31.08.12

Vollkoffer

"Mensch," sage ich zum Mo, der ziemliches Pech mit seinem Trainer beim Bogenschießen hat, "der Mann ist ja wirklich ein Vollkoffer."

"Was ist ein Vollkoffer?", fragt Minka interessiert, und ich antworte: "Ein Vollkoffer ist ein richtiger Idiot, ein Depp."

...

...

...

...

"Danke!", jubelt Minka, "danke, Ma, dass Du mir das Wort beigebracht hast!"

...

...

...

...

Shoulda known.

Soifz.

So long,
Corinna

30.08.12

Colman's Mustard

In einem kleinen Asia-Shop auf dem Naschmarkt habe ich Colman's Mustard Powder entdeckt und mir das Senfpulver eigentlich nur gekauft, weil ich auf so kleine Döschen stehe.


Aber meine Herren, gestern habe ich mir einen kleinen Klecks Senf angerührt, und, hallo, ist der scharf lecker!

(Auf der Dose stehen einige Rezeptvorschläge -- bin gespannt, wie er wohl schmeckt, wenn man ihn tatsächlich mit Whiskey anrührt, ;-)).

Gleichfalls neu bei meinen Gewürzen ist das köstliche Ingwer-Zitronen-Salz, das mir eine liebe Freundin kürzlich zusammen mit vielen anderen leckeren Dingen schickte.

Noch habe ich es nicht ausprobiert, aber sobald ich das nächste Mal ein Hühnerfleisch mache, werde ich das sofort nachholen.

(Ich liebe Ingwer!).

****

Klick and enjoy!

So long,
Corinna

29.08.12

Jetzt musst Du ganz brav sein!

An der Wursttheke im Supermarkt steht eine Polizistin neben uns.

Minka schaut schüchtern zu ihr, beugt sich dann zu mir und flüstert:

"Mama, jetzt musst Du ganz brav sein!"

...

...

...

...

...

Ich muss ganz brav sein?

Ich meine, ich muss ganz brav sein?

Soifz.

So long,
Corinna

Kreativer Input

Dieser Stuhl ist mir kürzlich quasi zugelaufen und soll als Schreibtischstuhl für mein Arbeitszimmer dienen.


Doch jetzt überlege ich, wie ich ihn wohl gestalten mag... Ich dachte so an Weiß mit grünem Bezug, aber der LV meint, ich solle ihn erst mal abbeizen und dann mal schauen.

Hat jemand von Euch irgendeinen kreativen Input?

So long,
Corinna

28.08.12

Dinge, die in dieser Form nur mein Mann kann...

Als wir die Steinplatten für unsere Küchentheke bestellten, sagte die freundliche Dame im Büro, sie würde zwei Arbeiter schicken, zum Abladen und Tragen bräuchten wir aber noch zwei zusätzliche Männer.

Denn jede der drei Platten wiegt um die 200 Kilo.

"Kein Problem," sagte der LV.


Aber wie das nun mal so ist, besonders im Sommer: fast alle unsere Freunde, die für den Job in Frage kamen, sind im Urlaub.

"Und," fragte ich den LV, "wer hilft jetzt beim Abladen und Tragen?"

"Hmmm," grinste der LV, "ich dachte da so an mich... und Dich."

...

...

...

...

Soifz.

So long,
Corinna

26.08.12

A Day Trip to Vienna

Mutze hatte schon Ewigkeiten davon gesprochen, dass sie mir unbedingt mal die Secession zeigen müsse, weil ihr das Gebäude so gut gefällt.

Doch wenn ich dachte, wir würden uns auf unserem Tagesausflug hauptsächlich dem Sightseeing widmen...


... hatte ich wohl falsch gedacht.

Silly me, ;-).

Der Mo nämlich reiste einzig und allein zu dem Zweck nach Wien, in den Prater zu gehen.


Was auch sehr fein war.

Wenngleich ich mich frage, wie der Mo und Mutze dieses Höllengefährt überlebt haben, das der Mo so verharmlosend "Karussell" nennt. Denn mir war schon die Wildwasserbahn fast zu viel.

Nur Minka mopperte, weil sie weder das Höllengefährt fahren noch ins Jack The Ripper Haus durfte -- die waren nämlich beide erst ab 10.

