30.12.11

Schleimig?


Ob's wohl sehr schleimig ist, am Neujahrstag bei den zukünftigen Nachbarn mit selbstgemachten Glückskeksen und guten Wünschen herumzugehen?

So long,
Corinna

Do not miss!


Do not miss!

Christoph Szalay ist einfach phänomenal!

Den Erscheinungstermin seines neuen Gedichtbandes habe ich mir gleich im Kalender vorgemerkt. Wer bis dahin nicht warten mag, oder vorher wissen will, warum ich derart in Ekstase gerate, lese stadt/ land/ fluss.

So long,
Corinna

29.12.11

Ganz klein


Rufe den LV und die Kinder an und erwische sie...

...

...

...

...

ganz, ganz oben im Turm vom Kölner Dom.

"Die Menschen sehen alle ganz klein aus," informiert mich Minka, die zum ersten Mal da oben ist.

Dann hat sie keine Zeit mehr weiter zu telefonieren, weil das alles natürlich ganz spannend ist.

Und Köln ist ja schon 'ne prima Stadt.

Bin mal gespannt, was sie alles zu berichten haben, wenn sie wieder zu Hause sind.

Bis dahin!

So long,
Corinna

28.12.11

Engel singen Jubellieder


Minka hat am Heiligen Abend übrigens tatsächlich -- und gerne -- im Kirchenchor mitgesungen.

Der Mo machte ihr dabei das großzügigste Weihnachtsgeschenk von allen:

Er sang mit und hielt Händchen, damit sie sich auch wirklich drüber traute.

Unter anderem sangen sie dieses Lied -- nur natürlich noch viel schöner als diese jungen Damen es schon tun, ;-).

So long,
Corinna

27.12.11

Ausgeflogen...


Der LV und die Kinder sind für ein paar Tage ausgeflogen, und ich bin zum ersten Mal seit elf Jahren ganz allein.

Nun könnte ich so schön faulenzen -- doch dummerweise bin ich voller Tatendrang.

Die Speis ist ausgemistet, gesäubert und geputzt, als nächstes kommen die Kinderzimmer an die Reihe, die Küche und das Elternzimmer.

In diesem Sinne Euch ein paar schöne, ruhige und erholsame Tage zwischen den Jahren.

So long,
Corinna

23.12.11

Nur einer, der war soooo nett...


Minka schaut gespannt dem Krippenspiel zu, dass Mos Klasse aufführt, und als die Rede auf Kaiser Augustus fällt, dreht sie sich zu mir um und strahlt:

"In meinem Kindergarten heißt er auch Kaiser Augustus!"

*****

Nachmittags spielt sie an der Krippe und nimmt Maria und Josef, die ich schon hineingestellt habe, wieder heraus und sagt:

"Die dürfen noch nicht hinein, die sind ja noch unterwegs."

Und sie erzählt mir:

"Maria und Josef brauchten ein Zimmer, aber alle waren böse und haben sie weggeschickt. Nur einer, der war sooooo nett, der hat gesagt, da, Ihr dürft in den Stall gehen."

*****

Ein paar Tage später, nach der Weihnachtsfeier im Kindergarten, stellt sie Maria und Josef wieder in die Krippe, denn "in meinem Kindergarten haben wir sie auch wieder hineingestellt."

"Aha," sage ich lächelnd, "wie war das denn eigentlich, wer hat ihnen denn damals noch mal erlaubt, dass sie in den Stall gehen dürfen?"

...

...

...

...

...

"Na," verdreht Minka die Augen, "die Erzieherinnen natürlich!"

;-).

In diesem Sinne wünsche ich Euch schon jetzt ein ganz, ganz frohes und besinnliches Weihnachtsfest und ein paar ruhige und erholsame Tage!

So long,
Corinna

22.12.11

Morgen, Findus, wird's was geben...


Die ganze Weihnachtssaison über hatte ich das Gefühl, das irgendwas fehlt. Obwohl ich es nicht benennen konnte. Gebacken haben wir, gebastelt auch, Glühwein gab es zur Genüge und Weihnachtsparties auch.

Trotzdem.

Etwas hat gefehlt.

Aber erst heute fiel es mir wie Schuppen von den Augen:

Wir haben dieses Jahr noch keine einzige Weihnachtsgeschichte gelesen.

Dabei lesen wir sonst immer Hilfe, die Herdmanns kommen! und Morgen, Findus, wird's was geben!.

Doch dieses Jahr: keine einzige Geschichte!

Keine Ahnung, wie mir das passieren konnte.

Daran erinnert hat mich aber auch keiner.

Erst als ich Morgen, Findus... aus dem Regal holte, wussten auch die Kinder, dass die ganze Zeit etwas gefehlt hat.

"Seit still," rief Minka, als der Mo und ich noch etwas über dem aufgeschlagenen Buch plauderten, "ich will die Geschichte hören!"

Und:

"Noch ein Kapitel! Bitte, Mama, noch eines!"

So aufmerksam und geduldig hat Minka schon lange keiner Geschichte mehr zugehört, und auch der Mo hat es sichtlich genossen.

Fünf Kapitel haben wir heute gelesen, doch bis Weihnachten werden wir die restlichen zwölf Kapitel wohl nicht mehr schaffen.

Dennoch stehen die Chancen gut, dass wir nun so richtig in Weihnachtsstimmung kommen, ;-).

In diesem Sinne Euch noch eine schöne vorweihnachtliche Zeit!

So long,
Corinna

Gesundes Selbstbewusstsein


Minka möchte -- und darf -- am Heiligen Abend in der Kindermesse im Chor mitsingen.

Die Proben sind recht kurzfristig angesetzt.

"Trotzdem," sage ich, "sollten wir die Lieder schon mal üben, damit Du sie kennst und gleich mitsingen kannst."

"Ach," winkt Minka lässig ab, "ich singe einfach nach, was die anderen singen."

...

...

...

...

...

...

Soifz.

So long,
Corinna

21.12.11

Countdown


Gerade wollte ich hier voller Stolz posten, dass ich alle Einkäufe inklusive des Weihnachtsessens erledigt hätte -- als mir einfiel, dass ich doch noch einen guten Teil vergessen habe.

Heißt es also morgen noch einmal in den Supermarkt laufen.

*****

Knapp könnte es mit dem Weihnachtsbaum werden, denn der steht noch im Wald und wartet darauf, von uns geschlägert zu werden.

*****

Der Mo hat eine ganz, ganz liebe Idee für unter dem Weihnachtsbaum, für die wir gestern noch ein paar Kleinigkeiten besorgt haben, aber er möchte leider nicht, dass ich der Welt davon berichte.

*****

Ms. Gilmore bitte ich am Freitag so gegen 10:30 Uhr zum vorweihnachtlichen Frühstücksbrunch.

Dem LV gefällt die kleine Kleinigkeit, die ich für sie gefunden habe, Mutze schaute dagegen ein bisschen schräg.

Bin gespannt, was Ms. Gilmore selber dazu sagt, ;-).

(Ist aber wirklich nur eine winzige Winzigkeit).

*****

Eine Freundin, die aus Spanien stammt, erzählte mir heute morgen von einem lustigen spanischen Sylvesterbrauch, den wir dieses Jahr wohl auch mal ausprobieren werden: Mit jedem Glockenschlag um Mitternacht (läuten eigentlich um Mitternacht die Glocken?) muss man eine Traube essen.

Wer's schafft, darf sich auf ein glückliches, frohes und gutes neues Jahr freuen.

*****

Dass ich mit den Gedanken schon bei den Sylvestervorbereitungen bin, ist ein gutes Zeichen.

Euch noch ein paar schöne, entspannte Tage bis zum Weihnachtsfest!

So long,
Corinna

16.12.11

Hippie Engel


Vom Mo seinem gutem Kumpel Anton die Großmutter hatte eine ganz liebe Bastelidee, die endlich die Frage beantwortete, was die Kinder ihren Großeltern schenken könnten.

Ich suche nämlich immer Bastelideen, an denen alle drei gemeinsam basteln können.

Ganz genau und ausführlich erklärte sie mir alles -- doch ich wäre nicht ich, wenn ich auf dem Weg zum Bastelgeschäft nicht wieder einen Teil davon vergessen hätte.

Eine ungefähre Vorstellung hatte ich zwar -- aber auch die Kinder ihre ganz, ganz eigenen.

Dementsprechend war das erste Ergebnis...

...

...

...

wild.

Als ich ihr unser Missgeschick schilderte, war vom Mo seinem gutem Kumpel Anton die Großmutter so freundlich, mir alles noch einmal zu erklären.

Nach einigen Korrekturen sah die ganze Sache dann so aus:



Sehr schön, wie ich finde.

Die Kinder beharren allerdings darauf, dass ihre Gestaltung viel, viel schöner sei.

...

...

...

...


Hippie Engel halt.

Ich geb' mal die Alternativköpfe auch mit, dann können die Großeltern selbst entscheiden, ;-).

Vom Mo seinem guten Kumpel Anton der Großmutter sei jedenfalls ganz ganz herzlicher Dank für die Anregung!

So long,
Corinna

11.12.11

Beeindruckend!


"Wow," staunt Mutze und schaut sich beeindruckt im Wohnzimmer um, "das blitzt und blinkt ja richtig bei uns!"

...

...

...

...

...

...

Dem Mo ist nämlich eine große Dose Glitzer auf den Boden gefallen.

Grmpf.

So long,
Corinna

06.12.11

Wachstumsschub


"Los! Alle fertig machen!", kommandiere ich die Kinder herum und sage zu Mutze: "Das gilt für alle unter einem Meter zweiundsiebzig!"

Sie lehnt sich entspannt zurück: "Ich habe gerade einen Wachstumsschub, Mama."

"Das," korrigiere ich mein Kommando, "gilt für alle unter einem Meter dreiundsiebzig!"

...

...

...

...

Ich plädiere für ein Wachstumsverbot.

So long,
Corinna

04.12.11

Dreigroschenoper


Diese Inszenierung der Dreigroschenoper ist großenteils harmlos.

Nett anzuschauen, aber eben großenteils harmlos.

Trotzdem war's nett, mal wieder im (Erwachsenen)Theater gewesen zu sein.

Jetzt gleich für Minka, den Mo und mich:

Oh, wie schön ist Panama!"

****

Nachtrag:

Oh, wie schön ist Panama!" war vull lieb!

Minka hat es sehr genossen, und sogar dem Mo hat es fast ein bisschen getaugt.

Obwohl er natürlich eigentlich schon zu groß dafür ist.

Im Anschluss standen die Darsteller draußen im Foyer für Autogramme zur Verfügung, und so trägt Minka jetzt stolz ein kleines Heftchen mit solchen Unterschriften wie Igl, Hase, Bär, Tiger und Krähe mit sich herum, ;-).

Vor allem der Bär hat es ihr angetan, denn der bewunderte ihr Dirndl und wünschte ihr eine schöne Weihnachtszeit.

Fasziniert stand sie vor ihm und antwortete: "Schöne Weihnachten!"

So long,
Corinna

02.12.11

Happy Family!


