29.12.13

Die Herdmanns, reloaded

Als Frank heute die Zeitung aufschlug und die Schlagzeilen vorlas, wurden der Mo und Minka doch reichlich blass um die Nase:

"Sternsinger rauften in der Öffentlichkeit!"

...

...

...

...

...

Na gut.

In der Zeitung stands zwar nicht gerade, doch den Erzählungen nach zu urteilen, erinnerten sie zeitweise wohl eher an die Herdmanns...

...

...

(*soifz*)

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Unterwegs begegneten sie auch einem Kritiker, der die Sinnhaftigkeit der Spendenaktion bezweifelte.

Zwar ging es ihm in diesem konkreten Fall um etwas ganz anderes, doch unter unseren kleinen Sternsingern löste er eine grundsätzliche Diskussion darüber aus, wie man eigentlich gewährleisten könne, dass Spenden überhaupt ihre Bestimmung erreichen.

"Ich kann schon verstehen," erklärte mir Minka am Abend, "wenn jemand nicht spenden will. Ich würde auch nicht gerne Geld hergeben und dann behaltet das einfach einer."

Und schloss daraus:

"Ich weiß jetzt, was ich später als Beruf machen will: Ich will dafür arbeiten, dass Spenden auch wirklich bei den Armen ankommen."

Und das ist doch wirklich mal ein toller Berufswunsch!

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Euch wünsche ich einen schönen Tag!

So long,
Corinna

28.12.13

Friedliche Mission


Gerne wird der Stern von Betlehem auch als Dreikönigsstern oder Stern der Weisen bezeichnet, jedoch sollte man ihn nicht mit einem Morgenstern verwechseln...



Dieses Jahr sind erstmals alle drei Mahlzahn-Kinder in friedlicher Mission unterwegs -- Mutze allerdings nach mindestens neun Jahren, in denen sie selber als Sternsinger gegangen ist, diesmal zum ersten Mal als Begleiterin.

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Euch wünsche ich einen schönen, geruhsamen Tag!

So long,
Corinna

27.12.13

Fidelio


Früher habe ich immer gedacht, Opernsängerin müsse der schönste Beruf der Welt sein.

Aber nachdem wir gestern von unserem Platz aus das Orchester aus nächster Nähe beobachten durften, glaube ich...




... Dirigent ist sicher am aller feinsten!

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Famos war's!

Sicher eine der schönsten Aufführungen, die ich je gesehen habe.

(Neben der 9. Sinfonie, die ich vor vielen Jahren mal in Colorado von einem Wald-und-Wiesen-Orchester und Vorstadt-Chor aufgeführt gesehen habe).

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Und gut zu wissen, dass es auch im Orchester der Wiener Staatsoper ziemliche Klassenclowns gibt -- ich konnte sie von meinem Platz aus recht gut beobachten, ;-).

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Auf meine Frage, wie wir denn jemals wieder nicht in der Loge sitzen können, reagierte Frank nur mit einem milden Lächeln...

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Euch wünsche ich erholsame und geruhsame Tage zwischen den Jahren!

So long,
Corinna

25.12.13

Stille... aber nur kurz

Man muss es fast ausnutzen, wenn an Weihnachten wirklich einmal Ruhe im Haus ist, ;-).

Natürlich waren alle hibbelig und haben herumgewuselt, natürlich waren alle heute Morgen wieder viel zu früh wach, um weiter ihre Geschenke zusammenzubauen, zu spielen oder vorgelesen zu bekommen...

Aber jetzt ist es tatsächlich gerade mal für einen Moment ruhig.

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Zur Weihnachtsbotschaft -- der Menschwerdung Gottes in einer unvollkommenen Welt -- passt das Weihnachtsgeschenk, das Mutze uns gemacht hat.

Ein Engel, den sie aus Speckstein geschnitzt und geschliffen hat.

Beim Schnitzen war er ihr einmal zerbrochen und sie hat ihn wieder zusammengeklebt.

Gerade diese kleine "Unvollkommenheit" macht ihn besonders schön.

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In der Schule lernte der Mo vor einigen Jahren etwas über englische Weihnachtsbräuche und führte auch bei uns den Brauch der Christmas Crackers ein. Seitdem dürfen die mit einem kleinen Geschenk und einer Papierkrone gefüllten Knallbonbons nicht fehlen.

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"Wir haben das Stille Nacht, Heilige Nacht auch schon mal schiefer gesungen," lachte Mutze unterm Weihnachtsbaum -- aber mal ehrlich: Singen kann bei uns wirklich keiner!

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Von einer lieben Freundin bekamen wir ein kleines Insider-Geschenk, über das wir herzlich lachen mussten:

Ein Asien-Kochbuch und Chopsticks...

(Denn Familie Mahlzahn plant für das kommende Jahr eine kleine Reise nach China).

Danke, Sylvia, ;-).

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Der Mo freute sich über ein ferngesteuertes Auto -- und zwar nicht über irgendein ferngesteuertes Auto, sondern über ein richtiges Hammerteil.

Und weil auch der beste Patenonkel von allen in Planung und Auswahl involviert war, braucht man zum Zusammenbauen recht viel Werkzeug, Schmieröl, Reifenkleber und allerlei Zusatzausrüstung...

(Der Reifenkleber war übrigens das Hauptgeschenk, denn O-Ton Patenonkel: "Ohne Reifenkleber bewegt sich das Teil nicht vorwärts.")

Der Mo und Frank werden sicher erst wieder ansprechbar sein, wenn das Teil zusammengebaut ist und sie die Nachbarschaft damit unsicher machen können...

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Und was die Weihnachtsüberraschung angeht...

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...

...

LOGENPLÄTZE IN DER WIENER STAATSOPER!

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...

...

...

...

Unglaublich!

(Mutze hatte es Frank gesteckt, dass ich mir schon immer mal gewünscht habe, in der Loge zu sitzen.)

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Und jetzt ist schon wieder aus mit der Stille im Haus...

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Euch wünsche ich noch einen wunderschönen Weihnachtstag!

So long,
Corinna

24.12.13

Walk on with hope in your heart...

Das hier ist zwar kein Weihnachtslied (jedenfalls kein klassisches, und schon gar kein stilles, ;-)), aber doch so wahr:

Walk on with hope in your heart, and you'll never walk alone!

Ich wünsche Euch allen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und Euren Kindern das, was man in Österreich ein braves Christkind nennt!

So long,
Corinna

21.12.13

Gottesfurcht...

"Ma," fragte Minka heute Morgen, "darf ich heute bei Emma schlafen?"

"Och," antwortete ich, "eigentlich wollte ich morgen mit Dir in die Kirche."

"Naaah," rief sie entrüstet, "ich mag nicht in die Kirche, ich mag bei Emma schlafen!"

"Ach, komm," sagte ich, "ein bisschen Gottesfurcht tut uns gut."

"Du kannst ja alleine Gottesfurcht haben," meinte das jüngste Kind von allen und argumentierte schlüssig weiter:

"Wenn Du alleine in die Kirche gehst, kannst Du sogar noch viel mehr Gottesfurcht haben, weil ich nicht immer nerve."

Hmm, gutes Argument.

Dabei nervt das gute Kind doch nie, ;-).

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Die liebe Steph wird mir hoffentlich verzeihen, wenn ich das mal ganz deutlich sage:

Überlegt Euch gut, ob Ihr ihre Sterne wirklich nachmachen wollt.

Denn die Dinger machen wirklich süchtig!

Ich kann und kann nicht mit der Produktion aufhören...



Aber jetzt wird der letzte Draht verdrahtet und die letzte Perle ver... perlt, und dann ist genug!

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Euch wünsche ich ein wunderschönes Adventswochenende!

So long,
Corinna

20.12.13

Jetzt hab' ich Stress!

Die Weihnachtsvorbereitungen sind für uns immer relativ stressfrei -- und ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, warum so viele Menschen um mich herum gerade zu dieser Zeit so viel Stress haben.

Auch wenn die Tage (noch) etwas voller sind als sonst, dann nur, weil es so viele lustige Dinge zu tun gibt -- Eislaufen gehen, Verabredungen auf dem Weihnachtsmarkt, Riesenrad fahren, Freunde treffen, Backen, Basteln...

...

...

...

Aber jetzt hat Frank es geschafft, meine ganze vorweihnachtliche Ruhe völlig durcheinander zu wirbeln.

Und hat einfach für den zweiten Weihnachtsfeiertag eine Überraschung für mich organisiert!

Und zwar so eine, bei nicht klar ist, was genau die Kleiderordnung ist.

"Fein," zwinkerte mir Mutze zu, die eingeweiht ist.

Und, "ja, eher fein," bestätigte Frank.

Aber was bitte ist "fein"?

Ballkleid-fein? Dann brauche ich neue Schuhe!

Betriebsweihnachtsfeier-fein? Opern-fein?

Muss man dafür extra was zum Anziehen bügeln?

Oder nehmen sie mich doch nur auf den Arm, und ich steh' hinterher in Stöckelschuhen beim Bungee-Jumpen?

(Oder, weil ich nicht drauf reinfalle, mit Wanderschuhen bei den Wiener Philharmonikern...)

Weia, jetzt hab' ich Stress!

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Heute bei der Verabschiedung unserer Frau Direktor, der Direktorin von Minkas Volksschule, sang ein Chor diesen irischen Segenswunsch.

Es war so schön!

(Die Feier war auch wunderschön -- aber trotzdem schade, dass sie geht!)

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Euch wünsche ich ein geruhsames letztes Adventswochenende -- nur kein Stress!

So long,
Corinna

18.12.13

Danke!

Mutze war vor einigen Jahren so freundlich, dem Mo zu zeigen, wie man eine kleine Münze so auf die Straßenbahnschienen legt, dass die Bim sie platt walzt.

Wenige Jahre später war der Mo so freundlich, sein Wissen an Minka weiterzugeben.

Weil Minka aber den Dreh noch nicht so ganz raus hatte, demonstrierte erklärte Frank es ihr freundlicherweise noch mal ganz genau.

