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18.06.10

Verpflegung...


"Ma!", ruft der Mo, "ich gehe jetzt zum Bach!"

Und: "Ich nehm' den großen Kübel mit."

"Warte," sage ich und werfe mir schnell Minka über die Schulter, "wir kommen mit."

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Vorrat sammeln.

Denn Libellenlarven sind sehr gefräßig, haben wir uns sagen lassen.

Am Wochenende darf der Mo sie noch beobachten, dann aber geben wir sie zurück in den Bach.

So long,
Corinna

17.06.10

Warum?


Es gibt Momente, in denen stellt sich die Frage nach dem Warum mehr als in anderen...

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Doch die dringendere Frage ist wohl: Womit bekomme dieses possierliche Tierchen denn nun schon wieder satt?

Und ob man dem Mosche seine Ausflüge zum Bach nicht doch besser verbieten sollte?

So long,
Corinna

30.03.10

Ferientage...


Schaue aus dem Fenster und sehe den Mo auf dem Gepäckträger seines Freundes Yann angebraust kommen.

"Ich zieh' mich nur schnell um," flitzt der Mo an mir vorbei, und ich sage: "Dabei habe ich extra noch gesagt, Du sollst nicht in den Bach fallen."

"Mama!", ist der Mo empört: "Nur mit einem Fuß!"

Ich grinse. Hätt' mich eh gewundert, wenn er trocken geblieben wäre.

"Übrigens," strahlt mich der Mo an, als er umgezogen wieder im Flur steht, "wir haben Blutegel gefunden, und," strahlt er weiter, "ich darf einen behalten."

Ich grinse nicht mehr.

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Tatsächlich schleppt er mir später am Nachmittag drei Blutegel an, in einem Marmeladenglas.

Der eine heißt -- haha, Wortspiel -- Bluto und ist seiner, ein anderer Brummer und gehört Fabi, und Klick gehört eigentlich Yann.

Die Jungs, behaupten sie, können ihre neuen Freunde tatsächlich auseinander halten.

Zumindest erzählen sie mir, dass es Brummer war, der es geschafft hat, aus dem kleinen Trararium auszubrechen, in dem wir ihn zuerst untergebracht hatten.

Zum Glück, meinen sie, kamen sie noch rechtzeitig, um ihn zu retten, sonst wäre es ihm schlecht ergangen, "dem armen Kerl."

Und der Mo meint, auch Bluto sei ziemlich aktiv, was die Ausbruchsversuche anginge, während Klick es vorzöge, im Schutz des Steines zu bleiben, mit dem er, also der Mo, das Marmeladenglas vorläufig eingerichtet habe.

Fabis und Yanns Eltern sind klüger (als ich) und erlauben ihren Kindern keine Haltung von Blutegeln, weshalb unsere neuen Familienmitglieder jetzt auf Mos Fensterbank ein neues vorläufiges Zuhause gefunden haben.


(Der Mo weiß es noch nicht, aber das wird nicht lange ihr Zuhause bleiben).

Er jedenfalls ist verzückt.

(Wir reden hier davon, dass er einen Blutegel "gestreichelt" hat und ihm "Leckerlis" sucht).

Ich weniger.

Der LV behauptet, das sei alles meine Schuld, weil ich so begeistert von den Blutegeln in Istanbul erzählt hätte, aber, hey, Leute: das war ein Scherz!

In Wirklichkeit ist natürlich der LV Schuld, weil der hat das ja alles angefangen mit den Marmeladengläsern und Insekten und Molchen und Kaulquappen, da sind Blutegel ja die logische Steigerung!

(Und überhaupt beantwortet auch das seine Frage, wofür wir eigentlich die ganzen leeren Marmeladengläser bräuchten, die ich in den letzten Wochen gesammelt habe. Vielleicht sollte ich sie einfach wegwerfen, aber ich fürchte, die Jungs würden trotzdem weiter diverses Getier anschleppen.)

Wie auch immer.

