31.10.11

Programmieren


"Na," frage ich den Mo, der konzentriert am Laptop sitzt, "macht Programmieren Spaß?"

"Nein," antwortet er, "aber man muss es machen, damit man hinterher Spaß hat."


Und lässt sich nicht weiter ablenken.

...

...

...

...

Jetzt watschelt ein Lego-Mind-Storm-Krokodil fröhlich durch unser Wohnzimmer.

Ich halte mich tunlichst fern, denn es zwickt tatsächlich, wenn man ihm zu Nahe kommt!

So long,
Corinna

29.10.11

Schweinefleisch-Speck-Topf


Sollte jemand von Euch den Schweinefleisch-Speck-Topf aus dem aktuellen Frisch Gekocht nachkochen wollen -- es ist sehr, sehr lecker.


Aber beim nächsten Mal würde ich alles Gemüse unten anschichten und alles Fleisch (inklusive allem Speck) oben. Und wäre sparsamer mit dem Wasser, dafür würde ich ausgiebiger würzen ("etwas" salzen und pfeffern ist doch zu wenig).

Aber einen festen Platz auf unserem Speiseplan wird dieses Gericht sicher erhalten.

So long,
Corinna

Eine dunkle & GRIMMige Geschichte


Glück gehabt, mal wieder, und vom Verlag arsEdition ein sehr, sehr lässiges Buch zur Verfügung gestellt bekommen:



Eigentlich gibt es zu Eine Dunkle & GRIMMige Geschichte von Adam Gidwitz wenig zu sagen, außer dass es schlichtweg super ist!

Ein echtes Lesevergnügen!

Fand auch Mutze, die es mir schon aus der Hand riss, bevor ich es überhaupt noch fertig gelesen hatte. Jedesmal wenn ich sie fragte, wie ihr das Buch gefalle, schaute sie mit einem breiten Grinsen im Gesicht auf und kommentierte knapp:

"Genial!"

Gidwitz nimmt Hänsel und Gretel als Grundlage, um weitere, etwas unbekanntere Märchen zu erzählen -- Hänsel und Gretel sind dabei die Protagonisten, die auf ihrem Weg zurück zu ihren Eltern durch verschiedene Märchen reisen und dabei aufregende und teilweise beängstigende Abenteuer be- und überstehen müssen.

Dabei gibt der Autor den Märchen ihren alten Grusel zurück, der in den weichspülenden Versionen, die heute in Kinderzimmern erzählt werden, verloren gegangen ist. Im ein oder anderen Kapitel habe sogar ich die Luft angehalten.

Anfangs etwas gewöhnungsbedürftig fand ich seine sehr humorvollen Zwischenkommentare, mit denen er die LeserInnen immer wieder aus der Geschichte herausholt -- erst störten sie mich ein wenig, hinterher war ich einfach nur beeindruckt, wie geschickt er sie platziert und so den Erzählfluss noch viel lebhafter und freudvoller gestaltet hat.

Ein echter Erzähler halt!

Und klug noch dazu, wie ich an einigen Stellen dachte, mit vielen guten Einsichten.

Dieses Buch bekommt von mir mindestens 25 von fünf möglichen Sternen, ;-).

Im Hause Mahlzahn ist man jedenfalls sehr, sehr begeistert! Und hat auch sofort wieder das dicke Märchenbuch aus dem Regal geholt, in dem jetzt wieder viel gelesen wird.

Vielen Dank deshalb noch mal an BloggDeinBuch und ArsEdition!

*****

Nachtrag: Ich habe gerade bei Blogg Dein Buch einige der anderen Rezensionen zu dem Buch gelesen, von denen einige der Meinung sind, die Altersangabe 10-12 Jahre sei vielleicht etwas zu niedrig gewählt. Finde ich nicht, und in dem Zusammenhang ist sehr interessant, was Adam Gidwitz dazu erklärt.

So long,
Corinna

28.10.11

Spontaneity rocks!


Wochenlang lag mir der Mo in den Ohren, er wolle so gerne in den Circus Roncalli gehen -- so lange (und vor allem so oft), dass er schließlich das Verbot hatte, den Namen in meiner Gegenwart überhaupt nur auszusprechen.

