden und es statt dessen mal mit Geduld und Ruhe zu versuchen.

Und das ist wahrlich eine echte Herausforderung für mich.

Euch allen noch einen schönen Tag!

So long,
Corinna

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