30.08.13

Sommer, Sonne, Sonnenschein

"Essen ist fertig," zerrte ich den Mo gestern um eins aus dem Bett rief ich den Mo um eins an den Mittagstisch.

Als er verschlafen ins Esszimmer kam und auf den gedeckten Tisch schaute, fragte er:

"Können wir auch mal wieder gemeinsam frühstücken?"

"Äh, ja," antwortete ich, "wenn Du ein paar Stunden früher aufstehst..."

Lotterleben, schönes.

****

Weil wir dieses Jahr noch viel zu wenig -- um nicht zu sagen: gar nicht -- am Meer waren, packe ich die Kinder morgen in aller Herrgottsfrüh ins Auto und fahre mit ihnen noch mal für eine Woche nach Italien.

Den Sommer noch nicht verloren geben.

(Der arme LV hütet derweil Haus und Hof).

****

Euch wünsche ich derweil eine schöne Restferienwoche!

So long,
Corinna

29.08.13

Badewannenlektüre

Als ich mich bei Blogg Dein Buch für Linda Lael Millers Big Sky Country: Das weite Land aus dem Verlag Mira Taschenbuch eingetragen habe, schien mir das Buch wie geschaffen für gemütliche Sommernachmittage am Pool.

Weil das Wetter diese Woche leider nicht mitspielte, testete ich den Schmachtfetzen stattdessen auf seine Tauglichkeit als Badewannenlektüre.



And.

Yes.

Badewannenlektüre it is.

Aber auch nicht mehr. Denn man kann über Big Sky Country wirklich vieles sagen, aber sicher nicht, dass es
anspruchsvoll sei:

Slade Barlow, seines Zeichens Cornetto sehr attraktiver aber einsamer Sheriff von Parable County, Montana, staunt nicht schlecht, als er im Supermarkt auf Joslyn Kirk trifft. Ist doch diese vor vielen Jahren in einer Nacht- und Nebelaktion aus Parable verschwunden, nachdem ihr Stiefvater den halben Ort mit unlauteren Geschäften in den Ruin getrieben hat. Nun ist sie zurückgekehrt, um das Unrecht ihres Stiefvaters wieder gut zu machen. Und wie es der Zufall so will, verliebt sie sich bei der Gelegenheit gleich einmal in Slades Körper Slade. Obwohl dieser auf dem Nebenschauplatz in einen erbitterten Erbschaftsstreit mit seinem Halbbruder Hutch Carmody verstrickt ist, verliebt auch er sich spontan in seine ehemalige Schulkameradin -- was auch immer ihre Qualitäten sein mögen (eigentlich erfährt man über sie wenig mehr, als dass sie sich in den letzten Jahren in ihre Arbeit vergraben hat und ein paar Kilo mehr auf den Rippen vertragen könnte)... Montana ist zwar unendlich weit, Parable aber ein kleines Kaff, in dem man sich nicht aus dem Weg gehen kann, und so laufen sie einander ständig über den Weg -- wobei sie jedes Mal unkontrolliert erröten und nervös werden...

So weit, so... schlecht.

Die Handlung ist so dünn wie Joslyn, und obwohl Miller ihren Charakteren tragische Vergangenheiten andichtet, die sie quasi per Definition zu tiefschürfenden Menschen machen sollen, bleiben sie komplett oberflächlich, unglaubwürdig und konstruiert. Das gleiche gilt für die Liebesgeschichte und überhaupt für alle Beziehungen der Charaktere untereinander.

Alles ist so wunderbar, weil die Autorin es so in den Raum stellt, aber nicht, weil sie es schafft, ihre Geschichte und ihre Protagonisten mit Leben zu erfüllen.

Es ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel, wie so ein Buch es auf eine Bestsellerliste schaffen kann.

Am Ende hat es Miller dennoch geschafft, mich zu überraschen: ich hätte eine Kiste Prosecco darauf verwettet, dass am Ende irgendetwas Dramatisches passiert, dass z.B. Slade Hutch aus einer gefährlichen Situation oder Hutch Slades Stieftochter Shea vom gefürchteten Wasserturm rettet... aber tatsächlich reicht ein einfaches Pferderennen -- unter immerhin unheilschwanger verhangenem Wolkenhimmel -- aus, um die beiden Halbbrüder miteinander zu versöhnen...

