29.04.13

Einmal ist immer das erste Mal: Klettergarten

Einmal ist immer das erste Mal, und heute war es für Minka das erste Mal, dass ihr Klettertrainer die Gruppe nicht in die Kletterhalle, sondern in den Klettergarten im Norden von Graz bat.

Ihr Gesichtsausdruck sprach Bände, als sie sah, dass man dort überhaupt erst mal zum Klettern klettern muss:



Überrascht, erstaunt, beeindruckt und voller Vorfreude...

Herrlich jedenfalls.

Und es war komplett entzückend, wie sich die kleinen Wichte im Gänsemarsch den Trampelpfad hoch kämpften, um zum Treffpunkt zu kommen.

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Weniger entzückend fand ich es dagegen, als ich kurze Zeit später einen kleinen rosa Fleck am Felsen kraxxeln sah...



Nur Wegschauen geht ja irgendwie auch nicht...

Soifz.

(Ich wünschte, ich könnte da so gelassen und entspannt bleiben, wie der Trainer, aber leider...)

Euch wünsche ich noch einen schönen Restabend!

So long,
Corinna

Always look on the bright side: Familienunternehmen

Es müsse sich, fanden der Mo und Minka, doch Kapital daraus schlagen lassen, direkt an einer beliebten Fahrradstrecke zu wohnen.

Noch dazu am Hang, bergaufwärts, quasi.

So nutzten sie das gute Wetter, eine bereits lang gehegte Geschäftsidee umzusetzen.



Eine Labestation am Straßenrand.

Zwar war der Erfolg ihres kleinen Familienunternehmens im ersten Durchgang noch relativ überschaubar, aber als echte Unternehmer wollen sie sich nicht entmutigen lassen und es am Feiertag gleich noch mal probieren.

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Sehr cool in der vergangenen Woche -- und ein definitives Wochenhighlight -- war die Lesenacht, zu der sich Mos Klasse zusammenfand, um ihre Iso-Matten und Schlafsäcke im Klassenraum auszubreiten und es sich mit ihren Büchern gemütlich zu machen, ;-).

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Spring rocks!

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Euch wünsche ich einen schönen Wochenanfang!

So long,
Corinna

24.04.13

Copycat

Es hat natürlich keinen Nachmittag gedauert, bis Minka und ich Kelly's Feenhaus nachgebastelt haben:



Allerdings wollte Minka den Eingang offen lassen, damit ihre Feen ein und aus spazieren können.

Nachgemacht?

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Ja, klar!

Aber ein Gutes hatte die Aktion:

Ich konnte Minka bei der Gelegenheit die Bedeutung des Wortes "Copycat" erklären, ;-).

Mutze und der Mo gesellten sich später auch dazu, aber ihre Feen- bzw. Trollhäuser sind noch nicht fertig geworden.

Euch wünsche ich einen schönen Abend und eine ruhige Nacht!

So long,
Corinna

P.S.: Die Heißklebepistole habe ich bedient, Minka hat die Steine aufgeklebt. Dabei hat sie sich einmal gehörig die Flossen Finger verbrannt und einen lustigen Tanz aufgeführt. Doch danach hat sie fröhlich weiter geklebt.

Bastelfexe aufgepasst!


Mal wieder eine super Idee von Kelly:

Feenhaus

Selbstredend werden wir das nachbasteln, denn es ist mal wieder genau das richtige für Minka! Ich glaub', das mit der Heißklebepistole werden wir auch irgendwie hinbekommen, dass sie mitbasteln kann.

Euch wünsche ich einen schönen, sonnigen Tag!

So long,
Corinna

22.04.13

Always look on the bright side: Innsbruck

Das Wochenhighlight der vergangenen Woche war der Kurztrip nach Innschbruck Innsbruck, wo ich schon immer unbedingt mal hin wollte:



Nach vierzehn Jahren Leben in Österreich hat es endlich geklappt, noch dazu mit lieben Freundinnen!