"Und, Mama", fragt Mutzes Alter Ego Puberty, die den Roman schon gelesen hat, "wie findest Du das Buch?"

"Ganz lustig," antworte ich grinsend, "ich kann mich jedenfalls vull mit der Mutter identifizieren."

"Und ich," grinst Mutze zurück, "mit ihrer Tochter."

"Na, dann," sage ich, "hoffen wir mal, dass es ein Happy End gibt."

...

...

...

...

Es ist nicht so ganz mein Genre, aber sicher ein Buch, das Mütter und ihre Puberties Töchter gut gemeinsam lesen können.

So long,
Corinna

Deutscharbeit


"Hm," lese ich Mutzes -- sprachlich übrigens sehr gute -- Deutscharbeit, und lache, als ich unten drunter die Zahl der vom ihm gezählten Rechtschreibfehler lese: "Dein Deutschlehrer kann aber nicht wirklich gut zählen."

"Mein Deutschlehrer kann überhaupt nicht zählen!", grinst Mutze, und ich sage:

"Gut, dass er kein Mathelehrer ist."

So long,
Corinna

01.12.11

Diskutieren...


Eine gute Freundin und ich begleiten Mutze auf einer Shoppingtour, um eine neue, schwarze und vor allem coole Jacke für sie zu finden.

Die Wahl fällt auf zwei (Kunst)Lederjacken, zwischen denen sie sich nun entscheiden muss.

Meine Freundin hält die hoch, die ihr besser gefällt und sagt:

"Die ist vull cool, die ist Marlon Brando!"

Und ich die, die ich schöner finde:

"Aber die hier ist James Dean!"

"Na," schaut mich meine Freundin an, "da können wir jetzt diskutieren anfangen..."

...

...

...

...

...

Mutze entschied sich übrigens für Marlon Brando, weil die einen Tick bequemer ist.

Na ja, sie muss eh nur noch ein bisschen breiter in der Schulter werden, dann kann sie meine alte Lederjacke haben, die nun wirklich cool ist, ;-).

So long,
Corinna

30.11.11

Adventkalender


Im Grunde muss ich Minka regelrecht dankbar sein, dass sie sich dieses Jahr einen gekauften Adventskalender wünscht, denn ich habe gerade allein zwei Stunden damit verbracht, die für den Mo, Mutze und den LV zu füllen und aufzuhängen.

Wobei der vom Mo am längsten gedauert hat, wünscht er sich doch (wieder) einen Lego-Kalender -- für ihn habe ich einen Bausatz gekauft und die Teile fein säuberlich und in der richtigen Reihenfolge in 24 Sackerl verpackt.

(Um mittendrin festzustellen, dass ich irgendwo ein paar Teile zu viel reingepackt habe, die mir hinterher fehlten).

Euch wünsche ich morgen einen schönen 1. Dezember!

So long,
Corinna

Verkauft!


Weil ich diese Wohnung immer sehr geliebt habe, freue ich mich sehr, dass gerade unsere Favoriten sich für sie entschieden haben.

Das macht es leichter, sich zu trennen, ;-).

Auch Minka hat heftigst mit der netten Dame geflirtet und und ihr mehrmals versichert: "Einem Makler geben wir unsere Wohnung nicht!"

So long,
Corinna

29.11.11

Schnell gefragt...


Bin ich eigentlich die einzige, die den Herrn Poisel noch nicht kannte?

Ein bisschen zu melancholisch vielleicht, aber trotzdem schön.

So long,
Corinna

28.11.11

"Komm schauen, Ma!"


"Komm schauen, Ma," rief der Mo eben, "und bring die Kamera mit!"

...

...

...



Ich hatte zwar leider nur das Handy zur Hand, aber der Himmel war trotzdem schön.

So long,
Corinna

Detailarbeit


Mos liebevoll hinzugefügtes Detail an unserem Adventskranz:


Das Tannenbaumnasengesicht auf der getrockneten Orangenscheibe, ;-).

So long,
Corinna

27.11.11

Erkenntnis des Tages...


Das Friede sei mit Dir im Gottesdienst kommt immer gerade dann, wenn ich grad so weit bin, dass ich den Kindern am liebsten die Gurgel umdrehen möchte...

...

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Schlechtes Timing, irgendwie, jedenfalls nicht so besinnlich, wie man es im Gottesdienst gerne hätte, ;-).

Andererseits: vermutlich bin ich zu streng mit ihnen und viel zu kritisch.

Eben gingen wir mit ihnen in ein Lokal, um uns vom Perchtenlauf und Weihnachtsmarkt aufzuwärmen. Die Wahl des Lokals war zugegebenerweise schlecht, und die Kinder extrem hibbelig.

Aber die Leut', die neben uns gesessen und sich beschwert haben ("Etwas leiser bitte," und "jetzt reicht's aber" und "das ist aber nun wirklich kein Kinderspielplatz") -- die waren nun wirklich zum Aufregen.

Schade nur, dass mir in solchen Situationen die Gelassenheit fehlt, drüber zu stehen, und/oder mich zu den Leuten mit dem Stock im Popo rüberzulehnen, um sie zu bitten, doch bitte mal auf ihr eigenes Benehmen zu achten....

Wahrscheinlich wäre es aber das Gescheiteste gewesen, sie freundlich anzulächeln, sich zu entschuldigen, und sie um ein bisschen Geduld mit uns zu bitten.

Aber das ist mir natürlich erst jetzt eingefallen -- denn da die meisten Leute eh nett sind, weiß ich mit solchen Situationen gar nicht so recht umzugehen, ;-).

*****

Apropos Besinnlichkeit: Gestern war Adventskranzweihe. Ich mag das immer sehr, und finde es sehr heimelig und schön, wenn sich die Kirche mit den vielen Adventskränzen füllt, die MinistrantInnen an allen die erste Kerze anzündet, und der Pfarrer sie dann segnet.





An unserem beachte man bitte das kleine, winzige Detail, das der Mo hinzugefügt hat.

So long,
Corinna

25.11.11

Wie ein Teenager, ;-)


Als ich im Fechtclub gestern etwas bezahlen musste, sah Mos Trainer in meiner Handtasche ein Päckchen Zigaretten.

Und schimpfte mich gehörig aus ("WAAAAS? Was ist das denn?").

Dabei -- ich schwör's -- habe ich das Päckchen bereits irgendwann im Sommer gekauft, und es sind noch ganz viele drin.

Aber nett, sich mal wieder wie ein ertappter Teenager zu fühlen, ;-).

****

Gestern abend beim Pröll-TV.

LV: "Mensch, lass umschalten, das zerstört einem ja die Gehirnzellen!"
F_M: "Macht nix, ich hab' eh ganz viele davon."

...

...

...

"Gut," kommentierte der LV, "wenn man so ein gesundes Selbstbewusstsein hat."

So long,
Corinna

24.11.11

Lustige Makler...


Makler sind wirklich lustig. Ganz klar habe ich einem die Zeiten diktiert, zu denen er mit Interessenten vorbeischauen darf -- und jetzt ruft er an, er käme gerne morgen um, trallala, halt irgendwann...

...

...

...

So sicher nicht.

Das Interesse an der Wohnung ist aber so groß, dass er nur wenige Minuten später mit einem angepassten Terminvorschlag zurück rief.

So long,
Corinna

23.11.11

Heavy History Content


Es ist zwar schon eine ganze lange Weile her, das Geschichtsstudium, aber wenn ich so etwas sehe, werde ich wieder ganz schwach und schaffe es sogar, die ganzen acht Minuten still sitzen zu bleiben...

Heavy History Content!

Faszinierend.

(Zweiter Weltkrieg, Kalter Krieg und Diplomatiegeschichte waren meine Schwerpunkte).

So long,
Corinna

22.11.11

Wohlfühlen


Eben war eine Dame da, schon zum zweiten Mal, um sich die Wohnung bei besserem Licht anzuschauen.

Und sagte, das, was ihr an der Wohnung so gut gefalle, sei, dass man hinein komme und sich gleich wohl fühle.

...

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...

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Keine Frage, dass sie unsere Favoritin ist, ;-).

(Hat der Mo ja schon gesagt, als sie zum ersten Mal da war).

So long,
Corinna

21.11.11

Never ever!


Es war natürlich nur eine Frage der Zeit, bis die ersten Makler bei uns anriefen und fragten, ob sie die Wohnung für uns vermitteln dürfen... Es schreckt auch niemanden ab, dass wir nichts für eine eventuelle Vermittlung zahlen werden.

Eben schlug also die erste Maklerin hier auf, behauptete, sie hätte arg viele Interessenten und...

...

...

...

rauschte in einem Affenzahn durch die Wohnung, schaute noch nicht mal richtig in die Zimmer hinein, mißachtete voll die vielen schönen kleinen Details, die unsere Wohnung so schön machen, und die wir so lieben.

Als sie ihre Kamera zücken wollte, war es ganz aus, und sie schnell aus unserer Wohnung hinaus komplimentiert.

Keine Frage: Never ever werde ich diesen Trampel diese Frau noch einmal in unsere Wohnung lassen!

Ich meine, das ist unsere Wohnung, in der wir viele Jahre glücklich gewohnt haben, und nicht nur ein Objekt, mit dem sich Geld verdienen lässt. Und nachdem wir sie gerade erst inseriert haben, geben wir uns noch dem Glauben hin, dass wir Käufer finden werden, die sie auch zu schätzen wissen.

(Der Mo hat schon Lieblingskandidaten, die morgen nachmittag noch einmal vorbeischauen, um die Wohnung bei besserem Licht zu sehen).

So long,
Corinna

Overachiever


Die ersten Vorbereitungen sind erledigt:

Material für Adventskranz -- check
Material für Wunschliste -- check
Kerzen für Weihnachtsbaum -- check
Geschenkpapier, Geschenkband und Tesafilm aufgefüllt -- check
Weihnachtsdeko aufgerüstet -- check
erste Weihnachtsgeschenke besorgt -- check
Adventskalender Minka -- check
Adventskalender Mutze -- auf den Weg gebracht

Diese Woche dringend zu erledigen:

Adventskalender Mo
Material für Weihnachtskarten

Leute wie mich darf man getrost hassen, ;-).

So long,
Corinna

20.11.11

Immobilie


Das Gute daran, eine Eigentumswohnung auf den Immobilienmarkt zu bringen, ist, dass die Wohnung in der Zeit immer sauber und aufgeräumt ist...

...

...

...

Puh.

So long,
Corinna

18.11.11

Zeitfresser, echter


"Hey, Mutze," sage ich, warum machst Du Dir nicht auch eine Siedlung und dann können wir uns anfreunden und gegenseitig fördern."

"Mama," antwortet Mutze grinsend, "das macht süchtig!"

"Und worauf," frage ich grinsend zurück, "gründest Du Deine Einschätzung?"

"Ich," lacht sie, "studiere meine Mitmenschen..."

...

...

...

...

Owt.