Tiefer Seufzer.

Ein ganz herzliches Dankeschön an Blogg Dein Buch und Mira-Taschenbuch, aber diesem Schmachtfetzen kann ich nun wirklich rein gar nichts abgewinnen -- ein Stern von möglichen fünfen muss es leider tun.

So Long,
Corinna

Summer Break rocks!

"Scheibe," rufe ich erstaunt, als ich -- heute zum mehr oder weniger ersten Mal -- auf die Uhr schaue: "Es ist ja schon halb eins!"

Ich hab' gedacht, es wär' halb elf oder so, ;-).

Von mir aus könnte das Lotterleben es ewig so weitergehen.

So long,
Corinna

28.08.13

In der Hauptstadt

"Ich habe morgen geschäftlich in Wien zu tun," sagte der LV gestern beim Abendessen zu Mutze, "wenn Du willst, kannst Du mitkommen und ich lasse Dich irgendwo in der Innenstadt raus und sammele Dich abends wieder ein."

"Ja, gerne," antwortete Mutze.

"Ich will auch mitkommen!", rief der Mo.

"Ich auch!", echote Minka.

"Oh ja," sagte ich, "fahren wir alle zusammen."

...

...

...

...

...

Als wir heute Vormittag über den Naschmarkt spazierten, klagte Mutze, dass sie eigentlich alleine hatte fahren wollen.

"Und jetzt," stöhnte sie, "habe ich meine halbe Familie am Hals!"

"Am Hals?" antwortete ich grinsend, "ich würde eher sagen, Du hast unsere ehrenwerte Gesellschaft."

...

...

...

...

...



"Wie, Ma," lachte Mutze, "kann man jemanden noch mehr am Hals haben als so!?"

...

...

...

...

Aber schön war's -- nach unserem Bummel über den Naschmarkt seilte sich Mutze ab und ging in die Secession, während der Mo, Minka und ich dem bewegten Dino und dem Microtheater im Naturhistorischen Museum unseren obligatorischen Besuch abstatteten.

Gerade das richtige für einen verregneten Tag.

****

Diesmal mitgebracht als Kuriosität:



Eine Dosensuppe mit Klapplöffel zum Sofort-Drauflos-Löffeln.

"Kann man kalt oder warm essen," erklärte mir die Verkäuferin im asiatischen Supermarkt, "wie man will."

Wenn man sich traut, ;-).

So long,
Corinna

P.S.: Neues Label -- Ein geschenkter Tag

27.08.13

Das Auge des Gesetzes...

Der Mo tut im Schwimmbad immer so entzückend überrascht, wenn er in einen Konflikt mit dem Auge des Gesetzes Bademeister gerät.

Dabei ist dies meist schon wenige Minuten nach seiner (Mos) Ankunft der Fall...

Soifz.

...

...

...

owt.

So long,
Corinna

25.08.13

Abenteuer ausprobieren: Urlaub im Villgratental

Wer uns schon lange kennt, wird sich vermutlich nicht wundern, dass wir unseren Urlaub auch dieses Jahr wieder am schönsten Ort der Welt, dem Osttiroler Villgratental verbracht haben.

Diesmal zu sechst, denn Mutzes Schulfreund, der von uns sogenannte "große Mo", begleitete uns.

Und auch dieses Mal war es kein bisschen langweilig, denn im Villgratental gibt immer etwas Neues zu tun, zu sehen und zu entdecken.

(Klick auf's Bild macht jeweils groß)

Schlangen, Grashüpfer, Erdmännchen Alpenmurmeltiere* und anderes Getier...



Gipfel sind zu erklimmen...



... und wichtige Fertigkeiten zu schulen...



... um im Finsterwald, dem finstersten aller Wälder, Abenteuer zu bestehen:



Im Tal redet man nicht gerne darüber, doch Minka hatte bereits munkeln hören, dass im Finsterwald schon seit Jahrhunderten eine gefährliche Finsterkuh lebt, die alle tötet oder versteinert, denen sie begegnet.

Als aufmerksame Wandersfrau hatte Minka natürlich schon lange einige dieser versteinerten Menschen gesehen, wie zum Beispiel den versteinerten Ritterzwerg oder ein unglückliche Menschlein, dass bei seiner Flucht zwischen zwei Bäumen hängenblieb...

