27.04.11

Touché


Mein schönster Treffer gestern war übrigens der, wo meine Gegnerin die ganze Zeit wild angegriffen hat, und ich irgendwann nur leicht genervt die Augen verdreht und die Waffe ausgestreckt habe -- "und zack", wie der Trainer immer so schön sagt, hab' ich sie gehabt.

Fechten ist echt klass'.

Sag' ich doch, dass es mehr Spaß macht, wenn man's gleich g'scheit tut.

So long,
Corinna

Kurzurlaub


"Ich weiß schon, was ich sage, wenn ich in die Klasse komme," sagte der Mo, als er eben zur Schule loszockelte, "ich sage: Buon Giorno!"

Meinen Vorschlag, seine Lehrerin mit "Ciao Bella" zu begrüßen, lehnte er dagegen kategorisch ab.

****

Auf dem Rückweg von Venedig in Grado die Nasen in die Sonne und die dicken Zehen ins Meer gestreckt:


Anschließend gab es noch ein Picknick mit Brot, Käse und Oliven am Strand, und Espresso und Aperol-Spritzer im Strandcafé...

Halt den lieben Gott 'nen guten Mann sein lassen.

Um es mal auf den Punkt zu bringen.

Schön war's!

So long,
Corinna

26.04.11

Yeay!


Immerhin: zwei Gefechte von vieren!

5:3, 5:4, 4:5 und 5:6.

Ist auch nicht mehr ganz so ein Gemetzel, wie am Anfang.

So long,
Corinna

Mentale Notiz


"Exzessives Freifechten" kündigte der Trainer für heute an -- und ich mache mir gleich einmal einen Knoten ins Taschentuch, damit ich es ja nicht vergesse:

Es macht mehr Spaß, wenn man's g'scheit tut und sich nicht so einen Sch.aaß zusammen fechtet, wie ich sonst immer.

...

...

...

...

Vielleicht, wenn ich's nur oft genug wiederhole, gelingt mir ja der ein oder andere Treffer...

(Soifz).

So long,
Corinna

22.04.11

Kinderkreuzweg


Der Karfreitag ist ein trauriger Tag, findet der Mo, und Minka ist gespannt auf den Kinderkreuzweg, zu dem wir heute nachmittag noch gehen werden.

Ich finde es immer sehr berührend, wenn die Kinder gemeinsam das Kreuz tragen.

Letztes Jahr sagte sie im Anschluss sehr wichtig:

"War ich auch das Jesus, habe ich auch das Kreuz getragt."

In diesem Sinne wünsche ich Euch ein frohes Osterwochenende!

So long,
Corinna (schon mal kofferpackend)

21.04.11

Pace


"Und wo," fragte der Mo, als wir ihm am Morgen von unserer spontanen Entscheidung erzählten, "gehen wir dann an Ostern in die Kirche?"

In diesem Sinne wünsche ich ein frohes Osterfest!

So long,
Corinna

20.04.11

Spontanität rockt!


Spontanität rockt!

Familie Mahlzahn fährt über Ostern nach Venedig!

Gerade gebucht.

Yeay.

So long,
Corinna

19.04.11

Minka mal wieder


Plaudere mit Nachbarin über den Balkon hinweg über die Größe unserer ehemaligen Schwangerschaftsbäuche, und ich sage, dass ich noch in jeder Schwangerschaft so ausgesehen habe, als trüge ich mindestens drei Babies im Bauch herum.

(In der Schwangerschaft mit Minka drei besonders große).

Sagt Minka:

"Aber, Mama! Du hattest ja auch drei Babies im Bauch!"

In diesem Sinne -- alles nur eine Frage der... was auch immer.

So long,
Corinna

18.04.11

Großbaustelle


Pubertisteneltern zur freundlichen Erinnerung:

Großbaustelle Pubertät

Man fragt sich ja wirklich manchmal...

So long,
Corinna

15.04.11

Tücken der Frühzeittechnik!





Meine Finger sind ganz farbig, weil ich das Farbband falsch eingelegt habe und es dann mühsam richten musste. Außerdem hat selbst dieses vorsintflutliche Ding ganz viele Schalter und Hebel, von denen ich keine Ahnung habe, wofür sie sind.

...

...

...

Obwohl ich Schreibmaschine schreiben auf einem Teil gelernt habe, dass kaum fortgeschrittener war, als dieses hier.

(Welches übrigens Mutze gehört, sie hat es auf dem Flohmarkt gefunden).

So long,
Corinna

Unerhörtes im Hause Mahlzahn!