Und nun war wiederum Minka so freundlich, dieses fulminante Wissen auch an ihre (wohlbehüteten) Klassenkameraden weiterzureichen.

Ich schätze, man muss dankbar sein für eine so freundliche Familie...

*soifz*.

So long,
Corinna

17.12.13

Ein Stern für NähMa!

Was man über unser Haus auch wissen muss, ist dass ich mich geweigert habe, dem Bau zuzustimmen, wenn es keine Flügeltüren gibt. Frank hat lange Widerstand geleistet, aber letztlich habe ich mich durchgesetzt.


Zugegeben, es gab im ganzen Haus keine wirklich günstige Stelle für diese Türen, aber für Deko-Zwecke sind sie trotzdem ganz perfekt:


Die Idee für die Drahtsterne stammt aus der Kleinen Werkstatt -- nur, dass ich mit den Perlen etwas sparsamer war (und keine Nägel in unseren Tisch geschlagen, sondern ein Brett genommen habe, ;-)).

Viele, viele schöne Sterne gibt's bei NähMa.

So long,
Corinna


15.12.13

Dulce de Leche

Für zweieinhalb Liter Milch, 500 g braunen und 400 g Kristallzucker, eine Vanilleschote, ein bisschen Natron und ca. zwei Stunden Geduld ist das Ergebnis von der Menge her zwar fast ein bisschen mickrig, aber...


... total lecker!

Euch noch einen schönen 3. Advent!

So long,
Corinna

12.12.13

Weihnachtsstern

Man muss vielleicht wissen, dass wir unser Haus nicht etwa gebaut haben, weil die Wohnung für fünf Personen zu klein wurde.

Das zwar auch, aber eigentlich ging es eher darum, dass Frank unbedingt einen Hobbykeller wollte.

Den er sich jetzt freundschaftlich mit dem Mo teilt.

Und weil ich kürzlich bei einer Adventsveranstaltung im Freilichtmuseum Stübing so begeistert von diesen Lichtern war, die vor den Häusern standen:



... verschwand der Mo mal für ein paar Stunden im Hobbykeller, hantierte mit allem Werkzeug, das ihm schon erlaubt ist, und kam mit diesem hier wieder heraus:



Bis Weihnachten wollte er aber nicht warten, es mir zu schenken, denn "was nützt ein Weihnachtslicht nach Weihnachten?"

Echt schön!

Euch wünsche ich noch einen schönen Tag!

So long,
Corinna

11.12.13

Schneekugel

Allseits bekannt ist, dass ich eine ziemliche Nachmacherin bin mich gerne im Internet inspirieren lasse.

Als ich Destris sehr, sehr schöne selbstgemachte Schneekugel sah, war deshalb sofort klar, dass wir so etwas auch unbedingt brauchen.

(Nur ohne Lichter, weil ich diese kleinen batteriebetriebenen Dinger nicht mag).

Eine Kugelvase hatten wir, der Deko-Schnee war schnell gefunden, nur ein passendes kleines Teelichthäuschen war nirgends aufzutreiben.

Sonst, kommt mir vor, gibt es die Dinger zur Weihnachtszeit überall: große, kleine, bunte, weiße, hübsche, hässliche...

...

...

... aber jetzt konnte ich noch nicht mal hässliche finden!

Andererseits... muss es ja auch nicht immer etwas gekauftes sein:



Ein Leibniz-Häuschen, quasi, mit Schoko-Zement, Eischnee-Fassade und Smarties-Türen.

(Eine Freundin schlug übrigens vor, den Deko-Schnee das nächste Mal durch Zucker zu ersetzen -- auch eine gute Idee, die in unserem Fall leider zu spät kam).

Euch wünsche ich einen schönen Tag!

So long,
Corinna

06.12.13

Schad-Stoff: Chemikalien in Textilien lassen sich vermeiden!

Artikel über Schadstoffe in Textilien, und wie man sie vermeiden kann, auf S. 40:

Schad-Stoff

(Und ein Artikel über die Qual der Wahl der weiterführenden Schule auf S. 38).

Enjoy!

So long,
Corinna

05.12.13

Krippe

Als Minka und ich heute den Rest der Weihnachtsdeko aus dem Keller nach oben holten, fiel ihr eine Krippe in die Hände, die Mutze vor vielen, vielen Jahren mal aus einem Cornflakes-Karton gebastelt hatte.

"Weißt Du, Ma," sagte Minka da nachdenklich, "wir haben in unserer Klasse gar keine Krippe. Ich glaube, ich bastele heute eine und bringe sie morgen in die Schule..."

...

...

...

...

...



Mutze half bei der Kuh und ich beim Ausschneiden, aber sonst werkte Minka mehr oder weniger ganz allein.

Man beachte bitte den Esel, der sich hinter der Kuh versteckt, und die Heiligen Drei Könige, die da schon von links anmarschiert kommen...

Vull süß, und ich find's fast ein wenig Schad', dass diese schöne Krippe morgen in die Schule wandert...

So long,
Corinna

Die unglaubliche Hui-Maschine

"Ma, der Lehrer für's Technische Werken hat gesagt," beginnt der Mo zu erzählen, als ich ihn (schmunzelnd) unterbreche:

"Der Geo-Lehrer? Was hat er gesagt? Dass er mich nett findet?"

"Mah! Ma! Nicht der Geo-Lehrer. Der für's Technische Werken!"

"Ach so," grinse ich, nicht minder interessiert, denn der ist auch echt toll!

(Überhaupt hat der Mo ein paar echt tolle Lehrer und Lehrerinnen!)

"Also, Ma," erzählt der Mo weiter, "der Lehrer für's Technische Werken hat gesagt, er hätte die Hui-Maschine seinem Neffen gegeben, aber der hätte nicht herausgefunden, wie sie funktioniert. Dabei studiert der Physik!"

Das ist aber auch nicht so einfach, muss ich schließlich eingestehen, nachdem ich mir die unglaubliche Hui-Maschine genauer angeschaut habe.



Die Hui-Maschine ist aus einem eckigen Stab gebaut, in den Kerben eingeritzt sind. Vorne hält ein locker eingeschlagener Nagel einen Propeller, der sich dreht, wenn man mit einem zweiten Stab über die Kerben reibt.

"Und wenn man 'Hui' sagt," erkärt der Mo, "dreht sich der Propeller in die andere Richtung."

Ha!

Stimmt ja gar nicht!

Finden jedenfalls Minka und ich, denn egal wie oft wir "Hui! Hui! HUI!" rufen, es tut sich nichts!

"Haha," sagt der Mo und zeigt auf einen Knopf weiter hinten am Stab: "Das da ist der Schalter, den muss man drücken"

"Wah, Mo," rümpfe ich die Nase, "das ist eine Reiszwecke!"

"Stimmt," lacht er, während Minka weiter "Hui! Hui! HUI!" ruft, "aber ich erzähle Euch trotzdem nicht, wie die Hui-Maschine funktioniert."

...

...

...

...

Pfft.

Braucht er auch nicht, denn ich hab' früher Yps gelesen bin dann am Ende auch so drauf gekommen.

Trotzdem kein Wunder, dass dem Mo Technisches Werken so viel Freude macht!

So long,
Corinna

02.12.13

Mut kann man nicht kaufen -- Gesangstalent... auch nicht




Beim Mut-Ranking steht Minka in unserer Familie definitiv auf Rang 1: sie ist so verwegen, dass sie den Perchten sogar die Hand schüttelt und fröhlich "HalliHallo" sagt.

Danach kommt der Mo, fast gleichauf mit Mutze.

Dann Frank und ganz weit abgeschlagen komm' dann irgendwann ich.

****

In Auto trällere ich ein fröhliches Weihnachtslied...

"This is a night to remember... *träller*... a sweet celebration of love... *nochmehrträller*."

... als Frank sagt:

"Vielleicht sollten wir Dir wirklich Gesangsunterricht schenken."

"Pfft," sage ich, "steht eh schon auf meinem Wunschstern."

"JA!", ruft Minka von hinten, "den bekommst Du auch!"

Frank lacht: "Und wenn's da so was wie einen Elternsprechtag gibt, würde ich sogar hingehen."

Auch der Mo hat dazu was zu sagen: "Der Lehrer würde Dir bestimmt das Geld zurück geben, wenn Du nur die Ma wieder abmeldest!"

"Haha," lacht Mutze, "sicher sagt der, hier, Sie bekommen sogar das doppelte Geld zurück..."

...

...

...

Ah, pfft!

Banausen. Alle miteinander!

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Euch wünsche ich einen schönen Tag!

So long,
Corinna


01.12.13

Der erste Advent

Weil die beiden Großen außer Haus waren, kam diesmal Minka in den Genuss, den Adventskranz zu schmücken.

Weil sie aber nicht damit zufrieden war, dass ich den Kranz dieses Jahr schlicht halten wollte, hat sie kurzerhand (wenigstens noch) aus Basteldraht Herzen geformt und mit Wachs an die Kerzen geklebt.



(Es taugt mir immer wieder, wenn sie sich selber was ausdenkt.)

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Den Adventskalender für vier Leute zu machen, ist immer eine abendfüllende Angelegenheit.

Der Mo hat wie immer einen Legobausatz in seinem -- und er liebt es, wenn er erst im Laufe des Advents drauf kommt, was denn aus diesem Bausatz einmal werden könnte.

Auch Minka hat sich diesmal einen Lego-Kalender gewünscht -- und zappelt jetzt schon, weil sie total neugierig ist, was es wird.

Mutze bekommt jeden Tag einen Link zu einem Youtube-Video -- aber einmal wird auch der Link zu Evangelii Gaudium drin sein, weil sie diesen (übrigens sehr tollen) Text auch mal lesen wollte.

Frank begnügt sich unterdessen mit Süßigkeiten -- und wird sich in der zweiten Dezemberwoche seinen Adventskalender mit zwei englischen Austauschschülern teilen müssen, die wir für ein paar Tage beherbergen werden.

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Die Wunschliste beginnt auch schon, sich zu füllen...

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Weia.

