28.02.11

Fill me up


So was läuft ja morgens leider nie im Radio, und schon gar nicht Montag morgens.

Nach einer Woche Schlendrian heute wieder:

Grauer Alltag.

So long,
Corinna

P.S.: Auch hier fängt der Montag mal wieder ausgesprochen gut an.


27.02.11

Was lange währt...


In den Ferien ist es ja nahezu unmöglich, etwas geschafft zu bekommen.

Außer die Küchenschränke, die meiner neuen Entdeckung (Schmutzradier) sei Dank jetzt wieder glänzen wie neu.

Trotzdem soll es auch im Trollwald endlich weiter gehen.

Enjoy!

Trollwald

Eine hoffentlich recht lässige Geschichte von Frau_Mahlzahn

12 2/2

Erstaunt sah sie, dass auch in dieser Höhle Irrlichter herumschwirrten. Diese hier waren aber ganz und gar nicht aggressiv. Im Gegenteil summten sie vergnügt und verbreiteten ein angenehmes Licht. Ob es wohl verschiedene Gruppen von Irrlichtern gab, die sich vielleicht sogar gegenseitig bekämpften? Malin verstand gar nichts mehr.

Aus dem hinteren Teil der Höhle nahm sie jetzt eine Bewegung wahr. Zu ihrer Überraschung kam Jarne aus der Dunkelheit hervor. Er begrüßte den Mann und nahm ihm seine Tasche ab, die er ordentlich aufhängte. Dann bedeutete er ihm, sich zu setzen und reichte ihm eine Schale und einen Becher. Erst als der Mann getrunken und den Becher neben sich abgestellt hatte, wandte sich Jarne seiner Schwester zu und reichte auch ihr etwas zu trinken und zu essen. Gierig griff sie zu. Geschmacklich konnte sie das, was sie da aß, überhaupt nicht einordnen, aber es tat gut, wieder etwas in den Magen zu bekommen. Als sie ihren Hunger gestillt hatte, schaute sie auf.

Gerade gab Jarne dem Mann einen Nachschlag und holte dann auf dessen Zeichen hin einen Krug aus dem hinteren Teil der Höhle, aus dem er auch den Becher des Mannes wieder füllte. Der Mann nickte zu Malin und Jarne sprang sofort zu ihr, um auch ihr nachzuschenken. Während sie trank, beobachtete sie den Mann. Er sah nicht sehr alt aus, jedenfalls nicht älter als ihr Vater, und er hatte dichtes rotes Haar und einen roten Bart. Als er merkte, dass sie ihn beobachtete, sah auch er zu ihr herüber.

Malin zuckte zusammen, als sie in seine Augen blickte. Noch sie hatte sie so tiefgrüne Augen gesehen, und sie fühlte, wie diese Augen sie aufsogen und an sich banden. Je länger sie schaute, desto mehr fühlte sie sich von einer angenehmen Ruhe durchdrungen, die ihr nach all’ den Anstrengungen der letzten Tage gut tat. Doch während sie sich in seinen Blick fallen ließ, merkte sie auch ein gewisses Unbehagen. Was würde geschehen, wenn sie sich dieser Ruhe ganz hingab? Würde sie sich je wieder lösen können?

Nur mit großer Mühe gelang es ihr, ihre Augen von denen des Mannes zu lösen. Verschämt schaute sie zu Boden, doch sie spürte, dass der Mann sie immer noch anschaute. Erst nach einigen Minuten wagte sie es wieder, aufzusehen, und jetzt sah sie, dass er sie anlachte. Auch seine Augen lachten, was ihre Anziehungskraft nicht schmälerte. Nur, dass sie sie jetzt nicht mehr zu fixieren versuchten. Für den Moment war der Bann gebrochen.

„Wie heißt Du?“, fragte der Mann, und nickte, als sie ihm antwortete. Was auch immer das Nicken zu bedeuten hatte. Er zeigte auf Jarne: „Dein Bruder?“

„Woher wissen Sie das?“, fragte Malin überrascht.