Minka wird ihren Lebtag nicht vergessen, dass sie Schafblattern/Windpocken hatte, denn im Zuge dieser Krankheit geschiet Unerhörtes im Hause Mahlzahn:

Am Mittwoch, als es ihr wirklich, wirklich schlecht ging (sie "arm" war, wie man ihn Österreich sagt), durfte sie...

...

...

...

...

VIER

Filme schauen!

Weil es zu etwas anderem als auf der Couch liegen nicht gereicht hat.

Seit gestern geht es dem armen kleinen Streuselkuchen aber wieder gut.

Gut genug jedenfalls, um sich fröhlich mit dem Mo zu prügeln.

Wäh.

Will, dass die Quarantäne vorbei ist!

So long,
Corinna

13.04.11

Rückruf


Eben bekam ich eine Mail, die mit "Rückruf" betitelt war und mich informierte, dass eine Freundin ihre Mail vom Vormittag wieder zurückrufen wolle.

...

...

...

...

LOL.

Was soll ich denn jetzt machen -- sie ihr wieder zurückschicken?

*****

Minka ist heftigst bepockt.

Armer kleiner Streuselkuchen

*****

So long,
Corinna

12.04.11

Schreck!


Nur weil ich gerade mit Schrecken festgestellt habe, dass einer meiner Lieblings-Playwrights, Sam Shepard (Paris, Texas, True Lies und so), schon fast 70 ist, heißt das im Umkehrschluss natürlich nicht, dass auch ich älter geworden bin, ;-).

Still love it:

"I know you've got a secret. You've all got a secret. It's so secret, in fact, you are all convinced it never happened."

(I glaub', es ist aus True Lies, bin mir aber nicht sicher).

****

Ich korrigiere:

Von den Läusen (Mo und Minka) über die Schafblattern (Mo) über die Mittelohrentzündung (Minka) geht es jetzt nahtlos wieder zurück zu den Schafblattern (Minka).

So long,
Corinna

11.04.11

Wettrennen


"Komm, Mama," rennt mir Minka davon, "wir machen ein Wettrennen! Ssau, Mama, ich laufe ganz langsam, damit du auch gewinnen kannst."

So long,
Corinna

08.04.11

Nahtlos


Von den Läusen (Minka und Mo) über die Windpocken (Mo) geht es nahtlos weiter in die Mittelohrentzündung (Minka).

Menno!

So long,
Corinna

07.04.11

Zorn


Mutze portraitiert ihr Alter Ego Puberty, während ihr Vater über die Bedeutung des Lernens nicht für die Schule, sondern für das Leben für die Mathearbeit doziert:



Euch einen schönen Tag!

So long,
Corinna

06.04.11

Long time, no hear


Keine Ahnung, wie ich da jetzt drauf gekommen bin:

Fire and Rain

Meine Güte, auch schon wieder so lange her.

Enjoy.

So long,
Corinna

Übrigens...


... Fechten is' a Sch.aaß!

So long,
Corinna

Weiter geht's


Viel los hier in letzter Zeit und viel zu tun, trotzdem geht es jetzt endlich weiter:

Trollwald

Eine hoffentlich recht lässige Geschichte in mehr als 8 Kapiteln

Von Frau_Mahlzahn

14.

Seine Mutter? Malin blieb abrupt stehen, wurde aber sofort von den Trollen weitergerissen. Sophia? Wenn Justof wirklich Redrans Sohn war – und sie würde sich zur Zeit über nichts mehr wundern – dann musste Sophia seine Mutter sein.

Aber sie konnte sich aus den Geschichten, die ihre Eltern ihr früher abends am Kaminfeuer erzählt hatten, nicht daran erinnern, dass Redran und Sophia einen Sohn namens Justof gehabt hatten. Oder dass sie ihm in den Wald gefolgt wäre. Mit ihrem Baby Wolfram war sie zurückgeblieben und hatte jahrelang auf die Rückkehr ihres Mannes gewartet, aber die Hoffnung schließlich doch aufgegeben. Als viele Jahre später andere Menschen die Lichtung entdeckten und sich dort ansiedelten, hatte sie mit einem der Siedler eine neue Familie gegründet. Auch, wenn es ihr das Herz gebrochen haben musste, Redran endgültig verloren zu geben.