1. Dezember und Minka läuft draußen in Shorts herum. Wenigstens konnte ich zwingen dazu überreden, Socken, Schuhe und eine Weste anzuziehen...

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Euch wünsche ich einen wunderschönen ersten Adventssonntag!

So long,
Corinna

29.11.13

Bonmots vom Elternsprechtag

Bonmots vom Elternsprechtag an Mos Schule:

"Ihr Sohn hat eine schöne Schrift."

(Muhahahahhaaaha -- schallendes Gelächter)

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"Ah, der Mo. Ein interessantes Kind."

(Hochgezogene Augenbrauen)

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Lehrer: "Mit ihm kann man schon gut diskutieren. Er fragt viel."
Ich: "Denkt er denn vorher mal selber nach, bevor er fragt?"
Leher: "Weiß ich nicht. Ist aber auch nicht so wichtig. Ich denke auch nicht immer nach, bevor ich antworte."

(Ein wirklich toller Lehrer übrigens - einer von denen, deren Begeisterung für ihr Fach und ihren Beruf sofort gut rüberkommt)

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"Der Mo! Ein herziger Bub."

(???)

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Beim Geo-Lehrer war ich natürlich auch.

Einfach nur, weil er wirklich, wirklich gut aussieht, ;-).

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Euch wünsche ich ein wunderschönes erstes Adventswochenende!

So long,
Corinna

27.11.13

November-Aufheller: Klare Worte

Ein echter November-Aufheller war es heute, in der Zeitung die sehr klaren und höchstwillkommenen Worte des Papstes zu lesen:

"Mir ist eine verbeulte Kirche, die verletzt und beschmutzt ist, weil sie auf die Straße hinausgegangen ist, lieber, als eine Kirche, die aufgrund ihrer Verschlossenheit und ihrer Bequemlichkeit, sich an die eigenen Sicherheiten zu klammern, krank ist."

Also, los geht's. Ärmel aufkrempeln und anpacken!

So Long,
Corinna

26.11.13

So viel Zeit muss sein

Am Freitag kam Frank von der Arbeit heim und sagte:

"Dieses Wochenende muss ich dringend an meiner Präsentation für Montag arbeiten."

Dann verschwand er in den Hobbykeller, kam am Sonntagmittag mit diesem Teil wieder heraus...



... und sagte: "So, jetzt muss ich aber wirklich mit meiner Präsentation anfangen."

****

Euch wünsche ich einen schönen Tag!

So long,
Corinna

25.11.13

Und es gibt ihn doch!

Meine Gebete wurden erhört:

Yoga fällt heute Abend aus!

Ich wünsche Euch einen guten Wochenanfang!

So long,
Corinna

22.11.13

November-Aufheller: Der Krach der Republik

Heute erscheint die neue Tote Hosen Live CD -- Der Krach der Republik.

Weil ich sie schon auf meinem Cloud Player habe, rocke ich hier schon fleißig ab!

Und kann definitiv sagen:

Das Teil rockt!

Aber vull!

So long,
Corinna

21.11.13

Self-rescuing Princess

In Minkas Klasse gibt es einen kleinen Raufbold.

Nicht wirklich arg, aber halt etwas, nun ja, lebhafter als die anderen Kinder.

Jedenfalls hatte Minka schon mehrmals das aus ihrer Sicht zweifelhafte Vergnügen, ihm bei der Planarbeit zu helfen, wenn sie mit ihrer schon fertig war.

Und dafür liebt er sie.

Sehr.

Er legt einigen Wert darauf, sich am Ende des Schultages von ihr zu verabschieden, und immer wenn er uns nur von weitem sieht, tönt ein fröhliches "Hallo, Minka!" zu uns herüber.

Worauf diese nur mit genervtem Augenverdrehen reagiert.

"Na ja," kommentierte kürzlich jemand grinsend, "immerhin hat sie jetzt quasi einen Bodyguard."

Wir schauten uns an...

...

...

...

winkten ab und sagten:

"Áls ob sie wirklich einen bräuchte*."

Denn manche Dinge ändern sich eben nie, ;-).

Euch wünsche ich einen schönen Tag!

So long,
Corinna

*Danke nochmal, Maufi!

20.11.13

Ikea Hack




Cool, ich wollte schon immer mal was auf meiner Lieblings-Website posten, auch wenn's kein sonderlich aufwändiger Hack war...

Die Seite ist echt zu empfehlen, unser Ding war mickrig, aber teilweise sind da wirklich, wirklich tolle Sachen dabei!

So long,
Corinna

19.11.13

November-Aufheller: Wenn einer eine Reise tut...

Wow!

Schön ist irgendwie anders, aber toll war's in China!

Mit vielen tollen neuen Eindrücken und noch mehr schönen und netten Begegnungen (wink@petra -- es war wirklich fein, vielen Dank noch mal)!

Einerseits war es sehr farbenprächtig und imposant wie hier in der Verbotenen Stadt:



Andererseits oft beunruhigend groß und überwältigend:



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Dass wir gut und heil zurückkommen, hatten uns die meisten vor unserer Abreise gewünscht, und schon nach dem ersten Ausflug wusste ich warum!

Kaum waren wir im Hotel angekommen, hatte Frank sofort geschäftlich zu tun, so dass ich mich gleich mal alleine ins Getümmel stürzte.

Und schon beim ersten Versuch, eine Straße zu überqueren, beinahe unter die Räder kam!

Mit der legendären Wickert-Methode bin ich bisher überall heil über eine Straße gekommen -- Rom, Barcelona, Istanbul, egal, nirgends ein Problem.

Aber in China? Hölle!

Fußgängerampeln, Zebrastreifen, sogar Verkehrspolizisten, völlig für die Katz!

Mehr als einmal hätte ich aus Verzweiflung fast die Hand eines Chinesen neben mir ergriffen, damit der mich sicher über die Straße bringt.

Am Ende ging's dann zwar, aber trotzdem: weia!

****

Die Kinder wollen auch mal nach China, aber ich frag' mich, wie das gehen soll, wenn ich ihnen niemals erlauben werde, überhaupt nur eine Straße zu überqueren, ;-).

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Aber es war wirklich toll. Ich bin viel mit den Öffentlichen gefahren oder einfach nur herumgelaufen, und hab' viel gesehen.

Die ganzen vielen neuen Eindrücke muss ich erst Mal einsortieren.

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Bei den Steirischen Jiu-Jitsu Landesmeisterschaften sahnte Minka übrigens den dritten Platz und eine feine Bronzemedaille ab.

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Euch wünsche ich einen wunderschönen Tag!

So long,
Corinna

08.11.13

Novemberaufheller: Change of Plans

Das Jahr 2013 war eines der Planänderungen.

Meistens ungewollt, aber meistens eh zum Besseren.

Bei der Kartenbestellung für das Tote Hosen Konzert in Köln war zum Beispiel etwas schief gegangen, und als ich für die Kinder und mich ein Zimmer für eine längere Wienreise hatte reservieren wollen, hatte ich gerade die Kreditkarte nicht zur Hand (und es später immer wieder aufgeschoben).

Zum Glück, denn kurze Zeit später war der Fuß gebrochen, und Konzert und Wien mit Gips wären echt öd gewesen.

Den Citylauf, den ich mir für dieses Jahr fest vorgenommen hatte, konnte ich nicht mitlaufen, weil an Joggen lange nicht zu denken war -- selbst nachdem der Gips ab war.

Statt dessen haben wir den Tag in unserer liebsten Buschenschank an der Steirischen Weinstraße verbracht.

War auch okay.

Außerdem hatten der LV und ich dieses Jahr nach Schweden fahren wollen, uns dann aber für Indien entschieden, um nun...



... nach China zu reisen.

Wie es zu diesem Change of Plans gekommen ist, erzähle ich ein anderes Mal. Jetzt freue ich mich erst mal gigantisch, einen Teil der Welt zu sehen, der vorher so überhaupt nicht auf meinem Radar erschienen ist!

Morgen geht es los!

Euch wünsche ich eine schöne Woche!

So long,
Corinna

07.11.13

November-Aufheller: Lieblingsfrühstückscafé / Pflichtbewusstsein




Einen verregneten Novembervormittag mit den beiden großen schulbefreiten Kindern im neuen Lieblingsfrühstückscafé verbringen.

"Essen die beiden das alles wirklich?", fragte der nette Kellner erstaunt, "ein Partnerfrühstück, ein Kinderfrühstück und jeder eine Trinkscholade?"

"Yo, die essen das," antwortete ich.

Und tatsächlich mussten wir noch einmal Gebäck nachbestellen.

Besser geht's nicht.

****

Als ich eben Minka zur Busstation brachte, hörte ich eine ihrer Schulkolleginnen sagen, dass sie sich schon sehr auf den heutigen Ausflug freue.

"Stimmt!", schlug ich mir vor den Kopf, "Ihr macht ja heute einen Ausflug!"

Schnell zupfte ich Minkas Federpenal und ihr Elternheft aus der Schultasche, um zu unterschreiben, dass ich -- selbstredend! -- von dem Ausflug informiert sei, und kratzte alles Kleingeld zusammen -- die letzten paar Münzen, die ich noch brauchte, um (centgenau!) auf die erforderliche Summe zu kommen, fanden sich in einem hinteren Winkel meines Rucksackes.

Minka war schon mit einem Bein im Bus, als ich ihr alles zurück in ihre Tasche stopfte.

...

...

...

Na also.

Ging sich doch alles aus.

Wenn man seine Aufgaben termingerecht erledigt, nennt sich das:

Pflichtbewusstsein, ;-).

Euch wünsche ich einen schönen Tag!

So long,
Corinna

06.11.13

Kryptisch

Als ich meinem Chef gerade erzählt habe, was gestern Abend passiert ist, lachte er und sagte:

"Die Corinna lässt auch keinen Kelch aus."

...

...

...

...

...

Soifz.

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Zeit für ein bisschen Frustmucke.

Lautstärke schön aufdrehen!

So long,
Corinna

Gelabelt unter: selbstgelegte Eier.