Wenn ich jetzt gleich in sein Zimmer schleiche und die Blutegel von der Fensterbank entferne und ins Klo schütte über Nacht auf die Terrasse umsiedle...

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so bin ich doch zufrieden. Vermutlich nicht ganz so zufrieden, wie die Jungs, aber doch ziemlich.

Das war heute ein schöner Vorgeschmack auf den Sommer, wenn die Soft Gang wieder ihre Streifzüge unternimmt und ich lieber gar nicht wissen will, was sie den ganzen so Tag treiben...

So sollen Ferientage sein!

So long,
Corinna

05.10.09

Zwillinge!


Was dabei herauskommt, wenn man den Jungs dem LV und dem Mosche die Familienplanung überlässt, ist ja hinlänglich bekannt, brauche ich nicht wiederholen, wird sonst langweilig.

Das Thema hat die beiden nun aber wirklich nicht losgelassen. Tagelang brüteten sie über entsprechender Fachliteratur (haha, brüten, Wortspiel) und überlegten immer zwischen Natter und griechischer Landschildkröte hin und her.

Den Ausschlag gab Minka.

Sie lehnte es schlichtweg ab, ein Zimmer mit einer Natter zu teilen, denn:

"Ich nicht traue 'Lange meins Bettche 'lafe."

Aber: "Ich traue Tsildkröte!"

So brachen die Jungs der LV und der Mosche (mit Mutze und Minka im Schlepptau) am Wochenende auf, Fakten schaffen.

Von einer Landschildkröte war die Rede, und das nur unter der Bedingung, dass ich den Namen würde aussuchen dürfen. Ich meine, da ich mich wohl drum werde kümmern müssen, soll das Tierchen wenigstens einen passenden Namen haben.

Und so darf ich jetzt als neues Familienmitglied vorstellen:



Kreisky!

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War wirklich nur von einer Landschildkröte die Rede?

Ja, war.

Hinderte aber niemanden daran, doch noch ein Geschwisterchen für Kreisky mitzubringen:



Gina Sinowatz*!

Kreisky und Gina Sinowatz sind ganz entzückend und erwecken sogar in mir den Beschützertrieb, sie sind nämlich noch so klein, dass sie leicht gemeinsam auf meinen Handteller passen!

So, everybody: Say hello to Kreisky und Sinowatz!

So long,
Corinna

*Die Kinder nennen sie Gina, aber wirklich heißt sie natürlich Sinowatz. Weil Kreisky und Sinowatz: echtes Urgestein! Mal ganz abgesehen von der gewissen Ähnlichkeit, ;-).

04.10.09

Familienplanung...


Ach, um Gottes Villen, Zwillinge!

Na, wenigstens ist mir nicht übel.

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hehe.

So long,
Corinna

29.09.09

Familienplanung


Die Molche haben ihr Winterquartier bezogen, die Triopse das Zeitliche gesegnet, nur die Rüsselkäfer leben auch weiterhin in einem kleinen Trararium auf meiner Küchentheke.

Das, also leben, tun sie übrigens ausschließlich von Luft, Liebe und einem gelegentlichen Stück Karotte.

Als Haustiere sind sie nur zu empfehlen.

Finde ich.

Nicht so dagegen die Jungs der Mosche und der LV. Die langweilen sich nämlich schon wieder, stecken abends die Köpfe zusammen, kichern, planen, diskutieren:



Lobenswerterweise fressen z.B. Strumpfbandnattern und östliche Bandnattern u.a. Nacktschnecken, ich könnte mich glatt für sie erwärmen.

Fast schaffen es die beiden, also der Mosche und der LV, mich zu überreden.

Allein: die Größe des Trarariums, das sie benötigen, übersteigt unsere räumlichen Kapazitäten. Kurz überlegen wir, ob sie nicht in Minkas Bett unterbringen können, da schläft sie eh nie drinnen.

Winken dann aber doch ab: Fluchtgefahr.

