31.10.10

Mach das Fenster auf...


"Minka," trällere ich am eh schon späten Vormittag, "Minka, wir werden Dich jetzt anziehen und dann machen wir einen Ausflug."

"Nein," antwortet Minka trällernd, "das machen wir jetzt nicht, ich will lieber spielen."

"Oh doch, Minka," trällere ich da (noch) guter Dinge weiter, "wir wollen doch ein wenig die frische Luft genießen!".

"Dann," trällert Minka zurück, "mach das Fenster auf und genieße sie!".

...

...

...

...

Ohne weitere Worte.

So long,
Corinna

Schnell gebastelt...


Schnell gebastelt:


Idee aus Stefanie Mohrenberger, Kinder-Basteln, Weltbild 2006.


In diesem Sinne Euch ein frohes Gruseln!

So long,
Corinna


29.10.10

Mentale Notiz...


Den Arbeitsplatz zur Mittagszeit meiden, denn da fällt grad die Sonne so durch's Fenster, dass aller Staub auf und um und um den Schreibtisch herum hell beleuchtet wird.

Und da das nicht wenig, also nicht wenig Staub ist (was man ja sonst, zu anderen Tageszeiten, gar nicht so merkt), bin ich dann mal weg, ein Staubtuch holen.

So long,
Corinna

28.10.10

Dinkelvollkornbrot mit Sauerkrautsaft


Das Bratkartoffelbrot der Unvergleichlichen ist wirklich lecker, es wurde von allen hier gleichermaßen gern gegessen!

Was etwas heißen mag, denn so ganz gerne hat es meine Familie sonst nicht, wenn ich Brot backe.

Weil ich den Dreh noch nicht wirklich raus habe.

Nur das Dinkelvollkornbrot mit Sauerkrautsaft gelingt mir immer wieder, und zum Glück ist es auch eines, dass hier gerne gegessen wird.

Ist aber auch ganz einfach.


Einen ganzen Hefewürfel und einen Teelöffel Zucker in 0,75l Sauerkrautsaft (vom Hofer, dort ist er relativ preiswert) auflösen und etwas rasten lassen.

600g Dinkelvollkornmehl, ca. 430g Weizenvollkornmehl, zwei TL Salz und ein Päckchen Backpulver vermischen.

Langsam das Sauerkrauthefegemisch dazugeben und alles gut durchkneten. Den Teig so lange gehen lassen, bis er sich deutlich vergrößert hat.

Derweil eine Zwiebel in Ringe schneiden und in wenig Fett anbraten, bis die Ringe Farbe angenommen haben.

Einen Brotlaib formen und die Zwiebelringe oben leicht andrücken.

Bei 180° Umluft oder 200° Ober-/Unterhitze (vorgeheizt) ca. 35 Minuten backen.

(Die hitzebeständige Schale mit Wasser nicht vergessen. Temperatur bleibt übrigens die ganze Zeit konstant, weil sonst die Zwiebeln anbrennen würden).

So long,
Corinna

27.10.10

Familienvergnügen


Neues Familienhobby, denn man kann ja den Kindern nicht den ganzen Spaß alleine überlassen:

Beyblades*

Mutze und der Mo bladen schon seit Tagen um die Wette, und selbst Minka kann ihren Kampfkreisel recht geschickt in die Arena schwingen lassen.

An meinem Beyblade muss ich dagegen noch ein wenig arbeiten, der hat zwar Ausdauer, aber die Attacken könnten ruhig etwas gefährlicher sein.**

Ganz erstaunlich: die Stapelkreisel*** von S.imba, mit denen der LV am liebsten antritt, halten sich in der Arena ziemlich gut.

Bin dann mal bladen...

So long,
Corinna

*Wir haben auch ganz genau so ein schönes Filmchen gedreht, aber das lässt sich leider nicht hochladen.

**Es lohnt sich Preise zu vergleichen, denn in den Spielzeuggeschäften varieren die Preise zwischen 9,99 und 13,99 Euro. Bei a.mazon braucht man dagegen gar nicht schauen, da sind sie absurd teuer. Die Arena (im Spielzeuggeschäft zwischen 7,99- und 14,99 - Euro, bei a.mazon 24,99!) muss man nicht unbedingt haben -- aber viel lustiger und parkettbodenschonender ist mit.

***Kosten um die zwei Euro und man kann sie mit etwas Geschick in einander stapeln.

26.10.10

Immer wieder Kasperletheater...


So hatte ich mir das vorgestellt:

Der Mo würde fragen, was wir denn heute machen, und ich wollte antworten:

"Ich habe Karten für das Kasperletheater."