Doch merke: so wie sie Autoscooter fährt, sollte man sie tunlichst auch später nie ans Steuer lassen...

Schön war's!

So long,
Corinna

23.08.12

Platsch

Der freundliche Nachbar war gerade dabei seine Blumen zu gießen, als er sah, dass der Mo, Minka und ihre Freunde in unserem Garten mit Wasser spritzten.

Da richtete er den Wasserschlauch auf die Kinder, weil er auch ein bisschen mitmischen wollte.

Was er aber nicht wusste war, dass der Mo...

...

...

...

...

...

einen Supersoaker hatte...

;-).

So long,
Corinna


20.08.12

Sterbensangst

Bei Blogg Dein Buch wurde ich auf einen Krimi aus dem Ullstein Buchverlag aufmerksam:


Da mir aber die Bewerbungsfrist zu lange dauerte und sich das mit dem Urlaub nicht mehr gut ausgegangen wäre, habe ich mir Sterbensangst von David Mark gleich selber besorgt.

Und damit einen ziemlichen Volltreffer gelandet.

Sehr gut geschrieben.

Sehr spannend.

Grad passend für gemütliche Sommerabende nach langen Tagen am Berg.

Sergeant Aector McAvoy, dessen Vorgeschichte ihn in eine von Rivalität und Mißgunst geprägte Mordkommission "befördert" hat, ist der einzige, der eine Verbindungen zwischen verschiedenen Mord- bzw. vermeintlichen Todesfällen sieht. So unterschiedlich die Opfer auch sind, sie haben doch eines gemeinsam: sie waren die einzigen Überlebenden großer Tragödien.

Zwar bestätigt sich seine Theorie bald, doch seinen Kollegen reicht es, der Öffentlichkeit schnelle Erfolge zu präsentieren, auch wenn die Verhaftungen die Falschen treffen. Bei seinen weiteren, zum Teil heimlichen Ermittlungen gerät McAvoy selber ins Visier des Täters, der sich seine eigene Wirklichkeit geschaffen hat...

David Mark hält die LeserInnen durch einen geschickten, von Tempuswechseln durchzogenen Schreibstil immer ein wenig auf Distanz zu seinen Protagonisten. So hat sich mir auch der Charakter von Aector McAvoy nicht ganz erschlossen. Er gehört definitiv zu den "Guten", ist dabei aber trotzdem ein eher zerrissener Mensch. Einerseits wirkt er Dank seiner Größe furchteinflößend, andererseits ist er tatsächlich eher sanft und unsicher und hat viele Selbstzweifel. Dann wieder ist er voller Ehrgeiz und einiger Besessenheit, als einziger die wirklichen Hintergründe erkannt zu haben. Seine Beziehung zu seiner Frau Roisin ist tief, aber auch hier gibt es eine Vorgeschichte, die einige Fragen offen lässt.

Andererseits macht auch gerade diese Distanz, dieses nicht ganz Eindeutige, den Krimi wieder sehr spannend.

Auch wenn die Auflösung des Falles eher in den Main Stream geht, habe ich Sterbensangst doch sehr genossen und freue mich auf einen weiteren McAvoy-Fall!

Als Ferienlektüre also sehr lohnenswert, nur leider wie immer mal wieder viel zu schnell ausgelesen...

(Wäre das jetzt eine Bloggdeinbuch-Rezension würde ich vier von fünf möglichen Punkten geben).

So long,
Corinna

19.08.12

Der Weg ist das Ziel...

"Der Weg ist das Ziel," meinte der Mo auf einer Wanderung.

Und fügte dann hinzu:

"Wir sind am Weg. Also haben wir das Ziel erreicht. Jetzt können wir wieder umkehren."


"Wie Recht er doch hat," dachte ich gelegentlich auf unseren Wanderungen auf die verschiedenen Gipfel.

Aber dann war es natürlich doch immer wieder schön, oben anzukommen, denn das ist einfach ein spektakuläres Gefühl.


Nur bei einer Wanderung haben Mutze und ich uns so richtig schön in die Scheiße in eine hacklige Situation manövriert, aus der Kletterfex Mutze allerdings deutlich eleganter wieder herausgefunden hat als ich.