„Wer sonst sollte in diesen gottverdammten Wald kommen, wenn nicht jemand, der ein Familienmitglied sucht?“, fragte der Mann zurück.

Und: „Warum hast Du Dir so viel Zeit gelassen?“

Sie schaute ihn aufmerksam an. Was wusste er über sie und Jarne und über das, was in diesem Wald vor sich ging?

„Ich war selber noch klein, als die Trolle ihn geholt haben. Ein paar Mal habe ich versucht, in den Wald zu gehen und ihn zu finden, aber mein Vater hat mich immer wieder gefunden und nach Hause gebracht.“ Sie gab sich alle Mühe, den Schmerz zu unterdrücken, den sie bei diesen Worten spürte.

„Warum hat mein Vater mich gesucht und wieder zurück gebracht, aber nicht Jarne?“, fragte sie, und merkte, dass ihr diese Frage schon lange auf der Seele gebrannt hatte.

„Weil er wusste, was ihn in diesem Wald erwarten würde, wenn er versuchen würde, Deinen Bruder aus den Händen der Trolle zu befreien.“

Aus den Worten des Mannes klang eine tiefe Bitterkeit, doch Malin wollte sich mit dieser Antwort nicht zufrieden geben,

„Sie sind doch auch in den Wald gegangen, um ihre Familie zu suchen?“

Instinktiv ahnte sie, dass sie mit Redran sprach, ihrem Vorfahren, der vor vielen Jahrhunderten seinem Schwager und dessen Kindern in den Wald gefolgt und nie mehr wieder gekommen war.


So long,
Corinna

Schlaflos


Al Pacino, Russell, eine Tasse Kaffee und ich...

...

...

...

Sonst noch jemand wach da draußen?

So long,
Corinna

26.02.11

Joggen


"Es ist a...rg kalt," sage ich zu Mutze, nachdem ich den Müll rausgetragen habe.

"Och, komm, Mama," antwortet sie in diesem unmissverständlichen Ton, der ausdrückt, dass ich aus der Sache wirklich nicht mehr rauskomme, "ich habe das Joggen doch schon so vermisst."

Ich Wir waren faul in den Wintermonaten -- morgens war es zu dunkel, zu glatt, zu kalt... -- aber jetzt zieht es das Kind wieder nach draußen.

Wir sind gar nicht mal schlecht dafür, dass wir so lange pausiert haben, schaffen auf Anhieb ein gutes Stück mehr als unsere ursprüngliche Anfangsrunde, und das in weniger Zeit.

Mutze schafft es sogar, die ganze Zeit zu plaudern.

(Ich bin ein bisschen mehr mit Schnaufen mir selbst beschäftigt, als dass ich auch was sagen könnte.)

...

...

...

...

...

Aber es tut wieder richtig gut.

So long,
Corinna

24.02.11

Pröll-TV


Führe gerade Mutze in die hohe Kunst des Pröll-TVs ein, und unsere Kinnladen fallen ungläubig herunter, als wir jemanden sagen hören:

"Wir müssen kostengünstig kochen, deshalb verzichten wir meistens auf Gemüse und Obst."

...

...

...

...

...

Jetzt passen wir aber auch nicht richtig auf, und wissen deshalb nicht, was die wohl statt dessen so kochen.

So long,
Corinna

23.02.11

Essen ist fertig!



Truthahnsteak auf Salat, Avocadocreme, Paprikaschnitzen, Tomaten und Zwiebeln im Vollkornweckerl Sandwich.

Minka: "Das Grüne mag ich nicht."

Mutze: "Mag jemand mein Fleisch?"

Mo: "Ich habe keinen Hunger."

...

...

...

...

Menno.

So long,
Corinna

21.02.11

Ssau, was ich ges'reibt hab'!


Obwohl wir uns gerade über die Semesterferien freuen, spielt Minka gerne Schule und schreibt dort die schönsten Aufsätze.