*****

Heute beim Frühstück:

Mo: Papa, schaust Du gleich mal zu, ich mag Dir das neue Spiel zeigen, dass die Mama und ich spielen!
Frau_Mahlzahn: Ja, macht total Spaß, da muss man so Häuser bauen.
Mutze: Aber Vorsicht, das hat Suchtfaktor!

...

...

...

LV: Meine Sucht in Sachen Hausbau ist für's erste auskuriert...

So long,
Corinna

17.11.11

Standesgemäß


Minka ist noch nicht mal richtig im Kindergarten angekommen, als David sie schon zu den Buben in die Bauecke zieht:

"Komm, Minka, Du kannst unsere Königin sein!"

...

...

...

...

...

owt.

So long,
Corinna

16.11.11

Tradition


Tradition ist es im Hause Mahlzahn, am Tag nach Mutzes Geburtstag mit dem Aufrüsten für Weihnachten zu beginnen.

Deshalb hier der Auftakt zur diesjährigen Weihnachtssaison:

Hard Candy Christmas

Yeah.

Und jetzt gehe ich meinen ganzen Trantschl zusammensuchen...

So long,
Corinna

15.11.11

14


Happy Birthday, Mutze!

So long,
Corinna

14.11.11

Es ist etwas Schreckliches passiert!


...

...

...

...

...

...

...

Jemand hat Mutze Räucherstäbchen geschenkt.

So long,
Corinna

12.11.11

Heftigst angeflirtet...


Während ich noch in dem Glauben war, dass Christian und Mehmet -- beides ganz fesche und entzückende Kerlchen -- um Minkas Gunst rittern, wurde diese gestern beim Laternenfest heftigst angeflirtet von Korbinian aus der Nebengruppe.

Aber so was von!

Sie nahm es gerne zur Kenntnis und stieg ebenfalls heftigst darauf ein.

...

...

...

Kürzlich durfte ich einen Ausflug begleiten, und war ganz beeindruckt davon, was für liebe, offene und aufgeschlossene Kinder da in Minkas Kindergarten gehen. Ein bunter, komplett internationaler Haufen.

Schön war's.

Auf dem Ausflug und gestern beim Laternenfest.

So long,
Corinna

10.11.11

Mit viel Bewegung sicher durch's Leben!


Auf's Titelbild klicken und zu Seite 26 blättern.

Der Text auf Seite 14 stammt auch aus meiner Feder, seitdem ich ihn geschrieben habe, bemühe ich mich sehr, auf Wurstwaren zu verzichten (süßstoffhaltigen Kram gibt's bei uns eh kaum, und Farbstoffe vermeiden wir auch weitgehend).

Enjoy!

So long,
Corinna

P.S.: In der Steiermark liegt das Magazin in Sparmärkten an der Kasse auf.

08.11.11

Mal eben schnell die Welt retten...


"Na," fragt der LV, als ich gestern abend von einer Sitzung nach Hause komme, "habt Ihr die Welt retten können?"

"Nee," antworte ich, "aber wir sind dabei."

Bin sehr gespannt.

Eigentlich bin ich kein großer Freund von Arbeitsgruppen.

Was sich Mutzes Schule vorgenommen hat, ist wirklich ambitioniert, und in meiner Arbeitsgruppe (zu der ich gehöre, weil ich als Vorstandsmitglied von Anfang an mit dieser speziellen Thematik, beschäftigt war) sitzen ein paar wirklich hochmotivierte Leute.

Hoffen wir auf kurze Entscheidungswege -- aber das ist ja die Krux an der Basisdemokratie, dass da nix schnell geht.

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...

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Bin also sehr gespannt.

(Aber das erwähnte ich bereits).

So long,
Corinna

07.11.11

Ich mag auch Feen!


"Warum, Mama," fragt mich Minka beim Mittagessen (und verdreht dabei die Augen nur ein wenig), "mag Tristan eigentlich nur Bob, der Baumeister?"

"Na ja," antworte ich, "es gefällt ihm halt. Du magst ja auch nur Prinzessinnen."

"Naaa! Mama!" ist Minka empört: "Ich mag auch Feen!"

...

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Ohne weitere Worte.

So long,
Corinna

06.11.11

Tim Mälzer


Rein zufällig waren sie im Sommer auf ihrer Reise nach Hamburg in die Kochshow von Tim Mälzer gestolpert, und fanden es sehr eindrucksvoll. Jetzt sind sie hier ungefähr auf Höhe 17 Minuten zu sehen, Anton (der beste Mo-Kumpel) und seine Mutter (die liebe Freundin).

Hat mich voll gefreut, sie da zu sehen!

Das ruft auch wieder ihre Erzählungen von der Reise in Erinnerung, die sehr schön gewesen sein muss, und von der sie mit vielen schönen Eindrücken (und St. Pauli-T-Shirts für die ganze Familie und den Mo) zurück gekommen sind, ;-).

So long,
Corinna

04.11.11

Österreich darf nicht sitzen bleiben!


Weil in der Zeitung gestanden hatte, die österreichische Staatsbürgerschaft sei doch nicht zwingend erfordlich, um das Volksbegehren Österreich darf nicht sitzen bleiben zu unterschreiben, habe ich heute morgen brav beim Magistrat vorgesprochen.

Aber leider.

Staatsbürgerschaft ist zwingend erforderlich.

Deshalb nutze ich auf diesem Wege die Gelegenheit, alle mitlesenden ÖsterreicherInnen zu erinnern, dass eine Unterschrift noch bis einschließlich nächsten Donnerstag möglich ist -- sogar am Wochenende!

Bitte nehmt's Euch die Zeit!

...

...

...

Und ich werde noch mal im Bezirksamt nachfragen gehen, ob sie nicht wenigstens eine Notiz an die Liste anheften können, dass i unterschreiben würd, wenn i dürft, ;-).

So long,
Corinna

03.11.11

Fleisch-Speck-Topf


Wenn ich den Fleisch-Speck-Topf, den es am Wochenende gab, noch mal mache, dann probiere ich es so:

Zutaten:
ca. 400g Weißkohl,
ca. 500g Kartoffeln, längs geviertelt,
4 bis 5 kleine Schweinesteaks, längs halbiert
einige Scheiben Speck
Brühe,
Salz, Pfeffer, Kümmel, ein bis zwei Lorbeerblätter.

Backrohr auf 180-200°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Die äußeren Blätter des Weißkohls entfernen, Weißkohl in dünne Streifen schneiden, waschen und mit Kümmel vermengen, salzen und pfeffern.

In einen ausreichend großen ofenfesten Topf oder eine ebenfalls ofenfeste große Pfanne geben. (!!!)

Mit Brühe auffüllen, bis der Kohl gerade bedeckt ist.

Kartoffeln waschen und längs vierteln, Schweinesteaks waschen und abtupfen, längs halbieren, salzen und pfeffern.

Kartoffelspalten und Fleisch auf dem Weißkraut anrichten.

Lorbeer auflegen und gut mit Speck belegen.

60 Minuten im Backrohr offen garen, dabei einmal den Speck und evtl. auch die Schweinesteaks wenden, und Flüssigkeit überprüfen.

So stelle ich mir das jedenfalls vor.

Guten Appetit.

So long,
Corinna

02.11.11

Be Creative. Every Day.


Enjoy!

(Linke Maustaste zeichnet).

So long,
Corinna

01.11.11

Halloween


Dass ich diese Nacht überstanden habe, grenzt an ein Wunder.

Ich sage nur:

Fünf übernachtende Besuchskinder...

"Na," fragte ich heute morgen Minka, "war das eine tolle Party?"

"Ja," seufzte sie zufrieden, "voll!"

...

...

...

...

Laut Schön war's.

(Und die Kostüme von Mutze und ihrer Clique echt der Hammer! Übrigens alles selbst ausgedacht und aus dem Fundus zusammengeklaubt, nix dazu gekauft).

Was der LV erst heute erfahren hat:

In zwei Wochen, wenn Mutze Geburstag und sie und ihre FreundInnen schulautonom frei haben...

...

...

übernachten sie noch mal.

So long,
Corinna

31.10.11

Programmieren


"Na," frage ich den Mo, der konzentriert am Laptop sitzt, "macht Programmieren Spaß?"

"Nein," antwortet er, "aber man muss es machen, damit man hinterher Spaß hat."


Und lässt sich nicht weiter ablenken.

...

...

...

...

Jetzt watschelt ein Lego-Mind-Storm-Krokodil fröhlich durch unser Wohnzimmer.

Ich halte mich tunlichst fern, denn es zwickt tatsächlich, wenn man ihm zu Nahe kommt!

So long,
Corinna

29.10.11

Schweinefleisch-Speck-Topf


Sollte jemand von Euch den Schweinefleisch-Speck-Topf aus dem aktuellen Frisch Gekocht nachkochen wollen -- es ist sehr, sehr lecker.


Aber beim nächsten Mal würde ich alles Gemüse unten anschichten und alles Fleisch (inklusive allem Speck) oben. Und wäre sparsamer mit dem Wasser, dafür würde ich ausgiebiger würzen ("etwas" salzen und pfeffern ist doch zu wenig).

Aber einen festen Platz auf unserem Speiseplan wird dieses Gericht sicher erhalten.

So long,
Corinna

Eine dunkle & GRIMMige Geschichte


Glück gehabt, mal wieder, und vom Verlag arsEdition ein sehr, sehr lässiges Buch zur Verfügung gestellt bekommen:



Eigentlich gibt es zu Eine Dunkle & GRIMMige Geschichte von Adam Gidwitz wenig zu sagen, außer dass es schlichtweg super ist!

Ein echtes Lesevergnügen!

Fand auch Mutze, die es mir schon aus der Hand riss, bevor ich es überhaupt noch fertig gelesen hatte. Jedesmal wenn ich sie fragte, wie ihr das Buch gefalle, schaute sie mit einem breiten Grinsen im Gesicht auf und kommentierte knapp:

"Genial!"

Gidwitz nimmt Hänsel und Gretel als Grundlage, um weitere, etwas unbekanntere Märchen zu erzählen -- Hänsel und Gretel sind dabei die Protagonisten, die auf ihrem Weg zurück zu ihren Eltern durch verschiedene Märchen reisen und dabei aufregende und teilweise beängstigende Abenteuer be- und überstehen müssen.

Dabei gibt der Autor den Märchen ihren alten Grusel zurück, der in den weichspülenden Versionen, die heute in Kinderzimmern erzählt werden, verloren gegangen ist. Im ein oder anderen Kapitel habe sogar ich die Luft angehalten.

Anfangs etwas gewöhnungsbedürftig fand ich seine sehr humorvollen Zwischenkommentare, mit denen er die LeserInnen immer wieder aus der Geschichte herausholt -- erst störten sie mich ein wenig, hinterher war ich einfach nur beeindruckt, wie geschickt er sie platziert und so den Erzählfluss noch viel lebhafter und freudvoller gestaltet hat.

Ein echter Erzähler halt!

Und klug noch dazu, wie ich an einigen Stellen dachte, mit vielen guten Einsichten.

Dieses Buch bekommt von mir mindestens 25 von fünf möglichen Sternen, ;-).