Aber letztlich ist es auch bei mir bei einem aufgeschlagenen Knie und dem Verlust meiner Wanderstecken geblieben...

...

...

...

Schön war's mal wieder, und es ist uns recht schwer gefallen, "unsere" kleine Berghütte im Osttiroler Villgratental wieder zu verlassen.

****

Jetzt nur noch drei Wochen Ferien, die wir leicht füllen werden.

So long,
Corinna

03.08.12

Sommerloch

Zeige Minka ein paar Ernie und Bert Clips auf y.outube, und erzähle, dass ich das früher gerne geschaut habe, als ich noch jung war.

"Warum?", fragt Minka, "ich dachte, damals gab es noch keinen Fernseher."

...

...

...

...

Im Schwimmbad wollte der Mo mich kürzlich für jedes Jahr, das ich alt bin, ein Mal döppen -- und unglaublicherweise wollte er bei 25 einfach nicht aufhören!

Ich glaub', ich geh mich mal eine Runde im Sommerloch verkriechen.


Ich wünsch' Euch noch 'ne schöne Zeit und bis bald!

So long,
Corinna

02.08.12

Trainieren für Olympia...

Minka macht diese Woche einen Schwimmkurs, gegen den das harte Fechttraining vom Mo ein Waldspaziergang ist.

Beinarbeit, Beinarbeit, Beinarbeit.

Und dann noch einmal ein wenig Beinarbeit.

Aber dafür hat sie auch echte Fortschritte gemacht.

"Hmm, Minka," frage ich, ganz die ehrgeizige Sportlermutter, "magst Du nicht mal richtig in einen Schwimmverein gehen?

"Nein," sagt Minka, und ich sage: "Schade."

"Warum?", fragt sie und ich antwortete:

"Weil ich schon immer gerne mal ein Kind wollte, dass bei Olympia eine Goldmedaille gewinnt."

"Och, Ma," antwortet Minka da gelassen, "das hat doch schon der Mo gemacht."

...

...

...

Schulcup, Olympiade... einerlei, ;-).

Jedenfalls fürchte ich, ich werde dieses Jahr noch viel Zeit im Schwimmbad verbringen.

****

Nachtrag:

Heute hätte Minka schon in die nächsthöhere Gruppe aufsteigen dürfen.

Aber sie wollte lieber bei dem Mädchen in ihrer Gruppe bleiben, mit dem sie sich gerade angefreundet hat.

"Obwohl, Mama," sagte sie, "obwohl die in der anderen Gruppen lustigere Sachen machen. Aber wenn man gerade mit einem Mädchen Freundin geworden ist, dann will man doch nicht ausgerechnet da in eine andere Gruppe."

;-).

So long,
Corinna


01.08.12

Was für verregnete Nachmittage...

Gelegentlich finde ich beim Spar oder Pagro kleine Kreativ-Dinger der Firma ToTum, wie zum Beispiel eines, das uns den letzten verregneten Nachmittag ein wenig aufgehellt hat, diesmal Magneti:


Acht Glasteine, Farbtöpfe, ein Pinsel und selbstklebende Magnetfolie -- alles was man sonst noch braucht ist im Grunde ein Topf Wasser zum Pinsel auswaschen. Und, wenn man's zu mehreren macht, natürlich noch ein paar weitere Pinsel.

Die Hinterglasmalerei war für Minka was komplett Neues, sie fand es aber sehr spannend. Die Farbe lässt sich, solange sie noch nicht getrocknet ist, leicht abwischen, so dass sie mehrere Versuche hatte, bis sie den Dreh raus hatte.

Dann nur noch trocknen lassen, die Magnetfolie zurechtschneiden und hinten drauf bebschen -- fertig.

Lasst Euch nicht vom Preis bei a.mazon schrecken -- der ist ein Witz. Ich hab's um 5 Euro beim Pagro gekauft. Und wer eh Plaka-Farbe zu Hause gebunkert hat, fährt sicher noch günstiger, wenn er nur die Steine und etwas Magnetfolie im Bastelgeschäft kauft.

In diesem Sinne: Sommer ist wenn man trotzdem lacht.

So long,
Corinna


LinkWithin

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...