Auch im Gespräch: eine griechische Landschildkröte, die sich die Jungs der LV und der Mosche in den nächsten Tagen mal anschauen wollen.

Alles immer noch besser als die Vogelspinne, die die beiden mir zuerst ins Haus schleppen wollten! (Wann habe ich eigentlich angefangen, in der besser-als-eine-Vogelspinne-Kategorie zu denken?)

So long,
Corinna

02.09.09

Die Familienverhältnisse...


Ein paar erklärende Worte zu unseren Familienverhältnissen.

Neben einigen Molchen, Rüsselkäfern, der Babytante und dem Killerhasen leben in unserer Familie der L(iebevolle) V(ater), Mutze mit ihrem Alter Ego Puberty, der Mosche, Minka und ich.

Der LV ist meistens damit beschäftigt, die Welt zu retten oder, wenn ihm das nicht gelingt, jemanden zu finden, der Schuld dran ist. Besonders letzteres ist ein hoffnungsloses Unterfangen, denn eigentlich wird ja grad er dafür bezahlt, immer an allem Schuld zu sein.

Mutze ist 11. Vor einigen Monaten hat sie Puberty aufgegabelt und seitdem die ständig hier rumhängt, geht's oft rund. Mutze und Puberty sehen sich erschreckend ähnlich, aber während Mutze ein wohlerzogenes, liebes Kind ist, ist Puberty launisch, vorlaut und rotzfrech.

Der Mosche ist 7 und derzeit auf Krawall gebürstet. Mir scheint, er übt schon mal für die Pubertät, damit er's dann gleich richtig kann, wenn er mal soweit ist.

Minka ist 2 1/2, und steht ihren Geschwistern in nichts nach. Als ich mit ihr schwanger war, prophezeite der Pfarrer, dass die beiden Älteren sie schon miterziehen würden. "Davor," so antwortete ich damals schmunzelnd, "habe ich Angst."

...

...

Was soll ich sagen?

Unser Pfarrer ist ein weiser Mann.

Mosche, Mutze und Minka haben noch jede Menge Freunde in der Nachbarschaft, die (von mir) sogenannte Soft Gang. Eine Handvoll davon sind Puberties, die anderen sind... ebenso frech.

Insgesamt sind sie alle schwer in Ordnung und immer für Anekdoten gut.

Ich bin übrigens 25 und Hausfrau. Als solche allerdinges eine glatte Fehlbesetzung, jedenfalls was den Haushaltsteil angeht. Ansonsten tu' ich was ich kann.

In diesem Sinne wünsche ich Euch noch einen schönen Tag!

So long,
Corinna

14.08.09

Die Babytante


Da meine Kinder der Meinung sind, dass ich mit drei Kindern, zwei Jobs (jaha, zwei Jobs!) und einer Menge Kaffeeverabredungen noch nicht genug zu tun habe, bringen sie immer neue Pfleglinge mit heim, für deren Versorgung sie mich verpflichten: Triopse, Kaulquappen, Rüsselkäfer, Molche...

(Übrigens ist Mutzes Zimmer zwar das unordentlichste in der ganzen Siedlung unserer Wohnung, aber immerhin kam mir aus ihrem Zimmer noch nie etwas entgegengekrabbelt. Im Gegensatz zu Mosches Zimmer. Wobei in dem Zusammenhang erwähnt sei, dass Molche im Kampf mit Wollmäusen unterliegen und man sie nach einem kleinen Ausflug erst mühsam von Staubfäden befreien muss. Oder aber von vornherein der Staubbildung in der Wohnung beherzt entgegenwirkt.)

Nun fand dieser Tage auch Minka, dass man die Familienplanung nicht ganz dem Mosche überlassen solle, und brachte aus Kärnten (nachdem sie der Prinz Frosch nicht haben wollte) ein neues Familienmitglied mit: Die Babytante.


Die Babytante besticht vor allem durch eins: ihre Unsichtbarkeit.