November-Aufheller: Solar Jar

Ein echter November-Aufheller ist diese Solar Jar Lampe, die ich bei einer Verlosung in Katinkas Blog Kleine Schwester gewonnen habe.



Ein tolles Teil: Im Deckel des Einmachglases sind kleine Solarzellen eingebaut, die ausreichend Energie speichern, um die vier unter dem Deckel befestigten LED-Leuchten für mehrere Stunden zu versorgen. Das Glas selber kann man mit allerlei dekorativen Dingen füllen, und so immer wieder ein anderes Licht und andere Schatten werfen.

In anderen Worten kann man also die Sonne horten und sie herauslassen, wenn es draußen mal wieder allzu grau ist, ;-).

Und weil sich diese Solar Jar besonders gut als Nachtlicht für Minka eignet, die im Dunkeln nicht gut einschlafen kann, habe ich sie mit vielen Sonnenstrahlen und noch mehr Gute-Nacht-Bussis gefüllt.

Vielen Dank, Katinka, diese Lampe ist echt der Hammer!

So Long,
Corinna

05.11.13

Kreative Wortwahl / Erkenntnis...


"Die Jule hat mich heute angemutet," lacht Minka nach der Schule.

"Sie hat Dich was?", frage ich erstaunt zurück.

"Sie hat gesagt, ich soll den Apfel mit der Apfelbutze* essen."

"Ah," sage ich, "eine Mutprobe."

"Nein," lacht Minka weiter, "sie hat immer gesagt: 'Du schaffst das!'"

"Ach," geht mir endlich ein Licht auf, "sie hat Dich angefeuert."

"Ja, Ma," sagt Minka, "das habe ich doch gerade gesagt, sie hat mich angemutet!"

****

Hole Minka vom Training ab und frage, ob sie denn fleißig für die Landesmeisterschaft trainiert habe.

"Ja," mault sie, "aber das ist total doof. Mein Partner macht immer alles falsch. Und ich mach alles gut. Und dann bekommen wir beide die Schuld."

...

...

...

Ja.

So ist das dann eben.

Gehört auch dazu.

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Euch wünsche ich noch einen schönen Abend!

So long,
Corinna

*Apfelkitsche


November-Aufheller: Loop

Frau...äh...Mutti rief dazu auf, den allzu grauen November ein wenig aufzuhellen und über Dinge zu posten, die das Herz erfreuen und das Grau vergessen lassen.

Wie zum Beispiel über diesen (neudeutschen) Loop, den Minka und ich gestern aus alten T-Shirts genäht haben:



"Ma," hatte Minka nämlich am Nachmittag gefragt, "können wir mal wieder zusammen nähen? Und es so machen, dass Du oben an der Nähmaschine alles machst und ich trete immer unten auf das Pedal?"

Klar, gerne. Besonders da Minka und ich eh gerade eben erst ihren Kleiderschrank ausgemistet hatten. Die T-Shirts waren zu verschlissen, um sie weiterzugeben, aber zu schön, um sie einfach in der Mülltonne zu versenken.

Und, pfft, die Fehler, die ich beim Nähen mal wieder zu Hauf eingearbeitet habe, erkläre ich jetzt einfach zu meinem Markenzeichen...

(Dem Mo gefällt so ein Loop übrigens auch -- gut, dass wir auch bei seinen T-Shirts gründlich ausgemistet haben.)

Euch wünsche ich einen nicht-allzugrauen Novembertag!

So Long,
Corinna

04.11.13

Bitte nicht füttern!




"Ma!" rief der Mo, "man darf die Tiere hier immer noch nicht füttern!"

...

...

...

Euch wünsche ich noch ein schönes Restwochenende!

So Long,
Corinna

03.11.13

Triest... im Regen

Eines muss man dem LV lassen:

Wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, lässt er es gutmütig über sich ergehen.

Wie zum Beispiel mit mir nach Triest zu fahren.



Sogar im Regen.

Ich wünsche Euch einen schönen Restsonntag!

So long,
Corinna

01.11.13

Nachmacherin!

"Ist Dir eigentlich schon mal aufgefallen, Mo," fragte Mutze kürzlich grinsend, "dass die Ma Dir immer alles nachmacht? Als Du mit dem Fechten angefangen hast, hat sie auch angefangen. Und als Du ein Waveboard bekommen hast, wollte sie auch eines haben."

"Ja," lachte der Mo, "und als ich mir Wurfmesser gekauft habe, hat sie sich auch eines besorgt!"



Sie haben ja Recht, ich bin eine totale Nachmacherin.

Aber es ist nun mal vull fein, ein gemeinsames Hobby zu haben.

Euch wünsche ich noch einen wunderschönen Allerheiligen-Abend!

So long,
Corinna

30.10.13

Zehn Gespenster klopfen an mein Fenster...

Die wirklich wichtigen Nachrichten im Leben ereilen einen ja immer erst in letzter Minute.

Wie zum Beispiel die, dass Mos Klasse morgen Halloween feiern möchte und Naschzeug schmückendes Beiwerk erwünscht ist.

Gut, dass ich erst kürzlich in einem Blog -- und, verdammich, ich weiß nicht mehr in welchem!* -- eine wirklich nette und leicht umsetzbare Idee gesehen habe. Und genügend Lollies, Taschentücher, Geschenkband und helfende Hände zur Hand hatte, um schnell noch etwas zu zaubern:



Die Lollies in kleine Papiertaschentücher packen, unterhalb des "Kopfes" am Stiel mit Geschenkband fixieren, ein möglichst gruseliges Gesicht drauf malen -- und fertig ist das Naschgespenst Nachtgespenst.

(Eigentlich hätten die Kinder ja schon längst im Bett sein sollen, als wir anfingen, aber es war wirklich nett, zusammenzusitzen und diese Gespenster-Lollies zu machen).

Viel Spaß beim Herumgeistern!

So long,
Corinna

*Wer's weiß, bitte melden, damit ich es verlinken kann!

29.10.13

Empfehlung im Umgang mit Teenagern

Wenn ein Teenager beim morgendlichen Weckruf antwortet:

"Ich steh ja auf,"

empfiehlt sich die Rückfrage:

"Wann?"

...

...

...

...

Soifz.

Euch wünsche ich einen schönen Tag!

So long,
Corinna

28.10.13

Viel zu kurz!

Als sich der Mo nach knapp 28 Stunden durchgehend gemeinsam verbrachter Zeit von seinem besten Freund trennte, klagte er:

"Warum darf Jakob immer nur so kurz bleiben?"

Euch wünsche ich einen schönen Start in die Woche!

So long,
Corinna

26.10.13

Der Hochsommer macht Spaß!



"Der Hochsommer macht Spaß!", jubelten der Mo und Minka vor wenigen Minuten auf unserer Terrasse...

Euch wünsche ich einen schönen Nationalfeiertag!

So long,
Corinna

23.10.13

Aber gut, dass ich es mal ausprobiert habe...

"Ui, Minka," sage ich, als wir nach der Schule nach Hause radeln, "pass auf, dass Du genug Abstand zu den parkenden Autos hälst. Ich mag nicht noch mal, dass Du in eines hineincrashst."

"Ich auch nicht," antwortet Minka, "aber trotzdem gut, dass ich es mal ausprobiert habe."

...

...

...

...

owt.

So long,
Corinna

22.10.13

Sport ist... Ansichtssache.

Die Nachricht, dass Sport Mord ist, hat Minka noch nicht erreicht.

Das Klettern begeistert sie nach wie vor.

Jiu Jitsu geht dagegen eher in Richtung Pflichtübung. Dennoch geht sie brav zum Training, um überschüssige Energien abzubauen weil sie dort einige ihrer Freundinnen trifft.

Als ich sie heute abholte, begrüßte sie mich mit den Worten:

"Ma, ich möchte zur Weltmeisterschaft."

"Gerne," sagte ich, "aber was muss man machen, um hinzukommen?"

"Na ja," zuckte sie in ihrer unnachahmlichen trockenen Art die Schultern: "Gut sein."

...

...

...

...

...

Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg, jetzt geht es erstmal zur Landesmeisterschaft.

Ich wünschte nur, etwas von ihrer Sportlichkeit färbte auch auf mich ab -- aber ich kann mich immer noch kaum rühren, ;-).

So long,
Corinna

Sport ist Mord!

Als Winston Churchill nach dem Erfolgsrezept seines biblischen Alters gefragt mit "No Sports" antwortete, dachte er zweifelsohne an Yoga!

Moah, ich bin gestern nach der Einheit kaum mehr den Berg hochgekommen, und dass ich mich heute überhaupt bewegen kann, grenzt an ein Wunder...

Euch wünsche ich einen schönen Tag!

So long,
Corinna

20.10.13

Tatort

Mah, immer wenn Thiels Handy klingelt, denk' ich, es wär meins...

Euch noch einen schönen Restabend!

So long,
Corinna

19.10.13

Yeah!

Zwei Kinder ausquartiert, am dritten arbeite ich noch...

Euch wünsche ich ein schönes Wochenende!

So long,
Corinna

12.10.13

Schweden:Österreich

Als der Mo und Minka heute Morgen relative zeitgleich die Augen aufschlugen, fragten sie als erstes, wer gestern das Länderspiel gewonnen habe.

"Schweden hat am Ende doch noch gewonnen, 2:1," sagte ich fast ein wenig traurig, denn ich hätte den Österreichern einen Sieg oder wenigstens ein Unentschieden sehr gegönnt. Und sie hatten ja auch wirklich gut los gelegt!

"Maaaaah," sagte der Mo.

Und Minka... ein ziemliches Kraftwort, von dem ich noch nicht einmal wusste, dass sie es überhaupt kennt.

"Huch," sagte ich zuerst erschrocken, und dann etwas diplomatischer:

"Du findest das sehr ärgerlich, was?"

"Ja," antwortete Minka, dachte kurz nach und formulierte ihr derbes Schimpfwort um in:

"Ich finde das irgendwie sehr enttäuschend für die, die verloren haben."

Na, also.

Geht doch, ;-),

Euch wünsche ich ein schönes Wochenende!