Im Hause Mahlzahn ist man jedenfalls sehr, sehr begeistert! Und hat auch sofort wieder das dicke Märchenbuch aus dem Regal geholt, in dem jetzt wieder viel gelesen wird.

Vielen Dank deshalb noch mal an BloggDeinBuch und ArsEdition!

*****

Nachtrag: Ich habe gerade bei Blogg Dein Buch einige der anderen Rezensionen zu dem Buch gelesen, von denen einige der Meinung sind, die Altersangabe 10-12 Jahre sei vielleicht etwas zu niedrig gewählt. Finde ich nicht, und in dem Zusammenhang ist sehr interessant, was Adam Gidwitz dazu erklärt.

So long,
Corinna

28.10.11

Spontaneity rocks!


Wochenlang lag mir der Mo in den Ohren, er wolle so gerne in den Circus Roncalli gehen -- so lange (und vor allem so oft), dass er schließlich das Verbot hatte, den Namen in meiner Gegenwart überhaupt nur auszusprechen.

Schließlich gab er auf, und so konnte ich erfolgreich verdrängen, dass der Circus dieser Tage in der Stadt ist.

So lange, bis ich gestern aus einer puren Laune heraus im Büro des Sportvereins -- wir hatten gerade den Mo zum Training gebracht -- vorbeischaute, um mich nach einer Sportmöglichkeit für Minka zu erkundigen.

Und die Sekretärin mit der Gegenfrage antwortete:

"Wollen Sie Freikarten für den Circus Roncalli? Ist aber," sie schaute auf die Uhr, "schon in drei Stunden."


Bevor ich noch begriffen hatte, worum es ging, drückte sie mir schon einen ganzen Stapel Freikarten (insgesamt acht) in die Hand!

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...

Nun wissen wir Mütter natürlich: Spontanität stresst.

Aber ganz klar, dass man so Karten nicht verfallen lassen kann, und eigentlich ging es sich auch ganz prima mit Mos Training aus, und mit Mutze wollten wir uns ohnehin gleich in der Stadt treffen...

Ein paar SMSe und Telefonate später hatten wir auch die übrigen Karten unters Volk gebracht...

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...

...

Und dann einen wunderschönen Abend im Circus.

Es war so schön! Und so lustig!

Wir haben gestaunt und Tränen gelacht!

Vor allem Minka, die ja vorher gar nicht wusste, was in so einem Zirkus überhaupt genau passiert.

(Es war so süß, wie sie auf dem Weg zum Circus immer wieder rief: "Da! Ich sehe schon das Haus vom Roncalli, ich sehe schon das Haus vom Roncalli!")

Einfach wirklich, wirklich schön!

Spontaneity rocks!

So long,
Corinna

27.10.11

Klassisch


Das spricht wohl sehr für sich, dass ich die Lernziele für Mutzes nächste Matheschularbeit, die die Lehrerin gerade elektronisch verschickte, unbesehen direkt an den LV weitergeleitet habe...

Ich darf mich damit herausreden, dass ich für Englisch zuständig bin.

Auch nicht besser.

So long,
Corinna

23.10.11

Köstlich amüsiert...


Das muss der bescheuertste Film unter Gottes weiter Sonne sein...

...

...

...

aber trotzdem hatten der Mo, Mutze und ich ein fettes, breites Grinsen auf dem Gesicht, als wir aus dem Kino kamen.

Genau das richtige für einen tristen grauen Sonntagnachmittag.

So long,
Corinna

21.10.11

Verkehrskompetenz


Minka und der Mo rennen vor mir her, auf die rote Ampel zu. Ich will gerade hinterher sprinten, um sie einzufangen, als die Ampel grün wird.

Nun will Minka natürlich erst recht los spurten.

Da hält sie der Mo auf, zeigt auf ein abbiegendes Auto und sagt:

"Halt, Minka, wir müssen erst schauen, ob der uns gesehen hat."

...

...

...

...

Toll.

****

Off topic: where the föck finde ich nur eine (offizielle) englische Übersetzung einer ÖNORM?

****

Antwort: Gar nicht. ÖNORMEN sind überhaupt nicht im Internet veröffentlicht, und nur gegen Geld verfügbar. Die spezielle ÖNORM, die ich suchen würde, ist gar nicht übersetzt.

So long,
Corinna

Alpenrock


Wenn man morgens damit beschäftigt ist, in seinen Kaffee zu jammern, weil es einfach noch viel zu früh ist, um wach zu sein, kommt ein bisschen Alpenrock eigentlich ganz gut.

Euch einen schönen Tag!

So long,
Corinna

20.10.11

Moah, nee, ey


Telefoniere gerade mit dem in Deutschland weilenden LV und erbitte einige Auskünfte bezüglich der Fliesenverlegung, der Wandverputzung und des Wasseranschlusses.

Raschelraschelraschel macht es im Telefonhörer, und ich verstehe kein Wort.

"Ich (raschelraschel) verstehe Dich (raschelraschel) aber (raschelraschel) ganz gut (raschelraschel)," raschelt er ins Telefon.

Ja, und?

Was nutzt mir das, wenn er derjenige ist, der mir was sagen soll.

Moah.

Nee.

Ey.

Und überhaupt.

Im Moment habe ich das Gefühl, wir rennen jeder Entscheidung hinterher.

Einer nach der anderen.

Kaminbau ist so eine Sache, die eigentlich schon längst erledigt sein sollte.

Da der LV also gerade in Deutschland ist, habe ich es übernommen, mich darum zu kümmern.

Sagt der LV eben unter lautem Geraschel, der Kaminbaumensch soll jetzt nur den Bodenaufbau machen, und den Rest irgendwann später einmal.

"Nix," sage ich, "das machen wir jetzt, damit die Sache vom Tisch ist."

Aber wirklich, Schlammpampe noch mal, wir haben noch genug andere Sachen zu entscheiden, da werd' ich diese sicher nicht noch weiter hinauszögern!

Ey.

So long,
Corinna

18.10.11

Bäh!


Grad habe ich spontan noch einen Auftrag angenommen, kurz über den Dschungel der Lebensmittelkennzeichnung zu schreiben...

...

...

...

...

und je mehr ich mich gerade einlese, desto mehr vergeht mir der Appetit.

Obwohl das meiste eh schon bekannt ist.

Aber in dieser geballten Informationsdichte ist es wirklich erschreckend.

Bäh.

*****

Klick -- und weg, ;-)

So long,
Corinna

17.10.11

Klick!


Warum mir der Job Spaß macht, habe ich auch erst wieder gewusst, als ich eben den Klick hörte, mit dem ich meinen Artikel an die Redaktion geschickt habe.

Diesmal hatte ich doch einige Hürden zu bewältigen.

Aber hat ja noch mal joot jejange, wie der Rheinländer an und für sich das immer so schön ausdrückt.

Der nächste Auftrag ist wieder eine Übersetzung.

So long,
Corinna

13.10.11

Die Rettung


Als ich heute morgen in die Schule kam, lag Mutze kichernd auf der Couch im Lehrerzimmer, umringt von ihren ebenfalls kichernden Freundinnen. Und die Beule, die anfangs so groß war, dass sich die Lehrerin regelrecht erschreckt und Schlimmstes befürchet hatte, war schon wieder auf eine überschaubare Größe zusammengeschrumpft. Trotzdem hatte die Lehrerin vorsichtshalber -- und völlig richtig -- mich und die Rettung verständigt, um Mutzes Kopf untersuchen zu lassen.

Den sie sich übrigens bei einem Sturz auf dem Schulweg heftig angeschlagen hat. Und obwohl das wohl fast noch vor unserer Haustür, jedenfalls ganz in der Nähe passiert ist, ist Mutze...

...

...

...

... erst mal in die Schule gegangen.

Dass es noch etwas gedauert hat, bis wir im Krankenhaus waren, lag nicht daran, dass die Sanitäter heute schon so viel zu tun gehabt hatten, sondern daran...

...

...

...

...

dass sich Mutze und ihre Freundinnen noch so lange voneinander verabschieden mussten, ;-).

"Sie hätten jetzt nämlich Geografie," klärte ich die Sanitäter auf, "und haben es nicht so eilig, wieder in den Unterricht zurück zu kommen."

Die beiden nickten wissend.

Langer Rede, kurzer Sinn: der Kopf ist bestens untersucht, und bis auf die üblichen Teenagerflausen, die sich auch weiterhin darin befinden, und einer immer noch stattlichen Delle an der Stirn ist nichts.

Gott sei Dank!

Lieb fand ich, dass die Sekretärin der Schule mir noch schnell einen Zettel mit Mutzes Versicherungsnummer zusteckte, für den Fall, dass ich sie auswendig wüsste oder die E-Card nicht mithätte. Und dass Mutzes Freundinnen eine SMS schrieben, ich solle ihnen bitte sofort Bescheid sagen, sobald wir etwas genauers wüssten.

Sehr, sehr lieb, ;-).

So long,
Corinna

12.10.11

Jammern hilft!


Eben der Rückruf einer Dame, die mir bei meinem Artikel behilflich sein wird, außerdem habe ich die Datei doch noch öffnen können.

Womit mal wieder bewiesen wäre: Jammern hilft!

Jetzt noch schnell eine Sache fertig gemacht, und dann schwing ich mich mal eben auf's Rad, den Handwerkern ein Bierchen bringen.

Damit ich wenigstens ein bisschen Bewegung bekomme.

So long,
Corinna

Ausgebremst


Grad fühle ich mich fast ein bisschen ausgebremst:

Zur Bank hätte ich fahren sollen, um Geld zu überweisen, habe aber noch keine Rückmeldung, wie viel genau.

Der Herr, mit dem ich vereinbart habe, dass ich ihn heute anrufe, um ihn zum Thema meines Artikels zu befragen... ist nicht da und kommt erst morgen.

Der Elektriker, mit dem ich einiges wegen unseres Hauses zu besprechen hätte, ist heute nicht auf der Baustelle.

Der andere Computer, auf dem ich ein paar Sachen zu erledigen hätte, stürzt ständig ab.

Die Datei mit dem Vertragsentwurf für eine weitere Übersetzung, die ich machen darf, lässt sich nicht öffnen.

Wäh.

Ich koch' mir jetzt 'nen Kaffee.

So long,
Corinna

10.10.11

Völlig fertig!


Heute Morgen beim Joggen versucht, mit Mutzes Tempo mitzuhalten.

Mit dem Ergebnis, dass ich schon um halb sieben, als wir von unserer Runde zurück kamen, völlig fertig war.

Und daran hat sich bis jetzt auch nichts geändert.

Sport ist eben doch Mord.

So long,
Corinna

06.10.11

Das Leben ist schön!


Das Leben ist schön, wenn alles in seinen Platz fällt.

Hintergrund: ich habe einen neuen Auftrag für das Familienmagazin Zwei und Mehr zum Thema Bewegung, schon eine lässige Interviewpartnerin, und den Fototermin arrangiere ich auch gerade.

Und wenn der auch so hinhaut, wie ich mir das vorstelle, dann wird das eine lustige Sache!