Malin hatte nicht mehr viel Zeit darüber nachzudenken, denn sie merkte, dass sich bei den Trollen etwas tat. Ihre Körper streckten sich und sie nahmen Haltung ein. Gleich würde also etwas geschehen. In all der Dunkelheit bemerkte sie vor sich ein flackerndes Licht, auf das sie zugingen. Diesmal kam es aber nicht von den Irrlichtern, obwohl es ähnlich unruhig flackerte. Aber erst als sich vor ihnen die Bäume und Büsche langsam auseinander bogen und den Weg zu einer kleinen Lichtung frei gaben, sah sie, dass das Licht von einem großes Feuer ausging, das in der Mitte der Lichtung brannte. Undeutlich sah sie aus der Mitte des Feuers eine Art Gerüst herausragen, auf dem eine schimmernde Gestalt saß. Funken flogen um sie herum und die Flammern loderten bis nah an den Sitz heran, doch der Gestalt schien dies nichts auszumachen.

Hinter sich hörte sie Jarne leise schluchzen.

Erst als sie die Lichtung betraten, konnte Malin die Gestalt genauer sehen. Es war eine Frau – doch wenn sie tatsächlich Justofs Mutter sein sollte, dann war sie sicher nicht Sophia! Sie hatte langes, hellblondes Haar und eine hauchdünne Haut, durch die man selbst im unruhigen Flackern des Feuers alle Adern und Venen hindurch schimmern sehen konnte. Sie war groß und trug ein nahezu durchsichtiges, wallendes Kleid mit weiten Ärmeln, dem die Flammen nichts antaten. Die Augen waren tiefgrün und leuchteten im Schein des Feuers. Man hätte fast durch sie hindurch schauen können, hätten ihre glühenden Augen nicht alle Blicke fest an sich gezogen und fixiert.

Malin fühlte sich aufgesogen und obwohl ihre Schritte bis eben noch schwer gewesen waren, so hatte sie jetzt den Eindruck, dass sich ihr Körper und ihre Seele ganz zu dieser leuchtenden Gestalt drängten. Doch ganz so, wie es vorher bei Justof gewesen war, spürte sie instinktiv, dass sie diesem Drang nicht nachgeben durfte. Sie riss ihren Blick los und schaute auf den Boden – auch wenn es ihr schwer fiel.

Neben ihr ließen sich die Trolle auf den Boden fallen und huldigten der Gestalt in einer demütigen Geste. Als sie sah, dass Jarne es ihnen gleichtat, sank auch sie auf die Knie. Nur Justof stand noch, doch als die Frau ihre Stimme erhob und scharfe Worte an ihn richtete, ließ er sich langsam sinken. Den Blick ließ er provozierend auf der schimmernden Gestalt ruhen, sie konnte ihm keine Furcht einjagen.

Sie begannen ein Gespräch, doch Malin konnte kein Wort verstehen. Sie hatte diese Sprache noch nie gehört und sie klang seltsam in ihren Ohren: einige Worte klangen sehr scharf und abgehakt, dann wieder konnte sie sanft und melodiös wirken. Sie konnte nur vermuten, dass die beiden über irgendetwas stritten und zwischendurch immer wieder versuchten, den jeweils anderen durch einschmeichelnde Worte umzustimmen. Sie konnte aber nicht nachvollziehen, worum es wohl gehen mochte.

Bald konnte sie sich nicht mehr konzentrieren und driftete ab. Es fiel ihr schwer, sich aufrecht zu halten und sie begann zu schwanken. Dabei berührte sie die Schulter ihres Bruders, der neben ihr kniete, und merkte, dass er sich ganz verkrampft hatte. Als sie zu ihm sah, sah sie Tränen, die über sein Gesicht liefen. Worüber Justof und seine… Mutter auch sprechen mochten, Jarne jagte es große Angst ein. Malin griff nach seiner Hand und er schaute dankbar zu ihr herüber.

Erst als die Stimme der Frau lauter und schärfer wurde, merkte Malin, dass jetzt sie angesprochen war. Es dauerte einen weiteren Moment bis ihr bewusst wurde, dass die Frau nun in Menschensprache sprach.

„Warum bist du in unseren Wald gekommen und störst unsere Ruhe?“

Die Worte passten nicht zur Sprachmelodie und Malin musste sich sehr konzentrieren um zu verstehen, was sie sagte.

„Warum bist du in unseren Wald gekommen und störst unsere Ruhe?“, wiederholte sie.

Malin wusste nicht, was sie auf diese Frage antworten sollte und sah fragend zu Justof. Der zuckte aber nur mit den Schultern und sagte: „Antworte ihr einfach.“

„Ich bin gekommen, meinen Bruder zu suchen.“

Die Frau fauchte.

