30.11.10

Vorteil


Der Vorteil an einem vorzeitig aufgehängten Adventskalender ist natürlich, dass es jetzt insbesondere das jüngste Kind nicht abwarten kann, endlich schlafen gehen zu dürfen.

So long,
Corinna

Adventskalender


Es dürfte ein gewisser Fehler gewesen sein, die prall gefüllten Adventskalender schon heute aufzuhängen...

Das Füllen der Kalender dauerte -- mit Ruhe und Gelassenheit -- genau eine Filmlänge.

Lieblingsfilm.

Einer.

Von.

***

Weniger Ruhe und Gelassenheit jetzt bei den kleinen Kindern.

Die sind schon ganz hibbelig.

So long,
Corinna

.

Do as I say, not as I do!


"Mama," ruft Minka am frühen Morgen, "Mama, Du brauchst mir das Gitter nicht aufmachen, ich klettere schon selber drüber!"

Und meint damit das Treppengitter, das wir in der oberen Etage noch jeden Abend schließen, damit Minka, wenn sie im Halbschlaf zu uns spaziert, nicht aus Versehen den Umweg über die Treppe nimmt.

Jetzt also: "Ich klettere schon selber drüber!"

"Minka," schrecke ich auf, "das darfst Du nicht, das ist gefährlich!"

"Mama!" -- Minka ist hörbar empört -- "Ich kann es schon! Ihr macht es auch und ich habe es von Euch gelernt!"

...

...

...

...

Was soll ich sagen?

Klarer Fall für einen meiner Lieblingssprüche: "Do as I say, not as I do!"

So long,
Corinna

29.11.10

Happy Christmas...


"Bis Weihnachten," sagt Mutze, nachdem wir draußen im Schnee waren, und grad bevor wir die Kekse dekorieren, die wir am Nachmittag gebacken haben, "wird uns die Musik aber ganz schön zum Hals raushängen."

"Deshalb," sage ich, während ich die CD in den CD-Player schiebe, "werden wir sie jetzt um so mehr genießen.

...

...

...

Eines meiner Lieblingsweihnachtslieder, das unser Lieblingskneipenwirt damals, vor vielundzwanzig Jahren, immer auflegte, wenn wir uns spät am Weihnachtsabend noch bei ihm trafen...

In diesem Sinne Euch eine schöne Zeit!

So long,
Corinna

Via youtube: John Lennon Happy Xmas (War is Over)

28.11.10

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt...


Eine gute Freundin lädt schon seit Jahren immer am Freitag vor dem ersten Advent zu einer großen Adventskranzparty ein. Sie organisiert das Essen, die Getränke, die Rohlinge, Heißklebepistolen und Kisten voller Bastelschnickschnack, wir bringen noch mehr Getränke und die Schätze, mit denen wir unsere Kränze dekorieren wollen.

Beim Adventkranzschmücken schauen wir uns gegenseitig über die Schulter, bewundern, beraten und tratschen.

Ich bin immer wieder gerne dabei und fand meine Kreationen bislang immer...

...

recht originell.

Immerhin verlässt kein Kranz die Party ohne die offizielle Endabnahme durch die Gastgeberin, die immer sehr genau schaut, ob die Kränze den kreativen Ansprüchen genügen.

Und da bin ich noch jedes Mal durch den Check gekommen.

...

...

Dennoch beschloss der Familienrat letztes Jahr, mir das nächste Mal Mutze mitzuschicken, damit sie die kreative Gestaltung unseres Kranzes übernehmen und ich mich ganz auf die Getränke ... den sozialen Aspekt der Party konzentrieren könne.

Und voilà!


Der Familienrat beschließt einstimmig, dass sie es nächstes Jahr gerne wieder übernehmen darf!

****

Dieses Jahr fand ich dieses schöne, zumindest... äh... originelle Teelicht in einem kleinen Dies-und-Das-Second-Hand-Shop, der unseren Bezirk seit einigen Monaten bereichert:


Kitsch as kitsch can!

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen schönen Advent und eine schöne, besinnliche Vorweihnachtszeit!

So long,
Corinna

27.11.10

Sauerteigbrot!