Vielleicht kriegen wir ja auch ein paar schöne Höllenschlundspringen-Bilder hin.

Der Mo hat jedenfalls schon gesagt, klar, er sei dabei, ;-).

So long,
Corinna

04.10.11

Extremst abgeloosed


Gerade beim Clubturnier extremst abgeloosed, aber immerhin einen Treffer gegen ihn gelandet.

Der Mo hat sich schön einen in den Bart gegrinst, als ich es ihm erzählt habe, ;-).

Lustig war's!

So long,
Corinna

Die besten Parties sind immer in der Küche!


Wieder ein neues österreichisches Wort gelernt und gleich in die Tat umgesetzt:

Gestern hatten wir Gleichenfeier, was in Deutschland Richtfest heißt.

Und weil die besten Parties immer in der Küche sind, haben wir diese, bzw. den Raum der mal eine Küche werden wird, gleich dementsprechend eingeweiht.

Schön war's!

Mit Handwerkern, der Architektin, dem Baustellenleiter, neuen Nachbarn und lieben Freunden.

Der Baggerfahrer war auch da -- und der hat bei uns einen Riesenstein im Brett, denn er hat den Mo und Minka Bagger fahren lassen, ;-).

Ich wage zu behaupten, dass vor allem die Kinder viel Spaß hatten, denn wann bekommt man schon mal die Möglichkeit, ausgiebig auf einer Baustelle zu spielen!

(Am Abend spielten sie dann noch Geisterverstecken* -- auch dass muss man erst mal auf einer Baustelle dürfen!)

Und das muss ich an dieser Stelle mal ganz deutlich sagen:

Die Architektin ist superklasse, und der Trupp, der für den Rohbau zuständig ist, ist echt toll.

Die reden zwar nicht viel (was für eine Plaudertasche wie mich natürlich eine Katastrophe ist), weil sie lieber arbeiten wollen, aber sie sind wirklich, wirklich cool und machen ihre Arbeit total prima!

Bilder kommen nach.

So long,
Corinna

*Danke, Trainer!

30.09.11

Wir mussten so aussehen!


"Kopf hoch und lächeln," sagt die Ballettlehrerin* immer wieder, "lächeln!"

...

...

...

Am Ende der Ballettstunde sage ich zu Minka:

"Es sah so aus, als hätte es Dir Spaß gemacht."

Und Minka schaut mich an und antwortet:

"Mama, wir mussten so aussehen!"

Komisch.

Letztes Jahr redete sie von nichts anderem als dem Ballett, war aber noch zu klein und konnte deshalb noch nicht gehen.

Dieses Jahr würde es sehr gut passen -- sie macht super mit, versteht alle Anweisungen und ist mit großer Konzentration bei der Sache -- aber die Motivation fehlt noch ein bisschen.

Bin gespannt, wie sie sich entscheidet, bis Ende nächster Woche müsste ich sie fix angemeldet haben.

So long,
Corinna

*Die wirklich sehr nett ist und gut mit den Kindern umgehen kann.

28.09.11

At the beach...


"Gibt es einen Antriebsstrand," rufe ich zum LV runter, "oder ist das ein Rechtschreibfehler?"

"Antriebsstrand heißt power train beach," ruft der LV zurück, und ich frage:

"Net wirklich?"

...

...

...

...

"Natürlich nicht," schnaubt der LV, "das ist ein Rechtschreibfehler."

Gewundert hätte mich mittlerweile aber noch nicht mal mehr power train beach.

Kopfschüttelnd,
Corinna

Engarde!


Nach viel zu langer Sommerpause hatte ich ganz vergessen, wie es ist komplett durchstochen zu werden.

Und wie sich so ein Muskelkater anfühlt.

(Aua).

Gestern habe ich -- obwohls das erste Training nach dem Sommer war -- sogar ein paar richtig, richtig schöne Treffer gelandet.

Worauf ich (als Anfängerin) natürlich unsäglich stolz bin. Es ist so ein cooles Gefühl, eine Lücke wahrzunehmen und ohne nachzudenken Nutzen daraus zu ziehen. Vor allem, wenn es gegen eine erfahrene Fechterin ist.

Dennoch muss ich etwas an meiner Taktik ändern:

Beim Degenfechten bekommt der den Punkt, der zuerst trifft.

Deshalb verzichte ich meistens auf die Verteidigung und schaue nur, dass ich den Gegner möglichst die Spur eher treffe als er/sie mich.

Ist nicht wirklich klug, aber ich habe damit durchaus den ein oder anderen Erfolg...

... nur, dass der andere mich dann ja trotzdem trifft.

Meine durchlöcherte Schulter kann heute ein Lied davon singen.

"Parieren, Mama," sagt der Mo, und meint, ich solle aufhören zu jammern, denn: "Parieren ist das Geheimis!"

Weiß er nun mal besser, weil er auch schon länger (und besser) fechtet.

Schön war's jedenfalls!

So long,
Corinna

25.09.11

Tatsächlich!


Verdichtereintritt ist nicht nur ein Phantasiewort!

Unglaublich.

Mein englisches Vokabular hat sich in den letzten Tagen mehr als verdoppelt, nämlich um unglaublich viele technische Ausdrücke, von denen ich niemals wusste, dass sie es überhaupt gibt.

Weder im Deutschen.

Noch im Englischen.

gelabelt unter: absolut sinnfrei.

So long,
Corinna

24.09.11

Der Stalker


Nicht oft, aber doch immer mal wieder, steht mir der Sinn nach einem echten Thriller. So einem, wo man einerseits Streichhölzer braucht, die man zwischen die Augen stecken kann, damit diese nicht zufallen. Aber andererseits auch einen, bei dem man immer wieder die Augen ganz fest zusammenkneifen möchte, weil man sich gar nicht so genau vorstellen will, was man da eigentlich gerade liest.

Gute Sache also, dass der List Verlag aus der Ullsteinbuchverlagsgruppe so freundlich war, mir Tania Carvers neuen Roman Der Stalker zur Verfügung zu stellen.


Es sollte eigentlich nicht so wichtig sein, aber bereits beim Auspacken fiel mir das Cover sehr positiv auf, und auch dass das Buch ein gutes, handliches Format hat. Wäre sicher eines, zu dem ich greifen würde, wenn ich es in der Buchhandlung bei den Thrillern liegen sähe, um ein wenig herumzublättern.

Und tatsächlich fing der Roman schon mal sehr gut an, ein bisschen -- aber nicht zu -- gruselig, und grade gut, es abends griffbereit auf dem Nachtkasten liegen zu haben:

Zwei Frauen sind spurlos verschwunden, eine weitere, Suzanne Perry, wird Opfer eines Stalkers, der nachts bei ihr eindringt. Noch gibt es keinen Zusammenhang zwischen den Fällen, bis eine schrecklich verstümmelte Frauenleiche gefunden und Suzanne Perry entführt wird. Mitten im Ermittlungschaos findet sich Detective Phil Brennan in einer Familienkrise wieder, denn seine Lebensgefährtin und Mutter des gemeinsamen Kindes hat sich auf und davon gemacht. Außerdem machen ihm sein Vorgesetzter (ein eitler Gockel), eine neue Kollegin und eine neue Profilerin (beides ebensolche Gockelinen), das Leben und die Ermittlungen schwer... Währenddessen setzt der Stalker, oder Creeper, wie ihn Carver eigentlich nennt, sein Werk fort, ohne irgendwelche Hinweise auf seine Identität zu hinterlassen...

So weit, so spannend.

Carvers Stil ist flüssig und unterhaltsam, die Protagonisten sind gut und relative nachvollziehbar beschrieben... dennoch gerät die Geschichte nach einer Weile ins Stocken, ohne dass ich genau sagen könnte, warum.

Die Motivation des Creepers ist recht schnell geklärt. Die Seinskrise von Brennans Lebensgefährtin Marina, so viel habe ich aus dem Klappentext erfahren, erschließt sich nur dann wirklich, wenn man den ersten Roman Entrissen kennt.

Die Cliffhanger am Ende der Kapitel, die die LeserInnen gierig machen, zu erfahren, wie es weitergeht, nur um im nächsten Kapitel erst mal wieder in eine andere Handlung katapultiert zu werden, habe ich persönlich als etwas anstrengend empfunden.

Carver streut zwar geschickt Hinweise, die auf das überraschende Ende vorbereiten, doch so wirklich überzeugt und mitgerissen hat es mich nicht. Das Ende war mir irgendwie zu... konstruiert, zu wenig ausgearbeitet. Ich hatte fast ein bisschen den Eindruck, die Autorin wolle bald zum Ende kommen.

Last but not least, entspricht die Übersetzung des Titels Der Stalker nicht wirklich dem Inhalt, zumal im Roman selber vom Creeper die Rede ist, und mir scheint, man wäre besser beim englischen Orginaltitel geblieben.

Außerdem fielen mir einige Ungereimtheiten auf(warum hebt der Creeper sein Sperma gut abgefüllt in Reagenzgläsern auf, wie hat er sich Zutritt zur Wohnung einer der vermissten Frauen verschaffen können, etc.), und auch die Personen im Umfeld des Creepers waren mir nicht ganz schlüssig.

Auch inhaltliche Widersprüchlichkeiten gibt es, so zum Beispiel, dass die Protagonisten am Ende über Informationen verfügen, die sie eigentlich gar nicht haben konnten (weil sie eigentlich jemandem anderen mitgeteilt worden waren).

Alles in allem ist Der Stalker zwar gute, schnelle Unterhaltung, aber noch nicht ganz der große Wurf. Deshalb würde ich dreieinhalb von fünf Sternen geben. Gerne weise ich bei der Gelegenheit aber auch darauf hin, dass das Buch auch durchaus sehr gute Besprechungen bekommen hat.

Ich darf mich wieder bei Blogg dein Buch für die Vermittlung des Romans bedanken -- eine tolle Sache, schaut mal rein, wenn Ihr mögt, die Auswahl ist groß, und es macht Spaß, Bücher zu rezensieren.

So long,
Corinna

Ich hab' das gemacht!


Gerate am Vormittag heftig mit dem Mo aneinander, weil er mich schon mehrfach verärgert hat.

Da baut sich Minka vor mir auf und sagt:

"Aber, Mama, das war doch nicht der Mo, ich hab' das gemacht."

...

...

...

...

Das hat sie sicher von ihren Geschwistern gelernt, so füreinander einzustehen. Und ist auch schwer in Ordnung so.

So long,
Corinna

23.09.11

Prachtkleid


Vermutlich in Anlehnung an das Wort "Tracht" nennt Minka ihr neues Dirndl "Prachtkleid".

Und fühlt sich darin "wie eine Prinzessin."

Es ist aber auch wirklich zu süß.

So long,
Corinna

Transmission transmission


So ganz spontan hätte ich Getriebeübersetzung ja mit transmission transmission übersetzt, wäre sicher für einen Lacher gut gewesen.

Tatsächlich: gear ratio oder gearing.

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Auch applied applications hätte mir gut gefallen...

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Und enabler ist irgendwie ein merkwürdiges Wort.