Weil das nämlich Minka beim letzten Mal so gut gefallen hat, und ich es eine prima Idee fand, noch mal zu gehen.

"NEEEEINNNN!", würde der Mo da verständlicherweise entsetzt rufen, "nicht schon wieder Kasperletheater!"

Und ich würde ihn beruhigen:

"Aber es ist doch Nationalfeiertag, da ist der Paps zu Hause und Du musst nicht mitgehen."

Das war der Plan und einen Plan B hatte ich leider nicht.

Warum auch?

Ist ja Feiertag, und wer kann da schon ahnen, dass der LV, der eh gerade erst von einer Geschäftsreise aus Japan zurück gekehrt ist, gleich schon wieder weiter reisen wollte.

Am Feiertag.

...

...

...

...

Den Mo konnte ich auf die Schnelle zwar anderweitig parken (weil: nochmal Kasperletheater hätte er mir wohl nicht verziehen), aber jetzt bin ich doch fast ein bisschen genervt.

So long,
Corinna

25.10.10

Kichererbseneintopf!


"Mama," hält sich Minka beim Essen die Hände auf die Ohren, "die Kichererbsen lachen so, die simma* viel zu laut!"

...

...

...

Aber Lachen ist ja bekanntlich gesund, genauso wie Kichererbsen.

So long,
Corinna

*= sind mir

Scheiterhaufen





Eine Auflaufform mit 150 g in dünne Streifen geschnittene getrockneten Aprikosen und gehobelten Mandeln nach Belieben belegen, und anschließend abwechselnd mit Briochebrot* und in dünne Scheiben geschnittenen Birnen belegen.

350 ml Milch, drei Eier und 80 g Zucker gut verrühren.

Die Eiermilch über die Masse geben und eine Weile (z.B. während der Herd auf 200° vorheizt) ziehen lassen.

Mit gehobelten Mandeln und Zimt garnieren und ca. 30 Minuten backen.

Wer sich den Luxus leisten mag, gibt -- hauptsächlich für den wunderbaren Geruch -- am Ende noch einen Hauch Macadamianussöl über den Scheiterhaufen.

Lecker und mal eine Abwechslung zum (bei uns) ewig pikanten Mittagessen.

(Und die Reste sind am nächsten Morgen zum Frühstück extra gut).

So long,
Corinna

*Briochebrot: so eine Art süßes Milchbrot

24.10.10

Kinder in die Küche!


"Wir machen schon mal Frühstück," hörten der LV und ich am für unser Empfinden noch frühen Sonntagmorgen ein Kinderstimmchen von unten rufen, und: "Dürfen wir Rühreier machen?"

"Klar," riefen wir, "und klass' wär', wenn Ihr uns auch einen Kaffee kochen würdet!"

...

...

...

Und so wuselten in der Küche fünf Kinder -- drei eigene und zwei Übernachtungskinder -- herum und zauberten ein gutes Frühstück, wir brauchten uns nur noch an den gedeckten Tisch setzen.

Feine Sache, das.

Immer wieder gerne.

(Auch) Euch einen schönen Sonntag!

So long,
Corinna

23.10.10

Dicke Lippe...


Als ich kürzlich ein paar Büschel Salbeiblätter aus dem eigenen Kräutertopf zum Trocknen aufhing, wusste ich eigentlich gar nicht so genau, warum ich das eigentlich machen wollte.

(Und warum ich überhaupt Salbei im Kräutertopf hatte).

Weil hier nämlich eigentlich keiner Salbei so recht mag.

Aber jetzt weiß ich, warum!

Weil man damit prima Salbeitee kochen und den abgekühlten Tee in Eiswürfelbehältern einfrieren kann.

Und dann immer einen Salbeilutschwürfel parat hat, wenn eines der Kinder (der Mo) beim Toben mal wieder 'ne dicke Lippe riskiert sich feste auf die Lippe gebissen hat.

Geht jetzt schon viel besser und ist auch gar nicht mehr so geschwollen.

So long,
Corinna

22.10.10

Suzukakia


Hier gefunden und schon zum zweiten Mal gekocht:


Sehr lecker!

Beim Kreuzkümmel darf man gerne sparen (ein Espressolöffel reicht für mein Empfinden), dafür aber gerne mit dem Zimtstreuer großzügig hantieren.

Ich hätt's außerdem ein bisschen schärfer anbraten können, aber insgesamt ist es einfach zuzubereiten und riecht schon beim Kochen einfach nur köstlich!