„Er ist uns vor vielen Jahren von den Trollen genommen worden, und ich konnte es nicht mehr länger ertragen, nicht zu wissen, was mit ihm geschehen ist.“

„Dieser Jämmerling,“ – dieses Wort spuckte sie förmlich aus – „ist dein Bruder?“

Neben ihr sackte Jarne immer mehr in sich zusammen und Malin drückte seine Hand fester, um ihm Mut zu machen.

„Er ist mein Bruder und ich möchte ihn wieder mit nach Hause nehmen.“

„Warum kommst Du jetzt?“

Das war eine gute Frage, auf die Malin keine Antwort wusste. Warum hatte sie nie wieder den Mut gefunden, in den Wald zu gehen und Jarne zu suchen? Wie hatte sie damit leben können, dass ihre Eltern Jarne so leicht aufgegeben und keine Anstrenung unternommen hatten, ihn zu suchen? Und was hatte sich seit ihrem Traum vor einigen Tagen geändert? Ihre Albträume waren schon immer unerträglich gewesen, warum hatte sie vorher nie den Beschluss gefasst, etwas zu unternehmen? Warum hatte sie sich erst jetzt durchringen können, ihr Dorf zu verlassen und in den Wald zu gehen?

„Denke nach!“, herrschte die Frau sie an.

Etwas in ihrer Stimme verriet Malin, dass die Antwort von Bedeutung sein müsse. Doch sie konnte sich beim besten Willen an keinen besonderen Impuls erinnern, der sie dieses Mal zum Aufbruch bewogen hatte.

Nur, dass sie es einfach nicht mehr länger ausgehalten hatte.

„Denke nach!“, schrie die sonderbare Gestalt, doch als Malin nur hilflos die Schultern zuckte, wies sie die Trolle durch eine rasche und abfällige Handbewegung an, sie zu ergreifen und fort zu bringen. Sprachlos sah Malin dabei zu, wie sie Feuer fing und sich in wenigen Sekunden in Rauch auflöste. Als sich der Rauch verzogen hatte, erstickte auch das Feuer, und um sie herum war wieder alles dunkel.

Sie spürte, wie die Trolle sie packten, doch bevor sie ihre dicken Pranken abschütteln konnte, zerrten sie sie mit sich. Sie konnte noch nicht einmal erkennen, was mit Jarne und Justof geschah, und schrie, und schrie, und schrie.

Doch niemand antwortete ihr.


In diesem Sinne!

So long,
Corinna

05.04.11

Blognachbarschaft


Heute auf dem Weg zum Supermarkt sah ich in einer kleinen Seitengasse einen jungen Mann mit einem auffälligen T-Shirt.

Da kenne ich in Graz eigentlich nur einen, der so eines trägt, und das ist der LV.

(Der aber zuverlässig bei der Arbeit ist -- in Schlips und Kragen).

Weil ich kurzsichtig (aber eitel) bin, musste ich natürlich gleich unauffällig ein wenig langsamer gehen, um noch mal heimlich um die Ecke zu lünkern und zu schauen, ob das wohl wirklich das gleiche T-Shirt und wer wohl sein Träger sei.

Langer Rede kurzer Sinn:

Es war der Blognachbar, der mich -- einer Abkürzung sei Dank -- kurz vor den Türen des Supermarktes einholte.

Und es war tatsächlich das gleiche T-Shirt.

Hat er also nicht nur musikalisch einen guten Geschmack, ;-).

In diesem Sinne Euch noch einen schönen Tag!

So long,
Corinna

Schnelle Hilfe?


Ich soll ein Bild in "Originaldaten" mit 300 dpi verschicken -- was um Himmels Villen ist damit bitte gemeint?

Und wie bekomme ich das Bild in diese Wie-Auch-Immer-Form?

(Das Bild hat 680x457 Pixel)

Hilfe!

Bitte?

So long,
Corinna

03.04.11

Gotta love the Opera


Der LV fand's eher so La La, für Mutze war der Faust dagegen "die beste Oper, die ich bisher gesehen habe."

So hat sich ihre Spontanität, mit der sie für mich eingesprungen ist, also gelohnt.

So long,
Corinna

P.S.: Der Messiah, den ich so klass' fand, hat ihr übrigens nicht so getaugt, dafür würde ich ihn glatt noch ein drittes Mal anschauen.

01.04.11

Perfekter Treffer


So einen rundum perfekten Treffer, wie der Mo auf diesem Bild, habe ich beim letzten Training auch gelandet.


Und es ist ein unbeschreiblich lässiges Gefühl, wenn man vom ersten Aufsetzen der Spitze über die Biegung der Klinge bis hin zur perfekten Haltung des Handgelenks merkt: Alles passt.

Sehr, sehr lässig.

So long,
Corinna

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