Sieht ja eigentlich ganz lecker aus, dieses Brot.



...

...

...

Ist aber tatsächlich komplett für die Tonne!

Die Kruste total hart und kaum zu schneiden, innen dafür pappig und einfach nur bäh.

Was mich eigentlich nicht hätte wundern sollen, denn obwohl ich alles ganz genau nach Rezept* gemacht habe -- den Sauerteig brav gefüttert, den Teig gut durchgeknetet, ihn ruhen lassen -- war das einfach nur ein Gatsch, der dabei rausgekommen ist.

Noch nicht mal angenehm zum Anfassen.

Brot konnte ich noch nie besonders gut backen, aber dieses ist echt noch schlimmer, als das allererste Brot das ich vor ixundzwanzig Jahren mal in einem unerwarteten Anfall von Häuslichkeit zusammengeworfen habe:

Komplett ohne Rezept und Ahnung, und mit den lustigsten Zutaten, nur nicht denen, die eigentlich in ein Brot gehören.

Aber im Ergebnis immer noch besser als dieser Klumpen hier.

Keine Ahnung, was ich falsch mache -- aber die Herausforderung, doch noch das perfekte Brot zu backen, gilt als angenommen!

So long,
Corinna

*Jamie, btw.

26.11.10

...




Es schneit.




Gut beobachtet!


Im Bus sitzen wir zwischen zwei jungen Männern, der eine mit heller, der andere mit dunkler Hautfarbe.

Minka schaut zwischen den beiden hin und her und sagt:

"Die sehen beide gleich aus."

So long,
Corinna

25.11.10

Ehrenabzeichen


"Raus hier," vertreibe ich die Kinder aus der Küche, "ihr kleinen Nervensägen!"

"Juhuuu!", jubelt der Mo, "wir sind Nervensägen! Bekommen wir dafür auch ein Ehrenabzeichen?"

...

...

...

...

Wie immer ohne weitere Worte, ;-).

So long,
Corinna

24.11.10

Korrektur


"Ich glaube," sage ich zu meinem Trainer, "wir haben beim letzten Training irgendwas falsch gemacht -- ich hatte hinterher überhaupt keine Schmerzen."

"Das," grinst er breit, "werden wir wieder korrigieren."

...

...

...

...

Hätte ich mal besser nix gesagt.

(Aua.)

So long,
Corinna

23.11.10

Schokoladentorte, feine


Auch für die Party wünschte sich Mutze wieder eine Schokotorte, und da wir die Schokoladenbuttercremetorte ja nun schon kannten, habe ich mich diesmal für die "Schokoladentorte, feine" aus Dr. Oetkers Backen von A-Z entschieden.



Sehr, sehr lecker!

Aber mit insgesamt 300 g Zartbitterschokolade und 400 ml Schlagobers natürlich noch! mächtiger als die Schokoladenbuttercremetorte letzte Woche.

Das Rezept habe ich übrigens eigenmächtig um eine Schicht Vanillepudding erweitert, denn ich hatte von der Füllung für die Biskuitrolle noch welchen übrig.

Und ich behaupte, dass der zusätzliche Pudding dem Kuchen (im Vergleich zum eigentlich vorgesehenen Konfitürenaufstrich) gut tut.

So long,
Corinna

22.11.10

Mach Du solange Sport!


Das coole am Fechten ist ja, dass man mal immer zwischendurch ein bisschen die Beinarbeit trainieren kann.

Wie zum Beispiel nachdem man eine Horde Kinder in zwei Mannschaften aufgeteilt, ihnen jeweils eine Fahne in die Hand gedrückt und sie in den Wald geschickt hat, ein bisschen um die Fahnen raufen*.

Da kann man am Treffpunkt in Ruhe Tee trinken und zwischendurch elegant auf einem umgefallenen Baumstamm hin und her balancieren:

Schritt vorwärts, Schritt vorwärts, Schritt rückwärts, Schritt vorwärts, Ausfall.

Schritt rückwärts, Schritt rückwärts, Schritt vorwärts, Patinando.

Schritt rückwärts, Schritt vorwärts, Radobio.

Vorausgesetzt natürlich, es sind gerade keine anderen Spaziergänger da, die einen sehen könnten.