****

Marktgängigkeit heißt tatsächlich marketability.

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So gesehen frage ich mich, ob ich wohl wirklich die Richtige bin, um mit Mutze Englisch zu lernen...

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Mentale Notiz: nicht immer so leicht ablenken lassen!

So long,
Corinna

Eben in Mutzes Schule...


Spreche mit der Englischlehrerin über Mutzes sehr begrenzte Englischkenntnisse und die Notwendigkeit, sie sehr viel mehr zu unterstützen. Ich erzähle, dass ich in den Ferien mit ihr geübt habe und auch jetzt regelmäßig zusätzlich zum Unterricht mit ihr üben möchte, damit sie den Anschluss nicht völlig verliert.

Fragt die Lehrerin: "Möchte Mutze das denn?"

...

...

...

...

"Ich fürchte," schaue ich die Lehrerin irritiert an, "ihr bleibt keine andere Wahl."

Muss wohl eine rethorische Frage gewesen sein... weil ich mich sonst wirklich sehr wundern müsste.

Kopfschüttelnde Grüße,
Corinna

Ich werde Dich nie vergessen!


Vor der Schule umarmten sich Minka und der Mo liebevoll und gaben sich einen Abschiedskuss.

Und als der Mo sich umdrehte, um im Gebäude zu verschwinden, rief Minka ihm hinterher:

"Ich werde Dich nie vergessen!"

...

...

...

...

Zumindest nicht bis heute Mittag, wenn sie wieder aufeinandertreffen, und sich ihrem täglichen Ritual, einer handfesten Rauferei, begleitet von viel Geschrei, hingeben werden.

Bis dahin genieße ich hier die Ruhe.

So long,
Corinna

22.09.11

Zeichen und Wunder


Meine Tochter, also die Jüngste, spielt mit einem...

...

...

...

...

...

...

BUBEN!

Noch dazu einem, der heute morgen im Kindergarten gleich auf sie zukam und sie mit "Hallo, Freundin!" begrüßte.

Ich reibe mir immer noch verwundert die Augen: Ist das wirklich das Kind, das mir immer wieder erklärt, sie "spiele nicht mit Buben, denn Buben sind blöd?"

So long,
Corinna

20.09.11

Tote Hose


Hier derweil mal tote Hose, denn ich gehe in Arbeit unter...

Das Leben ist schön.

So long,
Corinna

18.09.11

Wasserfrau


Bei einer runden Geburtstagsfeier in einer Buschenschank beobachtet ein Gast Minka beim Spielen und fragt: "Ist sie ein Wassermann*?"

Denn das erklärt aus ihrer Sicht alles, ;-).

So long,
Corinna

*Tatsächlich ist "Der Wassermann als Kind" Minka auf den Leib geschrieben.

16.09.11

Wirbel. Wind.


Als ich heute mittag das Gelände des Kindergartens betrat, rief mir Minka aus der Ferne zu:

"Ich muss noch kämpfen!"

Und jagte mit einer Horde weiterer Kinder durch den Kindergarten, mindestens vier Mal an mir vorbei, bis die Kinder wieder ins Haus mussten ich sie endlich einfangen konnte.

Später erzählte sie mir:

"Wir haben kämpfen gespielt. Ich war die Anführerin. Und ich habe gerufen: 'Ich werde sie alle besiegen, egal, was passiert!'"

...

...

...

...

Ohne weitere Worte.

So long,
Corinna

Ronja Räubertochter


Gegen diese Ronja habe ich schon mal beim Fechten gewonnen.

Denn wie der Mo wildfremden Menschen gestern vor der Premiere im Next Liberty erzählte: "Die Ronja ist die Fechtpartnerin von meiner Mutter."

Und eine sehr, sehr klasse Schauspielerin!

Fein war's!

Auf dem Rückweg haben der Mo und sein guter Kumpel Anton übrigens noch ausgiebig Höllenschlund-Springen gespielt.

Um zu lernen, nicht hinein zu fallen, ;-).

So long,
Corinna

14.09.11

Sechs Minuten


Weil Minka am Morgen nun doch ein paar Tränchen verdrückte, sie wolle "heute aber nur drei Minuten bleiben," versprach ich ihr, sie am späten Vormittag wieder abzuholen.

Als ich kam, saßen Minka und ihre Kumpeline Sabi natürlich im:

Kletterbaum.

Und Minka schimpfte: "Moah, Mama, warum kommst Du schon so früh!"

...

...

...

"Morgen, Mama," sagte sie dann, "bleibe ich aber sechs Minuten!"

So long,
Corinna

13.09.11

Ein Missverständnis?


"Mama," verdreht der Mo die Augen, als ich ihm erzählte, dass Minka am Morgen schnurstracks und ohne Bussi in den Gruppenraum marschiert sei, "Mama, ein Bussi gibt man nur am ersten Tag, am zweiten Tag sicher nicht mehr!"

Mütter wissen eben gar nichts...

****

Als ich Minka vom Kindergarten abholte, saß diese ...

...

...

...

natürlich...

...

...

...

im Kletterbaum im Garten.

Und stellte mir ihre neue gute Kumpeline Sabi vor.

"Mama," erklärte sie mir, "ich muss auf Sabi schauen, das ist meine Aufgabe."

...

...

...

...

Die Erzieherin erklärte dagegen, dass die Kinder, die schon länger im Kindergarten seien, eine Patenschaft für ein neues Kind übernähmen... und Minka eigentlich Sabis Patenkind sei.

Aber, lachte sie, das könne schon gut so kommen, dass Minka am Ende diejenige sei, die auf Sabi schauen würde, ;-).

So long,
Corinna

Kindergarten


Gestern habe ich wenigstens noch ein Bussi bekommen, bevor Minka sich umdrehte und in den Gruppenraum verschwand, heute noch nicht einmal das mehr.

...

...

...

...

...

...

Wäh! Viel klass!

So long,
Corinna

11.09.11

Sommerferienausklang


Der Bezirksflohmarkt ist jedes Jahr unser Sommerferienausklang, diesmal haben wir selber die Gelegenheit genutzt, uns von einigen "Trümmern" zu trennen.


Und: Yeay, die Einnahmen waren höher als die Ausgaben!

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Totaler Klamauk, aber insgesamt ein würdevoll sinnfreier Ausklang unserer weitestgehend sinnfreien, sprich sehr entspannten Ferien.

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Ab morgen fülle ich morgens nicht mehr nur zwei Jausenboxen, sondern drei, denn Minka beginnt mit dem Kindergarten.

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Jetzt noch: wild quickende Kinder in Mos Kinderzimmer, denn die Kinder brachten vom Flohmarkt nicht nur neues Spielzeug, sondern auch eine ganze Horde Freunde mit.

So long,
Corinna

06.09.11

Sommerflaute


Die Tage plätschern grad so angenehm vor sich hin, und auch wenn es hie und da kleine Anekdötchen zu erzählen gäbe, wollen sie mir nicht so recht aus der Tastatur fließen.

...

...

...

...

Deshalb hier zur Zeit:

Ohne weiteren Text.

So long,
Corinna

P.S.: Absoluter Insider für die liebe Freundin: ringlos. (Insider, sagte ich ja).

31.08.11

Ronja Räubertochter


Eine meiner Lieblingsstellen in der Literatur überhaupt, und so wahr:

Und während der folgenden Tage tat Ronja nichts anderes, als dass sie sich vor allem Gefährlichen hütete und sich darin übte, keine Angst zu haben. In den Fluss zu plumpsen, davor sollte sie sich hüten, hatte Mattis gesagt und darum sprang sie am Ufer kühn und keck von einem glatten Stein zum anderen, dort wo das Wasser am wildesten toste. Schließlich konnte sie sich ja nicht im Wald dafür hüten, in den Fluss zu plumpsen. Sollte das Sich-Hüten überhaupt von Nutzen sein, dann musste sie es bei den Stromschnellen und Strudeln und nirgendwo sonst üben. Wollte sie aber zu den Stromschnellen gelangen, musste sie den Mattisberg hinabklettern, der jäh und schroff zum Fluss hin abfiel. Auf diese Weise konnte sie sich gleichzeitig darin üben, sich auch davor nicht zu fürchten. Beim ersten Mal war es schwer, da packte sie eine solche Angst, dass sie die Augen zumachen musste. Doch nach und nach wurde sie immer wagemutiger und bald kannte sie alle Spalten und Ritzen, wo ihre Füße halt fanden und sie sich mit den Zehen festkrallen konnte, damit sie nicht rücklings in den Fluss stürzte.

Welch ein Glück, dachte sie, dass ich eine Stelle gefunden habe, wo ich mich davor hüten kann, in den Fluss zu plumpsen, und mich gleichzeitig üben kann keine Angst zu haben!


Astrid Lindgren, Ronja Räubertochter, S. 25.

(Sozusagen der weltbeste Erziehungsratgeber der Welt, und besonders an diese Stelle muss ich immer denken, wenn die Kinder klettern, toben, raufen, rennen...).

So long,
Corinna

30.08.11

Baum, hoher


Heute nachmittag hatte ich nur kurz Gelegenheit, mich wie eine Rabenmutter zu fühlen, die lieber mit der Freundin tratscht als sich mit ihrem Kind zu beschäftigen.

"Nein, Minka," rief ich nämlich, als wir gemütlich bei einer Tasse Kaffee auf dem Kirchplatz saßen, während die Kinder spielten, "ich helfe Dir nicht, auf den Baum zu klettern!"

Denn ich hatte mir gerade erst einen Kaffee genommen auf den dürfen nur Kinder, die es schon alleine schaffen, hinauf zu kommen.

Aber noch bevor ich mich wieder meiner Freundin (und meiner Tasse) zuwenden konnte, sah ich schon Minkas genervten entschlossenen Blick.

Sie reckte und streckte sich, und streckte und reckte sich noch ein bisschen mehr...

...

...

...

und bekam tatsächlich den untersten Ast zu fassen.

Stütze sich mit den Füßen am Stamm ab, zog sich am Ast hoch, kletterte und kraxelte...

...

...

...

...

...

und war dann nicht nur oben, sondern schon kurze Zeit später ganz, ganz hoch oben im Baum verschwunden, wo sie es sich gleich einmal gemütlich machte.

"Minka!" rief ich, "komm da runter, das ist viel zu hoch für Dich!"

"Mama," grinste sie auf mich hinunter, "Du hast gesagt, Kinder, die schon allein hinauf klettern können, dürfen. Also darf ich!"

Wuuuuah!

(Runter kam sie übrigens erst, als wir sie mit einem Eis lockten).

So long,
Corinna

Glück im Unglück...


... war, dass ich abends noch zufällig gesehen habe, dass der Mo sein Fahrrad nicht abgesperrt hatte, und es schnell noch angekettet habe...

...

...

...

...

...

... bevor in der Nacht die Diebe kamen.


Schadensmeldung: Vorderrad bei Mutze, Sattel beim Mo.

Ärgerlich.