Die macht sie nämlich enorm pflegeleicht, man muss nur aufpassen, dass man nicht auf sie tritt.

So, everybody, say hello to the Babytante!

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Außerdem darf ich meine Schwester, die ganz und gar sichtbare Ursula Currywurst, vorstellen, die im Nachbarort Stackeln an der Kruke eine kleine aber feine Imbissstube betreibt.

Und mich kürzlich erfreute mit diesem netten Award, der erste, den ich jemals bekommen habe:


Lustig finde ich den Ursprung dieses Awards, er kommt von einer gewissen Mommawannabe, die in ihrem Blog über ihren Weg in die Mensch Mamawerdung berichtet.

Erleichtert stelle ich übrigens fest, dass mich der/die/das Blog dieser Dame nicht die Bohne interessiert, denn das, also die Mamawerdung, habe ich lange durch und bin auf dem besten Weg in ein windelfreies Leben!

Aber man bekommt den Award ja auch nicht für besondere Verdienste in der Mamawerdung, sondern weil jemandem der/die/das Blog gefällt.

Und so ist der Award über Umwegen wohlverdient bei meiner Schwester gelandet und jetzt bei mir.

Und ich freu' mich!

(Auch wenn ich ihn nicht aufhängen werde, denn das Rosa sticht sich etwas mit dem KackBraun der Tapete.*)

In der Anleitung steht, ich soll den Award an fünf Blogerinnen weiterreichen -- was ich natürlich gerne mache!

Ursula Currywurst hat ihn schon drei Mal, sonst würde ich ihn sofort an sie weiterreichen, denn ich lese wirklich gerne in ihrem Blog, und außerdem kenne ich ja Benjamin und Ruben und sogar den Nachbarkläffer höchstpersönlich!

Weil Bloggen in der Familie liegt, schicke ich ihn statt dessen weiter an unsere Mutter Klara mit der Bitte, doch bald mal wieder etwas zu schreiben, ich mag die kleinen Anekdötchen aus unserem Familienalbum nämlich wirklich gerne und sonst gehen sie noch irgendwann verloren!

Und weil sie sozusagen zur Online-Familie gehört und es niemanden im World Wide Web gibt, den ich länger kenne als sie, geht der zweite Award an Sylvia! Schade, dass wir so weit auseinander wohnen, mir wäre gelegentlich nach einem Kaffee!

Frau Löwenkind hat eine geniale Schreibe, einen wunderbaren Sinn für Humor und einen Blick für das Schöne im Leben mit Kindern, außerdem einen charmanten kleinen Lausbuben, über dessen kleine Erlebnisse ich mich immer wieder freue.

Und last not least freue ich mich auf baldige Nachbarschaft mit Little Platypus und schicke ihr auf diesem Wege einen herzlichen Willkommensgruß! Eine Tasse Kaffee wird immer bereit stehen, und vielleicht kann man dann ja nächsten Sommer gemeinsam reisen in die grüne Villa in Nierstein!

Streng genommen ist nun noch ein Award übrig, den hinterlege ich zur freien Entnahme -- bitte greift zu!

In diesem Sinne Euch noch einen schönen Tag!

So long,
Corinna

P.S.: Helfende Hände beim Neutapezieren des Grazerleis werden gerne genommen -- das Design an sich gefällt mir, doch die Tapete aber ist schon etwas... verstaubt.

19.07.09

Vermischtes...


Besser hätte ich es wohl selbst gemacht, denn obwohl der Mosche und seine Kumpels heute brav den Auftrag ausführten und die kleinen Frösche am Teich aussetzten, heißt das noch lange nicht, dass es jetzt leerer ist im Aquarium...

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Wir freuen uns nun über Flusskrebschen.

Ein bißchen sehne ich mich nach den "Freunden", die uns Mutze früher nach Hause brachte: die waren zwar teilweise sehr riesig und teilweise auch nicht ganz ungefährlich, nämlich Dinosaurier, dafür aber:

imaginär!