...

Oder während Minka in der Badewanne sitzt und nicht herauskommen mag.

Da kann man sich die Zeit abkürzen und durch's Badezimmer hoppeln schreiten:

Schritt vorwärts, Schritt vorwärts, Patinando!

Schritt rückwärts, Schritt rückwärts, Schritt vorwärts, Radobio!

Schritt rückwärts, Schritt rückwärts, Schritt rückwärts, Schritt vorwärts, Ausfall!

Und so weiter.

...

...

...

...

Als ich Minka dann aber endlich aus der Badewanne herausholen wollte (weil das Wasser langsam kalt wurde und man das mit dem Training ja auch nicht übertreiben soll), winkte diese nur gelassen ab:

"Ich spiele noch, mach Du solange Sport!"

...

Ohne weitere Worte.


***


*Mutzes Jacke nach einem Nachmittag im Wald mit ihren Freunden:

Ich glaub, die Party war okay...

So long,
Corinna

20.11.10

Kurz vor Schluß!


Wenn wir tatsächlich morgen Mutzes Geburtstag feiern wollen, und wenn es nicht regnet, dann sollte ich mir jetzt endlich mal Gedanken machen, was wir mit der Bande überhaupt anstellen.

Und wenn es regnet, dann sowieso!

...

...

...

...

Mutze will mit ihren Freunden in den Wald.

Dort wollen sie möglichst wild spielen.

Aber weder das Fähnchenspiel, noch Räuber-und-Gendarm.

(Weil das natürlich völlig uncool wäre.)

Möglichst sollte aber auch niemand verletzt werden.

Ideen irgendwer?

So long,
Corinna

Wii


"Jetzt müssen wir den Kindern wohl die Wii bald kaufen, die wir ihnen im Frühjahr versprochen haben," sage ich zum LV, und der LV fragt zurück: "Häh?"

"Na ja, sie haben sich doch so eine Wii gewünscht, und wir haben ihnen versprochen, dass sie im Herbst eine haben dürfen."

Weil wir nämlich im Frühjahr Geld zur Verwendung für die Kinder geschenkt bekommen haben und eine Wii nun mal einer ihrer dringenden Herzenswünsche war.

Wir aber gesagt haben, dass sie im Frühjahr und Sommer lieber draußen spielen sollen, aber im Herbst, wenn das Wetter schlecht ist -- und das ist es momentan definitiv -- wir ihnen den Wunsch von dem Geld gerne erfüllen könnten.

Das haben sie damals durchaus eingesehen, und zwar ohne zu moppern.

Aber jetzt, genauer gesagt seit Herbstbeginn sitzen sie mir schon ziemlich im Nacken.

"Versprochen ist versprochen," sage ich jetzt also, "nun müssen wir ihnen den Wunsch auch erfüllen."

"Ich muss nur sterben und Steuern zahlen," sagt der LV daraufhin leicht resigniert und ich antworte:

"Ja. Das. Und eine Wii kaufen."

...

...

...

...

Unten hüpfen (wortwörtlich) gerade glückliche Kinder vor dem Fernseher herum.

Mo: "Das Spiel ist sooooo toll!"
Minka: "Davon bin ich wirklich begeistert!"
Mutze: "Ist das coooool!"

Muss ich mich wohl gleich mal zu ihnen gesellen.

Man kann ihnen ja nicht den ganzen Spaß alleine überlassen, ;-).

So long,
Corinna

19.11.10

Ingwer-Linsensuppe, update


Weil die Suppe nun wirklich lecker schmeckt, und ich sie sicher noch mal kochen möchte, war ich gestern in einem kleinen Orientalischen Gewürzladen, den ich in der Nähe vom Fechtclub entdeckt habe.

Um mich dort beraten und mir das noch fehlende Gewürz verkaufen zu lassen.

"Hmm," sagte der Verkäufer, "Linsensuppe?"

"Ja," antwortete ich, "mit Ingwer, Knoblauch, Salz, Pfeffer und Zitronensaft. Aber da fehlt noch was. Ein Gewürz fehlt irgendwie noch."