So long,
Corinna

29.08.11

Sinnfrei


"Das wäre bestimmt ein Abenteuer," sage ich zu Mutze auf der Heimfahrt, "wenn man von Aliens mit Lassos gefangen und durch die Luft ins Raumschiff gezogen würde. Nur schade, dass man vermutlich in Ohnmacht fallen würde und dann gar nichts hätte von dem lustigen Spaß."

"Ja," lacht Mutze, "aber irgendwie habe ich nicht verstanden, warum die Aliens überhaupt die ganzen Leute gekidnapped haben. Die hätten sich doch einfach nur das Gold holen können."

"Weil Daniel Craig, Harrison Ford und Nummer 13 dann keinen Grund gehabt hätten, denen hinterher zu heizen," antworte ich (weil ich kenne mich voll aus).

Und dann hätten wir gestern keinen absolut sinnfreien Kinoabend gehabt.

Was auch wieder schade gewesen wäre.

Denn bei aller Sinnfreiheit war der Film doch sehr vergnüglich.

(Komplett bescheuert, aber doch vergnüglich).

So long,
Corinna

28.08.11

Sei wild, gefährlich und wild!


"Minka," warnt der Mo seine kleine Schwester, "wenn man die wilden Kerle schaut, wird man noch wilder!"

(Denn so war das, als der Mo den ersten Teil vor vielen, vielen Jahren zum ersten Mal gesehen hat).

...

...

...

"Gefällt Dir der Film?", frage ich Minka etwas später.

"Todsicher!", antwortet sie, ohne den Blick vom Bildschirm zu lösen, und dafür würde sie auch ihre beiden Beine ins Feuer legen.

Heiliger Muckefuck, ich fürchte glaube, da kommt was auf uns zu, ;-)...

So long,
Corinna

27.08.11

Ärgerlich ist...


... wenn man aus viereinhalb Knollen Knoblauch und Crème Fraîche ein Knoblauchpüree macht, das noch nicht mal [!] nach Knoblauch schmeckt -- und man dann trotzdem stinkt.

...

...

...

...

Das war wirklich enttäuschend, ich hatte mir unter dem Rezept mehr vorgestellt.

(Und hätte dafür auch gerne gestunken.)

So long,
Corinna

Häusle bauen



Das geht so dahin.

Mittlerweile liegt schon die Zwischendecke zum oberen Geschoss und gestern habe ich zum ersten Mal in meinem Arbeitszimmer gestanden.

So long,
Corinna

26.08.11

Den Sommer genießen



Betten, gemacht.

So long,
Corinna

23.08.11

Einig


Neun Wochen Sommerferien sind eine klasse Sache, und jedes Jahr immer wieder viel zu schnell vorbei.

Bisher habe ich die Kinder in den Ferien immer in Ruhe gelassen und die Schulsachen weit hinten im Schrank verstaut.

Da sie sich aber in einigen Fächern ein wenig schwer tun, scheint es mir diesen Sommer ratsam, das mühsam Gelernte nicht ganz verblassen zu lassen, und auch in den Ferien ein wenig zu üben.

Eh nicht viel.

Ein bisschen Rechnen und Schreiben für den Mo, und etwas Englisch für Mutze.

...

...

...

...

Was natürlich nicht auf ungeteilte Begeisterung stößt.

Und so sind sich die Geschwister ungewohnt einig in ihrer Meinung:


Leider muss ich schreiben! Den schreiben ist blöt!

Aber alle sagen, es wird...


mir Spaß machen, wenn ich es besser kann.

Denkst Du das wirklich?

nein!

(Klick auf's untere Bild)

Schmunzelnd,
Corinna


22.08.11

Freibad


Gestern am frühen Abend im Hause Mahlzahn:

"Mama!", kommt der Mo jubelnd zur Wohnungstür hinein, "ich bin im Freibad vom Fünfer gesprungen!"

"Um Gottes Villen!", bin ich entsetzt, und schaffe es gerade eben noch, das Messer aufzufangen, das mir vor lauter Schreck beinahe aus der Hand fällt.

"Und dann," jubelt der Mo weiter, "bin ich vom Siebeneinhalber gesprungen!"

"Und ich," kommt Mutze ihm hinterher, "ein paar Mal vom Zehner."

"Und warum hat Euch der Papa nicht daran gehindert?", frage ich verzweifelt.

"Der hatte Aufpassdienst und hat auf Minka geschaut," antworten die Kinder.

"Stimmt," grinst der LV breit, "ich habe auf Minka aufgepasst."

"Ja," jubelt Minka, die als letzte zur Tür herein kommt, "als ich einen Köpfler gemacht habe..."

...

...

...

Ohne weitere Worte.

So long,
Corinna


21.08.11

Ein echtes Schmankerl...


Wer sich wie ein Idiot benimmt, muss damit rechnen, auch als solcher bezeichnet zu werden

steht auf der Homepage der Kampagne Vandalismus ist nicht nett der Stadt Graz zu lesen.

Das nenne ich mal einen echten Lösungsansatz!

(Ironie off)

Ich frag' mich nur, ob diese Aussage im Umkehrschluss bedeutet, dass man auch gewisse Personen der Politik öffentlich als Idioten bezeichnen darf, wenn sie sich so benehmen...

So long,
Corinna

Weltverbesserer


Einen echten Weltverbesserer hier gefunden!

Enjoy!

So long,
Corinna

20.08.11

Fröhliches Rätselraten


Als wir eben vom Einkaufen zurück kamen, fanden wir einen Wohnungsschlüssel und einen Brief mit Anweisungen, den der Mo während unserer Abwesenheit von einer Nachbarin entgegen genommen hatte.

"Liebe Frau_Mahlzahn," stand darauf, "vielen Dank für Deine Hilfe. Die Blumen im Wohnzimmer tüchtig gießen, und den Entfeuchter bitte regelmäßig leeren. Bin Anfang September wieder zurück. Danke!"

Nun ist die Sache die: der Brief ist nicht unterschrieben, und der Mo...

...

...

...

...

hat keine Ahnung, um welche freundliche Nachbarin es sich handelt.

Denn die Sache ist noch komplizierter.

Eigentlich hatte besagte Nachbarin wohl eine andere Nachbarin gebeten, auf ihre Blumen zu schauen. Da letztere aber heute selber in den Urlaub aufgebrochen ist, bekam sie von der anderen den Auftrag, den Schlüssel einfach an mich weiterzureichen.

Das heißt, der Mo weiß zwar sehr wohl, von welcher Nachbarin er den Schlüssel bekommen hat, aber eben nicht, für welche Wohnung nun der Schlüssel ist.

Und mir hat niemand was gesagt, geschweige denn gefragt, ob es mir Recht sei oder wir überhaupt da sein werden.

Überhaupt.

Ich finde das irgendwie lustig, wenn jemand einfach mal so, ohne vorher zu fragen, annimmt, dass man schon einspringen wird.

So.

Und jetzt gehe ich mal die Wohnung der Nachbarin suchen, ;-).

So long,
Corinna

19.08.11

Wie gewonnen, so zerronnen!


Wird wohl doch nichts mit dem Sparen auf einen Gartenzaun, denn weil der Mo diese Woche so viel Freude an seinem Reitkurs hatte, habe ich mich dazu hinreißen lassen, ihn (und Mutze) statt dessen für weitere Reitstunden im Herbst anzumelden...

So long,
Corinna

18.08.11

Zahnarzt


Als Minka heute vom Zahnarzt kam, rief sie:

"Mama, das war toll! Darf ich da noch mal hin?"

So long,
Corinna


15.08.11

A wuide G'schicht!


Schon als wir vor ungefähr sieben Jahren zum ersten Mal in Osttirol waren - damals noch im Defereggental -- hat uns jemand (seines Zeichen auch eher Typ Outlaw, jedenfalls ein sehr unkonventioneller Typ) die Geschichte vom Wilderer Pius Walder erzählt, der in den 80'er Jahren dort erschossen wurde. Doch erst in diesem Jahr ist uns bewusst geworden, dass Walders Grab im Villgratental, genauer gesagt auf dem Friedhof von Kalkstein ist.

Für Villgratener Verhältnisse ist das Grab eine Touristenattraktion, man sieht immer jemanden dort oben am Friedhof das Grab anschauen, und es soll sich sogar schon mal ein Reisebus dorthin verirrt haben.

Doch allein die Inschrift auf dem Grabstein lässt darauf schließen, dass das damals eine arge Geschichte war, und inzwischen habe ich nachgelesen, dass überhaupt kein Grund besteht, sie in irgendeiner Art und Weise zu glorifizieren oder von Freiheit, Rebellentum, Aufbegehren gegen die Obrigkeit und dergleichen zu schwärmen.

Es ist eine ziemlich wilde, aber auch sehr traurige Geschichte, insbesondere, wenn man daran denkt, welche Belastung sie wohl für die Familie, speziell für seinen Bruder Hermann ist:

Nachzulesen ist sie hier und hier.

Ohne weitere Worte.

So long,
Corinna


Fahrschule Ernährung


Nachdem ich ja vor einigen Wochen ein Buch besprechen durfte, stellte mir der Verlag Freies Geistesleben nun freundlicherweise ein Rezensionsexemplar der Fahrschule Ernährung: Genussvoll die eigene Gesundheit steuern zur Verfügung.

Das Thema interessiert mich natürlich brennend -- nicht zuletzt, weil ich kürzlich einen Artikel darüber geschrieben habe, aber auch, weil ich natürlich immer bemüht bin, unsere Ernährung zu optimieren. Ich bilde mir ein, dass wir eh schon auf einem guten Weg sind, aber da geht noch was!

Deshalb habe ich mich auch sehr gefreut, als ich das Buch nach unserem Urlaub in Osttirol aus dem Postkasten fischte -- insbesondere, da wir im Villgratental die Vorzüge von Produkten direkt aus dem Hühner- und Kuhstall genossen haben: jeden Tag frische gemolkene Milch, und wenn wir Eier brauchten, durften wir sie uns selber holen. Den Kindern hat's getaugt, und es schmeckt auch viel, viel besser!

In der Stadt ist das natürlich nicht ganz so einfach, aber mit ein bisschen gutem Willen sollte es auch gehen, sich möglichst regional, saisonal und vor allem bewusst zu ernähren.

Darum geht es auch Ulrike Richter, der Autorin der Fahrschule Ernährung, wobei man den Titel Fahrschule nicht als Leitfaden durch die Nahrungs- oder Ernährungskunde oder gar Ernährungsratgeber verstehen darf. In einem langen theoretischen Teil führt sie ihre Leser/innen zunächst durch die Geschichte der Ernährungsgewohnheiten der Menschheit (wortwörtlich von den Anfängen bis zur Gegenwart), und schildert dabei den Einfluss religiöser, technischer und gesellschaftlicher Entwicklungen auf unsere Ernährung. Im Anschluss findet sich ein sehr viel kürzerer praktischer Teil -- eine kleine Kochschule und einige Rezeptvorschläge.