Euch wünsche ich einen guten Start in die Woche!

So long,
Corinna

17.04.13

Etwas ganz Besonderes...

Der Mo ist ja ein süßes Kerlchen lässiger Bursche.

Als ich ihn kürzlich fragte, ob es ihn eigentlich störe, dass wir so weit entfernt (ca. 1000 km) vom Rest der Familie wohnen, antwortete er:

"Weißt Du, Ma, andere sehen ihre Großeltern immer oder wenigstens ganz oft. Das ist sicher ganz schön. Aber wenn wir zu unseren Großeltern fahren, dann ist das immer etwas ganz Besonderes..."

In diesem Sinne wünsche ich Euch noch einen schönen Restabend!

So long,
Corinna

16.04.13

Sei eins mit deinem Waveboard...


Dem Mo klebt sein Waveboard ja quasi am Fuß, und so war es natürlich kein Wunder, dass er auch auf unserem Kurztrip ins Rheinland überall und unermüdlich damit unterwegs war.

Zum Beispiel an der Rheinpromenade in Düsseldorf...



... oder auf dieser Fahrradbrücke:



Keine Frage, die Idee, da runter zu fahren, ist natürlich nicht auf Mos Mist gewachsen. Der LV war's, der vorschlug, das Auto mal eben an einer dicht befahrenen Straße auf einem Privatparkplatz abzustellen, damit der Mo das mal ausprobieren konnte...

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Bei seinem Cousin, zu dessen Erstkommunion wir eingeladen waren, verbrachten die beiden Jungs den ganzen Nachmittag nach dem Gottesdienst draußen auf der Straße -- seitdem kann der Mo auch am Hang hinauf (und lässig wieder hinunter) fahren.

Der Cousin war so angetan von Mos Waveboard, dass er es am Abend mit in die Kirche zur Andacht nahm, und vom Pfarrer segnen ließ...

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Auf dem Rückweg nach Hause mussten wir natürlich unbedingt in Köln anhalten -- nur zu dem Zweck, dass der Mo auf der Domplatte ein wenig schwingen konnte...



Und weil da oben wohl grad keiner aufgepasst hatte, ging sich auch eine Runde auf dem Turm vom Kölner Dom aus...



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"Sei eins mit deinem Waveboard," sagt der Mo immer, wenn er meine dilettantischen Versuche beobachtet, auf dem Board wenigstens halbwegs die Fassung Haltung zu bewahren.

Gelingt mir nie.

Dennoch hatte ich schon lange nicht mehr so viel Freude an einem Geschenk, wie an meinem eigenen Waveboard, das ich zum Geburtstag bekommen habe!

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Ein schöner Kurztrip, nur leider -- wie das Wort schon sagt -- kurz.

Euch wünsche ich noch einen schönen Abend!

So long,
Corinna

Always look on the bright side am Dienstag: Ertappt

Kurztrip-bedingt mein wöchentliches Always look on the bright side... diesmal erst am Dienstag:

Offensichtlich hat mein Vorsatz, bevorzugt auf das Schöne im Leben zu schauen, noch nicht wirklich gegriffen.

Denn als ich kürzlich moppernd vor dem Spiegel stand und lauthals erst mein Gewicht und dann meine unzähmbaren Haare beklagte, zupfte mich Minka am Arm und sagte:

"Mama, Du sollst nicht immer ans Schlechte glauben!"

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Na, wenn der Vorsatz wenigstens an den Kindern hängen geblieben ist, bin ich ja schon zufrieden, ;-).

Ich dagegen werde wohl noch etwas üben müssen...

So long,
Corinna

11.04.13

Party!

Woah, so im Alltag empfinde ich unseren Küchen- und Essbereich manchmal als etwas hallenartig -- aber gestern hat sich wieder einmal gezeigt: es ist gerade ganz perfekt für Parties!

Und dass unsere Terrasse gerade rechtzeitig vor der Party (gestern Mittag) fertig geworden ist, hat natürlich auch super gepasst.