"Hmm," sagte der Verkäufer da, "ist natürlich schwarzer Pfeffer Königin der Gewürze."

"Haben wir," antwortete ich.

"Machst Du so," sagte der Verkäufer da (und es störte mich gar nicht, dass er mich duzte, obwohl ich da sonst fuchsig werden kann), "kochst Du Linsen mit einer Kartoffel und einer Tomate. Wenn fertig ist, streichst Du durch ein Sieb."

"Ingwer und Knoblauch auch?"

"Ja, gibst Du alles in die Suppe und streichst dann durch ein Sieb, und würzt mit Pfeffer und Kreuzkümmel," erklärte er, "kochst Du so Linsensuppe."

...

...

...

Werde ich dann bald mal ausprobieren.

(Ein Gewürz hat er mir übrigens gar nicht verkaufen wollen, aber viel geholfen hat er mir).

So long,
Corinna

18.11.10

Ingwer-Linsensuppe mit Chinakohl


Gestern habe ich eine köstliche Ingwer-Linsensuppe mit Chinakohl nach einem Rezept von Sasha Walleczek gekocht.

War wirklich, wirklich lecker und ich wäre am liebsten in den Suppentopf hineingefallen.

Nur.

Irgendwie.

Fehlt noch der richtige Kick.

Und jetzt rätsele ich, welches Gewürz dieser Suppe wohl fehlen mag.

Irgendwer 'ne Idee, was außer Salz, Pfeffer, Ingwer, Knoblauch und Zitronensaft noch gut zu Linsen passen mag?

Zwiebel und Karotte ist auch drin.

Sonst noch was?

(Kümmel wär sicher nicht schlecht. Allein schon aus anderen Gründen...)

So long,
Corinna

17.11.10

Ganz gemütlich...


"Mist," starre ich in den freundlichen Novembernachmittag hinaus, "wenn das Wetter heute so bleibt, treiben die uns vielleicht wieder auf den Sportplatz zum Aufwärmen."

"Ja, und?", fragt der Mo.

"Ja, wie, ja, und?", antworte ich, "die laufen alle viel zu schnell für mich, da kann ich ja gar nicht mithalten."

"Mama," greift der Mo zum strengen Ton und setzt eine dazu passende Miene auf: "es kommt nicht auf die Schnelligkeit an, sondern dass man in seinem eigenen Tempo läuft. Wie bei uns. Die anderen rennen immer gleich los und überholen mich. Aber nach ein, zwei Runden können sie dann schon nicht mehr. Und dann laufe ich ganz gemütlich an ihnen vorbei."

...

...

...

...

Eigentlich habe ich gedacht, es sei jetzt eine ganz sichere Sache, Sport zu betreiben, denn ich bin ja nun eigentlich mittlerweile in einem Alter, in dem ich niemandem mehr was beweisen müsste.

Aber tatsächlich wurmt mich das fast ein bisschen, wenn die anderen da so mühelos davon sprinten.

****

Dennoch: Glück gehabt.

Ich war gestern die einzige, und weil ich dem Trainer glaubhaft versichern konnte, dass ich eh grad erst vom Spielplatz käme, wo ich mit den Kindern Fangen gespielt habe, haben wir das Aufwärmen abgekürzt und bald zur Waffe gegriffen.

Hat Spaß gemacht!

(Auch wenn es -- trotz kompletter Montur, Maske auf dem Kopf und vollem Vertrauen in den Trainer -- durchaus beängstigend ist, wenn da so die Spitze eines Floretts auf einen zugeflogen kommt).

So long,
Corinna

16.11.10

Geburtstagsgeschenk


Lilli, die Hundedame des Hauses Mahlzahn, machte Mutze wohl eines der schönsten Geburtstagsgeschenke:

Sie ließ sich von den beiden Künstlern Mo und Minka portraitieren.

Die Familie findet es fast ein wenig schade, dass diese schönen Portraits auf Mutzes Schreibtisch stehen werden, denn auch in der Familiengalerie würden sie sich sehr gut machen.

So long,
Corinna

15.11.10

Kuchen zum Frühstück!