Ich muss leider ehrlich zugeben, dass mich das Buch insbesondere wegen dieser Unausgewogenheit nicht überzeugt hat. Erstens ist der Titel irreführend, denn ein Leitfaden zur genussvollen Steuerung der eigenen Gesundheit ist nicht der hauptsächliche Inhalt des Buches. Zweitens erschließt sich mir nicht, wer ihr Zielpublikum ist. Sowohl Aufmachung als auch Stil lassen darauf schließen, dass sie sich an eher gebildete und informierte LeserInnen wendet. Doch obwohl gerade ihre Abhandlung über den Einfluss der seit den 50er Jahren stetig wachsenden Lebensmittelindustrie (Stichwort Convenience) durchaus interessant ist, wage ich zu behaupten, dass sich Menschen, die sich mit dem Thema Ernährung beschäftigen, über die Nachteile von Fast Food, Convenience und das geschickte Vorgehen der mächtigen Lebensmittelindustrie schon bewusst sein dürften. Zudem lässt sich aus ihrer Argumentation schließen, dass gerade dieses Publikum eh schon auf dem richtigen Wege sei, wohingegen die Ernährungsgewohnheiten der sogenannten Unter- als auch der Oberschicht (!) zu bemängeln seien.

Für die, die sich aber gerade erst zu interessieren beginnen, ist das Buch meiner Meinung nach zu text- und theorielastig. Außerdem erhebt Richter an vielen Stellen den moralischen Zeigefinger doch allzu deutlich -- was stellenweise dazu führt, dass ihre Argumente an Überzeugungskraft verlieren.

Für mich war die Fahrschule Ernährung also nicht das, was ich gesucht habe. Aber auch nachdem ich mich auf ihr Anliegen eingestellt habe, hat es mich nicht restlos überzeugt -- meine Hauptkritikpunkte sind, dass sich das Zielpublikum nicht wirklich erschließt, dass der Titel irreführend, ihre Argumentation nicht immer schlüssig und der Text oft "belehrend" ist. Deshalb gebe ich nur zweieinhalb von fünf möglichen Sternen.

Fairerweise möchte ich Euch aber nicht vorenthalten, dass Fahrschule Ernährung auch eine sehr gute Besprechung erhalten hat -- schaut einfach mal dort vorbei, falls es Euch interessiert.

Auch wenn dieses Buch meinen Erwartungen nicht ganz entsprochen hat, möchte ich mich ganz herzlich bei Blogg Dein Buch bedanken, die mir das Rezensionsexemplar vermittelt haben. Ich kann Euch diese Seite nur weiterempfehlen, vielleicht sind ja auch für Euch ein paar Bücher dabei, die Ihr gerne besprechen würdet!

So long,
Corinna

14.08.11

Schönster Ort der Welt!



Das Villgratental (klick).

Hier die Aussicht auf die Dolomiten vom Marchkinkele (Minkas erstem selbsterstürmten Gipfel).

So long,
Corinna

29.07.11

Murphy's Law


Ausgeschlagene Zahnecken natürlich nur Freitag nachmittags nach Ordinationsschluss.

Notfalldienst auf der Zahnklinik natürlich erst am Abend wieder.

So long,
Corinna

28.07.11

Zehn Meter


"Und?", fragt mich der Mo mit dem breitesten Grinsen, als ich ihn vom Kletterpark abhole, "was hast Du gemacht, während ich mich auf dem schwarzen Parcours vergnügt habe?"

"Nicht gewusst, dass ich mir Sorgen machen muss," wäre die offensichtliche Antwort gewesen, denn der schwarze Parcours ist schon ziemlich... schwarz.

Während der Mo also zehn Meter über der Erde kletterte, kletterte Mutze (andernorts, aber vermutlich zeitgleich) ebenfalls zehn Meter.

Hoch.

Um wieder runter zu springen.

Vom Zehn-Meter-Brett.

Wo doch jeder weiß, dass schon das Dreier eine regelrechte Zumutung ist.

WAAH!

Ich fürchte fast, das hat denen auch noch Spaß gemacht, ;-).

So long,
Corinna

27.07.11

Vergnüglich



"Ein bisschen merkwürdig finde ich es ja doch," sage ich nach der Lesung, "dass so viele Leute kommen, um Texte aus der Kindheit und Schulzeit von bekannten Autoren zu hören."

"Och," antwortet Mutze, "ich fand's klasse!"

(Und meint, dass Clemens Setz schon als Volksschüler besser geschrieben habe als sie -- aber das finde ich definitiv nicht!)

Letzte Woche waren wir schon mal bei einer seiner Lesungen*, und Mutze hat auch die sehr gut gefallen. Sie hat sich ein Buch von ihm signieren lassen und fand ihn recht lässig.

("Er hat'nen Hut," lässt sie ausrichten.)

Nach der Lesung: ein Käse-Hot-Dog am Hauptplatz, einen Aperol-Spritzer für mich und eine Fanta für sie am Franziskanerplatz.

Ein ganz vergnüglicher Abend also, ;-).

So long,
Corinna

*Auf der ORF Hör- und Seebühne, die ich allen Grazern für vergnügliche Sommerdonnerstagsabende nur empfehlen kann!

26.07.11

Glücksring


"Warum bringst Du den Ring zurück ins Geschäft?", fragt Minka auf dem Weg zum Juwelier meines Vertrauens.

"Weil ich ihn erst gestern gekauft habe," antworte ich, "und er gleich auseinandergefallen ist."

(Womit natürlich immer zu rechnen ist, billiger Modeschmuck halt. Aber trotzdem schade, denn der Ring war wirklich schön).

"Ach, macht nichts," sagt Minka froh, "Du hast ja noch Deinen Glücksring!"

Und zeigt auf meinen...

...

...

...

...

Ehering!

Wo sie Recht hat...

So long,
Corinna

24.07.11

Üsselswetter


"Bei so einem Üsselswetter würde ich auch nicht raus kommen," sagte der LV gerade, als er draußen nach den -- ob der herbstlichen Temparaturen -- tief schlafenden Schildkröten Kreisky und Sinowatz schaute.

...

...

...

Ich wünschte, das wäre auch bei mir eine Selbstverständlichkeit.

Statt dessen beende ich jetzt die Kaffeepause und widme mich wieder gramgebeugt meinem technischen Wörterbuch.

In diesem Sinne Euch einen schönen Sonntag!

So long,
Corinna

20.07.11

Die Firma


"Was hast Du heute Vormittag so vor?", fragt mich der Mo, als ich ihn zu seinem Sportkurs bringe.

"Ich muss heute in die Firma," grinse ich, und der Mo grinst breit zurück:

"Gell, Mama, das hast Du schon lang' mal sagen wollen."

...

...

...

;-)

So long,
Corinna

19.07.11

Natur sucht Garten


Wir haben ja demnächst einen Garten anzulegen, von dem wir bisher aber nur wenige Vorstellungen haben.

Wir wollen keinen akurat geschnittenen Rasen und keine zierlichen Blumenbeete. Statt dessen brauchen wir Platz für wild spielende Kinder, für unsere Schildkröten Kreisky und Sinowatz, für Obst- und Gemüsebeete und irgendwo ein gemütliches Plätzchen, an das man sich mit einem Buch zurück ziehen kann.

Außerdem macht ein Garten nur dann Spaß, wenn es auch etwas interessantes zu sehen gibt -- bunt soll er also sein und möglichst natürlich. Was eine ganz besondere Herausforderung ist, wenn das, was mal Garten werden soll, im Moment nur ein riesiger Haufen Aushub ist.

Da kam mir Blogg Dein Buch ganz gelegen, das Bloggern Bücher zur Rezension vermittelt, und unter anderem auch dieses Buch aus dem Ulmer Verlag:


(Natur sucht Garten: 35 Ideen für nachhaltiges Gärtnern)

Das wäre doch mal ein Anfangspunkt, dachte ich mir, perfekte Lektüre für den Mo und mich! Dass ich auch gleich das Glück hatte, den Zuschlag zu bekommen, hat mich natürlich sehr gefreut.

Das Buch ist thematisch geordnet*, lädt aber mit vielen Fotos auch zum Durchblättern und "Hängen bleiben" ein -- was sicher dann der Fall ist, wenn man es mit dem Mo zusammen anschaut. So war schon nach dem ersten Durchblättern klar: ein Insektenhotel muss her, ein Komposthaufen, und ein Löwen-Bungalow für Nützlinge. Der Mo braucht unbedingt eine Trockenmauer, in der sich Eidechsen einnisten können, und eine Igel-Herberge wäre ziemlich klass'! Spannend fand er, welche Pflanzen am ehesten Schmetterlinge anziehen, und er freut sich schon darauf, einen kleines Biotop anzulegen -- und sei es nur in einem großen Kübel.

In dem Buch finden sich also viele, viele Anregungen -- spannend für mich vor allem die über Gründüngung und Gründüngungspflanzen, über Mischkulturen, Sträucher, Hochbeete und die vielen praktischen Tips.

...

...

...

Allerdings schwirrt mir jetzt auch der Kopf, denn das ist alles ganz schön viel Information auf einmal. Das Buch ist sehr textlastig, und die Information stellenweise sehr dicht. Und gelegentlich ist nicht auf den ersten Blick ersichtlich, wovon die Autoren eigentlich reden -- so z.B. in einem Abschnitt, in dem es um die Vorteile einer Erdmiete geht, aber erst viel später erklärt wird, was das eigentlich ist.

Weiterhin hätte es mir und dem Mo Freude gemacht, wenn einige der Anregungen näher erklärt worden wären -- mehr praktische Anweisungen wären wünschenswert, wie man einen kleinen "Gartenteich" im Kübel anlegt, zum Beispiel, oder wie man ein Insektenhotel baut, und was ein Schneckenzaun ist.

Wenn man aber einmal darüber hinweg kommt, sich von der vielen Information fast ein wenig erschlagen zu fühlen, entpuppt sich Natur such Garten schnell als Fundgrube für Anregungen, wie man Stück für Stück oder gerne auch nur stellenweise den Garten natürlich und vielfältig gestalten kann.

Alles in allem taugt es mir also sehr, und die eine oder andere Anregung werden wir sicher übernehmen. Dafür wird allein schon der Mo sorgen, der sich schon riesig auf sein Insektenhotel und Löwen-Bungalow freut, und fleißig die Trockenmauer für die Eidechsen plant.

(Tunlichst sollte er aber aber nicht erfahren, dass man Fledermäuse mit intensiv duftenden Nachtblumen anlocken kann. Denn darüber, ob wir auch eine Fledermaus-Villa brauchen, und ob die Nachbarn eine große Freude mit uns hätten, würden wir dann wohl noch mal reden müssen...)

Vielen Dank also an den Ulmer Verlag und Blogg Dein Buch! Und natürlich auch an Mella, durch die ich diese Aktion gefunden habe!

So long,
Corinna

*Boden ist Leben, Wasser Im Garten, Werstoffe und Materialien, Den Garten Natürlich Gestalten, Gesunder Garten -- Gesunder Mensch, Gemüse und Kräuter, Obst, Blumige Beete und Rabatten, Bäume und Sträucher, Natur sucht Balkon und Terrasse.

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