So gut!

So long,
Corinna

21.10.10

Loki Schmidt


Loki Schmidt ist tot, und die Nachricht hat mich jetzt ziemlich umgehauen.

So long,
Corinna

Schulautonomer Tag!


Oh prima!

Gerade flattert mir -- auf elektronischem Weg -- die Nachricht ins Haus, dass Mutze im November einen außerplanmäßigen schulautonomen Tag (übersetzt: schulfrei) haben wird.

Jetzt kann man natürlich über Sinn bzw. Unsinn der schulautonomen Tage an und für sich diskutieren -- eine abstruse österreichinterne Sache, fragen Sie besser nicht.

Aber mich freuen solche Nachrichten, denn im Hause Mahlzahn liebt man außerplanmäßige schulautonome Tage. Besonders dann, wenn nur eines der Schulkinder frei hat, das andere aber in der Schule schmoren muss*.

Denn das bedeutet: einen gemütlichen Vormittag mit Mutze im besten Frühstückslokal der Stadt und anschließend einige lange Stunden in der ortsansässigen Buchhandlung.

Bzw. Mutze in der Buchhandlung, ich vermutlich eher im angeschlossenen Café.

Sehr gemütliche Vormittage sind das, und das kleine bisschen Extra-Zeit, das ich gerne mit Mutze verbringe**!

So long,
Corinna

*Wobei ich aber natürlich auch genügend andere Familien kenne, für die solche Tage -- und besonders die, an denen das eine Kind frei hat und das andere in der Schule smoren muss -- ein ziemliches Betreuungsproblem darstellt.

**Auch der Mo kommt gelegentlich in den Genuss solcher Vormittage, die verbringen wir dann aber -- über den Umweg Frühstückslokal -- lieber im Spielzeuggeschäft.

20.10.10

Kasperletheater


Kürzlich bekamen wir überraschend Eintrittskarten für's Kasperletheater geschenkt, und weil das eine recht spontane Angelegenheit war, musste der arme Kerl Mo auf die Schnelle mit.

Obwohl Kasperletheater ja nun wahrlich nichts für einen achtjährigen Steckenkämpfer ist.

Und so befürchtete ich, weil der Mo manchmal nicht gerade das bestbenommenste Kind ist, Schreckliches Komplikationen.

Aber was soll ich sagen...

Er hat es mit einer stoischen Gelassenheit über sich ergehen lassen und Minka nahezu tadellos den schönen Nachmittag gegönnt.

Mit nur einem ganz kleinen bisschen Aufmüpfigkeit.

Da kann man ja nun mal wirklich nicht moppern.

Gutes Kerlchen.

So long,
Corinna


Nicht wirklich ein Naturtalent


Gerade hatte mein Körper aufgehört, noch vom letzten Training zu schmerzen.

Aber was soll ich sagen:

Da war gestern gleich schon wieder das nächste Training.

Kann mir jetzt schon wieder alles weh tun.

Denn als ob es nicht genug wäre, dass man beim Fechten eh schon immer in ungewohnter Stellung steht
-- ich hatte letztens einen Muskelkater alleine davon, den Schwungarm die ganze Zeit im rechten Winkel zum Körper zu halten, mal ganz abgesehen von dem Kater namens Muskel in den Oberschenkeln --
steht unser Trainer auch noch unglaublich auf die absurdesten Dehn- und Gymnastikübungen.

Ich meine, da sind Übungen dabei, von denen ich noch nicht mal wusste, dass es sie gibt.

Und dementsprechend übel nimmt mir mein Körper das.

Aber Fechten ist ja trotzdem so g.eil, und auch wenn ich nicht wirklich ein Naturtalent bin, hab' ich doch den Dreh jetzt so einigermaßen raus.

In Zeitlupe jedenfalls.

Was sicher ganz besonders lustig aussieht, wenn zwei Anfänger ein kleines Gefecht mit Ausfall, Parade, Gegenangriff probieren.

Da überlegt der Angreifer erst einmal, was denn jetzt die Bewegungsabfolge des Ausfalles noch mal genau war, während der Gegner sich darauf konzentriert, bloß den Schritt zurück nicht zu vergessen und mit einer schicken Quart zu parieren (anstatt blind drauf los zu hauen).

Hoffnungslos überfordert bin ich ist man dann noch, wenn ich man der Parade sofort einen Gegenangriff folgen lassen soll -- das ist ja schon langsam eine Herausforderung, wie soll das denn schnell gehen?

Aber lustig ist das Fechten, und ich mache sicher weiter!