**********

Außerdem sammelten der Mosche und seine Freunde noch allerlei Gerümpel Schätze am Wegesrand ein, die die Leute hochwasserbedingt aus ihren Kellern entrümpeltschatzt hatten...

Das Problem daran ist nur...

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...

dass ich am Anfang immer murre, wenn er solche Sperrmüllschätze nach Hause trägt, mich aber insgeheim doch immer wieder freue, dass er so eine Freude daran hat.

Was er natürlich merkt und so...

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warten unten also acht Pokale und sonstige Kleinigkeiten darauf, entschlammt zu werden, damit er sie in seinem Zimmer aufstellen kann.


**********


Heute den Versuch gewagt und mich gefreut: Die Shorts des LV passen mir wieder -- zwar nur knapp, aber immerhin: wieder!


**********

In -- gestern genau -- zwölf Jahren Ehe hat der LV leider nicht überrissen, dass es mir in mancher Hinsicht ähnlich geht wie Bruno Kreisky.

Der sagte nämlich einmal: "Sie wissen ja gar nicht, wie viel Lob ich vertragen kann."

Wirklich, da geht's mir wirklich ganz gleich! Nur, dass der LV eben immer findet, dass ein "ja, ist okay," schon ausreichendes Lob sei. Was zwar immer noch besser ist als "ist ganz nett," aber halt doch nicht...

...

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genug.

(Bei weitem nicht genug).

Aber wie ich heute in der Zeitung las, bin ich damit nicht alleine, der Autor einer Sonntagskolumne teilt das Schicksal:

[Klick auf's Bild]


Geteiltes Leid ist eben halbes Leid, und so habe ich herzhaft gelacht.

In diesem Sinne!

So long,
Corinna

18.07.09

Hochwasser


Gerade hatte ich den Mosche überredet, seine kleinen Frösche, die mal Kaulquappen waren, zum Teich zu bringen und gerade hatten wir sie für den Weg in ein Marmeladenglas Insektenglas verfrachtet, und gerade wollten wir losgehen...

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...

da mussten wir feststellen, dass der Teich...

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und der halbe Bezirk komplett unter Wasser standen!

Völlig unbemerkt, wir hatten bis dahin gar nichts davon mitbekommen.

Es ist schon erstaunlich, auf der einen Seite der Wohnung der Blick aus Mosches Zimmer: trocknend und inzwischen wieder sonnig.

Auf der Südseite dagegen, wenig mehr als fünfzig Meter von unserem Hof entfernt: hätte man Boot fahren können, und wäre schön von der Strömung mitgerissen worden.

Wir haben, wie schon vor ein paar Jahren, wieder einmal gehöriges Glück gehabt, dass es uns nicht erwischt hat. Ein paar Häuser weiter stöhnen die Leute aber gewaltig, während man dagegen in der Kirche Glück im Unglück hatte und wenigstens diesmal nicht komplett unter Wasser steht (ein wenig habe ich übrigens geholfen, den Schaden zu bekämpfen, wurde aber wieder nach Hause geschickt, weil die Kinder alleine waren und nicht wussten wo ich war).

Na, da hätten die Fröschlein aber schön schwimmen können, so wie jetzt einige Leute in ihren Kellern, wenn wir ein paar Stunden vorher (dafür aber im strömenden Regen) losspaziert wären.

Nun müssen sie also noch ein wenig bei uns verweilen, bis wir sie aussetzen können, und ich werde jetzt auf Insektenjagd gehen, um sie zu ernähren.

Dummerweise habe ich alle Blattläuse in der näheren Umgebung unseres Balkons so erfolgreich vernichtet, dass ich jetzt keine mehr finde. Es wird also eine größere Angelegenheit, was zu Futtern für die Biester niedlichen Kerlchen zu finden.

In diesem Sinne usw.

So long,
Corinna

09.07.09

Horoskop wie Haushalt, Teil 2


Gestern habe ich mich zwar schon tüchtig ins Zeug gelegt, aber wohl noch nicht tüchtig genug.