Schließlich gab er auf, und so konnte ich erfolgreich verdrängen, dass der Circus dieser Tage in der Stadt ist.

So lange, bis ich gestern aus einer puren Laune heraus im Büro des Sportvereins -- wir hatten gerade den Mo zum Training gebracht -- vorbeischaute, um mich nach einer Sportmöglichkeit für Minka zu erkundigen.

Und die Sekretärin mit der Gegenfrage antwortete:

"Wollen Sie Freikarten für den Circus Roncalli? Ist aber," sie schaute auf die Uhr, "schon in drei Stunden."


Bevor ich noch begriffen hatte, worum es ging, drückte sie mir schon einen ganzen Stapel Freikarten (insgesamt acht) in die Hand!

...

...

...

...

Nun wissen wir Mütter natürlich: Spontanität stresst.

Aber ganz klar, dass man so Karten nicht verfallen lassen kann, und eigentlich ging es sich auch ganz prima mit Mos Training aus, und mit Mutze wollten wir uns ohnehin gleich in der Stadt treffen...

Ein paar SMSe und Telefonate später hatten wir auch die übrigen Karten unters Volk gebracht...

...

...

...

Und dann einen wunderschönen Abend im Circus.

Es war so schön! Und so lustig!

Wir haben gestaunt und Tränen gelacht!

Vor allem Minka, die ja vorher gar nicht wusste, was in so einem Zirkus überhaupt genau passiert.

(Es war so süß, wie sie auf dem Weg zum Circus immer wieder rief: "Da! Ich sehe schon das Haus vom Roncalli, ich sehe schon das Haus vom Roncalli!")

Einfach wirklich, wirklich schön!

Spontaneity rocks!

So long,
Corinna

27.10.11

Klassisch


Das spricht wohl sehr für sich, dass ich die Lernziele für Mutzes nächste Matheschularbeit, die die Lehrerin gerade elektronisch verschickte, unbesehen direkt an den LV weitergeleitet habe...

Ich darf mich damit herausreden, dass ich für Englisch zuständig bin.

Auch nicht besser.

So long,
Corinna

23.10.11

Köstlich amüsiert...


Das muss der bescheuertste Film unter Gottes weiter Sonne sein...

...

...

...

aber trotzdem hatten der Mo, Mutze und ich ein fettes, breites Grinsen auf dem Gesicht, als wir aus dem Kino kamen.

Genau das richtige für einen tristen grauen Sonntagnachmittag.

So long,
Corinna

21.10.11

Verkehrskompetenz


Minka und der Mo rennen vor mir her, auf die rote Ampel zu. Ich will gerade hinterher sprinten, um sie einzufangen, als die Ampel grün wird.

Nun will Minka natürlich erst recht los spurten.

Da hält sie der Mo auf, zeigt auf ein abbiegendes Auto und sagt:

"Halt, Minka, wir müssen erst schauen, ob der uns gesehen hat."

...

...

...

...

Toll.

****

Off topic: where the föck finde ich nur eine (offizielle) englische Übersetzung einer ÖNORM?

****

Antwort: Gar nicht. ÖNORMEN sind überhaupt nicht im Internet veröffentlicht, und nur gegen Geld verfügbar. Die spezielle ÖNORM, die ich suchen würde, ist gar nicht übersetzt.

So long,
Corinna

Alpenrock


Wenn man morgens damit beschäftigt ist, in seinen Kaffee zu jammern, weil es einfach noch viel zu früh ist, um wach zu sein, kommt ein bisschen Alpenrock eigentlich ganz gut.

Euch einen schönen Tag!

So long,
Corinna

20.10.11

Moah, nee, ey


Telefoniere gerade mit dem in Deutschland weilenden LV und erbitte einige Auskünfte bezüglich der Fliesenverlegung, der Wandverputzung und des Wasseranschlusses.

Raschelraschelraschel macht es im Telefonhörer, und ich verstehe kein Wort.

"Ich (raschelraschel) verstehe Dich (raschelraschel) aber (raschelraschel) ganz gut (raschelraschel)," raschelt er ins Telefon.