So long,
Corinna

11.10.13

Der Teufel liegt im Detail...

Kürzlich präsentierte mir Minka stolz ihre Hausübung, die sie mit großer Sorgfalt und sehr konzentriert gemacht hatte:



Und tatsächlich war ich schwer beeindruckt, denn sie hat definitiv die schönste Schrift von uns allen.

"Nur die Fünf ist vielleicht ein bisschen falsch herum," sagte ich vorsichtig zu Minka.

Die machte eine wegwerfende Handbewegung und sagte:

...

...

...

...

...

...

"Och, das macht gar nix..."

Sind halt alles nur Details...

*****

Das Kind ist übrigens ganz hervorragend in der Schule "angekommen", wie man es in Österreich sehr schön ausdrückt.

So long,
Corinna

09.10.13

Quak

Seit drei Tagen singen die Kinder (nicht meine) morgens im Bus Weihnachtslieder.

Laut.

Ununterbrochen.

Und auf Quakisch.

Jetzt hab' ich'nen Ohrwurm...

In diesem Sinne: Quak!

So long,
Corinna

07.10.13

Always look on the bright side: Köstlich!

Um mal wieder mit der guten alten Tradition des Always look on the bright side zu starten:



Sehr lecker!

So viel Orangenminzeblätter, wie der Büschel hergibt
ca. 800 Gramm unbehandelte Orangen, in dünne Scheiben geschnitten
drei unbehandelte Zitronen, in dünne Scheiben geschnitten
30 Gramm Zitronensäure
3 Liter Wasser
2 Kilogramm Zucker
Ein Päckchen Einsiedehilfe

Orangenminzeblätter, Orangen und Zitronen mit Wasser aufgießen, Zitronensäure darin lösen, Zucker dazu geben und gut umrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat (dauert ein bisschen, in den nächsten Stunden immer mal wieder wiederholen). 48 Stunden ziehen lassen, zwischendurch immer mal wieder umrühren und mit einem Kartoffelstampfer die Orangen- und Zitronenscheiben ein wenig ausdrücken. Abseien, leicht aufwärmen (nicht kochen!), einen Becher voll abschöpfen und darin die Einsiedehilfe auflösen. Wieder zum Saft geben, gut einrühren, in saubere Flaschen füllen. Ergibt fast 4 Liter.

Enjoy, ;-).

So long,
Corinna

04.10.13

Dramaqueen

Vor einigen Tagen schrottete versenkte Minka ihren Fahrradlenker tief im Auto des Bezirksvorstehers.

Gut, dass das Auto genau vor der Polizeistation parkte, da war dann der Weg nicht so weit, den Schaden zu melden.

****

Am Abend, als der LV nach Hause kam, verkündete Minka ihm stolz breit grinsend:

"Und ja, bevor Du fragst, ich bin heute in eine Auto gecrasht!"

...

...

...

...

Dramaqueen, kleine, ;-).

So long,
Corinna

P.S.: Übrigens waren das Auto und meine Nerven die einzigen, die einen Schaden davon getragen haben, Minka und ihr Fahrrad blieben völlig unversehrt.

03.10.13

Vorgerüstet

Gestern nutzten der Mo und ich eine Wartezeit in einem Eincaufscenter zum Vorrüsten für....

...

...

...

Weihnachten.



Wenigstens ist jetzt die Frage geklärt, wie wir den Adventskranz dekorieren werden.

Eine Sorge weniger... von den vielen Sorgen, die ich noch gar nicht hatte, ;-).

Und? Mag Kann schon jemand dieses Maß an Vorbereitung toppen?

So long,
Corinna

P.S.: Abgelegt unter Advent

30.09.13

Geo et. al.

"Na, wie war es in der Schule?", frage ich den Mo, als er aus eben dieser nach Hause kommt.

"Wir hatten heute Geo," antwortet er, "aber wir mussten diesmal nicht mitschreiben."

"Na sowas," zeige ich mich sehr empört, "ich glaub', da muss ich jetzt aber wirklich mal mit dem Lehrer reden!"

...

...

...

*****

Okay.

Genug davon, ;-).

*****

Heute legte der Fahrer unseres Wald-und-Wiesen-Vorort-Fährt-Nur-Vier-Mal-Am-Tag-Busses eine außertourliche Haltestelle für uns ein: direkt vor unserer Haustür, damit wir das letzte Stück nicht durch den Regen gehen mussten.

Das fand ich total nett von ihm.

*****

Ich glaub', ich hab'ne Schreibblockade, mein aktueller Artikel zum Thema Schadstoffe in Textilien will mir nicht aus der Tastatur Feder fließen...

*****

Der Mo wünschte sich von mir ein selbstgenähtes Schüttelpennal.

Wer weiß, wie ich nähe, weiß auch, dass allein der Wunsch ein großes Kompliment für mich ist.

Also, in dem Sinne, dass der Mo es mir zumindest schon mal zutraut, dass ich es einigermaßen hinbekommen könnte.

Allerdings war das Ergebnis ziemlich schief und schepp. Ich war schon fast geneigt, das Pennal wegzuwerfen, als der Mo es mir aus der Hand fischte:

"Alle meine Klassenkameraden haben so gekaufte Schüttelpennale mit ganz geraden Nähten. Das finde ich vull langweilig. Ich will eins, das schief und schepp ist!"

...

...

...

Vull lieb das Kerlchen.

(Trotzdem hatte er nichts dagegen, dass ich ein neues, diesmal hoffentlich besseres, angefangen habe, ;-)).

****

Euch wünsche ich eine gute Woche!

So long,
Corinna

27.09.13

Na, aber Hallo!

"Vor allem fürcht' ich mich vor Geo," erzählt der Mo, "denn der Lehrer sagt, dass wir immer alles mitschreiben sollen."

"WAAAS!", rufe ich erfreut entrüstet, "na, aber Hallo! Da werde ich wohl schnell mal in seine Sprechstunde und mit ihm reden müssen!"

...

...

...

...

;-).

So long,
Corinna

25.09.13

Eher keine Neigung zur Musterzeile

"Hast Du die Hausübung gemacht?", fragte ich Minka kürzlich, und brav antwortete sie:

"Ja, ich bin schon lange fertig."

"Darf ich sie mir mal anschauen?", fragte ich, und sie sagte:

"Nein, musst Du nicht."

"Ich würde aber gerne," sagte ich, und sie:

"Du musst wirklich nicht, Ma."

"Ich bin aber neugierig," blieb ich hartnäckig.

Ich meine, ich will ja wissen, was die da so machen, in der Schule.



"Ähm," meinte ich, als Minka mir die Hausübung zeigte, "musstet Ihr nicht vielleicht die restlichen Zeilen auch ausfüllen?"

"NEIN," knurrte sie, schlug mir die Mappe vor der Nase zu und versenkte sie tief, tief unten in ihrer Schultasche:

"Das ist nur für die, die Freude daran haben."

...

...

...

...

Womit schon mal klar gestellt sei, dass mein Kind wohl eher nicht zur Musterzeile neigt, ;-).

****

Erzähle Minka, dass ich von einer Mutter erfahren habe, ihr Sohn hätte nicht nur die Musterzeile*, sondern diese auch noch besonders schön geschrieben -- und dafür einen silbernen Glitzerstern bekommen.

Minka schaut interessiert auf, denkt kurz nach, ...

...

...

...

...

... schüttelt den Kopf und sagt: "Nein, das lohnt sich nicht."

(Denn man muss ja seine Prinzipien haben, ;-)).

****

Aber ja.

Schule ist doch ganz fein.

Jedenfalls höre ich morgens kein Gejammer und nachmittags hält es sich (eigentlich) auch in Grenzen.

****

Euch wünsche ich einen schönen Tag.

So long,
Corinna

*Musterzeile = Fleißarbeit

20.09.13

Cornetto oder doch eher ein Magnum?

Wo wir gerade bei gutaussehenden Männern sind:

Kürzlich hörte der Mo interessiert zu, als Mutze und ich uns über Cornettos unterhielten.

Bald schon merkte er aber, dass wir unter einem Cornetto etwas ganz anderes verstehen als das, was er sich darunter vorstellt.

"Was meint Ihr mit Cornetto?", fragte er deshalb und ich antwortete:

"In der Fachsprache ist ein Cornetto ein großer Mann mit breiten Schultern und schmalen Hüften."

"In der Fachsprache?", fragte der Mo etwas irritiert, und Mutze erklärte:

"Im Mama-Tratsch."

"Ach so," sagte der Mo.

****

Etwas später hörte er, wie wir uns über so einen Security Guard unterhielten, den wir in Italien am Strand gesehen hatten.

"Ach," meinte der Mo wissend, weil er ihn auch gesehen hatte: "Der ist wohl auch so ein Magnum."

...

...

...

...

;-).

So long,
Corinna

19.09.13

Moralisch verwerflich?

"Meinst Du," frage ich Mutze grinsend, "es ist moralisch verwerflich, wenn ich den Mo anstifte, im Geo-Unterricht so viel Blödsinn wie möglich zu machen, damit ich immer wieder einen Grund habe, in die Sprechstunde seines Lehrers zu laufen?"

"Sieht er wirklich so gut aus?", fragt Mutze zweifelnd zurück, und ich antworte:

"Ja, schon. Aber nicht so schickimicki-gut, sondern eher so studenten-gut."

Was wohl eine treffende Beschreibung ist, jedenfalls weiß Mutze sofort, was ich meine und sagt:

"Oh."

Und dann:

"Ja, Ma, es ist moralisch schon ein bisschen verwerflich, ... aber ich komme mit in die Sprechstunde!"

...

...

...

owt.

Euch wünsche ich einen schönen Tag!

So long,
Corinna

18.09.13

Meine Herren!

Gestern war Elternabend an Mos neuer Schule, und bei der Gelegenheit stellten sich die jeweiligen FachlehrerInnen vor, die in seiner Klasse unterrichten werden.

Und, meine Herren, eines ist ja wohl jetzt schon klar:

In die Sprechstunde des Geographielehrers werde ich wohl häufig rennen müssen, denn...

...

...

...