In all den Jahrhunderten hat nur ein einziges kleines Mädchen eine Begegnung mit der Finsterkuh überlebt -- vor fünfhundert Jahren war das, und wie es Zufall will, war auch dies eine kleine Minka...

Gut, dass uns unsere Minka und der große und der kleine Mo auf unseren Wanderungen immer gut beschützten.

Gut genug ausgerüstet waren sie ja, ;-).

(Überhaupt waren die beiden Mos fast wie Brüder, auf alle Fälle Brüder im Geiste, jedenfalls sehr einträchtig, wie sie da immer mit ihren Waffen Messern hantierten).

Bei all den Abenteuern war aber auch immer noch genug Zeit für anderes: Lesen, Spielen, Zeichnen, Radfahren...



Mit anderen Worten: schön war es, und obwohl die Tage lang und gut gefüllt waren, waren die zwei Wochen wie immer viel zu kurz!

(Auch wenn ich mich heute wieder über eine Dusche gefreut habe).

So long,
Corinna

*@Astridka: hups, ;-)

08.08.13

Plumps!




Wir fallen dann mal ins Sommerloch!

Euch noch eine schöne Zeit!

So long,
Corinna

07.08.13

Sommertage...

"Ihhh, Ma," sagt Minka und zeigt in den Nudelsalat: "Da ist eine Fliege drin. Und sie ist tot."

"Hmmmm," antworte ich, "ich glaube, das ist kein gutes Zeichen..."

...

...

...

...

Soifz.

*****

Derweil vergehen unsere Sommertage erfrischend unspektakulär.

Ich für meinen Teil finde im Hochsommer nichts erholsamer, als abgedunkelte Räume, in denen das Leben gemütlich vor sich hin plätschert.

Gestern ermahnte ich den Mo weit nach dem Mittagessen, er solle sich bitte endlich umziehen und mir seine Schlafanzughose geben, damit ich sie waschen könne.

"Och, Ma," sagte er, "sie ist so gemütlich. Ich will sie noch ein bisschen in den Vormittag hineintragen."

"Der Vormittag ist lang vorbei," sagte ich und er antwortete: "Dann ein bisschen in den Nachmittag hinein."

"Es ist Nachmittag," sagte ich und er: "Dann eben ein bisschen in den späten Nachmittag hinein."

Gewechselt -- nämlich gegen eine frische Schlafanzughose -- hat er sie dann am Abend...

So kann das Leben weitergehen...

So long,
Corinna

05.08.13

Gips-Ab-Party

Die Parties, bei denen man komplett den Überblick verliert, wie viele Leute ich man eigentlich eingeladen habe hat, sind doch immer die besten.

Und selten gab es einen besseren Grund, zu feiern, ;-).

So long,
Corinna

Warmduscher!

"Na, wie waren die Betreuer in Deinem Strafgefangenenlager Ferienlager so?", fragte der LV den Mo, als wir ihn am Samstag aus der Nähe von Zell am See abholten.

"Die waren ganz nett," antwortete der Mo, "nur eine hat nicht so viel gemacht."

"Gar nichts?", fragte der LV.

"Na ja," sagte der Mo, "die hat immer nur gesagt: 'Vergesst nicht, Euch mit Sonnencreme einzucremen, setzt Eure Kappen auf, vergesst nicht das Insektenschutzspray' und so."

"Also," stellt der LV fest, "die war die Mama?"

Und:

"Ja, genau!", antwortet der Mo.

...

...

...

...

Pöh!

*****

Obwohl er eigentlich ganz frohen Mutes waren, als wir ihn abholten, empört er sich doch über eines:

Ein Alpenvereinslager war es, und sie waren in einer Hütte untergebracht.

Aber da gab es doch glatt Strom in rauen Mengen und, was noch empörender ist: eine Dusche!

Nicht, dass der Mo prinzipiell was gegen Duschen hat, aber Strom und Duschen, findet er, haben ja nun mal überhaupt nichts mit einem Hüttenurlaub zu tun, das gehört da nicht hin, sonst ist es kein g'scheiter Urlaub in den Bergen.

Gott sei Dank, dass wir bald ins Villgratental fahren, wo alles so ist, wie es Mos Meinung nach in den Bergen zu sein hat...

Euch wünsche ich einen schönen Wochenanfang!

So Long,
Corinna

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