So long,
Corinna

19.10.10

Spread the word!


Neues Blog der Unvergleichlichen:

Das Jamie Oliver Projekt

Nicht verpassen!

So long,
Corinna

Ablasshandel


Beim Essen plaudern wir über den Ablasshandel, und ich finde, dass das im Grunde ein wirklich prima Geschäftsidee der katholischen Kirche war.

Könnte man eigentlich auch gut zu Hause anwenden und den Kindern gegen einen kleinen Betrag ihres Taschengeldes Gutscheine anbieten, die ihnen eine Runde Schimpfen ersparen, wenn sie Mist gebaut haben.

Mutze: Haha. (Mama, das "Haha" war ironisch gemeint).

Der Mo: Wie viel?

...

...

...

Wobei sich im Laufe der Verhandlungen herausstellt, dass der Mo zwar sehr wohl bereit wäre, einen großen Teil seines Taschengeldes in ewigwährenden Schimpferlass zu investieren -- der anlassbezogene Erwerb einzelner Gutscheine aber zu teuer und die Sache nicht wert sei.

Entweder schimpfe ich also nicht eindrucksvoll genug oder ich muss noch an meinem Marketing arbeiten.

So long,
Corinna

18.10.10

Monatspic2010 Oktober: Wir schlafen nach Rom




Wir schlafen nach Rom: im Sechserabteil ein durchaus fragwürdiges Unterfangen...

Schön war's, also die Reise nach Rom. Und ganz besonders schön war es, meine Gasteltern und ihre Freunde dort zu treffen!

Und sehr schön die Abende mit dem LV in den diversen Weinbars, von denen besonders eine eine ganz besondere Anziehungskraft auf uns hatte...

Das sicher schönste Restaurant, in dem das Leben nur so brummte, haben wir leider erst am letzten Nachmittag entdeckt.

Müssen wir halt noch mal hin.

So long,
Corinna

P.S.: Die liebe Freundin ist mir hoffentlich nicht böse wegen des kleinen, zugegebenerweise nicht ganz jugendfreien Mitbringsels, ;-).

11.10.10

Reisevorbereitungen...


So.

Nun wissen wir zwar, wie wir nach Rom kommen und wo wir dort wohnen werden.

Aber wann und wie wir zurück kommen, das ist noch ein bisschen unklar.

Ich nehme an, das sehen wir dann spätestens, wenn es soweit ist.

*****

Time flys when you are having fun... die Wohnung geputzt werden will, weil die Schwies im Anmarsch sind.

Um bis Sonntag die Kinder zu hüten, damit wir heute abend in den Zug nach Rom steigen können...

In diesem Sinne: Euch 'ne schöne Woche, wir werden sie sicher haben!

So long,
Corinna

08.10.10

Self-Rescuing Princess, Die Glocken von Rom


Für Klara: Die Glocken von Rom (nur ein bisschen gruselig).

Und damit dieser Link für das perfekte Prinzessinnen-Outfit, das Maufeline gefunden hat, nicht untergeht, hier noch mal:

Self-Rescuing Princess!.

Tolles T-Shirt, ganz nach unserem Geschmack, danke für den Link!

So long,
Corinna


07.10.10

Brücken in Rom


Brücken in Rom werden wir nun doch nicht von unten sehen, gerade habe ich mit Hilfe von HRS ein Doppelzimmer finden und buchen können -- übrigens um ca 15 Euro günstiger, als Hotel.de es angeboten hätte.

Der lieben Freundin sei herzlich gedankt für den Tip!

So long,
Corinna

Freedom


Ich lese gerade Freedom von Jonathan Franzen, von dem in den Feuilletons derzeit so viel und vor allem wohlwollend die Rede ist.

Und obwohl ich gerade erst angefangen kann ich nur sagen: zu Recht!

Franzen hat eine unglaublich gute Beobachtungsgabe und gut schreiben kann er noch dazu.

(Wer es auf Englisch lesen mag -- nur zu, ist nicht schwer zu lesen.)

So long,
Corinna

06.10.10

Richtig gemacht!


"Wow," trällere ich am für meine Begriffe viel zu frühen Morgen aus der Küche in Richtung Badezimmer, "gestern habe ich Euch nur drei Mal gebeten, Eure Jausenboxen* in die Küche zu bringen, und heute morgen durfte ich sie mir schon selber aus Euren Schultaschen holen!"

"Ey, super!", trälltert der Mo fröhlich aus dem Badezimmer zurück in die Küche, "dann haben wir das ja ganz richtig gemacht."

...

...