Gerne liest sie uns vor, was sie schreibt:

"Mutze ist meine kuhlste S'wester. Ich finde s'ön, wie sie die Herdmanns ges'pielt hat."

...

...

...

Wobei letzteres besonders rührend ist, weil wir nämlich am Wochenende die Aufzeichnung der Herdmanns angeschaut haben, und Mutze gar nicht so zufrieden mit sich war.

So long,
Corinna

Schon von weitem...


War grad Kaffee trinken beim Franz kurz außer Haus, und höre, als ich wieder komme, aus dem Wohnzimmer...

Musik. Laut.

Daneben spielen drei Kinder friedlich.

Und hören mich gar nicht rufen, dass ich wieder da bin, ;-).

So long,
Corinna

Jamie unterwegs...




Kreuzkümmel im Avocado-Dip ist ziemlich eklig überflüssig!

Ich frag' mich, wie man überhaupt auf so eine absurde Idee kommen kann.

Das Hähnchen-Kebab ist im Grunde eh abkömmlich, auch beim Spanischen Gazpacho schaute der LV eher sparsam.

Die Kefta waren dafür okay, wenn man Ingwer und Koriander mag...

Insgesamt fällt es mir fast ein wenig schwer, einige Begeisterung für Jamie unterwegs... aufzubringen, denn es ist irgendwie sehr unrund.

Muss mir den Fronkreisch-Teil noch mal genauer anschauen, aber bisher... nichts für mich.

So long,
Corinna

20.02.11

Missy Higgins


Ich würd' jetzt vull gern Musik hören, aber ich find' die CD nicht.

Und auf was anderes habe ich gerade keine Lust.

Menno.

So long,
Corinna

19.02.11

Schokolade macht glücklich!



Den besten Beweis, dass Schokolade glücklich macht, lieferte heute Mutze.

Denn selten habe ich dieses Kind so glücklich gesehen, wie nach dem Rundgang durch die Schokoladenfabrik Zotter.

Dem besten Pastoralassistenten von allen sei Dank für die Organisation!

Schön war's!

So long,
Corinna

18.02.11

Verstehns mir?


Sich einen kompletten Nachmittag mit jemandem herumzuschlagen, dessen wichtigsten Kernaussagen sich auf "verstehns mir, dahingehend und was das betrifft" beschränken, ist sehr, sehr lästig.

Häusle bauen ist echt unlustig -- und das schon lang vor dem ersten Spatenstich!

So long,
Corinna

17.02.11

Bettelverbot


"Was haltet Ihr eigentlich von dem Bettelverbot, das der Landtag beschlossen hat?," fragt Mutze am Abend, und ich frage zurück: "Was hälst Du davon?"

"Armut ist kein Verbrechen," antwortet sie, weil sie definitiv eine Meinung zu dem Thema hat.

Und ich finde, dass sie ein kluges Kind ist.

Und dann finden wir gemeinsam, dass wenn es den Politikern wirklich um die Menschen ginge, sie in Projekte zur Hilfe vor Ort investieren würden.

Aber darum geht es ja nicht -- und das, worum es tatsächlich geht, ist mal wieder unsäglich.

So long,
Corinna

P.S.: Klubzwang ist zutiefst undemokratisch und gehört abgeschafft!

16.02.11

Halb Zwölf


Hier schon mal wenigstens die erste Hälfte des 12. Kapitels, damit endlich mal was vorwärts geht.

Enjoy.

Trollwald

Eine hoffentlich recht lässige Geschichte in mehr als 8 Kapiteln

Von Frau_Mahlzahn

12./1

Malin schaute nach oben, konnte aber nichts erkennen. Als sie etwas am Kopf traf, duckte sie sich instinktiv, merkte dann aber, dass es diesmal kein Stein gewesen war. Vor ihrer Nase baumelte das Ende eines Seiles. „Jarne,“ rief sie leise, bekam aber keine Antwort. Wieder hörte sie einen Pfiff, und das Seil zuckte leicht. Als sie am Seil zog, spürte sie einen leichten Widerstand.