...

...

der sieht wirklich klasse aus, ;-).

(In der Fachsprache wird so jemand gerne auch als echte Augenweide bezeichnet).

Euch wünsche ich einen schönen Tag!

So long,
Corinna

13.09.13

Hust, hust...

"Ma, muss ich morgen schon wieder in die Schule?", fragte mich Minka gestern beim Abendessen.

"Ja," antwortete ich.

"Ich gehe aber nicht," sagte sie da, "ich bin krank, ich habe Husten: Hust, hust."

"Tut mir leid, Minka," meinte ich, "wegen Krankheit zu Hause bleiben darf man nur, wenn man hohes Fieber hat, Schüttelfrost, die Augen ganz verquollen sind und die Nase so rinnt, dass kein Taschentuch mehr hilft. Mindestens."

(Um da mal ja keine Missverständnisse aufkommen zu lassen).

"Ich gehe morgen nicht in die Schule, Pa," versuchte sie es daraufhin bei Ihrem Vater.

"Du musst aber," sagte der LV.

"Nein," sagte sie, "ich schwänze."

"Warum willst Du denn nicht in die Schule?", fragte der LV, und sie antwortete: "Weil es langweilig ist."

...

...

...

...

"Das," lachte der LV, "wird ein langes Schuljahr!"

****


Um die Sache aber mal wieder ins rechte Licht zu rücken (denn in Wirklichkeit inszeniert Minka ihre angebliche Abneigung gegen die Schule nur für uns):

Eben hörte sie, wie sich der LV und ich uns ganz unverbindlich über eine andere Volksschule unterhielten, die ein Nachbar sehr gelobt hatte.

Minka dazu:

"Meine Schule ist auch eine sehr gute Schule. Ich mag nur auf meine Schule gehen. Ich fühle mich sehr wohl da."

...

...

...

...

Etwas anderes hatte ich auch nicht erwartet, ;-).

****

Derweil fasziniert mich die Selbständigkeit vom Mo.

Morgens ist er der erste, der -- ohne zu Murren -- das Haus verlässt, den Schulweg hat er schon vom zweiten Tag an ganz allein gemeistert. Unterwegs trifft er oft noch Freunde von der Volksschule, das freut ihn immer sehr.

Vor ein paar Tagen hatte ich vergessen, am Bankomaten Bargeld zu beheben und konnte ihm deshalb kein Geld für die Klassenkasse und andere Schulaktivitäten mitgeben, das aber am nächsten Tag fällig gewesen wäre.

Also schnappte er sich meine Bankomatkarte ("Den Pin Code musst Du mir nicht sagen, denn weiß ich auswendig."), fuhr hinunter zur Bank, hob das Geld ab und dazu noch so viel, wie er brauchte, um anschließend ins Schreibwarengeschäft zu fahren. Eine genaue Liste mit Dingen, die er brauchte, hatte er sich gemacht, brav die Quittung wieder mit nach Hause gebracht und alles brav beschriftet.

Ob er denn am Wochenende zum Sportgeschäft fahren solle, um sich neue Turnschuhe für den Sportunterricht zu kaufen, fragte er, aber da möchte ich schon auch mitkommen...

****

Und Mutze ist soundso komplett selbständig.

Kürzlich fiel mir abends ein, dass ich vergessen hatte, eines ihrer neuen T-Shirts vor dem ersten Tragen zu waschen, und sie schlug sich vor den Kopf:

"Ach, das muss ich ja noch aufhängen."

"Wie, aufhängen, ich hab's doch noch gar nicht gewaschen?", fragte ich, und sie sagte: "Das hab' ich heute Nachmittag schon gemacht, es war ja noch genug andere Wäsche in der gleichen Farbe für eine Ladung. Jetzt muss ich's nur noch schnell aufhängen..."

... und entschwand in den Wäschekeller.

****

Ich kann mich also wirklich nicht beklagen.

****

"Weia, Ma," schaute mich Minka heute nach der Schule an, "ich habe gar nicht mitbekommen, was wir heute für eine Hausübung haben."

"Freitags bekommt Ihr keine," antwortete ich, denn das ist an dieser Schule erfreulicherweise so.

"Echt?", jubelte Minka erfreut, "diese große Feier hat die Lehrerin ja gar nicht angekündigt!"

****

Dem Mo gefällt es an seiner Schule derweil erfreulich gut, aber auch er stöhnt schon sehr unter der Hausübung...

...

...

...

...

Denn da hatten sie diese Woche tatsächlich schon eine, ;-).

****

Endlich Wochenende!

So long,
Corinna

12.09.13

Erkenntnis am vierten Schultag...

Der Schultag sei im Großen und Ganzen ganz okay gewesen, meinte Minka heute, aber:

"Man lernt nix."

...

...

...

...

Vier Tage Schule, und sie können immer noch nicht Lesen und Schreiben, klagt sie...



Aber dafür Hausübung machen müssen, da stimmt was nicht.

(Soifz)

Euch wünsche ich einen schönen Tag!

So long,
Corinna

10.09.13

Famous second-day-of-school words...

Als ich heute Morgen in der Küche werkte, um die Jause für meine drei Schulkinder zu machen, stand auf einmal Minka verschlafen neben mir und sagte:

"Ich habe so fest geschlafen wie ein Rasenmäher."

Dann wankte sie in mein Bett und verfiel gleich wieder in einen weiteren Rasenmähertiefschlaf -- Zeit hatte sie noch, weil ihr Schultag heute erst zur zweieinhalbsten Stunde begann.

****

Als ich sie etwas später wecken musste, säuselte ich:

"Aufstehen, Minka, die Schule ruft schon."

...

...

...

...

Knurrt Minka unter der Bettdecke:

"Dann muss die Schule eben warten."

Soifz.

So long,
Corinna

09.09.13

Ein jeder kann kommen...

"Stell Dir vor, Ma," jubelte Minka, als ich sie heute aus der Schule abholte, "wir dürfen morgen wiederkommen!"

"Was?", fragte ich, "morgen schon wieder?"

"Jaaah!", jubelte Minkas Sitznachbarin und gemeinsam strahlten sie mich an: "Wir dürfen jetzt jeden Tag kommen!"

****

Den Mo und seine Kumpane hatte die Schule ja am Ende des letzten Schuljahres mit dem Lied "Auf und davon, hinaus ins Leben" verabschiedet.

Das fand ich sehr schön und die Symbolik sehr gelungen.

Die Taferlklassler wurden heute mit "Ein jeder kann kommen" begrüßt:

"Ein jeder kann kommen, für jeden machen wir die Türe auf,
Ein jeder kann kommen, wir nehmen alle auf.
Alle Großen, alle Kleinen, auch die ab und zu mal weinen,
Alle Starken, alle Schwachen, auch die alles dreckig machen..."

Vull lieb.

Als das Lied eigentlich schon zu Ende war, fingen die Kinder grad noch mal von vorn an...

Ein sehr herzlicher Empfang war das.

Kein Wunder, dass die Kinder morgen wiederkommen wollen, ;-).

****

Beim Mo war ich fast ein bisschen angespannt, denn der Wechsel von einer solch behüteten Umgebung in eine riesengroße Schule wo alles anders ist, ist doch ... schon ziemlich aufregend.

Aber ihm hat es getaugt.

Sie hatten sogar schon den ersten Unterricht, und so konnte er am Ende seines Schultages voller Stolz grinsend berichten:

"Ich habe mich königlich gelangweilt."

Immerhin so königlich, dass er sich auch schon sehr auf morgen freut, ;-).

****

Ich hoffe, Ihr alle hattet auch einen guten Start ins neue Schuljahr!

So long,
Corinna

Famous first-day-of-school words...

"Mah, Ma," stöhnte Minka heute morgen, als ich sie weckte, "die Schule fängt viel zu früh an! Warum kann sie nicht nachmittags sein? Oder am besten überhaupt nicht, würde der Mo jetzt sagen..."

Ich find' auch, dieses frühe Aufstehen morgens ist völlig überbewertet...

So long,
Corinna

08.09.13

Schulstart

Unweigerlich kommt am letzten Abend vor Schulbeginn immer der Moment, in dem man denkt, man hätte die neun Wochen Ferien ja auch mal dazu nutzen können, die Schultaschen zu entrümpeln und zu säubern oder wenigstens mal die Stifte anzuspitzen.

...

...

...

...

Wenigstens kann ich mich damit herausreden, dass ich dieses Mal mit etwas anderem beschäftigt war:



Ich hoffe, Minka gefällt die Schultüte... es steckt jedenfalls viel Liebe drin.

Na ja, viel Liebe und die ein oder andere Köstlichkeit, ;-).

Ich bin zuversichtlich, dass sie es gut treffen wird in ihrer Klasse.

Und auch für den Mo hoffe ich, dass alles gut passen wird an seiner neuen Schule. So ein Wechsel in die weiterführende Schule ist ja schon ein bisschen... beunruhigend nach all' der Geborgenheit in der Volksschule.

****

Euch wünsche ich einen guten und schönen Start in die Schule und den Alltag!

So long,
Corinna

07.09.13

Sommer, Sonne, Sonnenschein....




Déjà Vu.

****

Wieder einmal hat sich gezeigt, dass meine Italienischkenntnisse beim Einkaufen ganz hervorragend sind... Jedenfalls so lange, bis mir jemand eine Rückfrage stellt.

Soifz.

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In dem Zusammenhang ist übrigens dieses Buch hier ausgesprochen herrlich und wärmstens zu empfehlen, ;-).

****

Während wir eines Tages gemütlich in unseren Sonnenstühlen saßen, machten übrigens Models direkt vor unserem Strandabschnitt Film- und Fotoaufnahmen für irgendeine eine Miss-Wahl. Wirklich keine fünf Meter von uns entfernt. Schönheiten aus aller Herren Länder mit Beinen bis zum Boden...

...

...

...

...

...

...

Und der einzige Kerl in unserer Runde der Mo hatte seine Nase so tief in sein Buch gesteckt, dass er davon gar nichts mitbekam.