Lustig war's!

Blöd war nur, dass heute morgen der Schornsteinfeger schon um 6:00 Uhr vor der Tür stand...

Andererseits: so hatte ich schon vor dem Wecken der Kinder genug Zeit, die Überbleibsel der Party wegzuräumen, so dass es jetzt schon wieder halbwegs manierlich aussieht, ;-).

Euch wünsche ich einen wunderschönen Tag!

So long,
Corinna

P.S.: Maufeline, ja, ein Jahr! Gestern vor einem Jahr sind wir eingezogen, und heute vor einem Jahr hatten wir schon die ersten Freunde eingeladen!

10.04.13

Nur ein bisschen den Überblick verloren...

Heute sind wir auf den Tag genau ein Jahr im neuen Haus, und dachten, das wäre doch mal wieder eine Gelegenheit, liebe Freunde einzuladen und ein bisschen zu feiern.

Aber nur ein bisschen. Und nur ganz klein. Und nur mit ein paar guten Freunden.

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Nur wie das so ist in der Familie Mahlzahn im Leben, da fällt einem noch die Freundin ein, die man schon lange mal hatte einladen wollen. Und weil man grad dabei ist, ein Kaffee mit der lieben Nachbarin ein paar Häuser weiter ist sich auch noch nie ausgegangen. Weiter oben die Straße rauf wohnen auch ganz nette Leute, mit denen man sich eh schon lange mal auf ein Glaserl treffen wollte...

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Wo man eh schon mal dabei ist, kann man doch auch gleich noch die liebsten Arbeitskollegen einladen, wo man schon lange redet, dass sie doch mal kommen sollen. Und weil der LV auch noch ein paar Freunde eingeladen hat, ist es dann ja auch schon egal, da kann man auch noch ein paar mehr Leuten Bescheid sagen, weil man sie schon lange nicht mehr gesehen hat...

Das war der Stand am Wochenende.

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Gestern abend kam der LV nach Hause und sagte, dass er noch ein paar seiner Freunde eingeladen habe, und ich sagte: "Öh, ich auch."

"Na dann," sagte der LV, "kann ich ja auch noch einen Kollegen einladen" und griff gleich zum Telefon.

"Ich glaub' nur, die Getränke reichen nicht, wir sollten dann morgen doch noch eine Kiste Bier kaufen," sagte ich, und der LV antwortete: "Besser zwei."

Nur, dass wir jetzt fast ein bisschen den Überblick verloren haben, ;-)...

Aber fein wird's, ganz sicher, und lustig sicher auch.

Euch wünsche ich einen schönen Tag. Genießt.

So long,
Corinna

08.04.13

Always look on the bright side: Engagement

Kürzlich wurde ich gefragt, ob man nicht immer sehr frustriert sei, wenn man sich gegen etwas engagiere, das vermutlich eh nicht oder nur sehr, sehr langfristig zu ändern sei.

"Warum," schaute ich den Fragesteller irritiert an, "soll das frustrierend sein?"

Denn mal ehrlich, egal, wie so eine Geschichte ausgeht, wenigstens auf der persönlichen Ebene kann man durch Engagement nur gewinnen.

Weil man neue Erfahrungen macht, neue Kontakte knüpft, neue Freundschaften schließt, interessante Gespräche führt -- und weil man es wenigstens versucht hat.

Nichts schlimmer als Menschen, die nur still und heimlich (oder meinetwegen auch laut) herumnörgeln, was ihnen alles nicht passt, aber den Popo nicht hochbekommen, um etwas zu ändern.

Selbst das Gespräch mit dem Fragesteller war, obwohl wir definitiv unterschiedlicher Meinung sind, eine Bereicherung.

Euch wünsche ich einen guten Start in die Woche.

So long,
Corinna

06.04.13

Kinder unterrichten Kinder

Mos Lehrerin macht manchmal wirklich coole Sachen mit den Kindern.