Ja, und?

Was nutzt mir das, wenn er derjenige ist, der mir was sagen soll.

Moah.

Nee.

Ey.

Und überhaupt.

Im Moment habe ich das Gefühl, wir rennen jeder Entscheidung hinterher.

Einer nach der anderen.

Kaminbau ist so eine Sache, die eigentlich schon längst erledigt sein sollte.

Da der LV also gerade in Deutschland ist, habe ich es übernommen, mich darum zu kümmern.

Sagt der LV eben unter lautem Geraschel, der Kaminbaumensch soll jetzt nur den Bodenaufbau machen, und den Rest irgendwann später einmal.

"Nix," sage ich, "das machen wir jetzt, damit die Sache vom Tisch ist."

Aber wirklich, Schlammpampe noch mal, wir haben noch genug andere Sachen zu entscheiden, da werd' ich diese sicher nicht noch weiter hinauszögern!

Ey.

So long,
Corinna

18.10.11

Bäh!


Grad habe ich spontan noch einen Auftrag angenommen, kurz über den Dschungel der Lebensmittelkennzeichnung zu schreiben...

...

...

...

...

und je mehr ich mich gerade einlese, desto mehr vergeht mir der Appetit.

Obwohl das meiste eh schon bekannt ist.

Aber in dieser geballten Informationsdichte ist es wirklich erschreckend.

Bäh.

*****

Klick -- und weg, ;-)

So long,
Corinna

17.10.11

Klick!


Warum mir der Job Spaß macht, habe ich auch erst wieder gewusst, als ich eben den Klick hörte, mit dem ich meinen Artikel an die Redaktion geschickt habe.

Diesmal hatte ich doch einige Hürden zu bewältigen.

Aber hat ja noch mal joot jejange, wie der Rheinländer an und für sich das immer so schön ausdrückt.

Der nächste Auftrag ist wieder eine Übersetzung.

So long,
Corinna

13.10.11

Die Rettung


Als ich heute morgen in die Schule kam, lag Mutze kichernd auf der Couch im Lehrerzimmer, umringt von ihren ebenfalls kichernden Freundinnen. Und die Beule, die anfangs so groß war, dass sich die Lehrerin regelrecht erschreckt und Schlimmstes befürchet hatte, war schon wieder auf eine überschaubare Größe zusammengeschrumpft. Trotzdem hatte die Lehrerin vorsichtshalber -- und völlig richtig -- mich und die Rettung verständigt, um Mutzes Kopf untersuchen zu lassen.

Den sie sich übrigens bei einem Sturz auf dem Schulweg heftig angeschlagen hat. Und obwohl das wohl fast noch vor unserer Haustür, jedenfalls ganz in der Nähe passiert ist, ist Mutze...

...

...

...

... erst mal in die Schule gegangen.

Dass es noch etwas gedauert hat, bis wir im Krankenhaus waren, lag nicht daran, dass die Sanitäter heute schon so viel zu tun gehabt hatten, sondern daran...

...

...

...

...

dass sich Mutze und ihre Freundinnen noch so lange voneinander verabschieden mussten, ;-).

"Sie hätten jetzt nämlich Geografie," klärte ich die Sanitäter auf, "und haben es nicht so eilig, wieder in den Unterricht zurück zu kommen."

Die beiden nickten wissend.

Langer Rede, kurzer Sinn: der Kopf ist bestens untersucht, und bis auf die üblichen Teenagerflausen, die sich auch weiterhin darin befinden, und einer immer noch stattlichen Delle an der Stirn ist nichts.

Gott sei Dank!

Lieb fand ich, dass die Sekretärin der Schule mir noch schnell einen Zettel mit Mutzes Versicherungsnummer zusteckte, für den Fall, dass ich sie auswendig wüsste oder die E-Card nicht mithätte. Und dass Mutzes Freundinnen eine SMS schrieben, ich solle ihnen bitte sofort Bescheid sagen, sobald wir etwas genauers wüssten.

Sehr, sehr lieb, ;-).

So long,
Corinna

12.10.11

Jammern hilft!


Eben der Rückruf einer Dame, die mir bei meinem Artikel behilflich sein wird, außerdem habe ich die Datei doch noch öffnen können.