Wer auch immer da oben auf sie warten mochte, er war ihre einzige Chance aus dieser Schlucht herauszukommen.

Mühsam kletterte sie an dem Seil nach oben. Endlich griff eine Hand nach ihrem Arm und zog sie das letzte Stück. Sie hievte sich über den Rand und setzte sich auf. In der Dunkelheit des Waldes konnte sie ihren Helfer nur schwer erkennen, aber sie sah sofort, dass es nicht Jarne war. Jedenfalls war es ein Mann, aber hatte keine Vorstellung davon, wer und wie alt er wohl sein mochte.

„Komm,“ sagte der Mann jetzt und drehte sich um. Mit wenigen Schritten war er schon aus ihrem Sichtfeld verschwunden, und wenn er auch gewollt hatte, dass sie ihm folgte, so hatte er doch nicht die Absicht, auf sie zu warten. Schnell rappelte sie sich auf und lief ihm hinterher. Als sie stolperte und fiel, drehte sich der Mann zu ihr um und reichte ihr die Hand. „Pssst,“ raunte er – als ob sie nur aus reiner Freude gestürzt wäre – und zog sie ein Stück hinter sich her.

Nach einigen Metern blieb er stehen und horchte in die Dunkelheit. Dann drückte er sie gegen einen Baumstamm und stellte sich schützend vor sie. So sehr sie sich auch bemühte, sie konnte nichts hören und hatte keine Ahnung, was seine Aufmerksamkeit erregt hatte.

Doch dann sah sie, wie sich ihnen langsam ein Licht näherte. Es war ein Schwarm Irrlichter, und Malin hatte den Eindruck, dass sie gezielt nach etwas suchten. Als der Mann sie hinter den Baumstamm zog, wurde ihr auch klar, was.

Sie.

Sie kauerten sich hinter dem Baum zusammen und warteten ab. Die Irrlichter tanzten nun ganz in ihrer Nähe, und sie hätte nur die Hand nach ihnen ausstrecken müssen, um eines davon zu berühren. Sie versuchte, sich noch kleiner zu machen, und hoffte, dass die Lichter sie nicht entdeckten.

Seitdem sie diesen Wald betreten hatte, schwirrten ihr diese Irrlichter immer wieder über den Weg, aber sie konnte nicht einordnen, was ihre Aufgabe war. Manchmal schienen sie nur wie kleine Kobalde herumzutanzen und die Verwirrung zu genießen, die sie stifteten. Dann wieder halfen sie, entweder ihr, oder Jarne, oder den Trollen. Und nun stürzten sie sich aggressiv auf sie, und sie wusste nicht, was sie damit beabsichtigten oder für wen sie handelten.

Ewigkeiten zogen ins Land und Malin konnte sich nicht vorstellen, auch noch eine Sekunde länger bewegungslos hocken zu bleiben. Ihre Beine begannen zu schmerzen, und in den Fingern spürte sie ein unangenehmes Kribbeln. Der Mann neben ihr schien ihre Unruhe zu spüren und schüttelte fast unmerklich den Kopf. Noch waren sie nicht in Sicherheit.

Malin stöhnte.

Ihr Stöhnen war noch nicht verklungen, als sich die Irrlichter schon zusammenrotteten und auf sie zuflogen. Im gleichen Moment riss der Mann sie hoch und zerrte sie mit sich. Sie stolperte hinter ihm her und schaute sich im Laufen noch einmal nach den Lichtern um, die sie schon wütend verfolgten. Der Anblick beschleunigte ihre Schritte – sie wusste zwar nicht, warum die Irrlichter hinter ihr her waren, aber sie ahnte, dass sie es nicht gut mit ihr meinten.