Jetzt haben wir also offiziell einen Teenager im Haus -- und dem diabolischen frechen Blitzen in Mutzes Augen nach zu schließen, wird sie die damit verbundenen pubertären Möglichkeiten auch auszukosten wissen...

Happy Birthday, Mutze!*


*****

Als Mutze ein Jahr alt wurde, gab es zur Feier des Tages einen leckeren Karottenkuchen.

Der wirklich ausgesprochen gut schmeckte, was ich (im Gegensatz zu allen anderen) ganz genau weiß, weil ich die einzige war, die jemals davon gekostet hat.

Danach gab es jahrelang Marmorkuchen zum Geburtstag, und danach ebenso viele Jahre lang Becherkuchen.

Letztes Jahr entwickelte das gute Kind quasi aus dem Stand und kurz vor Ladenschluss gehobenere Gelüste, und wünschte sich -- ... -- eine Sahnetorte!

Den Nachmittag vor ihrem Geburtstag verbrachte ich damals also mit dem Telefonhörer zwischen Schulter und Kinn eingeklemmt in der Küche, um den Anweisungen meiner Freundin zu folgen, und heimlich zu fluchen, weil das mit der Gelatine einfach nicht so klappte, wie sie sagte.

Über Nacht hatte die Torte dann aber Zeit, sich das alles gründlich zu überlegen und doch noch zu gelieren, Mutze zuliebe.

Dieses Jahr also eine Schokoladenbuttercremetorte, ohne Gelatine, dafür aber mit mehreren Tonnen Butter**.

Und natürlich gibt's auch haufenweise Muffins für die gefräßigen hungrigen Klassenkameraden.

Damit's nicht langweilig wird, darf ich am Wochenende gleich noch einmal backen, denn da wird dann gefeiert.

Was das Zeug hält.

So long,
Corinna

*Für die Breitengrade, in denen der Link nicht funzt: http://www.youtube.com/watch?v=eLwCj_Oj_Kc oder via youtube search Janis Joplin's birthday song/message to John Lennon.

**Das Rezept muss noch aus Zeiten des Wirtschaftswunders stammen, als man sich die Butter wieder leisten konnte. Ich hab's aber natürlich erst überrissen, als es schon zu spät war, noch umzudisponieren -- und ganz ehrlich: jetzt, nach einem kleinen Stück ist mir fast schon ein wenig flau im Magen.

14.11.10

An afternoon well spent...


Eine Schokoladenbuttercremetorte gebacken und zwei Sätze Muffins.

Und weil das Backrohr eh grad heiß war, noch ein Bratkartoffelbrot hintergeschoben.

Wenn der LV und der Mo nachher aus dem Fußballstadion kommen, soll's außerdem noch Gulasch geben.

Sehr angenehm, so ein Nachmittag in der Küche.

Der lieben Freundin sei Dank für die gute Idee, die Männer mit ihren Söhnen ins Fußballstadion zu schicken, und Minka für den langen, langen Mittagsschlaf.

So long,
Corinna

12.11.10

Like the way I do!


Wenn schon am frühen Morgen so was aus den Lautsprechern dröhnt, ist die Welt im Hause Mahlzahn ziemlich in Ordnung.

*****

Platz Fünf von Sechs, und die Trainer waren ziemlich zufrieden. Denn der Mo und sein Kumpel auf dem sechsten Platz sind mit Abstand die Jüngsten und Kleinsten in der Gruppe, und haben sich ziemlich gut geschlagen.

Und wie der Mo da so auf seinen Gegner losgegangen ist und ihn vor sich hergetrieben hat -- Patinando wenn nicht gar Radobio, aber so was von! -- das war schon sehr, sehr lässig.

Davon gerne mehr.

So long,
Corinna

*Falls der Link nicht funzt, hier die Wegbeschreibung: http://www.youtube.com/watch?v=DVlzrvRYCh0 oder via Search: Melissa Etheridge, Like the way I do. Keine Ahnung, warum der Link bei Euch nicht so funzt, wie er soll.

11.11.10

Parbleu!


Heute bitten wir um gedrückte Daumen, denn -- parbleu! -- der Mo kreuzt die Klingen und tritt zu seinem ersten Turnier an.

So long,
Corinna

10.11.10

Eben doch nur eine Frage der Betrachtung...