****

Später gab es direkt neben uns eine kleine Privatparty für dieses Event. Drei Mahlzahns standen grinsend am Zaun und feuerten eine Mahlzahn an, sich heimlich unters Volk zu mischen.

...

...

...

...

Tatsächlich passte unsere kleine Minka so gut ins Bild, dass sie unter den ganzen Models gar nicht weiter auffiel...

****

Außerdem ist Minka mein erstes und einziges Kind, dass gerne am Strand Fußball spielt.

Lustig war's und eine ganz neue Erfahrung.

****

Schön war's, aber am Ende war's auch genug. Den ganzen Sommer über hatte ich das Gefühl, die Zeit zerrinnt uns zwischen den Fingern, aber jetzt hat es doch gepasst.

Morgen noch das jährliche Flohmarktfest als krönenden Abschluss der Sommerferien, und dann kann der schnöde Alltag gerne wieder beginnen.

Euch wünsche ich noch ein schönes Restwochenende!

So Long,
Corinna

30.08.13

Sommer, Sonne, Sonnenschein

"Essen ist fertig," zerrte ich den Mo gestern um eins aus dem Bett rief ich den Mo um eins an den Mittagstisch.

Als er verschlafen ins Esszimmer kam und auf den gedeckten Tisch schaute, fragte er:

"Können wir auch mal wieder gemeinsam frühstücken?"

"Äh, ja," antwortete ich, "wenn Du ein paar Stunden früher aufstehst..."

Lotterleben, schönes.

****

Weil wir dieses Jahr noch viel zu wenig -- um nicht zu sagen: gar nicht -- am Meer waren, packe ich die Kinder morgen in aller Herrgottsfrüh ins Auto und fahre mit ihnen noch mal für eine Woche nach Italien.

Den Sommer noch nicht verloren geben.

(Der arme LV hütet derweil Haus und Hof).

****

Euch wünsche ich derweil eine schöne Restferienwoche!

So long,
Corinna

29.08.13

Badewannenlektüre

Als ich mich bei Blogg Dein Buch für Linda Lael Millers Big Sky Country: Das weite Land aus dem Verlag Mira Taschenbuch eingetragen habe, schien mir das Buch wie geschaffen für gemütliche Sommernachmittage am Pool.

Weil das Wetter diese Woche leider nicht mitspielte, testete ich den Schmachtfetzen stattdessen auf seine Tauglichkeit als Badewannenlektüre.



And.

Yes.

Badewannenlektüre it is.

Aber auch nicht mehr. Denn man kann über Big Sky Country wirklich vieles sagen, aber sicher nicht, dass es
anspruchsvoll sei:

Slade Barlow, seines Zeichens Cornetto sehr attraktiver aber einsamer Sheriff von Parable County, Montana, staunt nicht schlecht, als er im Supermarkt auf Joslyn Kirk trifft. Ist doch diese vor vielen Jahren in einer Nacht- und Nebelaktion aus Parable verschwunden, nachdem ihr Stiefvater den halben Ort mit unlauteren Geschäften in den Ruin getrieben hat. Nun ist sie zurückgekehrt, um das Unrecht ihres Stiefvaters wieder gut zu machen. Und wie es der Zufall so will, verliebt sie sich bei der Gelegenheit gleich einmal in Slades Körper Slade. Obwohl dieser auf dem Nebenschauplatz in einen erbitterten Erbschaftsstreit mit seinem Halbbruder Hutch Carmody verstrickt ist, verliebt auch er sich spontan in seine ehemalige Schulkameradin -- was auch immer ihre Qualitäten sein mögen (eigentlich erfährt man über sie wenig mehr, als dass sie sich in den letzten Jahren in ihre Arbeit vergraben hat und ein paar Kilo mehr auf den Rippen vertragen könnte)... Montana ist zwar unendlich weit, Parable aber ein kleines Kaff, in dem man sich nicht aus dem Weg gehen kann, und so laufen sie einander ständig über den Weg -- wobei sie jedes Mal unkontrolliert erröten und nervös werden...

So weit, so... schlecht.

Die Handlung ist so dünn wie Joslyn, und obwohl Miller ihren Charakteren tragische Vergangenheiten andichtet, die sie quasi per Definition zu tiefschürfenden Menschen machen sollen, bleiben sie komplett oberflächlich, unglaubwürdig und konstruiert. Das gleiche gilt für die Liebesgeschichte und überhaupt für alle Beziehungen der Charaktere untereinander.

Alles ist so wunderbar, weil die Autorin es so in den Raum stellt, aber nicht, weil sie es schafft, ihre Geschichte und ihre Protagonisten mit Leben zu erfüllen.

Es ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel, wie so ein Buch es auf eine Bestsellerliste schaffen kann.

Am Ende hat es Miller dennoch geschafft, mich zu überraschen: ich hätte eine Kiste Prosecco darauf verwettet, dass am Ende irgendetwas Dramatisches passiert, dass z.B. Slade Hutch aus einer gefährlichen Situation oder Hutch Slades Stieftochter Shea vom gefürchteten Wasserturm rettet... aber tatsächlich reicht ein einfaches Pferderennen -- unter immerhin unheilschwanger verhangenem Wolkenhimmel -- aus, um die beiden Halbbrüder miteinander zu versöhnen...

Tiefer Seufzer.

Ein ganz herzliches Dankeschön an Blogg Dein Buch und Mira-Taschenbuch, aber diesem Schmachtfetzen kann ich nun wirklich rein gar nichts abgewinnen -- ein Stern von möglichen fünfen muss es leider tun.

So Long,
Corinna

Summer Break rocks!

"Scheibe," rufe ich erstaunt, als ich -- heute zum mehr oder weniger ersten Mal -- auf die Uhr schaue: "Es ist ja schon halb eins!"

Ich hab' gedacht, es wär' halb elf oder so, ;-).

Von mir aus könnte das Lotterleben es ewig so weitergehen.

So long,
Corinna

28.08.13

In der Hauptstadt

"Ich habe morgen geschäftlich in Wien zu tun," sagte der LV gestern beim Abendessen zu Mutze, "wenn Du willst, kannst Du mitkommen und ich lasse Dich irgendwo in der Innenstadt raus und sammele Dich abends wieder ein."

"Ja, gerne," antwortete Mutze.

"Ich will auch mitkommen!", rief der Mo.

"Ich auch!", echote Minka.

"Oh ja," sagte ich, "fahren wir alle zusammen."

...

...

...

...

...

Als wir heute Vormittag über den Naschmarkt spazierten, klagte Mutze, dass sie eigentlich alleine hatte fahren wollen.

"Und jetzt," stöhnte sie, "habe ich meine halbe Familie am Hals!"

"Am Hals?" antwortete ich grinsend, "ich würde eher sagen, Du hast unsere ehrenwerte Gesellschaft."

...

...

...

...

...



"Wie, Ma," lachte Mutze, "kann man jemanden noch mehr am Hals haben als so!?"

...

...

...

...

Aber schön war's -- nach unserem Bummel über den Naschmarkt seilte sich Mutze ab und ging in die Secession, während der Mo, Minka und ich dem bewegten Dino und dem Microtheater im Naturhistorischen Museum unseren obligatorischen Besuch abstatteten.

Gerade das richtige für einen verregneten Tag.

****

Diesmal mitgebracht als Kuriosität:



Eine Dosensuppe mit Klapplöffel zum Sofort-Drauflos-Löffeln.

"Kann man kalt oder warm essen," erklärte mir die Verkäuferin im asiatischen Supermarkt, "wie man will."

Wenn man sich traut, ;-).

So long,
Corinna

P.S.: Neues Label -- Ein geschenkter Tag

27.08.13

Das Auge des Gesetzes...

Der Mo tut im Schwimmbad immer so entzückend überrascht, wenn er in einen Konflikt mit dem Auge des Gesetzes Bademeister gerät.

Dabei ist dies meist schon wenige Minuten nach seiner (Mos) Ankunft der Fall...

Soifz.

...

...

...

owt.

So long,
Corinna

25.08.13

Abenteuer ausprobieren: Urlaub im Villgratental

Wer uns schon lange kennt, wird sich vermutlich nicht wundern, dass wir unseren Urlaub auch dieses Jahr wieder am schönsten Ort der Welt, dem Osttiroler Villgratental verbracht haben.

Diesmal zu sechst, denn Mutzes Schulfreund, der von uns sogenannte "große Mo", begleitete uns.

Und auch dieses Mal war es kein bisschen langweilig, denn im Villgratental gibt immer etwas Neues zu tun, zu sehen und zu entdecken.

(Klick auf's Bild macht jeweils groß)

Schlangen, Grashüpfer, Erdmännchen Alpenmurmeltiere* und anderes Getier...



Gipfel sind zu erklimmen...



... und wichtige Fertigkeiten zu schulen...



... um im Finsterwald, dem finstersten aller Wälder, Abenteuer zu bestehen:



Im Tal redet man nicht gerne darüber, doch Minka hatte bereits munkeln hören, dass im Finsterwald schon seit Jahrhunderten eine gefährliche Finsterkuh lebt, die alle tötet oder versteinert, denen sie begegnet.

Als aufmerksame Wandersfrau hatte Minka natürlich schon lange einige dieser versteinerten Menschen gesehen, wie zum Beispiel den versteinerten Ritterzwerg oder ein unglückliche Menschlein, dass bei seiner Flucht zwischen zwei Bäumen hängenblieb...

In all den Jahrhunderten hat nur ein einziges kleines Mädchen eine Begegnung mit der Finsterkuh überlebt -- vor fünfhundert Jahren war das, und wie es Zufall will, war auch dies eine kleine Minka...

Gut, dass uns unsere Minka und der große und der kleine Mo auf unseren Wanderungen immer gut beschützten.

Gut genug ausgerüstet waren sie ja, ;-).

(Überhaupt waren die beiden Mos fast wie Brüder, auf alle Fälle Brüder im Geiste, jedenfalls sehr einträchtig, wie sie da immer mit ihren Waffen Messern hantierten).

Bei all den Abenteuern war aber auch immer noch genug Zeit für anderes: Lesen, Spielen, Zeichnen, Radfahren...