Womit mal wieder bewiesen wäre: Jammern hilft!

Jetzt noch schnell eine Sache fertig gemacht, und dann schwing ich mich mal eben auf's Rad, den Handwerkern ein Bierchen bringen.

Damit ich wenigstens ein bisschen Bewegung bekomme.

So long,
Corinna

Ausgebremst


Grad fühle ich mich fast ein bisschen ausgebremst:

Zur Bank hätte ich fahren sollen, um Geld zu überweisen, habe aber noch keine Rückmeldung, wie viel genau.

Der Herr, mit dem ich vereinbart habe, dass ich ihn heute anrufe, um ihn zum Thema meines Artikels zu befragen... ist nicht da und kommt erst morgen.

Der Elektriker, mit dem ich einiges wegen unseres Hauses zu besprechen hätte, ist heute nicht auf der Baustelle.

Der andere Computer, auf dem ich ein paar Sachen zu erledigen hätte, stürzt ständig ab.

Die Datei mit dem Vertragsentwurf für eine weitere Übersetzung, die ich machen darf, lässt sich nicht öffnen.

Wäh.

Ich koch' mir jetzt 'nen Kaffee.

So long,
Corinna

10.10.11

Völlig fertig!


Heute Morgen beim Joggen versucht, mit Mutzes Tempo mitzuhalten.

Mit dem Ergebnis, dass ich schon um halb sieben, als wir von unserer Runde zurück kamen, völlig fertig war.

Und daran hat sich bis jetzt auch nichts geändert.

Sport ist eben doch Mord.

So long,
Corinna

06.10.11

Das Leben ist schön!


Das Leben ist schön, wenn alles in seinen Platz fällt.

Hintergrund: ich habe einen neuen Auftrag für das Familienmagazin Zwei und Mehr zum Thema Bewegung, schon eine lässige Interviewpartnerin, und den Fototermin arrangiere ich auch gerade.

Und wenn der auch so hinhaut, wie ich mir das vorstelle, dann wird das eine lustige Sache!

Vielleicht kriegen wir ja auch ein paar schöne Höllenschlundspringen-Bilder hin.

Der Mo hat jedenfalls schon gesagt, klar, er sei dabei, ;-).

So long,
Corinna

04.10.11

Extremst abgeloosed


Gerade beim Clubturnier extremst abgeloosed, aber immerhin einen Treffer gegen ihn gelandet.

Der Mo hat sich schön einen in den Bart gegrinst, als ich es ihm erzählt habe, ;-).

Lustig war's!

So long,
Corinna

Die besten Parties sind immer in der Küche!


Wieder ein neues österreichisches Wort gelernt und gleich in die Tat umgesetzt:

Gestern hatten wir Gleichenfeier, was in Deutschland Richtfest heißt.

Und weil die besten Parties immer in der Küche sind, haben wir diese, bzw. den Raum der mal eine Küche werden wird, gleich dementsprechend eingeweiht.

Schön war's!

Mit Handwerkern, der Architektin, dem Baustellenleiter, neuen Nachbarn und lieben Freunden.

Der Baggerfahrer war auch da -- und der hat bei uns einen Riesenstein im Brett, denn er hat den Mo und Minka Bagger fahren lassen, ;-).

Ich wage zu behaupten, dass vor allem die Kinder viel Spaß hatten, denn wann bekommt man schon mal die Möglichkeit, ausgiebig auf einer Baustelle zu spielen!

(Am Abend spielten sie dann noch Geisterverstecken* -- auch dass muss man erst mal auf einer Baustelle dürfen!)

Und das muss ich an dieser Stelle mal ganz deutlich sagen:

Die Architektin ist superklasse, und der Trupp, der für den Rohbau zuständig ist, ist echt toll.

Die reden zwar nicht viel (was für eine Plaudertasche wie mich natürlich eine Katastrophe ist), weil sie lieber arbeiten wollen, aber sie sind wirklich, wirklich cool und machen ihre Arbeit total prima!

Bilder kommen nach.

So long,
Corinna

*Danke, Trainer!

LinkWithin

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...