So wie Matheschularbeiten, Grammatiktests und Diktate...

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Nein, im Ernst.

So wie das Projekt Kinder unterrichten Kinder, bei dem sich jedes Kind überlegen sollte, was es besonders gut kann oder besonders interessant findet, und den Schulkollegen und -kolleginnen beibringen möchte. Jeder hat dafür eine Schulstunde zur Verfügung, und es werden immer zwei Kurse gleichzeitig angeboten, damit die Kinder eine Auswahl haben.

Da sie einige zweisprachige Kinder in der Klasse haben, hatten sie so zum Beispiel schon jeweils eine Russisch-, Rumänisch- und Spanischstunde.

Ein Kind gab eine Ballettstunde, ein anderes brachte ihnen Schachspielen bei, einer Mühlespielen, es gab eine Einheit zum Thema Universum, etc.

Nun war also auch der Mo mal an der Reihe.

Er unterrichtete seine KollegInnen im...

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Fechten.

Und weil er sich schon lange Gedanken darüber gemacht hatte, wie er seine Stunde gestalten wollte, hat er seine Ideen vorher am lebenden Objekt -- also an Minka -- ausprobiert:



Mit der guten Vorbereitung, erzählte der Mo, habe auch bei seinen Klassenkameraden und -kameradinnen (bis auf eine Übung) alles ganz gut geklappt, und es hätte ihnen Spaß gemacht.

Besonders natürlich, dass jeder am Ende zwei Mal die Waffe das Florett in die Hand nehmen und einen echten Ausfall auf den (mit Maske und Weste gut geschützten) Mo machen durfte.

Nur zum Hobby, meint er, wird er das Unterrichten wohl eher nicht machen, ;-).

Euch wünsche ich noch einen schönen Tag!

So long,
Corinna

05.04.13

... und sehet den fleißigen Waschfrauen zu...



Weil sie eh viel zu viele davon habe, schenkte die Nachbarin Minka gestern eine Schüssel voller Wäscheklammern.

Ich konnte gar nicht so schnell schauen, wie Minka sich schon meine Wolle geschnappt und als Wäscheleine zwischen zwei Büsche gespannt hatte.

Eine rasch herbei getragene Küchenschüssel diente als Wäschetrog, unser Duschgel als Lauge, und, schwupps, war die Puppenkleidung schon einer gründlichen Wäsche unterzogen und zum Trocknen aufgehängt.

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Ich frage mich nur, warum das bei kleinen Kindern nach deutlich mehr Spaß aussieht, als wenn ich das mit meinen Wäschebergen mache...

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Euch wünsche ich einen schönen Tag!

So long,
Corinna

03.04.13

Das Auge isst mit...




Im kleinen Kuriositätenladen habe ich kürzlich ein Rezept für Pizza-Zupfmuffins gefunden und leicht abgewandelt:



Den Pizzateig (den ich übrigens immer mit einem Teil Milch und einem Teil Wasser mache) ausrollen, mit Pizzagewürz bestreuen und in vier lange Streifen schneiden. Den ersten Streifen mit gewürfeltem gekochten Schinken und kleingeschnittenen eingelegten Tomaten belegen, großzügig Parmesan darüber raspeln. Den zweiten Streifen darauf legen und ebenso belegen, das selbe mit dem dritten Streifen. Den vierten Streifen unbelegt darüber legen. In kleine Stücke schneiden, ein wenig zusammenrollen und in eine Muffinform geben (gefettet oder mit Papierförmchen ausgelegt) und noch einmal Parmesan darüber raspeln.

Da ich drei Stücke mehr hatte, als in der Muffinform Platz hatten, habe ich diese einfach so mit ins Backrohr gegeben.



Bei 200° vorgeheizten Grad ca. 20 Minuten backen.

Sieht nicht nur nett aus, sondern ist auch sehr köstlich!

Danke, Steph, für die gute Idee!

So long,
Corinna

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