Mit anderen Worten: schön war es, und obwohl die Tage lang und gut gefüllt waren, waren die zwei Wochen wie immer viel zu kurz!

(Auch wenn ich mich heute wieder über eine Dusche gefreut habe).

So long,
Corinna

*@Astridka: hups, ;-)

08.08.13

Plumps!




Wir fallen dann mal ins Sommerloch!

Euch noch eine schöne Zeit!

So long,
Corinna

07.08.13

Sommertage...

"Ihhh, Ma," sagt Minka und zeigt in den Nudelsalat: "Da ist eine Fliege drin. Und sie ist tot."

"Hmmmm," antworte ich, "ich glaube, das ist kein gutes Zeichen..."

...

...

...

...

Soifz.

*****

Derweil vergehen unsere Sommertage erfrischend unspektakulär.

Ich für meinen Teil finde im Hochsommer nichts erholsamer, als abgedunkelte Räume, in denen das Leben gemütlich vor sich hin plätschert.

Gestern ermahnte ich den Mo weit nach dem Mittagessen, er solle sich bitte endlich umziehen und mir seine Schlafanzughose geben, damit ich sie waschen könne.

"Och, Ma," sagte er, "sie ist so gemütlich. Ich will sie noch ein bisschen in den Vormittag hineintragen."

"Der Vormittag ist lang vorbei," sagte ich und er antwortete: "Dann ein bisschen in den Nachmittag hinein."

"Es ist Nachmittag," sagte ich und er: "Dann eben ein bisschen in den späten Nachmittag hinein."

Gewechselt -- nämlich gegen eine frische Schlafanzughose -- hat er sie dann am Abend...

So kann das Leben weitergehen...

So long,
Corinna

05.08.13

Gips-Ab-Party

Die Parties, bei denen man komplett den Überblick verliert, wie viele Leute ich man eigentlich eingeladen habe hat, sind doch immer die besten.

Und selten gab es einen besseren Grund, zu feiern, ;-).

So long,
Corinna

Warmduscher!

"Na, wie waren die Betreuer in Deinem Strafgefangenenlager Ferienlager so?", fragte der LV den Mo, als wir ihn am Samstag aus der Nähe von Zell am See abholten.

"Die waren ganz nett," antwortete der Mo, "nur eine hat nicht so viel gemacht."

"Gar nichts?", fragte der LV.

"Na ja," sagte der Mo, "die hat immer nur gesagt: 'Vergesst nicht, Euch mit Sonnencreme einzucremen, setzt Eure Kappen auf, vergesst nicht das Insektenschutzspray' und so."

"Also," stellt der LV fest, "die war die Mama?"

Und:

"Ja, genau!", antwortet der Mo.

...

...

...

...

Pöh!

*****

Obwohl er eigentlich ganz frohen Mutes waren, als wir ihn abholten, empört er sich doch über eines:

Ein Alpenvereinslager war es, und sie waren in einer Hütte untergebracht.

Aber da gab es doch glatt Strom in rauen Mengen und, was noch empörender ist: eine Dusche!

Nicht, dass der Mo prinzipiell was gegen Duschen hat, aber Strom und Duschen, findet er, haben ja nun mal überhaupt nichts mit einem Hüttenurlaub zu tun, das gehört da nicht hin, sonst ist es kein g'scheiter Urlaub in den Bergen.

Gott sei Dank, dass wir bald ins Villgratental fahren, wo alles so ist, wie es Mos Meinung nach in den Bergen zu sein hat...

Euch wünsche ich einen schönen Wochenanfang!

So Long,
Corinna

29.07.13

Darf ich noch ein Eis?

"Darf ich noch ein Eis, Ma?", fragt Minka, und ich sage: "Du hattest doch heute schon mindestens vier."

"Naaah," empört sie sich, "ich hatte erst drei!"

"Na ja," grinse seufze ich, "wenn's sein muss..."



0,75 l Früchtetee
0,25 l Apfelsaft
Minzeblätter
Etwas Dicksaft zum Süßen
Reicht für zwölf 80 ml Eisformen

Enjoy, ;-).

So long,
Corinna

27.07.13

Gestern so...


Erst so:



Dann so:



Und jetzt noch ein paar Tage so:



Allerdings war mir gestern dann doch mal fast ein bisschen nach Jammern zu Mute.

Denn eigentlich hatte ich meinen Fuß ganz hübsch in Erinnerung.

Aber als der freundliche Herr im Gipsraum den Gips entfernte, kam darunter ein ziemlicher Klumpfuß hervor...

Das schreckte fast mehr als der Anblick des käsebleichen Beines.

Weia!

Gut also, dass ich den Fuß noch eine Weile unter diesem sehr stylishen Vorderfußentlastungsschuh verbergen darf. Da hat er noch ein wenig Zeit, wieder ansehnlich zu werden, ;-).

Euch wünsche ich ein wunderschönes Wochenende!

So long,
Corinna

24.07.13

Auch ein Beinbruch ist kein Beinbruch...

Als ich heute an der Bushaltestelle stand, saß einige Meter weiter eine rüstige ältere Dame im Schatten und rauchte genüsslich ein Zigarettchen. Dann stand sie auf und kam auf mich zu. Neben mir blieb sie stehen, zeigte auf mein Gipsbein und lachte mich freundlich an:

"Als ich 70 war, hatte ich auch so einen Gips. Das war auch im Sommer, und es war so heiß. Aber besser im Sommer als im Winter."

"Richtig," antwortete ich erstaunt, "endlich sagt das mal jemand!"

Denn mal ehrlich, hohe Temperaturen hin oder her: Wenn man sich schon was brechen muss, dann ist der Sommer kein schlechter Zeitpunkt.

Wer will schon bei Glatteis auf Krücken gehen?

Oder ständig dicke Socken über den Gips ziehen, nur damit die Zehen trotzdem frieren? Ganz zu schweigen davon, dass man dann entweder Hosen zerschneiden muss, um sie über den Gips anziehen zu können -- oder (*gasp*) sechs Wochen lang Jogginghosen tragen muss!

Ich meine, das geht ja mal gar nicht!

Und bei den derzeitigen Temperaturen macht der Gips auch nur noch einen graduellen Unterschied. Wirklich tragisch ist das aber nicht.

"Ich hatte damals Glück," sagte die Dame dann, "denn da waren gerade diese Schuhe mit dicken Sohlen modern, da waren dann beide Füße auf gleicher Höhe."

"Das war sicher bequemer," meinte ich (und überschlug im Kopf, dass die Dame somit ungefähr Mitte 80 sein dürfte), "mit den dünnen Sohlen heute hat man da wirklich ein bisschen eine Schieflage."

"Nachts habe ich mir immer einen Nylonstrumpf über den Gips gezogen, damit das Bett nicht schmutzig wurde. Der Gips war ja ganz dreckig, weil ich damit überall herumgegangen bin," fuhr sie fort.

"Das ist heute besser," antwortete ich und zeigte auf meinen klobigen eleganten Überschuh, "heute bekommt man so einen Schuh, den kann man dann über den Gips ziehen, wenn man das Haus verlässt."

"Oh," freute sie sich, "das ist wirklich gut."

Sie dachte ein bisschen nach und zwinkerte mir zu: "Man muss auch immer die andere Seite sehen und auf das bessere schauen. Um sich selbst ein bisschen zu trösten!"

Dann verabschiedete sie sich freundlich und ging weiter.
...

...

...

Was soll ich sagen: ich fand sie super! Endlich mal jemand, die das genauso sieht wie ich.

Ein Beinbruch ist ja schließlich kein Beinbruch!

Man hat selber die Wahl, wie man etwas sehen will -- große Verzweiflung oder mit den Gegebenheiten leben und das beste draus machen.

Man kann sich komplett zurückziehen oder trotzdem durch die Gegend humpeln.

Man kann jammern -- oder man kann es auch einfach sein lassen.

Mir ist die jeweils zweite Variante die liebere.

So long,
Corinna

23.07.13

Diese Ruhe... nahezu idyllisch...

"Ich hatte am Nachmittag kinderfrei!", erzählte ich der Nachbarin gestern Abend, und sie lachte:

"Ich weiß, das konnte man hören."

...

...

...

...

Soifz

Die Ruhe war nahezu idyllisch, ;-).

So long,
Corinna

22.07.13

Always look on the bright side: Vermischtes

Ferienmontage sprechen für sich, ;-)

****

"Mist," rufe ich aus den Tiefen des Bauernschranks, "ich kann das Origami-Buch nicht finden!"



"Macht nix," meint Minka, "dann denken wir uns eben selbst was aus..."

****

"Hast Du etwa schon wieder heimlich Schokolade genascht?" schaut der LV Minka interessiert in die Augen.

"Habe ich gar nicht," antwortet sie, "warum?"

...

...

...

...

"Weil Deine Augen ganz braun sind," grinst der LV.

"Mah, Pa!", lacht Minka, "das sind sie doch immer!"

****

Minka badet heute mit einer Freundin im Freibad, der Mo mit einem Freund im Badesee und Mutze im Atlantik.

Mit anderen Worten:

Kinderfreier Nachmittag!

Euch wünsche ich einen schönen Start in die Woche!

So long,
Corinna

21.07.13

Volleyball

"Hey, Ma," ruft der Mo, "spielst Du ein bisschen Volleyball mit mir?"

"Klar," sage ich...

...

...

...

...

...

...

...


"... wenn ich dabei nicht so viel laufen muss."

;-)

So long,
Corinna

20.07.13

Eine Frage der Betrachtung

"Mah," jammert Minka, "ich mag mal neues Spielzeug."

"Aber Du hast doch schon ganz viel Spielzeug," sagt der LV.

"Echt?", fragt Minka und schaut sich interessiert um: "Wo?"

...

...

...

owt.

So long,
Corinna

19.07.13

Santa Clara



Lieblingslokal.

Leider eines von der Sorte, dass man sich nicht so oft leistet.

Und wenn, dann nur am Hochzeitstag.

So long,
Corinna

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