Via E-Mail erreichte mich heute dieser schöne Sinnspruch von Hans Krailsheimer und heiterte mich sofort auf:

"Talente finden Lösungen, Genies entdecken Probleme."

Nun habe ich ein Problem erkannt (drei Kinder, vier Termine, zeitgleich) -- und finde keine Lösung.

Was also nichts anderes bedeutet, als dass ich eben doch ein Genie bin.


...

...

...

Es ist eben alles doch nur eine Frage der Betrachtung.

Irina sei herzlich gedankt für die Aufmunterung, ;-).

So long,
Corinna

Querschläfer


"Wie," frage ich am Abend den LV, als wir ins Bett gehen wollen, "kommt denn dieses Kind (der Mo) in unser Bett?"

"Hmm," schaut der LV ein wenig ratlos auf den Querschläfer, "zu Fuß?"

So long,
Corinna

09.11.10

Dornröschen


"Emma und ich haben heute Dornröschen gespielt," erzählt mir Minka am Abend quasi passend zu ihrem Prinzessinnenoutfit, und demonstriert mir umgehend, was man da tun muss:

"Sind wir so gegeht," stapft sie durch die Küche, "aber mein Kleid war die Nadel. Weil wir hatten keine Nadel gefunden. Aber mein Kleid siehte so aus wie eine Nadel, darum war das die Nadel. Dann haben wir so geliegt," -- sie legt sich auf den Bauch -- "und dann waren wir tot. Ein paar Jahre später..." -- tädaaah! -- "wieder aufgewacht!"

"Dann," stapft sie wieder durch die Küche, "sind wir wieder gegeht und dann: in die Nadel gesteigt."

Und dann waren sie wieder tot.

Aber ein paar Jahre später -- tädaah: "Wieder aufgewacht!".

Und so weiter.

Außerdem haben sie viel "geschreit", weil der Mo sie durch die Wohnung gejagt hat.

Und weil die Mama angedroht hat, dass jeder der schreit, von ihr erbarmungslos niedergeknutscht wird.

...

...

...

Nur war da das Geschrei noch viel größer, ;-).

Und grad als das Geschrei der Spaß am allergrößten war, musste Emma leider schon nach Hause.

Immer wieder viel zu schnell vorbei, solche schönen Nachmittage mit der besten Freundin.

So long,
Corinna

P.S.: Nach welchen Kriterien sie übrigens die Vergangenheitsform bildet, ist mir ein Rätsel.

08.11.10

Nur strahlende Gesichter?


Am Samstag war bei uns so herrliches Wetter, dass man überall nur strahlende Gesichter gesehen hat.

Sogar im supervollen Supermarkt, in der superlangen Schlange an der Kasse, und selbst die Kassiererin hat gestrahlt!

...

...

...

Auf dem Rückweg sah ich dann -- eh bei uns in der näheren Nachbarschaft -- einen Zettel unter dem Scheibenwischer eines schlecht geparkten Autos:

"UMPARKEN, SONST ANZEIGE!"

Na also, ich hätte mich sonst auch sehr gewundert!

So long,
Corinna

Das verdammte Bett!


Am Abend tritt die aufmüpfige schlafunwillige Minka wütend gegen das Fußende ihres Bettes und ruft empört:

"Das verdammte Bett ist mir viel zu klein!"

...

...

...

...

So schlimm kann's dann aber doch nicht gewesen sein, denn am Morgen erzählt sie mir:

"Ich habe im Traum nur von Prinzessinnen und Prinzen geträumt. Nur."

Dennoch:

Das Bett ist jetzt tatsächlich zu klein, was uns vor ein nicht geringes Problem stellt -- denn irgendwie ist nirgends mehr Platz für ein größeres.

Wird Zeit für den ersten Spatenstich.

Häusle bau'n und so.

So long,
Corinna

04.11.10

The end of motherhood?


Dieses nicht verpassen, sehr, sehr lässig!

So long,
Corinna

Maske


"Das einzige, was ich beim Fechten nicht bedacht habe," plaudere ich am Nachmittag weiter, als der Mo und ich unsere Unterhaltung vom Morgen fortsetzen, "ist die Maske."