Je genauer man schaut, desto mehr findet man eben, was gemacht werden muss:

Teppich und Couch müssten mal dringend kampfgereinigt werden, die Regale und Küchenschubladen ausgewaschen, die Fenster geputzt, und die Wäsche faltet sich leider auch nicht von alleine.

Es gibt viel zu tun, packen wir's an?

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Statt Teppich, Couch, Regale, Schubladen und Wäsche habe ich den besseren Teil des Vormittages mit dem Aquarium verbracht, das seit Anfang dieser Woche in Mosches Zimmer steht.

Manche Leute bringen vom Badesee eben einen Arm im Gips nach Hause, andere (LV und Mosche)...

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Kaulquappen.

So everybody: say hello to Kauli, Mauli und Pauli!

In diesem Sinne Euch einen schönen Tag!

So long,
Corinna

P.S.: Mosche krank.

02.07.09

Wen ich vorzustellen vergaß, Teil 4


Lilli, das beste Kuscheltier der Welt, kam vor ca. 6 1/2 Jahren als Taufgeschenk in unsere Familie und ist seitdem Mosches treueste Freundin.

Sie begleitet uns z.B. zu Fototerminen für die Zeitschrift Eltern (in der ich mich mal klug zu einem Mama-Thema geäußert habe), macht jeden Schabernack mit und nimmt an Familienausflügen teil. Sie kommt nachts in unser Bett gekrabbelt, und zusammen mit dem Mosche (und dem Rest der Familie) steigt sie auf Dreitausender.

Wenn das wildeste Kerlchen von allen abends totmüde ins Bett fällt...


...ist Lilli immer bei ihm. Auch wenn er es einmal nicht schafft, sich auszuziehen, die Zähne zu putzen oder auch nur die Bettdecke über sich zu ziehen...

...

...


seine Lilli "ssnappt" er sich sicher.

Und wenn der LV und ich abends noch mal an Mosches Bett kommen, und er da so lieb mit seiner Lilli kuschelt...

...

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naaaah, der Eindruck muss Euch reichen, sonst werde ich noch hoffnungslos pathetisch. Ihr könnt eh erraten, was ich meine, ;-).

In diesem Sinne Euch noch einen schönen Abend!

So long,
Corinna

01.07.09

Wen ich vorzustellen vergaß, Teil 3



Neben Lisa, dem Killerkaninchen, und den Rüsselkäfern leben auch diese Triopse im Hause Mahlzahn, und erfreuen uns mittlerweile in der dritten Generation:



Triopse sind richtige Hammerteile und unglaublich faszinierend, manchmal steht die ganze Familie vor dem Becken und beobachtet, wie sie fressen, sich häuten, den Sand durchkämmen -- oder raufen.

Diese Urzeitkrebse legen Eier, und so geht das Leben immer weiter: man muss nur den Sand einmal richtig austrocknen lassen, das Becken wieder mit Wasser auffüllen und schon dreht die nächste Generation ihre Runden ...

Allerdings will man das vielleicht nicht immer, denn Triopse leben bis zu zweieinhalb oder drei Monaten, und dann ist man vielleicht auch mal froh, sie nicht mehr auf der Küchentheke stehen zu haben, und pausiert ein bißchen.

In der zweiten Generation hatten wir übrigens sieben, von denen der Kleinste am längsten lebte, und in dieser Generation haben es drei geschafft.

Erhältlich, falls jemand von Euch mal ein richtig, richtig gutes Geschenk für kleine wilde Kerle und Kerlinen braucht, sind sie z.B. hier.

Wer noch im Hause Mahlzahn lebt, im Grunde einer der wichtigsten Mitbewohner, aber noch nicht vorgestellt wurde...

... dazu mehr ein anderes Mal.

In diesem Sinne!