Vor ihr erreichte der Mann einen dichten Busch, dessen Zweige sich vor ihm auseinanderbogen. Der Mann verschwand in der Öffnung, doch Malin bremste ab. Zu oft schon war sie wie vor eine Mauer gerannt und sie vermutete auch jetzt, dass sich die Zweige vor ihr verschließen und ihr den Weg abschneiden würden. Der Mann spürte ihre Unsicherheit, drehte sich um und zog sie am Arm mit sich. Einen kurzen Moment später stolperte sie in eine Höhle und sah, wie sich die Zweige hinter ihr den Eingang wieder verdeckten. Sie hörte das Rascheln der Blätter, als die Irrlichter versuchten, einzudringen, aber der Eingang war dicht. Erleichtert ließ sie sich auf den Boden fallen.


So long,
Corinna

Ferni


"Hach," legt sich Minka theatralisch die Hand auf die Stirn und hustet als müsse ihr gleich mal die Lunge rausfallen, "hach, ich bin sooo krank. Darf ich Ferni schauen?"

...

...

...

...

...

Gleich mal anziehen darf sie sich, und dann zur Tagesmutter gehen!

So long,
Corinna

15.02.11

Redran


"Was würdest Du davon halten, wenn Redran ein Halb-Elf wäre," frage ich Mutze, "dann würde er nämlich noch leben."

"Aber hat Malin nicht schon Redrans Grab gefunden -- auf der einen Lichtung da?", überlegt Mutze.

"Nee," schlage ich schnell nach, "das war anders. Auf der Lichtung waren die Gräber von Rolfin und seinen Kindern. Vorher hatte sie in der Höhle einen Schädel gefunden, von dem sie dachte, dass es Redrans war. Aber muss ja nicht."

"Und von wem ist der Schädel sonst?", fragt Mutze, und ich sage:

"Wurscht, die Brücke sprengen wir, wenn wir drauf stehen."

So long,
Corinna

Trollwald


Ich bin ja immer noch an der Trollwald-Geschichte dran, und überlege gerade, ob nicht Redran, der Vorfahre, der damals im Wald verschwunden und niemals wieder aufgetaucht ist, in Wirklichkeit ein Halb-Elf sein könnte...

Dann könnte er, so quasi jedenfalls, als deus ex machina Kreise schließen helfen.

Muss ich mal drüber nachdenken.

So long,
Corinna

14.02.11

Götterspeise



Götterspeise und Schokoherzen.

Mutzes Idee.

Happy Valentine's!

So long,
Corinna

P.S.: Das kleinste Kind von allen geht gleich wohl mal besser zum Arzt. Es reißt nicht ab.

13.02.11

Ungebetene Gäste


Fachsimpele -- bestens informiert -- mit der Apothekerin in der diensthabenden Apotheke darüber, dass man Läuse immer, aber wirklich immer nur Sonntags bekommt.

...

...

...

...

...

Freundlicherweise konzentrierten sich die Läuse aber nur auf einen Kopf von fünfen, dort dafür umso hartnäckiger.

Hatte jetzt grad noch gefehlt.

So long,
Corinna

11.02.11

Kränklich


Sogar die Leute in meinem Traum letzte Nacht meinten, ich solle doch mal aufhören, so zu schnaufen.

Mutze hustet in ihrem Zimmer vor sich hin -- und das kleinste Kind von allen fragte eben:

"Mama, darf ich schlafen?"

Menno.

Still standing: Der LV und der Mo.

****

Der, also der Mo, bekam übrigens gestern von einem Fechtkollegen ein großes Kompliment: er sei echt hart im Nehmen, das müsse man schon sagen.

So long,
Corinna

02.02.11

Familienmuseum


Mos Klasse plant ein interessantes Projekt zum Thema "Meine Familie," das sie gerade in der Schule durchnehmen.

Eltern und Großeltern sind herzlich eingeladen, einen kleinen Text darüber zu verfassen, was in ihrem Leben so geschehen ist, als wir/sie im Alter der Kinder waren.

(Not much, in meinem Fall, meine Mutter hätte dagegen von fallenden Bomben, Evakuierung und Zwergenschule zu berichten).