...

...

Ohne weitere Worte!

So long,
Corinna

*Boxen für die Schulbrote.

05.10.10

Der Wurm!


Wie ich schon sagte.

Der Wurm.

Immer beim zweiten Mal.

Egal, ob beim zweiten Schultag, oder beim zweiten Training.

Immer ist der Wurm drin!

Fechten is' a Sch.aaß.

Aber vull.

Ein Naturtalent bin ich sicher nicht, denn ich hab' allein das ganze Training gebraucht, um überhaupt mal gebacken zu bekommen, wie man so a Sch.aaßflorett überhaupt richtig hält. Mal ganz zu schweigen von dem Oberschenkelmuskel, dem der Ausfallschritt so überhaupt nicht gefällt.

...

...

...

Nächstes Training, nächstes Glück.

So long,
Corinna

Hallo! Wach!


Minka weckt man morgens am besten, indem man ihr zusäuselt, welche Anziehsachen man schon für sie zurecht gelegt habe.

Lautes Schnarchen bei all' dem, was ausreichend rosa ist -- aber wehe, man erwähnt ein Kleidungsstück, das den Ansprüchen nicht genügt.

Schon fliegen die Äuglein auf und das Kind spricht:

"Nein, nisst das, ich will was anreres anziehen."

Ich möchte das jetzt übrigens mal gar nicht werten oder gewertet wissen!

Minka mag nämlich ein Faible für Rosa und Schick haben -- aber ansonsten eignet sie sich eher zum berüchtigten Pferdediebstahl.

Heute nun dieses:

"Minka," säuselte ich, als sich das Kind so gar nicht rühren wollte, "wie wäre es heute mal mit einem Bob, der Baumeister T-Shirt?"

(Ein bisschen Spaß muss sein).

"Nein, nisst Bob, der Baumeister. Das kann der Tristan* haben," hörte man es da unter der Bettdecke reden.

"Schau mal, Minka," säuselte da der Mo, der mir zu Hilfe eilte, "Du darfst heute mein Star Wars T-Shirt anziehen, wenn Du willst."

(Wie gesagt: ein bisschen Spaß muss sein. Fand auch der Mo.)

"Aber nur!", rief da die mittlerweile hellwache Minka, "wenn Du was von mir anziehst, das Rosa ist!"

Also doch!

Ein Mädchen zum Pferde klauen, jedenfalls schlagfertig genug, um die Lacher auf ihrer Seite zu haben.

So long,
Corinna

*Der Nachbarsbub, zu dem alles wandert, was Minka zu... bubenhaft findet.

Planen hilft...


Oups.

In genau einer Woche sind der LV und ich mit meinen Gasteltern* in Rom verabredet.

Und haben immer noch keine genaueren Pläne, wie wir denn da hinkommen oder wo wir überhaupt unterkommen werden.

...

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...

...

Irgendwelche Tipps, unter welcher Brücke in Rom es sich am besten schläft, wenn man kein Hotelzimmer findet?

So long,
Corinna

*Aus Amerika, bei denen ich vor fünfundzwanzig wenigen Jahren ein Jahr verbringen durfte.

04.10.10

Keine Macht für Niemand


Gerade läuft dieses Lied (schon wieder) im Radio, und ich finde es immer schade, dass der Typ nicht lieber so was singt.

Weil, die Texte von Ich&Ich finde ich viel zu oberflächlich fast ein bisschen fad für so'ne gute Stimme.

So long,
Corinna

01.10.10

Currywurst bleibt Currywurst


Es ist nicht allseits, aber doch vielen bekannt, dass ich direkt mit der unglaublichen Ursula-Friederieke Freifrau zu Currywurst verwandt bin.

Meinen Adelstitel habe ich aber aufgegeben, als ich vor mittlerweile 13 Jahren in die Familie Mahlzahn eingeheiratet habe.

Doch was soll ich sagen.

Eine Currywurst bleibt eine Currywurst.

Was ich erst gestern merkte, als ich mir seit langem wieder einmal eine solche machte.

Am besten, so verlangt es jedenfalls die Familientradition, verdünnt man dabei den Ketchup und bindet ihn -- für einen richtig guten fleischigen Geschmack -- mit dem dunklen Mondamin-Saucenbinder. Aufkochen und anschließend mit Curry, Salz und Paprika Edelsüß abschmecken.

(Und bloß nicht mit dem Curry geizen!).

Mann!

So gut!

Da merkt man halt doch den Familienhintergrund, das hat man dann schon irgendwie im Blut.

So long,
Corinna

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