Denn, erzähle ich weiter, es sei ein sehr beklemmendes Gefühl, die Maske auf dem Kopf zu haben. Da fühle ich mich irgendwie sehr hilflos und klein. Und, sage ich weiter, ich könne mich irgendwie gar nicht richtig konzentrieren, wenn ich das Ding auf hätte.

"Ja," nickt der Mo, "das ist mir am Anfang auch so gegangen."

Aber, tröstet er mich, man gewöhne sich daran.

Was ich ihm glaube, denn immerhin hält ihn die Maske nicht davon ab, in der nächsten Woche bereits zu seinem ersten Turnier anzutreten.

Dann wird wohl auch für mich Hoffnung bestehen, mich daran zu gewöhnen.

So long,
Corinna

03.11.10

Schulweg


Auf dem Schulweg erzähle ich dem Mo, was wir gestern beim Training gemacht haben, und dass ich jetzt Patinando* gelernt habe, und, viel, viel cooler (hier bleibe ich kurz stehen, um es zu demonstrieren): Radobio**!

Woraufhin der Mo nur müde lächelt und sagt, das könne er ja schon lange, aber was wirklich lässig sei, dass sei das Umgehen eines Angriffs.

Und bleibt stehen und zeigt mir, wie es geht.

(Touché).

Dann erzähle ich, dass mein Trainer moppere, weil ich den Ausfallfuß immer ein bisschen schief stelle, und der Mo sagt, seine Trainerin habe ihm erklärt, das solle man nicht, weil man dann nämlich auch schief gehe und schief schlage.

Und das Gefecht so sicher verlieren würde.

Außerdem weiß ich zu berichten, dass alle meine Trainingspartner gestern beim Aufwärmtraining viel zu schnell für mich waren und ich mir nicht die Blöße geben wollte, in meinem eigenen (Schnecken-) Tempo hinterher zu zockeln. Mit dem Ergebnis, dass ich nach drei Runden ziemlich platt war.

Da lacht der Mo und sagt, er wende immer die Eins-Zwei-Drei-Vier-Taktik an, die er mir umgehend demonstriert.

Dafür konnte ich aber über vier aufeinandergestapelte Blöcke springen. Der Mo nickt anerkennend, weil er nämlich nur zwei schafft, aber ich habe ja nun mal auch viel längere Beine.

Eigentlich hätten wir ja noch viel zu erzählen, aber da sind wir leider (viel zu schnell) schon an der Schule.

Und finden es beide fast ein wenig Schade, dass wir heute nicht schon wieder Training haben.

So long,
Corinna

*Patinando: Schritt vorwärts Ausfall
**Radobio: Ausfall, Nachziehen, Ausfall

02.11.10

Via E-Mail...


... erreicht mich die Nachricht, dass irgendwo in Irgendwo € 11,3 Mio. für mich bereitliegen, ich muss dem Absender nur noch meine Bankinformation schicken...

...

...

...

Aber wisst Ihr was, ich glaube, ich lass' diese € 11,3 Mio. einfach mal sausen, ;-).

Genauso, wie ich die E-Mail mit dem Betreff "Ernsthaft, Sie sind dick!" einfach mal ungelesen löschen werde.

So long,
Corinna

01.11.10

Mords Holz


Suche bei a.mazon ein bisschen nach einem Opernführer (weil Mutze und ich vorgestern in Die Frau ohne Schatten ziemlich aufgeschmissen waren*), und schaue bei der Gelegenheit grad mal, ob denn das Buch, in dem Mutze ihre erste Kurzgeschichte veröffentlicht hat, wohl auch erhältlich ist.

Und siehe da, man kann es tatsächlich bestellen**!

Schon sehr lässig.

Was den Opernführer angeht, so liebäugele ich mit dem von Konrad Beikircher -- denn der ist, wenn nicht der Informativste (womöglich, ich weiß es nicht), so doch sicher der Lustigste.

So long,
Corinna

*Gelungene Inszenierung, hervorragend gesungen, aber insgesamt doch ein wenig anstrengend.
**Für Klara und die liebe Freundin ist dies schon geschehen!

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