Außerdem dürfen sie Gegenstände mitbringen, die eine große Bedeutung für die Familie haben, und die in der Klasse ausgestellt werden.

...

...

...

Heute tagte also der Familienrat und beriet, was wir dem Mo mitgeben könnten.

Mutze: Unseren Fernseher!

LV: Der ist zu groß. Aber es würde sicher großen Eindruck machen, wenn Du die Fernbedienung mitnimmst.

F_M: Unsere Familienbibel.

LV: Streber!

Mutze (zeitgleich): Haben wir denn eine?

Als uns also so schnell nichts passendes einfallen wollte, schlug ich vor, dass jeder überlegen solle, was er mitnehmen würde, müssten wir die Wohnung fluchtartig verlassen.

LV: Die Familienalben.

F_M: Die sind das Wichtigste.

Mo: Meine Lilly!

F_M: Die als erstes.

Mutze: Meine Anlage.

...

...

...

...

Minka: Und ich würde die Mama mitnehmen!

;-).


Im Ernst.

Ich musste wirklich erst mal darüber nachdenken, welche Gegenstände mir wichtig sind, weil eine Bedeutung an sie geknüpft ist oder sie einfach nur schön sind.

Den Bauernschrank würde ich missen, und den kleinen Geschirrschrank, außerdem die schöne alte Tischdecke.

Einen alten Koffer habe ich von meinem Großvater, inzwischen steht er in Mutzes Zimmer und beherbergt ihre Stoffreste.

Ein ganz süßes Espressogeschirr aus den -- vermute ich -- 60'er Jahren von meinen Großeltern habe ich auch noch. Das wird aber fast nie benutzt.

Außerdem eine kleine Schachtel mit ausgewählten Briefe aus den letzten 25 Jahren (als man halt noch Briefe schrieb).

Um das alte Gemälde mit dem Pferd und den Hunden wäre es schade. Obwohl schön wirklich anders ist.

Müsste ich etwas von unserem Weihnachtsschmuck retten, wäre es eine blau karierte Weihnachtskugel. Auch wenn die eigentlich nur eine mit blau kariertem Papier umwickelte Styroporkugel ist. Aber die erste, die ich dem LV geschenkt habe.

Dann noch die CD, auf der die Anekdoten aus meinem alten Grazerlei abgespeichert sind. Wenn ich sie auf die Schnelle finden würde.

...

...

...

...

Aber so wichtig, dass ich nicht ohne diese Dinge auskommen würde?

Wozu mir jetzt übrigens das Buch Nichts. Was im Leben wichtig ist. von Janne Teller einfällt. Das mir zwar nicht besonders gefallen hat (weil es meiner Meinung nach auf falschen Prämissen aufbaut), aber trotzdem lesenswert ist.

In diesem Sinne -- gehe ich jetzt mal den verlorenen Faden suchen!

So long,
Corinna

01.02.11

Ist das cool!


Gestern in der Post:


Eine Nähvorlage für ein Prinzessinnen-Kleidchen, zusammen mit lieben Grüßen an die Prinzessin -- und einer kleinen, sehr suspekten grünen Kapsel...

...

...

...

die ich vermutlich wirklich für alles mögliche sehr, sehr, sehr suspekte gehalten hätte, hätte Katha mir nicht vorsorglich erklärt, dass es eine Badekapsel ist, ;-).

Hier freut sich ein kleines Kind schon darauf, in die Badewanne zu gehen!

Danke, Katha!

Das war echt klass'!

Nächste Woche werde ich das mit dem Kleidchen mal probieren und bin schon sehr gespannt auf das Ergebnis!

Vor allem, weil ich noch nie nach Vorlage genäht habe und von mir aus gar nicht gewusst hätte, wie man so etwas anfertigt. Ich kann doch nur gerade Nähte, Buchumschläge und so.

Deshalb: vielen, vielen Dank!

So long,
Corinna

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