So long,
Corinna

29.06.09

Wen ich vorzustellen vergaß, Teil 2



Besonders gern gesehen ist dieser Rüsselkäfer, der nun schon seit vielen Wochen in Mosches "Trararium" auf der Terrasse lebt:



Ich bin überrascht, was für eine lange Lebensdauer diese Viecher haben -- was aber vielleicht auch an der guten Jause liegen mag, die der Mosche und Minka ihm hier vorgesetzt haben: Karottenschalen.

An Regentagen kann man uns schon mal vor dem "Trararium" sitzen sehen und den Rüsselkäfer beim Futtern beobachten -- wirklich faszinierend. Sein Gefährte ist leider ein wenig scheuer und läßt sich seltener blicken.

Die weitere Belegschaft des "Trarariums" wechselt ständig, denn ich lasse immer wieder welche frei (und der Mosche bringt immer wieder neue)...

Auf der Terrasse steht übrigens ein weiteres "Trararium", das darauf wartet, umgebaut und eingerichtet zu werden.

Von mir aus kann es allerdings noch ganz, ganz lange warten.

Denn der Mosche und sein Vater träumen von einer...

...

...

...

...

Schlange!

Für die dürfen sie dann aber gerne ganz alleine sorgen.

In diesem Sinne!

So long,
Corinna

27.06.09

Wen ich vorzustellen vergaß, Teil 1

Ein Familienmitglied, das ich vorzustellen vergaß, ist Lisa, das Killerkaninchen.



Lisa, das Killerkaninchen, in der Nachbarschaft auch Einbrecherhase genannt, lebt seit sechs Jahren in unserer Familie und sollte eigentlich noch einen Gefährten bekommen.

Doch schnell stellte sich heraus, dass Lisa ein wenig...

...

...

nun...

...

...

speziell ist und niemanden neben sich duldet.

Immer, wenn Lisa Gesellschaft hatte, ging das nicht lange gut.

Genauso wenig, wie ihre Besuche bei Freunden, die auf sie schauten, während wir im Urlaub waren, und schon Tage vor unserer Rückkehr unseren Anrufbeantworter überfluteten mit Fragen, ob wir nicht vielleicht doch schon zurück seien und bitte, bitte, bitte dieses Tier wieder zu uns nehmen könnten!

Einmal schaute ein Nachbar, ein Schrank von einem Mann, auf unser Lischen -- aber nur kurz, denn als er sie streicheln wollte, sprang sie ihn an und biss ihn in die Hand. Daher der Beiname "Killerkaninchen".

Dabei kann sie eigentlich sehr kuschelig sein und sitzt gerne zu unseren Füßen, wenn wir uns auf der Terrasse aufhalten. Wir mögen sie und besonders Minka kümmert sich rührend um Lisa!

Und mal ganz ehrlich: der Nachbar hatte es mal verdient, dass ihm jemand ordentlich die Meinung sagte. Auf Hasenart.

Andere Nachbarn, sie waren gerade erst nebenan eingezogen, hörten eines Abends auf unserer Terrasse verdächtige Klopflaute und wunderten sich sehr, was da wohl los sei. Wussten sie doch, dass wir an dem Abend nicht zu Hause waren.

Als die Geräusche nicht aufhörten, lugten sie einmal über die Terrasse, sahen aber nichts. So griffen sie kurzentschlossen zur Taschenlampe uns schlichen durch das Gebüsch zum Mäuerchen, sprangen "Wer ist da!" rufend aus den Büschen hervor und richteten den Strahl ihrer Lampe auf...

Lisa.

Ergo: der Einbrecherhase.

Dass unser Lischen gar nicht mehr wegzudenken ist, merke ich besonders, wenn ich alle Kinder rufe, weil ich nicht gleich drauf komme, welches ich eigentlich meine: "MutzeMoscheMinkaLisa! Komm mal bitte her!"

Oder: "Mosche! Äh, ich meine Minka! Nein, Lisa! Nicht am Kabel knabbern!"

In diesem Sinne Euch ein schönes Wochenende!

So long,
Corinna

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